Hallo!
Einschläge Erfahrung und Kompetenz kann ich dir jetzt nicht versprechen.
Auch wirst du von mir keine Pixelpeeper-Bilder sehen, auch, weil ich beide Objektive niemals parallel getestet habe,
ich finde solche Serien für mich zum Selbermachen ehr langweilig und unbedeutend.
Dennoch:
Ich stand anfang des Jahres vor derselben Frage, nur unter anderen Prämissen:
Zum einen sollte ich vorschicken: ich liebe die 20mm Brennweite und bin auch meist sehr zufrieden gewesen.
Damals hatte ich noch meine G2 und ich fotografiere abundan in dämmerigen Kneipen Go-Spieler (jap. Brettspiel)
Meine Kombination aus f 1,7 pana und G2 kam dann recht schnell an seine Grenzen, da ich zudem ungerne blitze.
Ich hatte mir vorgenommen mir deshalb das f 0,95 25mm Nokton zuzulegen und gleichzeitig meine Kamera zu erneuern.
Es wurde eine G5, wo ich jetzt 2EV mehr Platz vorm Rauschen habe.
Da ich die Normalbrennweite aber sehr schätze wollte ich eben immer noch ein weiteres, auch lichtstärkeres Objektiv in diesem Brennweitenbereich.
Ich habe mich wirklich eingehend damit beschäftigt und bin schließlich beim f 1,4 leicapana gelandet,
warum:
Das Nokton ist zwar extrem lichtstark, zeichnet aber bei großen Blenden doch recht weich.
Ich wollte ein Objektiv, dass auch bei Offenblende (die brauche ich eben für diese Fotos) möglichst bis zum Rand scharfzeichnet.
Das beste Objektiv hier ist aber das f 1,4 25mm (zumindest für mft).
Das sehr gute Nokton, was mich immer noch extrem reizt, überholt das leica erst bei ca f 2,0 und wird ab f 2,8 dann wirklich extrem überzeugend im Zentrum.
Gerade am Rand zeichnet es bei offener Blende - und auch später noch ein wenig - weich.
Im Vergleich zum pana 20 mm habe ich das Gefühl mit dem f 1,4 25mm doch etwas mehr Luft zu haben, und das panaleica fühlt sich zudem viel wertiger an und macht einfach Spass!
Einen Tick (!) besser scheint es auch abzubilden.
Nicht zu vergessen: Es trägt aber auch gefühlt etwa dreimal so dick auf und wiegt auch dementsprechend - bisher hat es mich nicht gestört.
==> Ich habe hier für mich begriffen, dass ich - zumindest bei mft Objektiven - keine Kompromisse mehr eingehen mag

und mir das zur Zeit lichtstärkste mft Objektiv mit überzeugender Qualität bei Offenblende zugelegt. Der nicht vorhandene Autofokus des Noktos war hier übrigens nicht ausschlaggebend für mich.
Eben das beste mft-Objektiv für
meine Zwecke.
Das pana 20mm habe ich dennoch immernoch, benutze es aber kaum. Aber irgendwann kaufe ich mir mal eine mini-Lumix für das 14mm und das 20mm, deshalb gebe ich beide Objektive auch nicht her.
Nun zu Dir:
Würde ich vermehrt filmen, hätte ich ganz klar zum Nokton gegriffen. Es ist nicht nur ein herrliches Objektiv, auch benötigst du beim Filmen keinen AF. Die Nachteile beim Filmen mit den beiden Lumixobjektiven wurde oben schon beschrieben.
Fazit:
Ich habe es nicht bereut mir neben dem 20mm pana noch das sehr tolle 25mm panaleica zugelegt zu haben, auch wenn hier einige es gewiss für nicht nachvollziebar halten mögen, wie man denn beide Objektive parallel besitzen kann (vielleicht kommt die Jahre ja auch noch das 25mm Nokton dazu

"
An deiner Stelle würde ich ernsthaft über das 0,95 Nokton nachdenken und ich habe es hier im Forum auch schon gebraucht für ca 600-700 Euro gesehen. Es ist also nicht wesentlich teuerer als das 25mm leica (ich habe kein Problem mit gebrauchten Objektiven) und zum Filmen ist es wohl besser geeignet als alles andere in dieser Brennweite.
Zum Fotografieren ist es sicherlich auch traumhaft !!!
Lieben Gruß *** mat
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik