Hallo adinia,
hier meine Erfahrung aus dem Bernina Express.
Leider noch mit MiniDV aufgenommen und auf DVD gebrannt.
Die Probleme sind jedoch die Gleichen.
Die Erschütterungen sind nicht so stark.
Je mehr Tele, desto schwieriger die Aufnahme. (unscharf)
Gut macht es sich auch, wenn im Video manchmal etwas vom Fensterrahmen, seitlich oder unten, im Bild ist.
Dann fallen Wackler nich so stark auf.
Nicht die Kamera rechtwinklig aus dem Zug halten, sondern in Fahrtrichtung oder nach hinten.
Bei rechtwinklig aus dem Fenster ist der Zug zu schnell, nahe Objekte sind kaum erkennbar.
Möglichst nichts sehr Helles anziehen, spiegelt stärker.
Ein Polfilter hilft nur bedingt, er macht u. U. die Spannungsfelder in der Scxheibe als Farbschlieren sichtbar.
Abhilfe: Den Polfilter drehen und den Winkel der Kamera zur Scheibe verändern. Auch nicht immer mit Erfolg.
Eine Gummistreulichtblende macht Sinn, wenn Du damit ganz dicht ans Fenster gehst.
Mein Tipp: Die FZ 150 hat einen Filterdurchmesser von 52 mm. Kaufe Dir eine
faltbare WW Gummistreulichtblende mit
56 mm Durchmesser und einen StepUp Adapter von 52 mm auf 56 mm.
Schau mal bei Kaiser Fototechnik vorbei.
Meine 52 mm WW Gummistreulichtblende von Kaiser Fototechnik vignettiert etwas bei der FZ 150 bei unter ca. 27 mm.
Nicht vergessen, -1/3 EV oder -2/3 EV einstellen.
Und jetzt kommt der Extratipp: Mache vorher Probaufnahmen aus einer S- Bahn, Strassenbahn oder IR.
Es lohnt sich, die Fahrt im Bernina Express wirst Du nicht so schnell wiederholen
So, nun freue Dich auf eine unvergessliche, traumhafte Eisenbahnfahrt.
Schöne Aufnahmen wünscht Dir

videowilli