Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
Lithographin

Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Lithographin » Sonntag 15. April 2012, 09:06

Knackscharfe Bilder ?

In dem Du in aller Ruhe nach draußen gehst, die Kamera auf ein Stativ montierst und mit Selbstauslöser 2 sec auslöst um ja keine Erschütterung zu haben.
Dann machst Du eine Belichtungsreihe von der Größten bis zu Kleinsten Blende.
Genau fokussieren auf einen ganz bestimmten Punkt und den AF danach ausschalten, sonst sucht sich der bei jeder Aufnahme einen neuen Schärfepunkt.

Und dann am Rechner in ALLER Ruhe die Aufnahmen ansehen und beobachten das ab einer gewissen Blende, wegen mir 8, die Randschärfe deutlich abnimmt und das ist dann die Beugungsschärfe.
Die meiste Literatur bezieht sich auf Spiegelreflex mit größeren Sensoren, aber die Beugungsunschärfe gibt es bei allen Systemen.

Und eine dieser Aufnahmen ist dann richtig scharf.

Ach ja, bei einem andern Objektiv geht dann das Ganze wieder von vorne los, weil die alle anders reagieren.
Und in dem Link wird das eigentlich sehr gut erklärt, einfach in aller Ruhe durchlesen und nachdenken darüber.;)

Cristina
Zuletzt geändert von Lithographin am Sonntag 15. April 2012, 09:13, insgesamt 1-mal geändert.

Malaki
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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Malaki » Sonntag 15. April 2012, 09:10

Hallo Cristina,
warst irgendwie schneller als meine Unruhe.
Hatte eben einen interessanten Beitrag gelesen.

http://fokussiert.com/2009/02/16/hyperf ... ge-blende/

Nun habe ich es auch verstanden (vorallem mal die Ruhe reinzubringen und alle Hirnzellen anzustrengen).
Danke :D
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available
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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von available » Sonntag 15. April 2012, 12:59

Xaver hat geschrieben:Danke Hendock,
das Prinzip ist im Wikipedia gut erklärt. Nur was bedeutet das in der Praxis ?
Wie bekomme ich mit dem MFT-Sensor knackscharfe Bilder ?

Hallo Xaver,

ist Dir jetzt alles klar?
Falls nicht noch mal nachfragen.
Ganz kurz: Je mehr abgeblendet wird desto mehr Schärfentiefe aber ingesamt durch die Beugung Unschärfe wird erreicht.
Also immer so viel wie unbedingt nötig und so wenig wie möglich abblenden.

Viele Grüße

Andreas
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Dagmara
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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Dagmara » Sonntag 15. April 2012, 17:21

[[Mit kleineren Blende unschärfere Bilder, als mit großer Blende.]] ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht, und zu meinem Erstaunen sind die Bilder die ich mit der "Interlligenten Automatik" mache immer schärfer und knackiger. Das wurmt mich natürlich. Ehe die iA die Blende weiter schließt verkürzt sie lieber die Belichtungszeit.
Insbesondere Nachts möchte ich die Blende zu machen, damit die Lichter zu Sternen werden.

LG Dagmar
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sardinien

Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von sardinien » Montag 16. April 2012, 08:51

ich verwende in der Regel Blenden von 5.6 bis 8.0 und fokusiere in den Bereich, der mir wichtig erscheint, mit dem 1 Punkt Fokus. Das 1.7/20 mm erzielt eine ausgezeichnete Schärfe in dem 5.6 bis 8.0 Bereich.
Die Teleobjektive verwende ich eher Richtung 5.6. Im Gegensatz zu den Aufnahmen mit dem 20 mm Obejektiv, erziele ich bei den Zoom's durch die Nachbearbeitung in LR4 eine deutliche Gesamtbildverbesserung.

Für "normale" Landschaftsaufnahmen ist das 20 mm Objektiv mein Favorit, doch auch das X 14-42 mm hat speziell in der Nachbearbeitung Potential und 14 mm sind bei Landschaften für mich auch wichtig.

Heike6477
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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Heike6477 » Mittwoch 18. April 2012, 20:22

Ich hätte mal eine Frage zur hyperfo...Distanz. Wenn ich z.B. in den Bergen eine Landschaftsaufnahme vom Bergpanorama machen möchte. Was hat das dann mit der hyperfokalen Distanz auf sich?! Wenn ich das alles richtig verstanden habe dann muß man ja um eine solche Landschaftsaufnahme zu machen mit dem Rechner dies Hy...Distanz ausrechnen. Bei meiner G3 und 14-42 Kit wäre das dann bei 14mm und Blende 8 also Nahpunkt 82,4cm und hyperfokale Distanz 1,65Meter ( laut Rechner) Was bedeutet das dann in der Praxis? Das ich einen Punkt in 1,65 Meter Entfernung fokusieren muß um das Bild scharf zu bekommen???? Was hat der Nahpunkt Wert zu sagen??
Bei so einem Bild liegt ja dann der erste Punkt den man fokusieren kann mehrere Hundert Meter bzw. KM weg ( nächster Berg) Wie kann man denn solche Bilder Scharf bekommen?? Oder habe ich da was falsch verstanden?

Hendock

Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Hendock » Mittwoch 18. April 2012, 20:42

Wenn du auf die hyperfokale Distanz fokussierst, wird alles zwischen der halben hyperfokalen Distanz und unendlich annähernd scharf dargestellt.

Hendock

Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Hendock » Mittwoch 18. April 2012, 20:47

Heike6477 hat geschrieben:Was bedeutet das dann in der Praxis? Das ich einen Punkt in 1,65 Meter Entfernung fokusieren muß um das Bild scharf zu bekommen????
Ja.
Was hat der Nahpunkt Wert zu sagen??
Alles was noch vor dem Nahpunkt liegt, wird unscharf.
Bei so einem Bild liegt ja dann der erste Punkt den man fokusieren kann mehrere Hundert Meter bzw. KM weg ( nächster Berg) Wie kann man denn solche Bilder Scharf bekommen?? Oder habe ich da was falsch verstanden?
Versuche auf etwas auf dem Boden zu fokussieren, was sich (ca.) 1,65m vor dir befindet, schalte dann auf manuellen Fokus oder drücke den Fokusspeicher und wähle dann deinen Bildausschnitt.

Rolf
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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Rolf » Mittwoch 18. April 2012, 20:51

Wenn ich dich richtig verstehe meinst du, dass du keinen Punkt in 1,65m Entfernung zum Fokussieren anpeilen kannst, weil es keinen Vpordergrund gibt - richtig?
Nun, zum einen könntest im MF-Modus manuell die Entfernung einstellen, wie weiter oben schon beschrieben, aber eigentlich ist's noch einfacher: Wenn kein Vordergrund vorhanden ist, dann fokussierst du einfach auf den nächsten Berg - es wird alles scharf werden!

Dabei fällt mir ein, dass meine geliebte EOS 100 von 1992 eine Schärfentiefe-Automatik besaß: Nahpunkt anpeilen, fokussieren, Fernpunkt anpeilen, fokussieren und auslösen. Der AF der Kamera stellt das Objektiv auf die hyperfokale Distanz und die nötige Blende ein, passend zur Helligkeit wird die Verschlusszeit ermittelt - funktioniert super und ganz ohne App :lol: ): Diese Funktion habe ich bei allen folgenden Kameras vermisst!

Gruß
Rolf
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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Heike6477 » Mittwoch 18. April 2012, 21:00

"Wenn ich dich richtig verstehe meinst du, dass du keinen Punkt in 1,65m Entfernung zum Fokussieren anpeilen kannst, weil es keinen Vpordergrund gibt - richtig?
"
ja genau das meinte ich...ich will ja dann nicht unbedingt Boden oder einen Baum oder sonst was im Vordergrund haben. Sondern wirklich nur Bergpanorama und da gibt es nichts zum fokussieren....und das funktioniert dann auch ohne die hyperfokale Distanz?! Dann kann man die ja sicher immer etwas links liegen lassen oder !?! Weil wenn es bei solchen Aufnahmen funktioniert warum nicht auch bei welchen wo ich vielleicht nen Wald fotografiere und einen Punkt zum fokussieren hätte

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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Heike6477 » Mittwoch 18. April 2012, 21:06

dann fokussierst du einfach auf den nächsten Berg - es wird alles scharf werden!

Mit Blende 8 oder besser eine noch kleinere Blende um mehr tiefenschärfe in das Bild zu bekommen?

Hendock

Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Hendock » Mittwoch 18. April 2012, 21:11

Heike6477 hat geschrieben:...ich will ja dann nicht unbedingt Boden oder einen Baum oder sonst was im Vordergrund haben. Sondern wirklich nur Bergpanorama und da gibt es nichts zum fokussieren..
Doch. Die Berge. Am besten manuell fokussieren.
...und das funktioniert dann auch ohne die hyperfokale Distanz?!
Ja.
Dann kann man die ja sicher immer etwas links liegen lassen oder !?!
Nein.
Weil wenn es bei solchen Aufnahmen funktioniert warum nicht auch bei welchen wo ich vielleicht nen Wald fotografiere und einen Punkt zum fokussieren hätte
Kommt darauf an was du scharf bekommen möchtest. Wenn es nur der Wald ist, fokussiere auf den Wald. Wenn du den Vordergrund (z.B. die Lichtung) auch scharf bekommen möchtest, fokussiere auf die hyperfokale Distanz.

Hendock

Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Hendock » Mittwoch 18. April 2012, 21:15

Heike6477 hat geschrieben:Mit Blende 8 oder besser eine noch kleinere Blende um mehr tiefenschärfe in das Bild zu bekommen?
Genau! Wenn die Blende allerdings ZU klein gewählt wird, kann Beugungsunschärfe auftreten.

P.S.: Du solltest üben zu zitieren. ;)

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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von Heike6477 » Mittwoch 18. April 2012, 21:17

Ich muß noch soviel üben :-) Da ist das zitieren mein kleinstes Problem ;) Ok dann werde ich das mal so probieren...mal schauen ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.. Bis jetzt hab ich mit dem Automatik Programm immer die Besten Bilder gemacht aber das stört mich !!!

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Re: Fokussieren bei Landschaftsaufnahmen (G3)

Beitrag von available » Mittwoch 18. April 2012, 21:34

Heike6477 hat geschrieben:Ich hätte mal eine Frage zur hyperfo...Distanz. Wenn ich z.B. in den Bergen eine Landschaftsaufnahme vom Bergpanorama machen möchte. Was hat das dann mit der hyperfokalen Distanz auf sich?! Wenn ich das alles richtig verstanden habe dann muß man ja um eine solche Landschaftsaufnahme zu machen mit dem Rechner dies Hy...Distanz ausrechnen. Bei meiner G3 und 14-42 Kit wäre das dann bei 14mm und Blende 8 also Nahpunkt 82,4cm und hyperfokale Distanz 1,65Meter ( laut Rechner) Was bedeutet das dann in der Praxis? Das ich einen Punkt in 1,65 Meter Entfernung fokusieren muß um das Bild scharf zu bekommen???? Was hat der Nahpunkt Wert zu sagen??
Bei so einem Bild liegt ja dann der erste Punkt den man fokusieren kann mehrere Hundert Meter bzw. KM weg ( nächster Berg) Wie kann man denn solche Bilder Scharf bekommen?? Oder habe ich da was falsch verstanden?

Hallo Heike :?: :?: :?: ;)

Was hast Du da gerechnet. Ich komme nicht ganz mit...
Ich fang mal ganz von vorne an, da ich denke, dass Dir das unklar ist. Vielleicht kann der ein oder andere auch etwas damit anfangen...

Mit den Kameras erhält man theoretisch lediglich eine Ebene scharf. Wenn man die Entfernung auf unendlich einstellt ist unendlich scharf. Wenn man sie auf 2,5m stellt bekommt man genau 2,5m scharf.
Bei Deinem Fall des Bergpanaramas wäre hier schon Schluß, denn die Betrachtung der Hyperfocaldistanz ist in diesem Fall nicht notwendig, da ich annehme alles im Motiv sich in "unendlicher" Entfernung befindet. Also reicht die Entfernugseinstellung auf unendlich.

Warum ist dann die Hyperfocaldistanz so wichtig?
Zunächst ist sie abhängig von der Sensorgröße. Je kleiner der Sensor ist desto größer wird zusätzlich der Bereich vor und hinter der eingestellten Entfernung annähernd scharf abgebildet (Schärfentiefe). Das ist bei dem Wunsch nach mehr Schärfentiefe ein Vorteil von den kleineren mFT-Sensoren gegenüber APS-C- oder gar Vollformatsensoren. Allerdings natürlich ein Nachteil gegenüber Kompaktkameras.

Die Schärfentiefe ist jedoch noch von weiteren Dingen abhängig. Als nächster Punkt kommt die Brennweite ins Spiel. Je kleiner sie ist, desto mehr Schärfentiefe wird nochmals zusätzlich ermöglicht. Der Bereich vor und hinter der Focusebene wird nochmals erweitert.

Als drittes hat die gewählte Blende einen großen Einfluss auf die Schärfentiefe. Je weiter sie geschlossen wird, desto mehr Schärfentiefe wird erreicht und als letzter Punkt ist die gewählte Focusebene (bzw. Entfernung) auschlaggebend. Je weiter desto mehr Schärfentiefe resultiert.

Was heißt das nun? Zwei Extreme:
Viel Schärfetiefe wird erreicht durch:
Kompaktkamera mit starkem Weitwinkel, kleiner Blende bei weiter Entfernung. In diesem Fall wird kein genauer Focus benötigt und Umsteiger von kleineren Kameras wie z.B. Xaver haben anfangs Probleme mit dem Focus der größeren Sensoren, welche aus oben genannten Gründen diese Schärfentiefe nicht erreichen. Zusätzlich wird hieraus ersichtlich, dass ein Fisheye (ausgenommen im absoluten Nahbereich) keinen AF benötigt.

Wenig Schärfentiefe und damit wirklich supergenaues Arbeiten ist notwendig bei:
Vollformat- oder gar Mittelformatkameras mit langer Brennweite, großer Blende und sehr naher Focusebene!

Dies ist zunächst die Grundlage. Jetzt geht es (bei Interesse) noch etwas tiefer in die Materie. Die Ausdehnung der Schärfentiefe vor und hinter der Focusebene ist nicht gleich verteilt. Hinter dieser Ebene (in Richtung unendlich) ist der Bereich der Schärefntiefe immer größer als davor!

Und wenn man dieses Phänomen verinnerlicht hat geht es weiter zur hyperfocalen Distanz. Sie ist eine Entfernung und zwar eine definierte.
Hauptsächlich bei Landschaftsfotografen mit Motiven im Vorder-, Mittel- und Hintergrund sollte so viel wie möglich Schärfentiefe erreicht werden um das ganze Bild annähernd scharf abzubilden.
Und wie erreicht man dieses? Wenn man den Focus auf unendlich stellt hat man den weiteren Schärfentiefenbereich hinter dem Focuspunkt "verschenkt" und eine möglichst maximale Ausdehnung der Schärfentiefe kann "kostbar" bei Landschaftsaufnahmen sein. Also muss es doch einen optimalen Punkt geben bei dem der hintere Bereich (bei den gewählten Parametern Sensorgröße, Brennweite und Blende) genau bis unendlich reicht. Diesen Punkt gibt es. Es ist die genau Hyperfocaldistanz!

Nun zu Deiner Rechnung mit den Parametern:
Sensorgröße: mFT
Brennweite: 14mm
Blende: 8

Die Hyperfocaldistanz liegt mit diesen Parametern genau bei 1,647 m
Bis wohin reicht die Entfernung hinter der hyperfocaldistanz? Genau bis unendlich.
Die Schärfeausdehnung reicht genau bis 1,392m an den Sensor. (Wobei die Genauigkeit eine Definitionssache ist)

In Deinem Fall könntest Du also bei diesen Parametern die Entfernung auf 1,65 m einstellen und hättest auch die Berge annähernd scharf. Aber nur annähernd, denn wie anfangs erwähnt ist nur die Focusebene, also die 1,65m wirklich scharf. Da Du bei Deinem Bergpanorama keine Schärfentiefe benötigst musst Du gar nichts berechnen, sondern kannst Den Focus auf unendlich stellen.
Die Schärfentiefe reicht dann immer noch von 1,60m bis unendlich.

Ich hoffe, die ganze Geschichte ist Dir nun etwas klarer. Spiel einmal in Gedanken oder per App einige Parameter durch.

Viele Grüße und viel Spaß

Andreas
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