Stativ

Fragen, Antworten und Infos rund um das Zubehör für G-, GH-, GF- und GX-Modelle: Von der Speicherkarte bis zum Akku, vom Systemblitz bis zum Stativ - von Panasonic und allen anderen Anbietern.
Lazarus Long
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Stativ

Beitrag von Lazarus Long » Montag 3. Juni 2019, 11:27

Darüber hatte ich mir bisher keine Gedanken gemacht gehabt.
Ist es eigentlich egal, was man sich für ein Stativ kauft?
Sollte man dabei etwas besonders beachten?
Ihr dürft mich Bernd nennen...

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jessig1
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Re: Stativ

Beitrag von jessig1 » Montag 3. Juni 2019, 11:48

Hallo,

Stative gibts wie Sand am Meer und zu Preisen von wenigen bis hunderten von Euro.

Du solltest mal genauer beschreiben wofür du ein Stativ willst (Reisen, Daheim, zum fotografieren oder Filmen...) und in welchem Preisrahmen es sich bewegen soll.

Gute und günstige Stative gibt es zB von Rollei, Sirui, Hama und...
Gruß Jürgen

Wär in meinen Texden Schreibfheler findet darf diese bhalten

https://www.flickr.com/photos/jessig1je" onclick="window.open(this.href);return false;

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ifi1
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Re: Stativ

Beitrag von ifi1 » Montag 3. Juni 2019, 12:23

Egal ist es nicht. Es sollte ein wertiges, schwingungsarmes Stativ sein, evtl. kommen ja später auch mal
Langzeitaufnahmen, HDR oder Stackinggeschichten dazu. Spätestens dann bereut man einen falschen Kauf.
Auch der Kugelkopf oder Neiger bedarf einer gewissen Qualität.
Das Gewicht des montierten Equipments ist da zu beachten, vll. kommt ja mal ein
"schwereres Objektiv" in Spiel... Eine gute Arbeitshöhe ohne Mittelsäulenauszug ist auch von Vorteil.
Das Hobby ist so vielfältig, das man gut überlegen muss, wofür und wieviel Geld man
in welche Komponenten investiert.
Meine Bilder sind grundsätzlich bearbeitet...

Liebe Grüße aus Middel-Frangn
Iris


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Thorsten_K
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Re: Stativ

Beitrag von Thorsten_K » Montag 3. Juni 2019, 12:47

Hallo Bernd,

ich bin ein Fan von Novoflex. Sind nicht gerade billig aber du kannst Dir dort ein Stativ sozusagen
im Baukasten kaufen. Z.b. Man kann auch erstmal mit einen kleinen Set anfangen und dann bei bedarf erweitern.
Kannst Du die Stativ Beine gegen Wanderstöcke tauschen oder durch Carbon ersetzen. Man kann auch erstmal mit einen kleinen Set anfangen und dann bei bedarf erweitern.

Schau dir mal die Webseite von Novoflex an.

Was auch sehr gut ist der Service von den Jungs, da werden auch Ersatz Kleinteile einfach mal so ersetzt. :) und
es wird in Deutschland hergestellt ;)

Thorsten
--
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Retina1
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Re: Stativ

Beitrag von Retina1 » Montag 3. Juni 2019, 12:51

Hallo Bernd,
Zu Material: gängig sind Alu oder Carbon, viele Modelle gibt es in beiden Ausführungen. Wenn Du mit dem Stativ im häuslichen Umfeld bleiben möchtest, kannst Du mit Alu einiges sparen. Kannst Du absehen, dass das Stativ auch Mal weiter oder länger getragen werden soll, lohnt sich aus meiner Sicht der Aufpreis für die Gewichtsersparnis bei Carbon.

Gruß Klaus
Unsere gemeinsame Ausrüstung: G3, G6, GX7, LX100, Pana 20, 42,5/1.2, 14-42 (I), 14-140 (II), 100-300(I); Oly 9-18, 40-150/4.0, 60, 9mm Body Cap Lens, Tamron 14-150, diverses Altglas und Zubehör

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Lenno
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Re: Stativ

Beitrag von Lenno » Montag 3. Juni 2019, 13:18

z.B. https://www.amazon.de/togopod-CARBONplu ... way&sr=8-2

der Stativkopf ist Scheisse, den hab ich gegen sowas hier getauscht.
https://www.amazon.de/Novoflex-Kugelnei ... 168&sr=8-4

Ich mag keine Kugelköpfe mit den Drehverschlüssen, weil die bei langen Teleobjektiven nachsacken können. Meganervig.
Ich mag lieber einen Hebel einmal angezogen hält das bombenfest.

Auf den Kugelkopf hab ich mir eine Arca Swiss Schnellspannhebel Wechselplatte dazu geholt.
https://www.amazon.de/MENGS%C2%AE-CL-50 ... 73&sr=8-16

Lazarus Long
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Re: Stativ

Beitrag von Lazarus Long » Montag 3. Juni 2019, 14:05

@jessig1: Da ich absoluter Anfänger bin (siehe meine Vorsgellung), weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so genau, wofür lich ein Stativ benötige.
Ich bin in dem Buch von Frank Späth zu meiner Kamera einfach darauf gestoßen (bin jetzt etwa bei Seite 100), daß dort immer mal wieder die Nutzung eines Stativs empfohlen wurde. Vielleicht kommt in dem Buch ja auch noch erwas mehr zu dem Thema, aber so weit bin ich noch nicht.
Das Paket mit der Kamera soll aber unterdessen angekommen sein. 😊

@Thorsten_Ķ: Baukastensystem kling für mich gut, das werde ich mir mal ansehen.

@alle: Danke für die Antworten. Insbesondere den Tip mit Carbon finde ich hilfreich und die Sache mit dem Kugelkopf nachvollziehbar.

Eine Frage noch: Läßt sich ein Stativ mit jeder Kamera nutzen?
Oder muß man wie bei den Objektiven beachten, was zu welcher Kamera paßt?
Ihr dürft mich Bernd nennen...

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Eddi
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Re: Stativ

Beitrag von Eddi » Montag 3. Juni 2019, 14:19

Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:05
Eine Frage noch: Läßt sich ein Stativ mit jeder Kamera nutzen?
Hallo Bernd, siehe Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stativ
Viele Grüße vom Bodensee
Eddi

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Lazarus Long
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Re: Stativ

Beitrag von Lazarus Long » Montag 3. Juni 2019, 14:34

Eddi hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:19
Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:05
Eine Frage noch: Läßt sich ein Stativ mit jeder Kamera nutzen?
Hallo Bernd, siehe Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stativ
danke
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Re: Stativ

Beitrag von cani#68 » Montag 3. Juni 2019, 14:56

Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:05
Eine Frage noch: Läßt sich ein Stativ mit jeder Kamera nutzen?
Oder muß man wie bei den Objektiven beachten, was zu welcher Kamera paßt?
Es ist weniger das Stativ sondern der Stativkopf, der hier eine Rolle spielt. Er ist ja die Verbindung zwischen Stativ und Kamera /Objektiv.
An die Kamera / das Objektiv kommt im besten Fall eine Schnelwechselplatte (Stichwort Arca-Swiss) und wird damit auf dem Stativkopf eingeklickt / fixiert.
Dieser wiederum ist fest mit dem Stativ verbunden.

Da du ja noch nicht so richtig weißt, was du willst bzw. was es gibt hilft dir vlt. das hier: https://stativfreak.de/blog/ oder https://www.matthiashaltenhof.de/blog/stativ/
______________
Schöne Jrooß
Uwe


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Thorsten_K
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Re: Stativ

Beitrag von Thorsten_K » Montag 3. Juni 2019, 16:32

Hallo Bernd,

schau Dir auf alle Fälle mal das Photo-Survival-Kit an. Ich hab das immer dabei.

https://www.novoflex.de/de/themenwelt-r ... l-kit.html

Thorsten
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Re: Stativ

Beitrag von mopswerk » Montag 3. Juni 2019, 18:12

Lazarus Long hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:05
@jessig1: Da ich absoluter Anfänger bin (siehe meine Vorsgellung), weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so genau, wofür lich ein Stativ benötige.
Vielleicht erstmal sich überlegen, was man fotografieren will? Wenn man zB sich erstmal so durch die Welt fotografieren will, geht es erstmal ohne ;) .
Wenn es in Richtung Makro oder Landschaft (zB Langzeitbelichtungen) und Nacht gehen wird, wird sich der Sinn eines Stativs erschliessen.
Mir ist geringes Gewicht wichtig, bin mit einem Sirui T-025X (Karbon) zufrieden.
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Der GImperator
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Re: Stativ

Beitrag von Der GImperator » Montag 3. Juni 2019, 18:41

Moin,

mein Herangehen wäre wie folgt:
- Packmaß und Masse/Gewicht "klären": ist besondere Kompaktheit und Leichtigkeit ein Muss, oberste Priorität ?

- Auch daraus abgeleitet: Alu (mit Vorteil "günstiger als Carbon") oder Carbon (Vorteil "leichter").

- Nochmal Gewicht -> (ich empfand bei einem ausführlicheren Langzeit-im-Laden-begrabschen-Test, dass...) Stative unter 1,4 kg so "grazil-zart" dastanden, dass ich (selbst im Wissen um mein leichtes mFT-Equipment) den Dingern komplett ne Absage erteilte. Mir waren die viel zu "Spielzeug-mäßig", leichte Vibrationen oder Stöße können die schon nicht gut ab. Da kann ein Mehrgewicht eines Alu-Stativs auch durchaus Vorteile haben. (-> Ab 1,4 bis 1,8 kg finde ich- für ein Reisestativ mit guter Ausfahrhöhe [= über 150cm)- nen empfehlenswerten Wert).

- Beinelemente: willst du so viele als möglich oder lieber weniger ? Je mehr Elemente, desto schwingungsanfälliger. DIe dürfen gerne smooth und hakel-frei ausfahren. Wobei: meine machten das anfangs super. Mit der Zeit wurden sie widerspentiger.

- Beinelemente-Verschlüsse: magst du lieber Klemm- oder Drehverschlüsse ? Ich hab je ein Stativ mit diesen beiden Varianten (und bevorzuge die Drehgewinde-Locks). Letztendlich ist es v.a. Übung/Gewohnheit, wie gut man in der Praxis mit den Varianten zurecht kommt. Manche Hersteller haben sich beim Design ihrer eigenen Varianten eines der Verschlußtypen etwas vertan (oder zu arg gespart), was sich in pfriemelig-hakeligerem, ungenauerem Handling auswirkt. Insofern: vergleiche mal per Ausprobieren im Laden die Verschlüsse deiner favorisierten Modelle.

- Stativkopf: neben den Beinelementen ein weiteres elementares Teil.
Kugelkopf oder anderes System ? Ich hab z.B. von Video-geeigneterem "Neiger-Schwenkkopf" beim 2ten Stativ auf Kugelkopf umgesattelt. GIbt aber auch weitere relativ eigenständige Kopf-Varianten.
Auch gerne mal nen Blick auf die Traglast werfen. Wobei die gängigen (Kugel-) Köpfe mit mFT-Equipment locker klarkommen. Aber besser, die Herstellerangabe übersteigt dein effektives Nutzgewicht um mind. 0.5-1kg (aber wie gesagt, im Normalfall kein Problem.... nur halt achtsam sein, nix ZU fragiles zu kaufen).
Eine sog. "Panoramaebene" sollte er haben. D.h. ein Verschluß zum Öffnen der Horizontalachse, so daß du den Kopf samt Cam um 360° um die eigene Achse drehen kannst, ohne, daß sich anderweitig irgendwas verstellt (und ohne, daß sich der Kopf beim Drehen aus dem Achsengewinde herausdreht). Diese Ebene kann man dann auch komplett fest justieren.
Falls Kugelkopf: der sollte sich v.a. in seiner Fassung möglichst butterweich bewegen und sehr responsiv auf die Kugel-Schraube reagieren (z.B., daß du mit leicht angedrehter Schraube die Cam noch "schwergängig" auf dem Stativ schwenken kannst, sie aber nicht gleich wegkippt. Respektive bei richtig festem Zuzerren den Kugelkopf auch wirklich bombenmäßig festhält).
Außerdem, wie bereits angemerkt, achte auf die "Arca Swiss"-Kompatibilität des Kopfes/Schnellwechselplatte.

- Einsatzgebiete überlegen: mein Stativ kannste z.B. umgedreht für bodennahe Aufnahmen umbauen, du kannsts zum Einbeinstativ umbauen, unter Hilfe von Zusatzgadgets (waren bei meinem dabei) zu nem Behelfs-Cam-Rig umbauen, zusätzlich sind bei meinem noch ein Set "Mini-Beine" dabei (als klassisches "Tischstativ" oder als Notbehelfsstabilisierung einsetzbar und extremst platzsparend im Transport).
Auch sehr interessant für manche, nur mal so als Bsp. aus den unendlich weiten Weiten der Stativegalaxien... und nochmal designtechnisch ne gänzlich eigene Angelegenheit: "Kran/Schwenk-Gelenk-Stative" (da gibts bestimmt ne feste Bezeichnung, die mir gerade nur nicht einfällt).

- Wärmegriffe: haben sie inzw. doch eh alle (!?!). Besser 3 (an jedem Fuß einen) als nur 1 ? Ich finde ja. Weil: je weniger ich darauf achten muß, wie die Cam gerade ausgerichtet ist auf dem Stativ (und ich lauf dann ja auch i.d.R. ne Weile mit der Cam auf dem Stativ rum), desto schneller und besser kann ich mich aufs Motiv konzentrieren. Merk ich dank 3 Wärmegriffen nicht an einem Mangel an Griffen, sondern an den Stellschrauben der Panoebene und des Kugelkopfes (wie die gerade in Relation zur Cam-Position ausgerichtet sind).

- Noch schnell was zur Mittelsäule : ganz herausnehmbar wäre super (denn dann auch mit Kopf umdrehbar "nach unten", in 2 Elementen wäre super (dann kannstes bei nem Umbau auch verkürzt nutzen), gut, am besten doppelt, arretierbar.
Gut wäre am unteren Ende der Mittelsäule auch noch ein Gewinde + entspr. Haken "für Beschwerungskram" (wenns bombenfest stehen soll, hängt man sich da dann Gewichte dran, die eben im Zentrum des Stativs mit ihrer Masse + freundlicher Mithilfe der Schwerkraft nach unten ziehen). Ne Notwendigkeit ist das aber bloß bei stürmischsten Winden.

- Und zu den Beingelenk-Locks: das sind die Schließen, mit denen man die Beine fürs Umklappen bzw. für den gewünschten Grad ihrer Spreizung entsperrt bzw. fest macht. Auch an denen- einfach mal n bissl herumspielen. Das sind teils nur Nuancen, wie "gut" die sich beim Bedienen benehmen und wie zackig sie zugreifen. Aber zw. den extemeren Vertretern ihrer Art sind das vergleichsweise dann schon signifikante Unterschiede.

- Vernachlässigbar: die Libellen. "Eh bloß Färz" sagt man bei uns in der Region. Denn: sind meiner Meinung nach eh recht ungenau (nur die sauteuren Profi-Teile haben hier "richtige" (vermutlich geeichte) Wasserwaagenlibellen verbaut), die moderne Cam in Kombi mit dem menschlichen Augenmaß + etwaigen weiteren elektronischen Hilfen (wie das zuschaltbare Gitter auf dem Cam-Display) managt das schon ordentlich, in vielen Praxissituationen richtest du dein Stativ mit Cam eh nach der für dich gewünschten Perspektive ein (und mußt dich/dein Stativ dabei den örtlichen Bodenbelagsgegebenheiten anpassen) und machst die Ausrichtung des Frames dann übers Feinjustieren des Kugelkopfes. Da ist doch wurscht, wie schepp die Cam aufm Tripod steht.... Hauptsache sie steht stabil.
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

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Der GImperator
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Re: Stativ

Beitrag von Der GImperator » Montag 3. Juni 2019, 20:12

PS:

Die Liste der Drauf-Achten-Faktoren ist ja recht umfangreich geworden.
Ganz zu komplettieren, v.a. wenn man sich vom "Reisestativ-Konzept" etwas oder komplett wegbewegt, ist die sicher nicht so einfach.
Gibt sicher noch weitere Aspekte, bzw. wirds irgendwann auch sukzessive weniger universell und mehr individuell.
Aber eins fällt mir gerade noch ein:

- Die Füße - Metall-Spikes ? Schmale Kunststoff-Noppen ? Ausgebildetere, massivere (-> mit "Profil") Kunststoff- oder Leichtmetall-"Latschen" ?
Ich hätte bei meinen Stativen die Spikes schon ganz gerne dran. Eine Notwendigkeit dafür besteht, beruhend auf meiner Praxiserfahrung aber nicht.
Meine Stativnutzung im Verhältnis Stativ vs Aus-der-Hand ist etwa 20 : 80 %. CIRCA jede 4., 5. Session mit Stativunterstützung denke ich in 1, 2 Situationen mal ganz kurz dran, daß gerade Spikes ganz cool wären (wobei immer noch kein Muß; würde also keinen Unterschied beim Foto machen).
Wer nicht rechnen will in Worten ausgedrückt ;) : gaaaaaaaanz selten mal stehe ich unter einem Anflug des Eindrucks, daß Spikes jetzt schön wären.
Allerdings kommen wir irgendwann mal zurück zum Punkt "Einsatzgebiete". Je nachdem bei wem auch immer sind Spikes doch mindestens vorteilhaft, wenn nicht gar notwendig. Polarforschende und Dünnluft-Gipfel-stürmende Lumixer wissen mehr zu berichten :P

- UND noch was: falls zwischen 2, 3 Modellen bei deiner/jemandens Entscheidungsfindung Gleichstand ist, dann schau auch ruhig mal genauer auf die Stativ-Tasche.
Gutes Schulterpolster; wertiges, gerne auch wasserabweisendes Hüllenmaterial, ein qualitativ top verarbeiteter, sehr stabiler Reißverschluß, frei-drehbare Gurthalterungselemente (damit sich der Gurt nicht Gurtsalat-artig verkrumpeln kann), deren Plastikanmutung NICHT zerbrechlich/potentiell spröde oder bröselig rüberkommt..... das wären hier so die beachtenswerten Kriterien.
Gerade an ("Wander"-) Tagen mit Foten über mehrere Stunden hinweg, da wechselt man schon öfter mal zw. Handbetrieb und Stativauflage. Und man hat manchmal ja so einiges umgegurtet. Bei mir ist "maximal" schräg-über-Schulter rechts vorne die Cam (-Tasche), um die Hüfte ne kleine Bag für benötigten Kleinkram oder auch mal n weiteres Objektiv. Ebenfalls geschultert dann links-tragend die Stativ-Tasche.... und wenns mehr als 3, 4 Stunden bei "besonderem Wetter" sind, dann auch noch n Tagesrucksack aufm Rücken (Essen, Trinken, Windjacke etc).
Ist man dermaßen eingepackt, müssen alle Taschen auch gut "funktionieren". Falls nicht, wäre mal ein Blick auf ein Fotorucksacksystem angesagt. Aber das ist n anderes Thema............................ :mrgreen:
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
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PSG7
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Re: Stativ

Beitrag von PSG7 » Dienstag 4. Juni 2019, 13:39

Ich benutze meist das Rollei C5i Carbon für meine MFT-Kameras und bin sehr zufrieden damit. Ein tolles Stativ, prima verarbeitet, viel Zubehör und genügend stabil für kleine DSLRs bzw. spiegellose Systemkameras. Ich empfehle z. Z. das Rollei C6i Carbon wegen des unschlagbaren Preises.
Für spezielle Aufnahmen v. a. zuhause habe ich noch einen massiven "Prügel" von Velbon: ein altes Alu-Videstativ mit Kinoneiger bzw. einem schweren Kugelkopf.
Gruß Hans
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Lumix G81, G70; 15 mm, 42,5 mm, 14-140 II mm, 100-300 mm II; Oly 9-18 mm, Sigma 60 mm; versch. OM-Linsen

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