Wie bin ich - auch - zur Lumix gekommen? Nach 15 Jahren mit Nikon kam 1992 der Wechsel zu Canon. Nach weiteren 15 Jahren bin ich 2007 wieder zurück zu Nikon. Ich fotografiere seit 1997 Basketball: ausschließlich digital, angefangen mit einer 1,3 MP Kodak/Canon EOS 1n/DCS 3. Heute ist es die Nikon D700, wobei ich auf den Nachfolger warte.
Und Panasonic? Lumix?
2007 hatte ich mein erstes und kurzes (vielleicht 3 Monate) Aha-Erlebnis/Fiasko mit FourThirds. Danach hatte ich mir „geschworen“: NIE wieder FT! Und mFT?
Man muss einfach „teilen“. Nie käme ich auf die Idee (m)eine Nikon D700 samt 2,8/70-200 durch den Urlaub zu wuchten. Beschwerlicher und vor allen Dingen auffälliger geht es nicht mehr. Habe ich oft genug genossen, wenn sich im Touristenpulk Möchtegernprofis zum Affen machten: 2 - ZWEI - EOS 1D Gehäuse mit 24-70 und 70-200 f/2,8. Ob solche Leute wohl mal überlegt haben, zu welchen Jahres- und Tageszeiten wo und wie echte Reisefotoprofis wirklich fotografieren?
Bis zu mFT habe ich mit den „kleinen“ Nikons D3xxx/D5xxx und den Kitzooms 18-55/55-200/300 meine Familienurlaubserinnerungen geknipst. Auch das hat seit diesem Sommer/Herbst ein Ende. Die DSLR ist für die Sporthalle, eine mFT-Ausrüstung für den Rest. Und die besteht heute nach dem mFT-Einstieg mit - Pardon - Olympus in der Mehrzahl aus Lumix-Teilen. „Übrig“ ist nur die PEN E-P3, das 14-150 und 1,8/45 Zuiko, der Rest setzt sich zusammen aus: G2, 2,5/14, 1,7/20 und 100-300. Sucherlos mag ich überhaupt nicht, aber eine G2H/G3 kann es gerne irgendwann mal werden… Man muss einfach die Grenzen des kleinen Sensors kennen, dann steht der unbeschwerten mFT-Fotografie nichts mehr im Weg.
Man darf auch „mischen“:


Johann T