wenn der Himmel bedeckt und trüb ist, sollte man ihn am besten ganz aus den Landschaftsbildern herauslassen. Das geht natürlich nicht immer, aber bei deinem ersten Bild ist das wirklich interessante Element diese karge Halbinsel mit den Baumstümpfen. Durch das rundum dunkle Wasser wirkt sie auch ganz gut, nur die große Spiegelung der hellen Wolken im Vordergrund stört (mich
2. Bild: Sicherlich eine tolle Landschaft, bei der es unmöglich ist, alles zufriedenstellend zu belichten. Denn vorne gibt es dunkle Steine und hinten weißen Schnee und einen fast weißen Himmel. Mit einem richtig blauen Himmel und Sonnenschein (von hinten!) wäre alles natürlich einfacher. Hier hätte ich mich wahrscheinlich statt einer Totalen auf einzelne Elemente konzentriert, z. B. den schneebedeckten Berg im Hintergrund. Genügend Zoom hat die FZ300 dafür ja an Bord. Alternativ nur den kleinen Tümpel im Vordergrund, mit ein bisschen Wiese drumherum und den weit entfernten Berg als Spiegelung im Wasser.
Im dritten Bild sehe ich zwei große Fehler: 1) bei praller Mittagssonne Sonne fotografiert (ergibt harte Schatten und oft flaue Farben) und 2) von oben herab fotografiert (langweilige Perspektive, außerdem wird alles gleichmäßig scharf, so dass das Hauptmotiv nicht hervorgehoben wird) - siehe dazu auch meinen Kommentar weiter oben zum Bild von Deinem Hund. Bei solchen Blumen solltest Du die Kamera auf den Boden stellen und das Klappdisplay nutzen oder dich gleich komplett hinlegen. Wenn Du dann die Blüte von ganz nah fotografierst, kannst Du das Gras zumindest ein wenig unscharf werden lassen.
So, all das gibt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder. Ich hoffe, dass auch andere hier noch ein wenig kommentieren...