Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
- veo
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Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
dpreview.com berichtet, dass die Chicago Sun-Times ihre komplette 28 köpfige Fotoabteilung entlassen hat und stattdessen Freelancer als Reporter beschäftigen will. Sie haben begonnen, diese in den Basics der Fotografie mit iPhones zu schulen.
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Ich bin mit Life, Andreas Feiniger, Anselm Adams groß geworden. Alle gibt es nicht mehr. National Geographic ist der Nachfolger geworden?
Ich bin pessimistisch, dass die großen Fotozeitungen sterben und optimistisch, dass es Nachfolger gibt.
Horka
Ich bin pessimistisch, dass die großen Fotozeitungen sterben und optimistisch, dass es Nachfolger gibt.
Horka
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Man muss aber sagen, dass diese iPhones und andere Knipsen bessere Bilder machen als noch vor 20 Jahren viele engagierte Photoamateure mit gutem Equipment. Und auch als ds was viele Reportage-Profis abgeliefert haben.
Ich sehe es gelassen, wenn es so sein soll und akzeptiert wird, ok.
Wenn sich engagierte Photoamateure oder gar Profis zusammentun und ein Webmagazin mit besseren Photos starten bzw. sich einem vorhandenen andienen, dann werden die anderen wieder nachziehen.
Momentan erleben wir einen Paradigmenwechsel. War früher vorallem das Besitzen der Technik Garant für gute "professionelle" Qualität, egal ob Ton oder Bild, kann heute jeder Laie mit Euquipment arbeiten, dass den Großteil des alten Profoequipments qualitativ übersteigt oder durch bessere Computerbearbeitung kompensieren kann. Daher erlebt diese Übergangsgeneration - also unsere - gerade dass heute jeder Laie "Profi-Qualität" zustande bringt. Also ein echter Profi nicht mehr nötig ist. Die Technik machts.
Richtige Profiqualität wird es immer geben, und die hängt von Talent und Können ab. So wie jeder sich einen Bleistift kaufen kann, aber nicht so malt wie Dürer, Escher und Co.
Die Frage ist aber ob diese Hoch-Profi-Qualität noch gebraucht wird. Für viele Anwendungen reicht tatsächlich das "alter Profiniveau" aus, dass eben heute jeder Laie via Automatik hinbekommt.
Es wird schon abnehmen.
Ich sehe es gelassen, wenn es so sein soll und akzeptiert wird, ok.
Wenn sich engagierte Photoamateure oder gar Profis zusammentun und ein Webmagazin mit besseren Photos starten bzw. sich einem vorhandenen andienen, dann werden die anderen wieder nachziehen.
Momentan erleben wir einen Paradigmenwechsel. War früher vorallem das Besitzen der Technik Garant für gute "professionelle" Qualität, egal ob Ton oder Bild, kann heute jeder Laie mit Euquipment arbeiten, dass den Großteil des alten Profoequipments qualitativ übersteigt oder durch bessere Computerbearbeitung kompensieren kann. Daher erlebt diese Übergangsgeneration - also unsere - gerade dass heute jeder Laie "Profi-Qualität" zustande bringt. Also ein echter Profi nicht mehr nötig ist. Die Technik machts.
Richtige Profiqualität wird es immer geben, und die hängt von Talent und Können ab. So wie jeder sich einen Bleistift kaufen kann, aber nicht so malt wie Dürer, Escher und Co.
Die Frage ist aber ob diese Hoch-Profi-Qualität noch gebraucht wird. Für viele Anwendungen reicht tatsächlich das "alter Profiniveau" aus, dass eben heute jeder Laie via Automatik hinbekommt.
Es wird schon abnehmen.
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
Pentacon 29/f2.8, Pentacon 50/f1.8, Pentacon 135/f2.8
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Das ist nur ein weiteres Symptom dafür, dass Qualität immer weniger gefragt wird und in der Bedeutung für die Menschen heutzutage stetig abnimmt. Viele weitere solcher Aktionen werden mit Sicherheit folgen. Alles eine Folge der allgemeinen, erfolgreichen Verdummung der breiten Massen durch konstante Gehirnwäsche und Frucht des Kapitalismus in seiner derzeitigen Form- aber das ist ein anderes Thema...
Andreas
- wozim
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Die Qualität der Presse, besonders die der Tagespresse, ist schon lange auf dem Weg zur Null.
Nicht nur fotografisch sondern auch inhaltlich.
Zum 100sten Geburtstags unseres Instituts las ich mit Erstaunen, das wir an "schwarzen Löchern" und HIV-Viren forschen.
Nichts davon stimmt.
Schwarze Löcher scheint es vor allem in den Köpfen der Verantwortlichen zu geben.
National Geographic scheint da auch zu experimentieren.
Eine Reisedokumentation wurde auch schon mit dem IPhone veröffentlicht.
@ThomasT:
Die meisten der bekannten Fotografen waren keine "gelernten" Profis, oft Quereinsteiger mit dem richtigen fotografischen "Bauchgefühl".
Den Fotografen als Gesellen- oder Meisterberuf gab es eh nur bei uns.
Nicht nur fotografisch sondern auch inhaltlich.
Zum 100sten Geburtstags unseres Instituts las ich mit Erstaunen, das wir an "schwarzen Löchern" und HIV-Viren forschen.
Nichts davon stimmt.
Schwarze Löcher scheint es vor allem in den Köpfen der Verantwortlichen zu geben.
National Geographic scheint da auch zu experimentieren.
Eine Reisedokumentation wurde auch schon mit dem IPhone veröffentlicht.
@ThomasT:
Die meisten der bekannten Fotografen waren keine "gelernten" Profis, oft Quereinsteiger mit dem richtigen fotografischen "Bauchgefühl".
Den Fotografen als Gesellen- oder Meisterberuf gab es eh nur bei uns.
Gruß Wolfgang
https://www.flickr.com/photos/fz100/
GX9, GX80, Oly 45 mm 1:1,8, Sigma 19 mm und 60 mm 1:2,8, umfangreiche Altglassammlung, div. Raynox-Linsen, GR IV HDF
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Ich bin nicht so pessimistisch wie Ihr und beobachte es auch anders.
Die Zahl guter Fotos ist größer geworden, weil es gibt mehr Zeitschrifen mit besseren Fotos gibt. Früher gab es z. B. eine Life, die Foto- und Reiseberichte von hervorragenden Fotografen brachte, wer für sie arbeitete, war geadelt. Heute gibt es so etwas in Spiegel, Stern, Geo usw. Nicht unbedingt schlechter, aber massenhaft. Damit fällt die Qualität nicht mehr so auf.
Wenn Thomas schreibt: Man muss aber sagen, dass diese iPhones und andere Knipsen bessere Bilder machen als noch vor 20 Jahren viele engagierte Photoamateure mit gutem Equipment. Und auch als ds was viele Reportage-Profis abgeliefert haben, dann ist das sehr auf die reine Technik verkürzt. Ich habe noch kein Händyfoto gesehen, das auch nur im Geringsten an die Qualität der alten Meister und guten Amateure herankommt.
Wie auch!? Bilder werden im Kopf gemacht! Die Technik wird immer besser, warum sollen die Fotografen schlechter werden? Die Gegenteil. Alle Fortschritte im Kamerabau haben gute Fotografen beflügelt.
Und Wolfgang: Von der Tagespresse auf die Qualität der Fotografen allgemein zu schließen tut den Bildermachern Unrecht.
Bitte nicht so viel Kulturpessimismus in diesem optimistischen Forum.
Horka
Die Zahl guter Fotos ist größer geworden, weil es gibt mehr Zeitschrifen mit besseren Fotos gibt. Früher gab es z. B. eine Life, die Foto- und Reiseberichte von hervorragenden Fotografen brachte, wer für sie arbeitete, war geadelt. Heute gibt es so etwas in Spiegel, Stern, Geo usw. Nicht unbedingt schlechter, aber massenhaft. Damit fällt die Qualität nicht mehr so auf.
Wenn Thomas schreibt: Man muss aber sagen, dass diese iPhones und andere Knipsen bessere Bilder machen als noch vor 20 Jahren viele engagierte Photoamateure mit gutem Equipment. Und auch als ds was viele Reportage-Profis abgeliefert haben, dann ist das sehr auf die reine Technik verkürzt. Ich habe noch kein Händyfoto gesehen, das auch nur im Geringsten an die Qualität der alten Meister und guten Amateure herankommt.
Wie auch!? Bilder werden im Kopf gemacht! Die Technik wird immer besser, warum sollen die Fotografen schlechter werden? Die Gegenteil. Alle Fortschritte im Kamerabau haben gute Fotografen beflügelt.
Und Wolfgang: Von der Tagespresse auf die Qualität der Fotografen allgemein zu schließen tut den Bildermachern Unrecht.
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- wozim
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Hallo Horka,Horka hat geschrieben:Und Wolfgang: Von der Tagespresse auf die Qualität der Fotografen allgemein zu schließen tut den Bildermachern Unrecht.
das mache ich auch nicht so, wie es jetzt vielleicht rüber kam.
Aber auch da wird gespart, Angelernte Reporter kreieren Bilder und Texte. Das kann einfach nicht gut gehen.
Ich sehe das ganze nicht "kulturkritisch" sondern wie Thomas als Übergangsphase.
Gedruckte Publikationen sind im Rückzug, und das sieht man auch am Stern, Spiegel und Focus. Und das spiegelt sich auch in der Qualität wieder.
Geo bildet da noch eine Ausnahme, so wie auch National Geographic.
Aber der Trend ist schon eindeutig.
Gruß Wolfgang
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Wie gesagt halte ich das für falsch und ein Projektionsproblem. Die meisten Menschen wollen eine bestimmte Qualität. Irgendwo im Bereich von "ausreichend" bis "gut". Egal was, ob es Lebensmittel sind, Kunst, Musik und eben auch Photos.ahinterl hat geschrieben:Das ist nur ein weiteres Symptom dafür, dass Qualität immer weniger gefragt wird und in der Bedeutung für die Menschen heutzutage stetig abnimmt.
Das Problem ist, dass diese technische Qualität (und nur das sehen sie) v on Photos heute schon mit Billigknipsen erzielbar ist.
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Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Und als Propaganda-Spritze. Kritischer Journalismus ist kaum noch vorhanden. Der Spiegel z.B. ist in den letzten 20 Jahren seit ich ihn sporadisch lese extrem schlechter geworden. Nur noch Hofberichterstattung. Meist pro-amerikanisch und pro-Merkel.wozim hat geschrieben:Die Qualität der Presse, besonders die der Tagespresse, ist schon lange auf dem Weg zur Null.
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Genau das was Laien bewusst wahrnehmen.Horka hat geschrieben:dann ist das sehr auf die reine Technik verkürzt.
Auch bei Kunst gilt Dunning-Kruger.
Richtig.Horka hat geschrieben: Wie auch!? Bilder werden im Kopf gemacht! Die Technik wird immer besser, warum sollen die Fotografen schlechter werden? Die Gegenteil. Alle Fortschritte im Kamerabau haben gute Fotografen beflügelt.
Ich bin auch nicht so pessimistisch. Der Technikeinfluss in der Wahrnehmung wird vergehen und wieder die "wahre Kunst" zum Vorschein kommen. Eben weilhinsichtlich der Technik Egalität herrscht, wie eben ein Bleistift bei Kunst.
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Ich glaube, der Fortschritt der Technik, der es jedem erlaubt, Texte, Fotos und Videos weltweit zu verbreiten, hat den professionellen Journalismus in die Enge getrieben. Dadurch, dass die Amateure ihre Werke kostenlos zur Verfügung stellen, ist es den Professionellen kaum mehr möglich, auf ihre Kosten zu kommen. Allerdings führen die Versuche der Verlage, Kosten zu sparen, in eine Abwärtsspirale, die sicherlich nicht zukunftsfähig ist. Der Trend der Zeit, dem auch Chicago Sun-Times folgt, ist: Mehr Video. Dass das das Problem löst, glaube ich allerdings nicht. Panasonic gehört jedenfalls mit seinen Foto-Video-Hybriden zur Avangarde, die die One-man-show auch im Videobereich möglich macht. Die Branche ist offensichtlich in einer instabilen Lage. Aus solchen Lagen entwickelt sich in der Regel überraschend Neues.
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Hallo Wolfgang, bei uns im Park standen drei Max-Ernst-Skulpuren "rum". Ich bin mit meiner Ausrüstung hin, um sie zu fotografieren und habe mir große Mühe gegeben. Einige Tage später stand ein Bericht darüber (die Figuren, nicht mich
) in der Zeitung von einem Reporter, der üblicherweise die Vorlagen der Stadtverwaltung und der Vereine umformuliert und unter seinem Namen im Lokalteil veröffentlicht.
Als ich aber seine Bilder sah, wurde ich neidisch: Ist der Mann so gut oder bin ich so schlecht?
Es gibt sone und solche!
Horka
Als ich aber seine Bilder sah, wurde ich neidisch: Ist der Mann so gut oder bin ich so schlecht?
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Nicht in den Enge getrieben.veo hat geschrieben:Ich glaube, der Fortschritt der Technik, der es jedem erlaubt, Texte, Fotos und Videos weltweit zu verbreiten, hat den professionellen Journalismus in die Enge getrieben.
Sondern richtig in Frage gestellt? Brauchen wir noch einen professionellen Nachplapper-Journalismus?
Das alte Geschäftsmodell, Bilder aus fernen Ländern zu präsentieren, wird zurecht in Frage gestellt.
Und den "embedded" Journalismus der in den industriel-militärischen Komplex und die korrupten Finanzmarkt dominierte Politik eingebunden ist, braucht man überhaupt nicht.
Ich habe wenig Mitleid - im Gegenteil nur Häme dafür übrig - wenn ein ehemaliges Nachrichtenmagazin sich zum Propaganda-Wurschtblatt entwickelt und seine Auflage massiv schrumpft.
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Die Welt ist so schlecht.....Und früher war alles besser.
Ich weiß das, ich bin von früher. 
Horka
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Re: Ist das die Zukunft des Fotojournalismus?
Zumindest ich habe den nie gebraucht. Allerdings glaube ich nicht, dass man den 28 Leuten, die da jetzt entlassen wurden mit dieser pauschalen Abwertung gerecht wird.ThomasT hat geschrieben:Brauchen wir noch einen professionellen Nachplapper-Journalismus?
Mich macht das eher neugierig. 28 kreative Leute, die gemeinsam ihren Job verlieren! Welch ein Potential! Wird sich daraus etwas spannendes neues entwickeln, oder werden sie alle nur noch an der Bar hängen und von alten Zeiten säuseln. Eine erste Reaktion, nämlich die Misere mit Smartphones zu dokumentieren macht noch eher einen pubertären Eindruck. Immerhin enthält das aber vielleicht auch erste Hinweise auf einen Paradigmenwandel, nämlich den, dass man das Ausmaß der Professionalität nicht zwingend in Kilogramm Ausrüstung misst.
@Horka: Ich bin mit folgendem Spruch groß geworden: Alles ist schlechter, nur eins ist besser: Die Moral ist auch schlechter
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