Midlife Crisis?
Verfasst: Dienstag 26. März 2013, 13:44
Seit einiger Zeit "quält" mich ein mehr oder weniger gröberes Problem:
Während ich bisher immer ziemlich genau gewusst habe, wie ich was aufnehmen und vor allem dann am PC bearbeiten will, ist das jetzt ganz und gar nicht mehr so. Oft bearbeite ich meine raw Fotos ganz unterschiedlich, und mir gefällt jedes Ergebnis für sich. Konnte ich bis vor Kurzem noch ziemlich eindeutig sagen, weshalb Schatten hier und dort aufgehellt gehören oder dass diese oder jene Szene unbedingt mit Blitz gemacht werden muss, weiß ich heute kein schlagkräftiges Argument mehr, das solche Behauptungen stützen würde.
Die diversen Ratschläge zur "besten Fototechnik" kommen bei mir nicht mehr an, wenn ich zwei Beispielbilder "vorher (schlecht)/nachher (gut)" dort betrachte, sehe ich meist keinen Grund, warum nachher=gut sein sollte. Warum die Schatten aufhellen? Sieht doch so viel dramatischer aus... Weshalb die Farbintensität verändern? Ist dann zwar bombastisch farbenprächtig, aber so schaut's in natura gar nicht aus...
Mittlerweile bin ich sogar soweit, dass ich auf meine regelmäßigen Photoshop Filter-Orgien verzichte und alles in Lightroom mit minimalen Bearbeitungen mache. Und da bin ich mir ständig unsicher, ob -1 EV oder besser -1,5 EV Belichtungskorrektur besser ist, ob die highlights noch mehr unterdrückt werden sollten oder eben nicht...
Alles in Allem bin ich quasi in einer Art Krise, was meine Fotoergebnisse anbelangt. Irgendwie hat jedes Endergebnis seinen Reiz für mich, ich kann mich nicht mehr so klar für eine Variante entscheiden wie früher, bin im Prinzip ständig am Zweifeln.
Das Blöde an der Sache ist bloß, dass ich dadurch riesige Schwierigkeiten habe, überhaupt irgendwas zu bearbeiten, weil ich eigentlich keinen Dunst habe, was für ein Ergebnis ich eigentlich will. Ich spiele dann so rum, bin unzufrieden mit dem Endergebnis, lasse es sein, sehe mir das Ganze dann nach Tagen oder Wochen wieder mal an und denke: Super, wie das gelungen ist, was habe ich da eigentlich auszusetzen gehabt?
Geht es nur mir so, oder ist sowas vielleicht normal, eine Art Phase, die vorübergeht? Wo nehme ich bloß Anhaltspunkte her, wie ich eigentlich bearbeiten soll? Hilft vermutlich nur "kreatives rumspielen"...
Während ich bisher immer ziemlich genau gewusst habe, wie ich was aufnehmen und vor allem dann am PC bearbeiten will, ist das jetzt ganz und gar nicht mehr so. Oft bearbeite ich meine raw Fotos ganz unterschiedlich, und mir gefällt jedes Ergebnis für sich. Konnte ich bis vor Kurzem noch ziemlich eindeutig sagen, weshalb Schatten hier und dort aufgehellt gehören oder dass diese oder jene Szene unbedingt mit Blitz gemacht werden muss, weiß ich heute kein schlagkräftiges Argument mehr, das solche Behauptungen stützen würde.
Die diversen Ratschläge zur "besten Fototechnik" kommen bei mir nicht mehr an, wenn ich zwei Beispielbilder "vorher (schlecht)/nachher (gut)" dort betrachte, sehe ich meist keinen Grund, warum nachher=gut sein sollte. Warum die Schatten aufhellen? Sieht doch so viel dramatischer aus... Weshalb die Farbintensität verändern? Ist dann zwar bombastisch farbenprächtig, aber so schaut's in natura gar nicht aus...
Mittlerweile bin ich sogar soweit, dass ich auf meine regelmäßigen Photoshop Filter-Orgien verzichte und alles in Lightroom mit minimalen Bearbeitungen mache. Und da bin ich mir ständig unsicher, ob -1 EV oder besser -1,5 EV Belichtungskorrektur besser ist, ob die highlights noch mehr unterdrückt werden sollten oder eben nicht...
Alles in Allem bin ich quasi in einer Art Krise, was meine Fotoergebnisse anbelangt. Irgendwie hat jedes Endergebnis seinen Reiz für mich, ich kann mich nicht mehr so klar für eine Variante entscheiden wie früher, bin im Prinzip ständig am Zweifeln.
Das Blöde an der Sache ist bloß, dass ich dadurch riesige Schwierigkeiten habe, überhaupt irgendwas zu bearbeiten, weil ich eigentlich keinen Dunst habe, was für ein Ergebnis ich eigentlich will. Ich spiele dann so rum, bin unzufrieden mit dem Endergebnis, lasse es sein, sehe mir das Ganze dann nach Tagen oder Wochen wieder mal an und denke: Super, wie das gelungen ist, was habe ich da eigentlich auszusetzen gehabt?
Geht es nur mir so, oder ist sowas vielleicht normal, eine Art Phase, die vorübergeht? Wo nehme ich bloß Anhaltspunkte her, wie ich eigentlich bearbeiten soll? Hilft vermutlich nur "kreatives rumspielen"...
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