Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

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valokuva
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Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von valokuva » Freitag 30. August 2013, 11:42

In letzter Zeit fotografier ich immer öfter mit der Kamera am Auge (hätt' ich vorher nie gedacht ;) ).
Allerdings merke ich, wenn ich länger durch den Sucher schaue, dass die Sehkraft des Auges nachlässt.
Ich sehe für eine Weile nicht mit voller Schärfe, was ich schon beunruhigend finde.

FRAGE 1:
Kennt Ihr das auch?
Wenn ja, ist das gesund?
Was machen denn Profifotografen, die den ganzen Tag durch den Sucher gucken?

Gruß, valokuva
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von Fotopanther » Freitag 30. August 2013, 11:59

Hallo!
1.: Ja!
2.: Ich fotografiere seit 18 Jahren durch den Sucher und kann immer noch sehen! ;)
Das ist völlig normal, weil Dein Auge sich erst wieder an die anderen Entfernungen gewöhnen muss. Durch den Sucher stellt es ja auf eine sehr kurze Entfernung scharf, schaust Du wieder "normal", muss das Auge sich erst wieder umgewöhnen. Das dauert halt.
3.: Die müssen sich auch umgewöhnen.

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maja
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von maja » Freitag 30. August 2013, 12:02

Ein super Thema, was du hier ansprichst.
valokuva hat geschrieben:In letzter Zeit fotografier ich immer öfter mit der Kamera am Auge (hätt' ich vorher nie gedacht ;) ).
Ich fotografiere ausschließlich so, weil anders kann ich mir kein ausreichendes Bild machen.
valokuva hat geschrieben:Allerdings merke ich, wenn ich länger durch den Sucher schaue, dass die Sehkraft des Auges nachlässt.
Ich denke es ist auch eine Übungssache nur mit einem Auge zu schauen, es stellt sich irgendwann darauf ein.
Was mich aber sehr nervt ist das andere Auge nicht immer so lange zu bleiben möchte, es fängt nach einiger Zeit an zu flackern, ok da sitze ich aber schon recht lange am Motiv.
Ich hatte mir schon überlegt eine Augenklappe aufs linke Auge zu schnallen, das gebe ein wunderschönes Motiv für andere Fotografen, mir aber Erleichterung.

Was mir aber noch auffällt ist, wenn ich einfach zu lange dran bleibe, es mich auch völlig erschöpft.
Wie kann fotografieren so anstrengend sein.
Doch das hat wohl weniger was mit dem Sucher zu tun als mit dem Eifer einem Motiv zu folgen und ab zuwarten.

Soll niemand sagen Hobbyfotograf zu sein ist keine körperliche Anstrengung.

In diesem Sinne valokuva, aushalten und ab und zu mal das Auge vom Sucher nehmen.
LG, Marianne
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von Fotopanther » Freitag 30. August 2013, 12:08

maja hat geschrieben:
Was mich aber sehr nervt ist das andere Auge nicht immer so lange zu bleiben möchte, es fängt nach einiger Zeit an zu flackern, ok da sitze ich aber schon recht lange am Motiv.
Ich hatte mir schon überlegt eine Augenklappe aufs linke Auge zu schnallen, das gebe ein wunderschönes Motiv für andere Fotografen, mir aber Erleichterung.

LG, Marianne
Maja, dann lass das zweite Auge doch einfach auf! Sportschützen haben auch immer beide Augen offen beim schießen. Trotz Augenklappe.
Ist halt etwas Übungssache.

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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von mikesch0815 » Freitag 30. August 2013, 12:13

Man kann beide Augen offenlassen und sich dennoch auf das Sucherauge konzentrieren. Das geht und ist eigentlich sehr entspannt...

so weit
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von valokuva » Freitag 30. August 2013, 12:19

Hi
und vielen Dank für die schnellen Antworten.
mikesch0815 hat geschrieben:Man kann beide Augen offenlassen und sich dennoch auf das Sucherauge konzentrieren. Das geht und ist eigentlich sehr entspannt...
Das habe ich auch schon bemerkt, dass es viel entspannter ist, das untätige Auge nicht zukneifen zu müssen.
Es bringt schon viel, wenn ich einfach die Hand drüber halte (es muss ja nicht gleich eine Augenklappe sein :geek: ). Als Brillenträger ist das aber trotzdem lästig.

Gruß, valokuva
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von maja » Freitag 30. August 2013, 12:31

Fotopanther hat geschrieben:Maja, dann lass das zweite Auge doch einfach auf! Sportschützen haben auch immer beide Augen offen beim schießen. Trotz Augenklappe.
Ist halt etwas Übungssache.
Ja da heißt es üben, eine Konzentrationssache denke ich.
mikesch0815 hat geschrieben:Man kann beide Augen offenlassen und sich dennoch auf das Sucherauge konzentrieren. Das geht und ist eigentlich sehr entspannt...
Sage ich doch konzentrieren, ich hoffe sehr das es Entspannung bringt.
valokuva hat geschrieben:Es bringt schon viel, wenn ich einfach die Hand drüber halte (es muss ja nicht gleich eine Augenklappe sein :geek: ). Als Brillenträger ist das aber trotzdem lästig.
Geht nicht, ich brauche die Hand um die Kamera fest zu halten, bin doch ohne Stativ unterwegs.

Siehst du valokuva, ein interessantes Thema.
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von valokuva » Freitag 30. August 2013, 13:06

maja hat geschrieben:Geht nicht, ich brauche die Hand um die Kamera fest zu halten, bin doch ohne Stativ unterwegs.
Ich drücke die Kamera dann etwas gegen die Hand, mit der ich das freie Auge bedecke.
Bei kurzen Belichtungszeiten gibt das genüg Stabilität. Bei schlechtem Licht stimme ich zu, dass man keine Hand an der Kamera entbehren kann.
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von Handwerker » Freitag 30. August 2013, 20:27

Ich fotografiere eigentlich meistens durch den Sucher. Da ich eine Lesebrille brauche, war immer auch bei der Kaufentscheidung für ein Modell eine Dioptrinverstellung am Sucher wichtiges Kriterium. Meine FZ50 und auch die FZ200 besitzen dieses Feature.

Das zweite Auge ist meistens offen, damit ich je nach Situation auch noch das Umfeld mitbekomme.

Ich hoffe dies hilft Dir.

VG
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von maja » Freitag 30. August 2013, 20:48

... ich noch mal, habe s heute Nachmittag versucht das Auge auf zulassen.
Ich weiß nicht genau was da im Hirn passiert.
Wenn ich wie gewohnt mit dem rechten Auge in den Sucher sehe, kann ich ohne zukneifen nichts sehen, oder wenn dann nur verschwommen.
Sehe dann alles doppelt.
Mit dem linken Auge was ich ansonsten zu kneife ging es.
Ich glaube meine Hirnhälften machen da nicht mit, was bleibt doch die Augenklappe.

LG, Marianne
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von Handwerker » Freitag 30. August 2013, 21:01

Das Gehirn solte dann immer hin und her schalten/focussieren können.
Ich hab mal ein Jahr Bogenschießen in der Freizeit regelmässig betrieben.
Es dauert etwas, bis dass man dies kann, aber es geht. ;)
Gruß
Othmar
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von Lenno » Freitag 30. August 2013, 21:06

Handwerker hat geschrieben:Das Gehirn solte dann immer hin und her schalten/focussieren können.
Ich hab mal ein Jahr Bogenschießen in der Freizeit regelmässig betrieben.
Es dauert etwas, bis dass man dies kann, aber es geht. ;)
Gruß
Othmar
Stichwort dominantes Auge:

Wenn du Bogen geschossen hast, dann weißt du das man ein sogenanntes dominantes Auge hat.

Das kann man leicht herausfinden, indem man beide Hände ausstreckt, beide Hände aneinanderfasst und zu einem Loch formt
durch das man mit beiden Augen durchschaut, erst lässt man das linke Auge offen, dabei blinzelt man mit dem anderen auf und zu, dann macht man das mit dem anderen Auge,
bei dem Auge, bei dem der anvisierte Gegenstand den man sieht nicht aus dem geformten Loch der Hände hin und her springt, das ist das dominante Auge, und mit diesem sollte man auch fotografieren. (oder auch wie wir Bogenschützen, Bogenschießen.)

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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von valokuva » Freitag 30. August 2013, 21:15

Hmmm,
interessant. Also nach deiner Testmethode ist mein rechtes Auge das dominante.
Wenn ich nicht bewusst die Augen wechsle, geht instinktiv aber immer das linke zum Sucher.

So gesehen, sind die meisten Lumix-Kameras dann für Rechts-Äuger (gibt's das Wort? ;) ) gemacht.
Denn wenn das rechte Auge am Sucher ist, hat das linke relativ viel Platz, um die Umgebung zu beobachten. :roll:
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von valokuva » Freitag 30. August 2013, 21:43

Vielleicht gibt's ja noch weitere Kommentare zu -> FRAGE 1.

In der Zwischenzeit stelle ich mal die nächste...

FRAGE 2:
Was macht Ihr mit dem Objektivdeckel?

An meinen FZ's baumelt der Objektivdeckel an dieser kleinen Schnur.
Ziemlich nervig, z. B. wenn man mit Stativ arbeitet.
An meiner G5 nehme ich ihn ab und halte ihn während des Fotografierens in der Hand.
Auch nicht optimal, da die Hand nicht richtig frei ist und er auch ab und zu mal hinfällt (zuletzt geschehen im Flugzeug während der Startphase. Da ist er dann an der Sitzschiene entlang ca. 8 Reihen nach hinten gerutscht... :lol: :( ).

Wie macht Ihr das? Gar keinen Deckel, Streulichtblende oder UV-Filter als Schutz? ...

LG, valokuva
Zuletzt geändert von valokuva am Freitag 30. August 2013, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsätzliche Fragen zum Kamera-Handling

Beitrag von lillilu » Freitag 30. August 2013, 21:48

Ein interessantes Thema!
Ich kann diesen Test gar nicht machen, denn ich kann mein rechtes Auge nicht zukneifen, das konnte ich noch nie.

Da ich eine Gleitsichtbrille trage, habe ich mit dem Sucher so meine Probleme, ich will sie nicht immer absetzen müssen, denn wohin dann damit...? Also gucke ich mit Brille durch den Sucher.
Aber ich merke schon, dass ich jetzt bei der G5 lieber den Sucher als das Display benutze, im Unterschied zu meiner Bridgekamera. So langsam gewöhne ich mich auch wieder dran, auch wenn mich die Brille schon sehr stört.
Liebe Grüße
Petra

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