Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

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Lili
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Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Lili » Sonntag 5. Januar 2014, 04:24

Guten Morgen,

das interessiert mich jetzt. Wie seid ihr zum fotografieren gekommen? Wo, wann, mit was habt ihr angefangen?

Ich hab schon als junges Mädel (oh, das ist fies lange her) mit einer klitzekleinen Kodak Kamera erste Erfahrungen gemacht. Allerdings hat diese den Dienst versagt, ausgerechhnet als ich 18-Jahre-jung in Paris war, es gab nur schwarze Fotos. Später dann, sollte ich mit der ollen Spiegelrefelx von meinem Mann Fotos machen, das ist mir so gar nicht gelungen. Das Ding war schwer (ich hab immer den Boden fotografiert) und man musste ja ALLES selber einstellen, da war nix automatisch dran. Fand ich blöd! Irgendwann, als ich schon mein 1. Kind hatte bekam ich eine Pentax 70 geschenkt. Die war toll, konnte schon alles automatisch, allerdings natürlich immer noch mit Film einlegen (den sie aber auch schon selbst rein zog, wenn man ihn richtig anlegte). Also, so sehr viele Fotos hab ich damals nicht gemacht, es war teuer und man musste schon vorher überlegen, ob sich das Foto überhaupt lohnt. Dann, vor ungefähr 10 Jahren kam die erste kleine Canon Power Shot zu mir. Uff, was das toll! Konnte alles von alleine und war meine erste Digicam. Viele Fotos, viel Ausschuß, aber egal. Nun hab ich aber in div. Foren Fotos von Leuten gesehen, die so viel besser waren als meine *grummel*, also kam die Canon Powershot A 520 her. War ja schon viel besser als vorher. Aber bald genügte die mir nicht mehr, und die erste LUMIX zog bei mir ein, die TZ3. Was war ich stolz auf dieses tolle Teil. Bis .... ja, bis mir wieder die Fotos der anderen so viel besser gefielen. Vor allem Katzenfotos, da war die TZ3 einfach zu langsam. Ja nun kam schon der große Sprung zur LUMIX G2.

Und nun - Lumpsych pass mal auf - dachte ich "jetzt hab ich eine super Kamera, jetzt mach ich super Fotos" :lol: Ihr wisst schon, daß das SO nicht wirklich läuft. Dazu die 4 Wechselobjektive, die Schlepperei. OK, ich hatte schon tolle Fotos damit und für ein Makro ziehe ich sie allemal meinen anderen Kameras vor. Ach so ja genau....im letzten Frühjahr hab ich mir die FZ150 gekauft und war von nun an von Grund auf zufrieden. Oder? Ging mein Begehren doch nach der FZ200? Nun, ihr wisst es ja, seit Oktober hab ich die FZ200, die FZ150 hab ich an meinen Mann verscherbelt, die G2 ist und bleibt bei mir.

Was ich schon finde ist, daß eine gute Kamera sehr viel wert ist, aber daß der Fotograf/in dahinter viel üben, üben, üben und noch ein bisschen üben muss. So nach und nach konnte/musste/wollte ich mich auch mir der Bildbearbeitung anfreunden (nein, das war durchaus nicht gleich am Anfang so), und ich bin immer noch dran, endlich bei GIMP ein- und durchzusteigen (wollen jedenfalls)

So, das war mein Gelaber zum Morgen.

Lili
Bild G2 mit 14-42, 45-200, 45-Makro Elmarit. FZ 200. Raynox 150.

ThomasT
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von ThomasT » Sonntag 5. Januar 2014, 07:08

Meine Story:

Als Kind durfe ich mal mit der Balkenkamera aus den 1950ern meines Vater (unscharfe Bilder) knipsen. Meine Mutter hatte ein kleine Kompakte (mit SL-Kasetten) 24 mm x 24 mm. Beide immer nur so 12 bzw. 20 Bilder. Da durfte man mal ein Bild machen und Farbe hat man sich nicht nur aus Kostengründen verweigert ("da braucht man eine gute Spiegelreflex dafür").

Beim Urlaub mit meinen Großeltern, da war ich in der 4. Klasse, durfte ich die Kompaktkamera meines Opas benutzen und knipsen. Da konnte man schon Belichtungszeiten und Blende einstellen, obwohl immer noch zusätzlich mit Wolken und Sonnensymbolen beschriften. Andererseits damals habe ich mich danach gerichtet. Filme hat er bezahlt. Blöd, dass mehr als die Hälfte der Bilder nichts wurde weil ich mir am Kiosk NP15 hab andrehen lassen. Seitdem weiss ich was DIN ist ...
Die Kamera durfte ich dann behalten.
Damit habe ich dann vorallem im Urlaub photographiert. Meine Eltern hatten früher immer nur Personen geknipst und jetzt regten sie sich auf, dass auf den Urlaubsbilder nur Landschaft, Mühlen, Häuser etc. waren ... Nachdem ich auf Farbfilm bestanden habe und die Bilder super wurden war auch Voruteil 1 gegessen.

Mein Nachbar hat selbst entwickelt und da durfte ich schon als Kind zugucken. Vorurteil 2 war, selbstentwickelt ja, aber keine Urlaubsbilder.

In der 6. Klasse wurde eine AG Foto in der Schule angeboten. Ich machte mit und kaufte dann auch ziemlich schnell Entwicklerdose und Schalen. Die ersten Vergrößerungen machte ich mit einem Diaprojektor!
Meine Schulfreundin, auch in der AG hatte auf dem Boden einen Vergrößerer und uraltes Photopapier. Das wurde natürlich genutzt. Aber wurde mir zu blöd. Zu Weihnachten bekam ich dann einen Axomat 4a (ich war beim Kauf dabei, denn meine Eltern hatten keinen Plan).
Die Waschküche wurde zur Dunkelkammer. Ausser wenn Mutti Wäsche waschen wollte (nerv). Als wesentlich Erfahrung aus dieser Zeit war, dass Entwickler gut den Strom leitet. Man sollte keine uralte vergammelte (durch Entwickler noch mehr korrodiert) Nachttischlampe mit roter Birne als Beleuchtung haben, das nasse Photopapier halb auf dem metallenen Lampenständer halb in der Schale liegen haben und in die Brühe fassen. Aua!

Ziemlich schnell bekam ich Lust auf Farbe. Schwarz-Weiss war mir immer schon zu öde. Aber da in der DDR spotbillig trotzdem massenhaft von mir verarbeitet. Oft hab ich von Farbfilmen auch die SW-Vergrößerungen gemacht. Das war Hobby-Photograph.-Vorurteil 3: Farbe ist zu kompliziert, zu teuer und erst recht für dich mit deinen 12 Jahren. Gut, Photobücher gekauft (die kleinen billigen heftartigen), Entwicklersatz C5168 gekauft, 3 Filme NC21. Und erstmal ein Film sinnlos im Garten verschossen. Entwickelt: super Ergebnis.
Vergößerungen stellten sich als schwierig heraus. Additives Verfahren kam nicht in Frage (btw. ein Grund für das Vorurteil), subtraktive Filtersätze waren nicht zu bekommen, Wunsch nach Farbmischkopf wurde nicht erfüllt, da ich erst meine Spiegelreflexkamera Exa1c bekommen hatte. Obwohl, die hatte ich selbst bezahlt glaub ich. Den Prismensucher gabs zu Weihnachten.
Irgendwann auf Klassenfahrt - wo grundsätzlich alle Photoläden besucht wurden, wir waren ja in der Klasse 3-4 Photographen - ergatterte ich einen. Am nächsten Tag gleich entwickelt. Das Bild habe ich heute noch. Dann mit dem Problem Farbaussteuerung herumgeschlagen. Wohlgemerkt ein Versuch dauerte 20 min. (man machte natürlich gleich Varianten) Später konnte ich Farbstiche dann direkt ziemlich gut schätzen. 20 Gelb, 15 Magenta. Das kommt mir heute noch zugute. Ich zähle es der Zeit an, dass ich auch heute noch Farbtemperaturen in Grenzen absolut sehen kann. Meine Augen machen keine Farbadaption. Die Tischdecke bei Glühlampenlicht ist bei mir Gelb und bei Energiesparlampen ekelig grüngelb.
Problem beim Farbentwickeln waren damals: Beschaffung der Materialien (Papier, Entwicklersätze) und Formaldehyd. Letzteres gabs vom Chemielehrer.
Und selbstredend wurden auch gleich die farbigen Urlaubsfilme von 1986 selbst entwickelt und vergrößert. (Vorteil 2 weg)
Mein Fotolabor (damals schrieb ich das noch mit F) zog dann in das Zimmer neben meinem Zimmer, was dazu führte, dass ich ab und an in Formalindämpfen schlief ... SW habe ich immer im Bad in der Badewann gewässert und dann dort getrocknet. Farbe durfte ich nicht.

Taschengeld bekam ich von meinen Eltern nie. Und ich wollte keins! Sie fragten mich. Ich lehnte ab. Ich wusste was ich im Monat an Farbmaterialien verarbeitete ... meine Eltern nicht so.
Zusätzliche Geld kam rein durch Photographieren bei Feierlichkeiten und verkaufen der Bilder (was haben die vom Klassentreffen meines Vaters gestaunt, dass sie noch am selben Abend die Bilder bekamen), Entwickeln für andere und Vergrößern von Bravo-Stars und Softpornos. (Dialog mit meiner Mutter, ich war 13: "Was hast du denn da für Bilder?" "Na das sind die von deinem Arbeiteskollegen." "Na dann ist ja gut.") Die waren btw. in der DDR verboten und ich war der einzige Amateur, der Farbe entwickelt. War lustig auf dem Schulhof, wenn die 10.Klässler angeben wollten "Wollt ich mal geile Bilder sehen!" und ich dann "Rat mal wer die entwickelt hat ..."

Objektive bekam ich zu Weihnachten und Geburtstag.

Mit der Wende 1990 fiel dann die Entwicklung von Filmen flach, da überall innerhalb einer Stunde entwickelt. C41 habe ich aber dennoch mal mit einem Tetenalsatz verarbeit, weil sich der Westbesuch nach meinen Geschimpfe über die Drecks-DDR erbarmt hatte.
(ich hab erst nach der Wende erfahren, wie viel die dafür bezahlen mussten)
Orwo in C41 war grenzwertig. Aber da ich zwei Agfafilme mitbekam die noch dazu einen Schleier vom Röntgen hatten und wesentlich(!) bessere Farben ergaben, wusste ich dann dass der Orwo NC21 der letzte Dreck war. Das Schlimme: es gab nur den!
Farbdias hab ich mal aus Spass entwickelt. Zweitbelichtung an der Haustür ...

Vergößerungen habe ich nur noch Spezialsachen gemacht: Bilder für meine Schülerzeitung (ne Mischung aus Titanic, Bild und Bunte) die sehr flau sei mussten, damit es nach dem Kopierer gut aussieht, Cover für die ersten Demos meiner Band.

Im nachhinein ärger ich mich, dass ich die wirklich coolen Sachen wie Bleichbadüberbrückung nicht gemacht habe, obwohl ich einiges probierte. Wie auch Umkehrentwicklung von Farbpapier. (erfolglos)

Dann hatten wir an der Uni "Fotografische Gestaltung". U.a. diese üblichen Photogramme (BH kommt für sowas gut!) und SW-Bilder selbstentwickelt. Ich hatte keinen Bock auf Uni-Labor und hab daheim nochmal alles im Bad aufgebaut. Das war so 1996.
Da hatte sich meine Freundin die Yashica gekauft, die dann praktisch meine wurde ;-)

Im Praktikum hatte ich dann ein Verfahren untersucht und die Sorftware geschrieben einen normalen Filmabtaster (URSA Gold) durch patching dazu zu bringen HD abzutasten. Dort arbeitete ich das erste mal mit Photoshop. In der Studienarbeit ging es um Colorkeying. Und im Diplom über Farbübersprechen und Korrektur von ausbelichteten Negativen für den ARRI-Laser.
Ich schrieb einen eigenen Raytracer privat und war eher Bildverarbeiter und Photoshoppler als hinter der Linse.

Die Yashica war dann immer zu groß. Später die Bilder nicht mehr zeitgemäß (1600er Filme sind halt nicht so dolle).
Nach 2 digitalen Kompakten hat es mir gereicht (O-Ton Arbeitskollege: "Deine Bilder sind ja wirklich toll, vom Motiv her und so, aber die Bildqualität ist nicht so doll" - und die hatte ich schon intensiv bearbeitet. Photoshop kann ich ...)

Aber ich habe mehr als 1 Jahr gebraucht um dann auf µFT zu stoßen. Die G3 kaufte ich dann als die G5 herauskam und die G3 billiger wurde. Ich wollte keinen Spiegelreflexklopper mehr. Ich wollte auch keinen Kompaktmist wo nur Jpegs rausfallen.
Der Rest ist Geschichte.

Zwei Filme hab ich auch gemacht. Einmal für besagte Schülerzeitung in der 12. Klasse mit einer Sony Video8 und Sony-Recorder zum schneiden und an der Uni mit einer EB-Kamera auf Betacam SP.
Asonsten fand ich Video immer scheisse. Ich hab dann scon 1995 in Praktikum HD, 2k und gar 4k Bilder gesehen, später auch originale Filmkameranegative durch den kleineren Projektor gejagt. Das waren Bilder. Video war Dreck.

Momentan ändert sich das gerade und ich filme HD Auflösung und in Raw (13 Blenden Dynamik). Macht Spass endlich Video so bearbeiten zu können wie bislang nur Standphotos.

Btw. das Video ist gerendert. Zeit Schluss zu machen.
Ganz schön lang geworden.
Aber wie man sieht: ich war immer primär eher der Techniker und die künstlerische Seite diente dazu, den Techniker mit gutem Material zu versorgen ...
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
Pentacon 29/f2.8, Pentacon 50/f1.8, Pentacon 135/f2.8

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Karin & Co
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Karin & Co » Sonntag 5. Januar 2014, 07:52

Na, das sind ja schon ganze Lebensläufe, die mit dem fotografieren verbunden sind.

Mein Fotolebenslauf ist viel kürzer:
Vor 6Jahren habe ich von einer Freundin zum Geburtstag ihre ausrangierte Canon EOS 350 mit den Worten: Dann kannst Du mal Deine Hunde fotografieren, geschenkt bekommen. Uuuuups - eigentlich hatte ich das gar nicht so richtig vor und wenn dann reichte mir meine Diggi eigentlich auch. Dann hat Marlis aber ständig nachgefragt, ob ich denn schon Fotos gemacht hätte, wie ich damit klar komme, ob ich Fragen habe.... Und so fing ich an ab und zu mal die Canon zu nutzen... irgendwann dann nicht nur mehr "ihr zuliebe" sondern langsam fand ich es auch ganz schön und fotografierte öfter und mehr und immer wieder... meine Objektivsammlung wuchs und wuchs aus der 350 wurde eine 650...
und dann bekam ich eher zufällig leihweise eine LUMIX FZ150 geliehen und habe mir 14 Tage später eine eigene gekauft.
Die Fotografie lehrt, dass wie gut du siehst nichts damit zu tun hat wie gut du siehst. Seit Dez. 13 mit einer LUMIX FZ 150!

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Lili
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Lili » Sonntag 5. Januar 2014, 08:27

Uff! Thomas, deine Geschichte ist ja hochinteressant, vor allem für jemanden, der so wie ich, hier in der Westhälfte aufgewachsen ist. Und sie zeigt, wie viel Enthusiasmus und Energie du in deine Fotoleidenschaft gesteckt hast! Klasse!

Karin, das war ja dann vergleichsweise sehr harmlos bei dir. Und jetzt aber los gelle?!


Heute bekommen 5-jährige ja schon die erste Digicam, die wachsen in ein ganz anderes Fotozeitalter hinein. Nicht schlecht, aber so wie Thomas werden sie Fotografie wohl kaum jemals verstehen (ich auch nicht).


Lili
Bild G2 mit 14-42, 45-200, 45-Makro Elmarit. FZ 200. Raynox 150.

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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Tanz(fleder)maus » Sonntag 5. Januar 2014, 09:27

Lili, Deine erste Erfahrung mit analogen Spiegelreflexkameras kommt mir bekannt vor... ;)

Thomas, auch wenn ich nicht mit allen Fachbegriffen aus der Fotoentwicklung etwas anfangen kann,
hat mich Dein Bericht sehr fasziniert - da sieht man, wieviel Mühe sowas hinter den Kulissen machen kann
und wieviel Enthusiasmus in früheren Zeiten schonmal nötig war, um sich kreativ ausleben zu können.
Gerade als Kind mit begrenzten finanziellen Mitteln stelle ich mir das wirklich schwer vor! :shock:

Nun zu mir...

Mein Vater hat früher sehr viel fotografiert: Familienfeiern, Freizeit mit Freunden, Reisen... Er hatte verschiedene Kameras, auch eine Polaroid und eine Minolta-Spiegelreflex, an der ich mich vor ca. 20 Jahren nach kurzer Einweisung mal versuchte, aber nach durchweg zu dunklen und verwackelten Bildern unglaublich frustriert war. Da hatte ich erstmal die Nase voll von Fototechnik und habe nur noch im Automatikmodus mit kleinen Kompakten geknipst. :oops:
Meine erste eigene Kompaktkamera hatte ich ca. 1983 bekommen, damals habe ich vor allem meine Haustiere fotografiert. Später dann auf Klassenfahrten und bei Unternehmungen mit Freunden. Im Gegensatz zu heute habe ich damals häufig Menschen fotografiert! Darüber hinaus ein paar historische Friedhöfe und ein paar Landschaftsaufnahmen, vor allem während einer Irlandreise 1997.
2001 kam ich zu meiner ersten Digitalkamera (eine 2MP-Kyrocera, sah mehr aus wie ein kleiner Camcorder), die mir ein Freund überließ.
Da kam dann noch etwas Architekturfotografie hinzu, aber ich hatte immer noch keine Lust auf technische Experimente.

Erst 2008, mit dem Kauf einer kleinen Lumix FX-10 und einer Reise nach Paris tat sich bei mir mehr in der Fotografie, aber ich knipste immer noch ohne Ahnung von der Materie.
Ende 2011 erstand ich dann eine gebrauchte Lumix TZ-10 mit mehr Zoom und mehr manuellen Einstellmöglichkeiten.
Da wurde ich dann mutiger, schließlich kam Anfang 2012 die Lumix FZ-150 nebst Makro-Aufsatz und eine Menge Natur-/Landschafts-Foto-Literatur... Vor ca. 2 Wochen kam noch eine gebrauchte FZ200 hinzu.

Technisch she ich mich zwar immer noch als Anfänger (nutze fast nur den P-Modus), aber habe immer mehr Freude an diesem schönen Hobby, traue mir langsam mehr zu und sehe unterwegs immer mehr Interessantes,
was mich auch ohne Kamera bereichert. Auch wenn ich meist spontan fotografiere und dabei selten über den korrekten Bildaufbau nachdenke, merke ich im Vergleich zu früheren Fotos und durch Anmerkungen zu meinen Bildern,
dass von der vielen Fotolektüre (wenn z.T. auch unbewusst?) und durch konstruktiven Austausch doch einiges hängen geblieben zu sein scheint. Und wenn ich mal was vermurkse (schiefer Horizont usw.), gibt's ja zum Glück Photoshop ;)
So viele Fotos wie in 2012 und 2013 habe ich in meinem ganzen bisherigen Leben nicht gemacht... :o :roll:
TZ 10, FZ 200, FZ 1000
Achromate Raynox DCR150 + 250
Bitte keine eigenen Bilder in meinen Threads einstellen, Danke!

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Lili
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Lili » Sonntag 5. Januar 2014, 09:41

Tanz(fleder)maus hat geschrieben:Lili, Deine erste Erfahrung mit analogen Spiegelreflexkameras kommt mir bekannt vor... ;)

T
Technisch she ich mich zwar immer noch als Anfänger (nutze fast nur den P-Modus), aber habe immer mehr Freude an diesem schönen Hobby, traue mir langsam mehr zu und sehe unterwegs immer mehr Interessantes,
was mich auch ohne Kamera bereichert. Auch wenn ich meist spontan fotografiere und dabei selten über den korrekten Bildaufbau nachdenke, merke ich im Vergleich zu früheren Fotos und durch Anmerkungen zu meinen Bildern,
dass von der vielen Fotolektüre (wenn z.T. auch unbewusst?) und durch konstruktiven Austausch doch einiges hängen geblieben zu sein scheint. Und wenn ich mal was vermurkse (schiefer Horizont usw.), gibt's ja zum Glück Photoshop ;)
So viele Fotos wie in 2012 und 2013 habe ich in meinem ganzen bisherigen Leben nicht gemacht... :o :roll:

Ja, du tanzende Fledermaus, so gehts mir auch. Wobei ich mich auf den Modus "A" eingeschossen habe.


Lili
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neucam
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von neucam » Sonntag 5. Januar 2014, 09:52

Guten Morgen,

ein interessantes Thema :)

ich dachte immer, richtig gut fotografieren, dass lerne ich nie. Also wurde nur mit einer einfachen Kompakten Casio ein bisschen geknipst. Hin und wieder machte ich ein Fotobuch. Dann wollte ich mal ein Foto verbessern und war fasziniert was da alles möglich ist. Zufällig stieß ich im Internet auf die Photoimpact Schule. Dort bekam ich eine Tutorin, die mir das Programm durch Aufgaben,
die ich erarbeiten musste, nach und nach beibrachte. Leider haben die mittlerweile geschlossen. Als mein Enkel heiratete, wurde die Hochzeit gefilmt. Aber keiner schnitt den Film. Ich wurde gefragt, ob ich das könne. Warum sollte ich das eigentlich nicht versuchen, dachte ich. Also Magix Video de Lux Plus gekauft, womit eine Nichte schon gute Erfahrungen hatte. Mit dem Anleitungsbuch immer neben mir, fing ich an. Zwischendrin las ich mir im Internet einiges Wissen an. Es hat dann sehr lange gedauert bis der Film fertig war, aber alle waren begeistert von ihm. Da hat mich die Filmerei gepackt. Cam gekauft, Kurse belegt und nach einem weiteren Jahr einem Filmkreis beigetreten. Natürlich kaufte ich mir Film und Fotozeitschriften. Dort wurde ich immer wieder auf die guten Fotos aufmerksam. Irgendwann dachte ich, du hast dich jetzt schon an einiges rangewagt, warum versuchst du es nicht mal mit der Fotografie. Nach langem Recherchieren wurde die FZ 150 gekauft. Jetzt bin ich mittendrin, fotografieren zu lernen, mit durchwachsenen Erfolgen. Aber es ist ein sehr schönes Hobby und ich kann beim Üben die Welt um mich rum vergessen :D

LG neucam
Lumix FZ 150, TZ 25, Sony HDR cx 305, versch Zubeh. , versch Stative
PI-X3, PSe 7, Magix Video deluxe MX Premium

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mikesch0815
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von mikesch0815 » Sonntag 5. Januar 2014, 11:02

Als Kind mit einer Agfa Silematic, die ich im Schrank meines verstorbenen Opas entdeckt hatte. Irgendwie lernte man schon erste Zusammenhänge vage damit kennen. Danach noch etwas Faszination mit einer Polaroid, die einfach cool war - Bild sofort da, boah!
1990 entdeckte ich im Schaufenster eines Fotohändlers eine gebrauchte Minolta XG-9 mit 50mm Rokkor. Für'n Appel und ein Ei. Also das Ding für 300 Mark eingesackt und ca 4 Jahre damit fotographiert. Die sehr rudimentäre Kamera hatte als einzigen Luxus einen elektronischen Belichtungsmesser, der als LED Reihe im Sucher aufleuchtet. SW hatte ich selbst entwickelt, Farbe war ein Fall für Dia und Labor. Irgendwann wurde mir es zu teuer. Außerdem tauchte ein Kumpel mit einer Canon EOS auf, die jeden Pfurz elektronisch konnte, sogar sowas wie Autofokus. Das fand ich nervig, weil sowas damals in meinen Augen neumodischer Firlefanz war. (Immer scharfe Bilder, sowas blödsinniges, nene! :lol: )

Dann bin ich ziemlich komplett aus dem Fotokrempel raus, hab Nachrichtentechnik studiert, als Lautsprecherentwickler gearbeitet, dann auf Lehramt umgesattelt (ich hatte kein Bock auf den Boom von China-Brüllwürfel und MP3)

Auf den Touren in Lappland überlies ich das Fotographieren den Kumpels, einer mit Hasslblad, einer mit einer Minolta. Mich beeindruckte die Hasslblad, aber es war auch klar: 20kg Fotokrempel schlepp ich freiwillig nicht umher.
2008 stolperte ich in einem Penny über eine kleine Fuji J15, dazu entpuppten sich meine Hunde als eigentlich sehr komisches Fotomotiv. Die kleine Kamera war nicht schlecht, aber die Limits waren ganz logisch: Kaum handfeste Schalter und Regler. Also kam bald eine Canon G11, die ich heute noch nutze. Eine sehr gute Kompaktkamera, die vorallem gut zu bedienen ist. Aber für Hunde zu langsam. :evil:

Ich entschied mich dann für die GH2, weil sie einfach von allen Lumixen damals die meisten Funktionen über Knöpfe und Regler zugänglich hat. Und sie ist schön schnell... (leicht und dergleichen eh...)

so weit
Maico
S1RII, GX8, EM-10II(IRmod) und viel Glas - also viel Spaß!

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winterhexe
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von winterhexe » Sonntag 5. Januar 2014, 11:14

liebe lili...

interessante frage, die du da stellst... und interessante lebensläufe... jaja.... jeder hat eine andere motivation und einen anderen hintergrund, weswegen man fotografiert.... und fotos macht...

ich selber mache eigentlich gar keine fotos, um fotos zu machen... bei mir wurde die kamera zum digitalen pinsel... und das kam so:

ich bin malerin... und irgendwann musste ich einen katalog und eine präsentationsmappe anfertigen... dazu benutzte ich eine analogen fotoapparat, der im haushalt herumflog und nie benutzt wurde.. so ne art agfa-klack... den belichteten film brachte ich zum entwickeln und ärgerte mich, dass die farben nicht mit meinen gemalten bildern übereinstimmten... denn das mussten sie ja...
und so latschte ich immer mit einem originalgemälde ins fotostudio, damit die die entwicklung anpassen konnten... aber das war auf dauer sehr lästig und auch kostenintensiv...
anfang 2000 legte ich mir deswegen eine kleine kompakte digitale kamera zu - damals eine nikon coolpix - damals lag der kamera auch eine version von photoshop 5.0 bei... irre .. was??
also konnte ich selber... eben am computer... meine fotos "entwickeln" und die farben so wiedergeben, wie sie den originalen entsprachen...

dabei entdeckte ich dann, was sich ausserdem noch in kombination: digitale kamera mit computerbearbeitung alles machen liess und ich benutzte fortan die kamera als erweiterung zu meinen malwerkzeugen.. deswegen ist mein wichtigstes anliegen, die bildbearbeitung und -verfremdung sowie neue compostionen...

wenn ich dann mal ein "richtiges" foto zeige.. dann ist das eher zufall und nicht beabsichtigt, sondern nur ein nebenprodukt :lol:

nachtrag: die kleine nikon hatte ich fast 9 jahre lang, bis sie nicht mehr so wollte wie ich und ich über die FZ28 zur G5 kam.. wegen des schwenkbaren displays und dem morschwerden meiner halswirbelsäule... :mrgreen:

grüssle... die olle hermine

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Der GImperator
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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Der GImperator » Sonntag 5. Januar 2014, 15:06

Sehr interessant.
ThomasT hat geschrieben:Ich wusste was ich im Monat an Farbmaterialien verarbeitete ... meine Eltern nicht so.
Da mußte ich so breit wie`n Pano in mich hineingrinsen :mrgreen:
ThomasT hat geschrieben: Entwickeln für andere und Vergrößern von Bravo-Stars und Softpornos
Gehts euch auch manchmal so ?
Wenn ich am foten oder auch an den Nachbearbeitungen dran bin, verliere ich mich mit Fortlauf des Prozesses oft dermaßen in der Materie, daß die Motive eine Entwicklung nehmen, weg vom Motiv, hin zu den einzelnen Elementen wie Farben, Formen, Linien, Flächen, Kontraste etc pp. Dann seh ich die Nippel und Popos vor lauter Bildelementen nicht mehr und selbst der übelst schleimige Teenie-Star könnte zum spannenden Arbeitsprojekt mutieren :shock: :P
Am Anfang steht die Ausdruckskraft und die Emotion; manchmal steht da auch noch eine Geschichte (bei mir kommt das aber noch relativ selten vor, daß ich gleich auch eine Story im Motiv erkenne bzw. erzählen will); aber danach gehts echt nur noch technisch-kreativ und detailversessen ab- daß ich dann da ne nackische Schönheit räkelnderweise vor mir hab, wird dann fast zur Nebensache..... aber erklär das mal einer plausibel meiner Freundin :lol:

Meine "Foto-Story" kurz und knapp: erste Erfahrungen als Früh-Teenie mit ner analogen SLR von Minolta. Hab sie quasi meinen Eltern abgetrotzt, in dem ich einfach derjenige welcher war, der sie am meisten benutzt hat.
Dann längere Pause; erst Mitte 20 die erste Digicam gekauft. "Geknipst". Fotografisch war vielleicht höchstens mein Drang nach nem angenehm zu betrachtenden Frame und coolen Perspektiven.
Mit der Bildbearbeitung am PC (von Bildern im allg.) habe ich mich allerdings da auch schon recht viel beschäftigt. War immer kreativ; hauptsächlich mit Musik und Zeichnen/Graf Art. Beides hat mit den Jahren zeitlich/organisatorisch nicht mehr so hingehauen. Ich denke, das Kreativvakuum versuche ich etwas mit der Fotografie+Bildbearbeitung aufzufüllen.
Nachdem ich mit ner kompakten Canon und einigen frühen TZ-Modellen meinen Spaß hatte, aber die Einstellungsmöglichkeiten der Cams nie fachlich-sachlich ausgeschöpft hatte, gabs dann wieder ne Pause.
Vor ca. 3 Jahren war dann auch irgendwie die Bildbearbeitung wieder ein dominanteres Hobby und der Wunsch, auch Video-mäßig kreativ werden zu wollen kam auf. Im Zuge dessen dann auch der Gedanke, mal wieder auf Fotopirsch gehen zu wollen. Und da die "Fotoapparate" inzw. auch sehr edle kleine Videocams geworden waren- 2 Fliegen mit einer Klappe.
So gab ich nach ner Weile Digicam-Abstinenz (i.d.Zeit nur 2mpix Handy-Schnappis :P ) einer Casio Cam mal eine Chance. Die techn. Details (z.B. umwerfende Schnelligkeit, riesiger Umfang versch. Fotomodi) hatten mich gereizt.
Ich hatte zwar schon mitbekommen, daß den "Bits&Bytes-Fritzen" bei deren Cams nicht ganz zu trauen sei, war aber..... mutig 8-) :roll:
Schnell gemerkt, daß ich die Cam mit meinen fotografisch qualitativen Ansprüchen überfordere und so fand ich wieder zurück in die Lumix-Family mit der geilen und beinahe genialen FZ150. And here we are :D
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Guillaume » Sonntag 5. Januar 2014, 16:16

Ich war 8 oder 9 Jahre alt. Zu einem Klassenausflug wollte ich die AGFA Box meiner Mutter ausleihen. Leider war sie defekt. Also wünschte ich mir eine Kamera zum nächsten Geburtstag: Die AGFA clack! Danach kam noch die AGFA click und eine Voigtländer aus Plastik. Die habe ich in Italien geschrottet - vielmehr blockierte der Verschluss dauerhaft. Daraufhin sparte ich auf eine Spiegelreflex. Zusammen mit dem Geld zur Konfirmation konnte ich mir eine Edixa Mat Reflex der Gebr. Wirgin kaufen. Danach kamen noch viele Nikon bis zur D70. Danach bin ich auf den Panasonic-Zug aufgesprungen.
Dateianhänge
AGFA clack.jpeg
AGFA clack.jpeg (7.87 KiB) 2778 mal betrachtet
liebe Grüße.
Peter


GX9/G3/GF3/OM System OM 5/Olympus Pen E-P5/Pen E-PL3/Pen E-PM2 / SONY RX100Va
LumixG14mm+20mm / LumixG 12-60mm/LEICA DG Summilux 9mm + 15mm /Olympus 12-200mm / Olympus 60mm

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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von ThomasT » Sonntag 5. Januar 2014, 16:28

Der GImperator hat geschrieben: Gehts euch auch manchmal so ?
Wenn ich am foten oder auch an den Nachbearbeitungen dran bin, verliere ich mich mit Fortlauf des Prozesses oft dermaßen in der Materie, daß die Motive eine Entwicklung nehmen, weg vom Motiv, hin zu den einzelnen Elementen wie Farben, Formen, Linien, Flächen, Kontraste etc pp. Dann seh ich die Nippel und Popos vor lauter Bildelementen nicht mehr und selbst der übelst schleimige Teenie-Star könnte zum spannenden Arbeitsprojekt mutieren
Ja. Wobei es oft Familienphotos sind, die genau bearbeitet werden.

Selbst bei meinen eigenen Bilder (Bandphotos) sehe ich da nichmal mehr mich, sondern einen Fremden der richtig bearbeitet werden soll. Genau wie meine Stimme beim Aufnehmen. Das bin dann nicht mehr ich, sondern irgendeiner übr den ich geg. genauso fluche.

Bei den erwähnte Softponors oben war es ähnlich. Irgendwann achtet man nur noch darauf dass die weisse Corsage keinen Farbstich hat und sieht das erotische gar nicht mehr. Man nimmt also Reizwäsche zum Weissabgleich. Könnt mir abr schlimmeres vorstellen ...
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
Pentacon 29/f2.8, Pentacon 50/f1.8, Pentacon 135/f2.8

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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Lili » Sonntag 5. Januar 2014, 16:41

Ich finde eure fotografischen Werdegänge hochinteressant. Bitte weiter so, bin schon ganz neugierig auf die nächsten Beiträge.


Lili
Bild G2 mit 14-42, 45-200, 45-Makro Elmarit. FZ 200. Raynox 150.

Lenno

Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Lenno » Sonntag 5. Januar 2014, 17:02

Meine ersten Fotos entstanden mit einer Pocketfilm-Kamera. Einfach Pocketkassettenfilm rein, draufdrücken fertig.
Es gab keine Einstellungen nur ein Auslöseknopf und ein zuschaltbarer Blitz.

So richtig fotografierbegeistert wurde ich dann eigentlich erst durch meinen Beruf Fotolaborant.
dort lernte ich verschiedenste Fototechniken kennen. Zuerst war ich einige Jahre lang in der Großvergrößerungsabteilung,
da konnten wir am Stück 5m Breite und 180cm in der Höhe, Fotos vergrößern und entwickeln.

Anfangs war das Diamaterial noch nicht so ausgereift, und die Belichtungszeiten konnten schon sehr lang werden, ich erinnere mich an meine längste, die war 40 Minuten. Denkt euch da hängt also euer Filmmaterial an der Wand und ihr startet den Belichtungsvorgang und nun, genau 40 Minuten warten, und das im Dunkeln, denn es durfte ja kein Licht auf das Fotomaterial kommen außer das vom Projektor der das Bild auf das Fotomaterial projezierte. Da konnte man also ganz gemützlich nebenher seinen Kaffee trinken. Nicht so lustig war dann, wenn es ein Bild war das nachbelichtet bzw. abgewedelt werden musste, da stand man dann z.B. 10 Minuten in einer verkrampften Haltung da und hat abgewedelt, (abwedeln = hierbei wurde verhindert das helle Stellen zu hell wurden,) nach den 40 Minuten, war dann vielleicht noch 10 Minuten nachbelichten dran (nachbelichten = nur bestimmte Bereich bekamen noch mal eine extra Portion Licht damit sie heller wurden.)

Später war ich dann in der Reproabteilung und Schwarz/Weiß. Später kamen Seminare in der Filmentwicklung C-41 und E-6 dazu, hat mich aber persönlich nicht so interessiert. Ich hab das alles noch manuell gelernt also nix mit Photoshop und so, auch in meiner Ausbildungszeit kam das erst mit elektronischer Bildverarbeitung auf. Eine Entwicklung die mich letztenendes meinen Job wie die vieler anderer Menschen auch gekostet hat.

Die elektronische Bildbearbeitung per Photoshop habe ich mir mehr oder weniger selbst angeeignet.

Die erste digitale Kameras waren Systemkameras wie eine Fuji 601 dann eine Fuji 5000. Da ich davor Analoge Canons und Nikons hatte, war ich froh das geschleppe nicht mehr zu haben.

Zur Lumix G3 und GF2 kam ich eigentlich nur weil meine Fuji den Geist aufgegeben hatte. Das Mft System hat mich sofort begeistert, mit ihrem Konzept kleine leichte Ausrüstung, kleine Objektive, endlich tragbar. Tja und nun bin ich hier, und bereue keinen Augenblick eine Lumix zu haben.

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Re: Wie seid ihr zum fotografieren gekommen?

Beitrag von Lili » Sonntag 5. Januar 2014, 17:57

Blitzwürfel David? Ja gell, Blitzwürfel waren auf diesen Kameras drauf. Und nie war einer zur Hand, wenn man ihn brauchte, nur schwarze waren zu finden :lol:


Lili
Bild G2 mit 14-42, 45-200, 45-Makro Elmarit. FZ 200. Raynox 150.

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