Zu Silvester habe ich vorhin mal eine ältere Idee in die Tat umgesetzt, nämlich mit der Kamera direkt von vorne in das Rohr einer kleinen Kanone zu filmen und dann die Kanone zu zünden.
Nachdem was sich dabei tat habe ich das Filmchen mit dem Titel "Feldschlange" versehen.
Warum?
Seht selbst.
Re: In´s Kanonenrohr gefilmt
Verfasst: Mittwoch 31. Dezember 2014, 23:11
von lomix
bei uns heisst sowas Rohrkrepierer!
Re: In´s Kanonenrohr gefilmt
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2015, 00:48
von irene49
Hmmmmm.......ich frage mich gerade, wie die Kamera danach ausgesehen hat........
Die Kamera hat´s nicht tangiert weil die Kanone natürlich nicht direkt ins Objektiv gerichtet war, sondern in die entgegengesetzte Richtung zielte.
Aufgenommen wurde über einen alten Rasierspiegel nach dem Prinzip Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Dadurch stand die Kamera seitlich hinter der Kanone.
Diese war geladen mit einem Lady - Cracker und einer Bleikugel im Kaliber 4,5 mm.
Eigentlich sollte der Eindruck entstehen das der Schuß das Kameraobjektiv zerstört hätte, aber die schwache Ladung des Lady - Crackers reichte nicht aus der Bleikugel die nötige Energie mitzugeben um das Glas des Spiegels zersplittern zu lassen. So sah man am Schluß des Filmchens nur diesen bräunlichen Tonmehlfleck des Füllmaterials aus dem Kracher.
Re: In´s Kanonenrohr gefilmt
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2015, 13:41
von irene49
Ahhhhh...genialer Trick - mit einem Spiegel. Wirkt auf jeden Fall sehr "echt".
Re: In´s Kanonenrohr gefilmt
Verfasst: Donnerstag 1. Januar 2015, 14:01
von videoL
Hallo Rolf,
einfach gute Idee und ein super Video geworden. .
Wollte es evtl. mit Sekt nach machen. Dann war mir der Sekt doch zu schade. .
Viele Grüße videowilli
Grins, ne, Sekt wäre mir auch zu schade.
Ich hatte in einem Waffenforum, wo eine Menge User sich mit Geschreibsel über die Silvesterknallerei mittels Schreckschußwaffen austobten, das Bild einer Astiflasche in einem Häufchen Sektkorken stehend eingestellt, mit dem Hinweis das solches dieses Jahr zu Silvster meine einzige "Waffe" sei. CO2 getrieben, mit einem Knallkorken, aber leider nicht nachladbar.
Die Idee des Filmchens werde ich irgendwann mal mit einem größeren Kaliber wiederholen, wo dann auch das Glas splittern wird...
Etwas unzufrieden bin ich mit der Ausführung der Idee. Da meine Wohnung im Altbau mit schwingendem Dielenboden liegt, war ein Aufnehmen über den Telebereich der Kamera nicht möglich. So mußte ich das Ganze mit kleinem Stativ auf einem Tisch aufbauen, und da dann mit dem Makrokonverter arbeiten, der natürlich nicht die gewünschte Tiefenschärfe brachte. Schärfe auch auf die Funken der Zündlunte wäre reizvoller gewesen.