HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Hier können HighRes-Bilder aller µFT-Systeme eingestellt werden.
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Jock-l
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HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Samstag 9. März 2019, 19:25

Das Thema HighRes treibt mich um und führte auch zum Kauf der Lumix G9 (neben anderen Aspekten, die zum Kauf reizten) und hier sah ich im Vorfeld einige Bildbeispiele, aber wenn man sich auch weiter im Netz umschaut zum Entstehen solcher Aufnahmen, Hinweise für Einstellungen oder Vorgehensweisen u.a.m. liest man Weniges.

Bleibt das Selbstmachen, meine allererste Aufnahme im Freien ist übrigens so richtig in die Hose gegangen :D
Statt auf Gelesenes zu vertrauen- Kamera auf Stativ !- hielt ich ausreichendes Tageslicht und Aufstützen beider Arme und Atemtechnik für ausreichende Vorbereitung und verpasste prompt die Kontrolle der ausgewählten Parameter in der für mich noch neuen Kamera, ein Blick auf das entstandene Ergebnis sorgt für vollständige Ernüchterung, die Sicht auf die verkleinerte Datei sollte reichen es nicht nachzumachen ;)

Das erste Bild ist das entstandene normale jpeg, darunter die freihändige HR-Datei. Ich weiß jetzt nicht, was im RAW-Entwickler für Parameter eingestellt waren, mir ging es vornehmlich um einen ersten Schärfevergleich.
Dateianhänge
aufgestuetzt_ebv_n.jpg
aufgestuetzt_ebv_n.jpg (188.41 KiB) 1798 mal betrachtet
aufgestuetzt_hr_ebv_n.jpg
aufgestuetzt_hr_ebv_n.jpg (185.16 KiB) 1798 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Jock-l am Samstag 9. März 2019, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Samstag 9. März 2019, 19:29

Mein zweites Starten (Gegenüberstellung normales jpeg gegenüber HR-Aufnahme) war genauso spontan wie der erste Versuch und sollte eigentlich mit solch einem Motiv gekrönt werden (das zweite Bildmotiv), nur war ich noch in anderen Bildideen gefangen und schaltete erst spät... Nun hoffe ich seit Tagen daß das Wetter endlich soweit ruhig wird daß Außenaufnahmen gelingen können. Steht neben der Kamera der Test gleich mit mehreren Stativen an- ein schweres Bilora (Alu/Carbon Materialmix) sollte von der Standfestigkeit über alle Zweifel erhaben sein (das kam bei dieser Bildreihe zum Einsatz), mir geht es um einen Blick auf Mobilität mittels Carbon-Reisestativ und ein kleines zusammenlegbares- dazu aber später mehr ;)

Zum Auftakt eine Gegenüberstellung normales jpeg <> HigRes-jpeg (im neuen Browserfenster ausführen, Bilder werden geladen-> 6 und 18,3 MB !) für diejenigen die mal reinzoomen wollen (ja, ich hatte anschl. auch gestaunt, war die Scheibe der Balkontür erst wenige Tage vorher geputzt worden). Ansonsten, für einen Überblick eine verkleinerte Ansicht hier im Posting.

Setup: Aufbau Bilora-Stativ hinter Balkontür (Innenraum/Ausschluß Wind und Windböen) Auslösen via Selbstauslöser 2sec.
EBV: Mein alter Rechner kommt mit dem RAW nicht klar, Ausweichen auf Macbook (begrenzter RAM: 4 GB) mit neuem Betriebssystem/PhotoLab 2- keine Probleme des Bearbeitens, die Ausarbeitung eines jpeg aus RAW dauert allerdinges ca. 4 Minuten. Da der alte Rechner noch nicht durch ein Folgemodell abgelöst werden soll (neuere Betriebssysteme verhindern die Ausführung meines alten PS CS IV) läuft es für mich auf Arbeitsteilung hinaus ...

Ausblick: Einsatz für Portraits, Langzeitbelichtungen/Verrechnung mehrerer HighRes-Aufnahmen u.a.m. stehen im Interessenzentrum; wer ebenso probiert/Erfahrungen teilen möchte- immer her damit ! ;)
Dateianhänge
blick_aus_fenster_erster_test.jpg
blick_aus_fenster_erster_test.jpg (168.85 KiB) 1797 mal betrachtet
blick_aus_fenster_ausschnitt_normal.jpg
blick_aus_fenster_ausschnitt_normal.jpg (156.06 KiB) 1797 mal betrachtet
blick_aus_fenster_ausschnitt_highres.jpg
blick_aus_fenster_ausschnitt_highres.jpg (129.88 KiB) 1797 mal betrachtet
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Montag 18. März 2019, 13:14

Da daß Außenwetter immer noch nicht mitspielt, ging es zur Remise und Classic Cars nach Moabit.

Wenn man einige Zeit mit HighRes beschäftigt ist, merkt man doch einige Punkte die sich anders darstellen bzw. die unabdingbar erforderlich scheinen:

1. Ich habe in der Kamera eingestellt, daß ich ein einzelnes RAW/jpeg-Paar parallel zur Aufnahme mit HighRes erhalten möchte ("norm.Simult.Aufn."-> "On"), eigentlich angedacht als "Ausfallsicherheit" wenn Unruhe/Bewegung Details auf der HR-Aufnahme verwischt. Bei der Bildkontrolle auf dem Kameramonitor habe ich sehr schnell herausgefunden, daß eine Bildkontrolle des Motivs (Sichtung der Ecken/Details) mit der parallelen Normaldatei etwas schneller geht, wenn via Steuerschalter/Rad im aufgezoomten Bild der Ausschnitt bewegt wird...(Wenn man zwischen den Bildpaaren hin-herspringt, kann man die HighRes-Aufnahme durch ein zusätzlich eingeblendetes Icon von der normalen Datei unterscheiden und dann reinzoomen/kontrollieren.)

2. Das Gestalten des Bildes zwingt zu ordentlicher Arbeit- Bewegungen z.B. durch das Bild Laufender würde ich immer versuchen zu vermeiden- zumindest wenn es in einer erkennbaren Größe und im Mittel/Vordergrund passiert, siehe angehängte Bildbeispiele...

3. Ich hatte mein leichtes Carbonreisestativ dabei, passt eigentlich zur Kameragröße und Gewicht (ich kann mittels vorhandenen Haken unten an der Mittelsäule Rucksack zur Beschwerung/Verbesserung Standfestigkeit einhängen), aber wenn ich für ausgewählte Aufnahmen mit höheren Aufnahmestandort die Mittelsäule ausfahre wäre u.U. ein Blick ins Kameramenue evtl. notwendig-> Auslöseverzögerung statt 1 oder 2 sec. etwas höher einstellen für Ausschluß möglichen "Nachzittern" nach Drücken des Auslösers...

4. Konsequentes Entscheiden welche Dateien bleiben oder gelöscht werden, "Ausmisten" nach Fotospaziergang- die Dateigrößen imponieren, im Schnitt (gestrige Bildstrecke Pi mal Daumen überfolgen) kommt je Datei HighRes um 21-26 MB/jpeg und 130-132 MB/RAW, für die normale Datei um 6-9 MB/jpeg und 30-33 MB/RAW zustande !
Edit: Anfängliche Ordnergröße war von knapp 11 GB auf 5,6 GB reduziert, nach mehrfachen Vergleichen/ doppelte Bildpaare mit gleichen Blendeneinstellungen eliminiert etc.

Ich habe mir angewöhnt, die Sachen ein zwei Tage liegenzulassen, um mit "frischen Blick" wirklich zu vergleichen/zu löschen und nicht unter dem Eindruck z.B. einer Veranstaltung (Gebutrtstagsfeier) stehend mehr als erforderlich stehenzulassen.
Dateianhänge
remise_detail_normal.jpg
Detail aus der normalen Bilddatei- keine Bewegungsunschärfen.
remise_detail_normal.jpg (168.6 KiB) 1674 mal betrachtet
remise_detail_highres.jpg
Unschärfen, da die Bewegung fortgeführt stattfindet während der Sensor für die HighRes-Aufnahme mehrfach bewegt wird.
remise_detail_highres.jpg (157.64 KiB) 1674 mal betrachtet
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Montag 18. März 2019, 15:47

So, inzwischen sind auch einige Dateien aus- und als normale jpeg-und HighRes-jpeg zusammengestellt, wer die Aufnahmen vergleichen möchte kann das gern tun, es sind die unbearbeiteten Originaldateien.
Die Aufnahmen unten sind identisch mit den als remise_set_1 oder remise_set_2 oder remise_set_3 bezeichneten Sets für den Download und sollen z.B. schmalbandig an das Internet angschlossene User helfen ein interessierendes Dateienpaar auszuwählen (Downloadgröße Gesamt 80,4 MB, Set 1 28,1 MB, Set 2 27,2 MB und Set 3 25,1 MB).

So, dann bin ich gespannt wenn das Wetter besser wird wie es mit Außenaufnahmen und Bewegung im Hintergrund ausfallen wird ...
Dateianhänge
remise_set_1.jpg
remise_set_1.jpg (158.27 KiB) 1644 mal betrachtet
remise_set_2.jpg
remise_set_2.jpg (142.94 KiB) 1644 mal betrachtet
remise_set_3.jpg
remise_set_3.jpg (178.25 KiB) 1644 mal betrachtet
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 20. März 2019, 22:24

Warum High-Res, was hat das für praktische Vorteile/Konsequenzen ?

Heutiges Umhergehen im Botanischen Garten, eine Anzahl Festbrennweiten dabei und Zooms im abgestellten/in Garderobe verschlossenen Rucksack belassen, damit waren Hände und Kopf frei für HighRes, Zwischenringe etc.
(Es scheint wie verhext- bin ich allein in den Gewächshäusern, sehe und fotografiere ich diese Kleinleguane die Schädlinge verputzen sollen, kommt Wer mit sieht man nichts ;) Das ist mir bereits zum vierten oder fünften Mal so ergangen !)

Aber zurück- ein erstes Bildbeispiel, wie die Sache original mit Olympus 75mm/f1,8 aufgenommen aussah, dann mit Bildbeispiel zwei aus der HR-Datei einen Ausschnitt in der Größe der üblichen MFT-Abmessungen bei Seitenverhältnis 3:2 (5184 x 3456 Pixel-> 20MP/G9) freigestellt und kurz überarbeitet.
Das dritte Beispielbild zeigt einen adäquaten Bildausschnitt (leider ein paar Pixel seitlich verschoben) aus der parallel entstandenen jpeg-Datei, ebenfalls mit einer gleichen/sehr ähnlichen Kurz-EBV bearbeitet. Gut, ein paar Helligkeitsunterschiede durch die leicht unterschiedliche Bearbeitung, aber sonst fällt das im Großen und Ganzen sehr ähnlich aus, in den Kantenkontrasten etc.

Bild vier zeigt, wie groß der Ausschnitt aus der jpeg-Datei im Seitenverhältnis 3:2 ist- 2592 x 1728 Pixel.
Hm, woran erinnert mich das ? An meine erste digitale Kamera mit 2,1 MP, da war die Auflösung ähnlich. Ich erinnere mich, daß ich Aufnahmen 10x15 cm auf Papier fertigen ließ, 13x18 cm waren schon mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu bearbeiten und für Papiergröße 20x30 cm mußte ich mich richtig ins Zeug legen !
Demgegenüber der Ausschnitt aus der HR-Datei, da habe ich 5194 x 3456 Pixel zur Verfügung, wenn ich größer drucken möchte eine entsprechende Reserve oder diese für Bearbeitung. Das macht den Unterschied aus ;)

Wenn ich mich zurücklehne und daran denke, daß Panasonic soetwas in ihrer Kleinbildkameralinie einbauen könnte- dann hat Mittelformat kaum noch Chancen am Markt zu überleben und Mitbewerber im Kleinbildformat können sich warm anziehen...
Für MFT (und hier und heute, abseits der spekulativen Gedanken ;)) bedeutet es nicht daß man bei jeder Datei/jedem Motiv (dagegen sprechen schon die irre großen Dateien !) den HR-Modus einsetzt und an APS-C vorbeizieht bzw. auf Kleinbild aufschließt, aber es bringt für als wichtig erachtete Motive Reserven wenn man z.B. Stilleben, Portraits und dergleichen anfertigen möchte.

Spannend, wie Olympus z.B. mit ihrer vor wenigen Wochen herausgekommenen M1X diesen Modus für Freihandaufnahmen (ohne Stativeinsatz) weiterentwickelte- das wird auch noch nicht bei jedem Wetter klappen, aber bei einer Anzahl bisher kritischer Situationen die Ergebnisse verbessern, das zeigt daß da Potential drinsteckt und man wirklich überlegen kann, reicht solcher Modus für wichtige Momente die man im Bild festhalten möchte oder braucht es aus inneren Ehrgeiz oder so tatsächlich ein zweites, ein Kleinbildsystem oder den ausschließlichen Wechsel dahin ?

Wenn ich die Bildstrecke von heute überblicke, wie ich z.B. kleine Tropfen vom Sonnentau hinbekommen habe... da bin ich derzeit recht frei von Kauf/Wechselgelüsten ;)
Dateianhänge
kleinleguan_original_verkleinert_1.jpg
kleinleguan_original_verkleinert_1.jpg (174.13 KiB) 1597 mal betrachtet
kleinleguan_ausschnitt_verkleinert_2.jpg
kleinleguan_ausschnitt_verkleinert_2.jpg (211.16 KiB) 1597 mal betrachtet
kleinleguan_ausschnitt_jpeg_3.jpg
kleinleguan_ausschnitt_jpeg_3.jpg (203.67 KiB) 1597 mal betrachtet
kleinleguan_bildgroesse_jpeg_4.jpg
kleinleguan_bildgroesse_jpeg_4.jpg (204.33 KiB) 1597 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Jock-l am Mittwoch 20. März 2019, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Christoph O. » Mittwoch 20. März 2019, 22:48

Hallo Jock-l,
Interessante Ergebnisse. Wobei die Bildauflösung hier im Forum für genaue Bildanalysen eher schlecht ist.
Ich hatte auch ein paar Hi-Res. Versuche mit meiner Pen-F gemacht. Waren interessante Bilder.
Witzig, so eine „Kühlerfigur“ hatte ich auch auf der Technorama in Kassel fotografiert. Jetzt weiß ich was Du im Altglasthread meintest.
Grüße
Christoph

Antworten in Wort und Bild sind immer willkommen!

Sony A7II und einiges an Altglas

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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Dienstag 26. März 2019, 17:08

;)

Hat Wer Erfahrungen mit dem Olympus 7-14mm/f2,8 und der HighRes-Funktion ? Gibt es im Vergleich mit dem parallel gespeicherten Einzelbild durch die Verrechnung zum HR-Bild Veränderungen in den Ecken, also sichtbare Störungen oder so ?
Entweder suche ich heute nicht richtig oder es gibt tatsächlich nicht wirklich Mitteilenswertes in dieser Kombi ;)
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 27. November 2019, 18:46

Inzwischen ist ein Firmwareupdate für die G9 herausgekommen mit einem Mode 2 genannten neuen Betriebsmodus.
Damit habe ich heute versucht freihändig zu arbeiten, i.d.R. bleibt es bei den üblichen Vorbereitungen (sicherer Stand, bei Wind entweder warten bis man eine Phase der Ruhe erwischt oder das Fotografieren unterlassen...).
Die Ergebnisse können sich sehen lassen, ich war wirklich erstaunt was teilweise geht, Spock auf der "Enterprise" hätte wohl sein "Faszinierend !" herausgebracht ;)
Für die Betrachtung am heimischen Monitor habe ich zwei Bilder zusammengefasst/gezippt, einmal eine kleinere Datei der normalen 20 MP Aufnahme, einmal die entsprechende Datei HighRes verkleinert.
Aufgenommen mit Oly Pro 25 oder 45mm, Exifs sollten enthalten sein, keine EBV nur verkleinerte Dateien.

Warum sich kleine Versatzerscheinungen ergeben, ähnlich wie beim Wackelbild wenn man schnell zwischen beiden Dateien hin-herspringt, kann ich noch gar nicht erklären- entweder kommt das durch interne Verrechnung (halte ich für unwahrscheinlich) oder durch Aufrichten/Körperhaltungsänderung nach Auslösen (was ich mir vorstellen könnte) oder durch Verwendung des leketr. Auslösers (Situation muß ich nochmal mit mechan. Auslöser nachstellen). Solchen Versatz sehe ich überall wo ich HighRes einsetzte...

Bild
Link zu beiden Versionen (normal, HigRes... 2500 px) Paar 1

Bild
Link zu beiden Versionen (normal, HigRes... 2500 px) Paar 2

Bild
Link zu beiden Versionen (normal, HigRes... 2500 px) Paar 3

Bild
Link zu beiden Versionen (normal, HigRes... 2500 px) Paar 4
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von mbf » Donnerstag 28. November 2019, 11:34

Spannend und Danke für die Tests. Dann braucht man den Modus 1 ja fast nicht mehr.
Grüße, Matthias

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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 28. November 2019, 12:29

Mal sehen, ich bin erstmal aufmerksam, ob die Verwendung des elektronischen Verschlußes eine beachtenswerte Sache ist.
Vielleicht ergeben sich Vorteile für Mode 1, wenn man mit Stativ hantiert, um vielleicht Macros oder andere Dinge zu machen... mich hatte das Update ziemlich überrascht, hatte gedanklich schon abgehakt daß eine Verbesserung des HighRes-Modus (Version 2.0) erst mit einer neuen Kamera käme.
Und nun in derselben Hardware, die G9. Da frage ich mich ein bisschen, was Olympus mit HighRes aus der Hand bei der E-M1X anders macht, da sind zwei Prozessoren verarbeitet und Wärmeableitung ist ein Thema und bedingt eine gewisse Größe, gleich integriert/genutzt mit Handgriff für Natur-und Outdoorfotografen. HighRes ist dort auch nur ein Teil eines Gesamtpaketes... das darf ich in diesem Zusammenhang natürlich nicht vergessen.
Ein bisschen kaspert ein Teufelchen im Hinterkopf und fragt, wenn man vergleicht zu welchen Preis und Aufwand das funktioniert, das überraschende Update ist eine sehr schöne Sache und zeigt, daß Panasonic dranbleibt ;)
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von mbf » Donnerstag 28. November 2019, 13:19

Äh, HighRes geht doch eh nur mit elektronischem Verschluss?
Grüße, Matthias

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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Dienstag 3. Dezember 2019, 19:19

Stimmt- ich vergaß mich nochmal zu melden... ;)

Was macht man wenn die längste Brennweite das Olympus 75mm/f1,8 ist ?
Eine Highres Mode 2 Aufnahme und dann später Ausschnitt ;)

Bild
So sah es im Original bzw. parallel aufgenommenen jpeg aus.

Bild
Hellgrau maskiert ist der Bereich der nach Beschnitt wegfällt- ich habe aus der HighRes-Datei mit Abmessung 10368 x 6912 px eine Datei so groß wie die üblichen jpegs mit 5184 x 3456 px ausgeschnitten und weiterverarbeitet. Da mag Jede/r Anwender/in zwischen dem Original-jpeg und diesem Ausschnitt hin-herspringen und selbst vergleichen ... ;)

Bild
Die fertige Datei. Wenn man vergleicht, etwas größere Darstellung, durch den Ausschnitt aus der großen Datei sind auch ordentlich Pixel vorhanden, um später in der EBV ordentlich arbeiten zu können ;)

Im Grunde dieselbe Vorgehensweise wie oben beim Kleinleguan, nur mit hinzugekommenen Mode 2 und freihändig.
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von lomix » Dienstag 3. Dezember 2019, 23:38

sieht richtig gut aus ? :)
GX8 seit 1.9.2016 mit 14-42, Pana 35-100 2.8 Pro,PanLeica 100-400, Oly 60mm makro 2.8
FZ200- Raynox 150, Canon500D-Nahlinse,Funk-Fernauslöser,
https://www.flickr.com/photos/128753322@N08/sets/" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 5. Dezember 2019, 23:25

Denke ich auch...

Am Abend hatte ich gestern beim Lüften den untergehenden Mond entdeckt, also nichts mit zu-Bett-gehen, Kamera auf Stativ und Balkontür öffnen... was sich nach Plan anhört, war mehrfaches Scheitern. Kamera/Objektiv kamen aus Warm ins Kalte, ich stand im Luftaustausch mittenmang in der Balkontür und ich hätte den Mond eher frei von Bewölkung sehen müssen, so stand er ziemlich tief und da mußte ich durch verschiedene Luftschichten mehr durch ...

Am Ende war es dennoch lehrreich, weil ich frühere Dateien, die ich etwas gecropt hatte (ca. 25%) hinzuzog. Einmal mit dem PL 100-400mm, dann ein Test mit Sigma 150-600mm via Canonadapter an der G9 und die gestrige Variante HigRes mit PL 100-400mm.

Man sieht, so richtig scharf wurden die ersten Ergebnisse nicht- das habe ich vor einigen Minuten nach Heimkehr nochmal probiert mit anderer Aufstellung der Kamera im windschattigsten Bereich den ich auf dem Balkon finden konnte und einigen geänderten Voreinstellungen der Kamera (statt ISO 1600 ISO 1000, Belichtungskorrektur teilweise auf -4,0 herabgesetzt). Ad hoc sind die heutigen Ergebnisse besser ausgefallen, aber das schaue ich mir morgen mit ausgeruhten Augen an, heute nur der erste Vergleich wie oben beschrieben...

Bild
Aufnahme mit PL 100-400mm, leicht gecroppt.

Bild
Aufnahme mit Sigma 150-600mm, leicht gecropt.

Bild
Erste HighRes-Aufnhahme mit PL 100-400mm, Ausschnitt aus der entstandenen jpeg-Datei in den Maßen wie normale jpeg-Größe 5184x3456 px.

Richtig 1:1 sind die Aufnahmen nicht vergleichbar, unterschiedliche Mondphase erwischr, aber es läßt sich erkennen, welchen Zugewinn im dargestellten Monddurchmesser mit HighRes möglich wird.
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Re: HighRes mit Lumix G9 - offener Thread

Beitrag von Jock-l » Freitag 6. Dezember 2019, 00:26

Nun hat es doch sosehr gejuckt, ich mußte wenigstens einen Blick auf die neuen Dateien werfen... ;)

Bild
DIe Überstrahlung durch Belichtungskorrektur (hier: -3,0) reduzieren passte auch in der Hinsicht, daß ich die ISO auf 1000 reduzieren konnte und die Belichtungszeit soweit ausreichte... Ein Vergleich mit der Aufnahme einen Abend vorher hinkt- man sieht wie das Licht weitergewandert ist, mehr Mondfläche wird von der Sonne bestrahlt und einige Krater liegen jetzt ohne Schattenwurf weiter in der beschienenen Fläche...
Mir scheint, das Vorbereiten und Fotografieren hat vorhin besser geklappt ;)
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