lomix hat geschrieben: ↑Sonntag 15. Februar 2026, 21:06
Das man die "Kügelchen" unterscheiden kann??? Sind doch nur weiße Pillen!
Auszug aus meinem Artikel für die Zeitung:
"Während viele Vögel über den Winter in den Süden fliegen, Eichhörnchen eine Winterruhe einlegen und Igel die kalte Jahreszeit sogar verschlafen, verschwinden Schmetterlinge im Winter scheinbar spurlos.
Viele fragen sich daher, ob und wie Schmetterlinge überwintern.
Nur sieben von beinahe 200 Tagfalterarten überleben den Winter als fertiger Falter.
Alle anderen Arten überwintern als Raupe, Puppe oder Ei. Ein paar wenige Arten fliegen im Winter in wärmere Gebiete.
Es gab unter anderem, einen überwinternden C-Falter, Zitronenfalter und die Raupe des Kleinen Schillerfalters, welche im Herbst ihr Fraßblatt mit feinen Spinnfäden gegen das Herunterfallen sichern, zu sehen.
Den stärksten Frostschutz hat der Zitronenfalter. Er übersteht unbeschadet Temperaturen von minus 20 °C. Er ist der einzige heimische Falter, der gut getarnt, aber ohne weiteren Schutz, überwintert und eisigen Temperaturen sowie Schneefall problemlos widersteht.
In der Winterstarre ist die Oberseite der Flügel zusammengeklappt und nur noch die Unterseite ist sichtbar.
Die als Falter überwinternden Schmetterlinge sind dann auch die ersten, die im Frühjahr wiederzusehen sind, manchmal kann man diese Arten bei entsprechend hohen Temperaturen sogar mitten im Winter umherfliegen sehen."
Die Eier sind tatsächlich sehr verschieden. Größe, Form, Marmorierung, Struktur der Oberfläche usw.
Jedes Ei, je nach Schmetterlingsart, hat seinen "Baum" bzw. bevorzugten Ort zur Eiablage.
Der Ulmen-Distelfalter legt z.B. sein Ei nur an einer Ulme ab.
Eine gute Quelle für weitere Infos gibt es u.a. hier:
https://oberhaching.bund-naturschutz.de ... -im-winter
Gruß aus Bayern
Herbert
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