Gut geworden, deine Meßuhr, Rolf. Meine Tulpen haben sich noch etwas weiter geöffnet - einen Stack vom Inneren mach ich gleich noch. Danach wohl wieder Spur-N Kram.
Zur Haltbarkeit der FZ bei dem, was wir machen, hab ich folgende Überlegungen angestellt - Ich bin zwar kein Feinmechaniker oder Elektroniker, habe aber neben einem kaufmännischen auch einen technischen Beruf erlernt - hoffe, ich liege einigermaßen richtig:
1. Anfangs hab ich mit mechanischem Verschluß gestackt, dann auf ESHTR und lautlos umgestellt. Den Rolling-Shutter-Effekt gibts beim Stacken ja eher nicht

, der "Schlitz" des Verschlusses wird elektronisch gebildet, der Ablauf ist ohne Mechanik. Und bei Elektronik gehe ich von höherer Haltbarkeit aus als bei Mechanik.
2. Ich komme beim Stacken mit einer Akkuladung auf 2500 Aufnahmen oder sogar etwas darüber - weit mehr als die laut irgendeiner Norm garantierten ca. 400 Aufnahmen. Serien in Folge, wie wir sie machen, schonen den Akku, ständiges Aus- und Anschalten für Einzelbilder eher nicht.
3. An mechanischem "Tun" bleibt der FZ dann nur die motorische Fokusverstellung. Die ich für die Grobeinstellung, um zu sehen ob ich beim Motiv im Bereich zwischen Nah und Unendlich liege, am Objektiv vornehme. Auch Zoom muss mechanisch eingestellt werden. Die feinen Fokus-Schritte beim Stackvorgang sind aber, so hoffe ich, ebenfalls schonend für die FZ, da es eine Abfolge und kein Hin- und Her ist.
4. Was Mechanik angeht, kenne ich aber die sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Robustheit von anderen Panasonic-Geräten. Ich weiß nun nicht, ob man eine Analogie zwischen Stromverbrauch und Haltbarkeit sehen kann - wenn, dann wären ja weit über 1000000 Auslösungen möglich. Aber ich bin mir sicher, das Stacking ein besonders kameraschonendes Verfahren ist.
Oder hab ich in meinen Überlegungen einen Denkfehler, bzw. irgendwas nicht berücksichtigt ?