ist die Kamera wirklich das wichtigste?

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Hans Herren
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ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Hans Herren » Freitag 24. Oktober 2014, 10:49

Ich bin der Storch und bringe die kleinen kinderchen....
Beim Betrachten solcher Bilder (mit der G3 fotografiert und dem von allerorts als schlecht verschrienen 200 er Zoom) fotografiert frage ich mich immer wieder, ob es wirklich an der Kamera liegt und iob da nicht doch vielleicht vermehrt Manipulationsfehler in der Bedienung zu einem schlechten Ergebnis beitragen!
Ist nicht doch vermehrt Uebung von Nöten, als zuviel graue Theorie?
Also raus mit der Kamera und ueben, ueben, ueben.....
Liebe Grüsse Hans.
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Abacus3

Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Abacus3 » Freitag 24. Oktober 2014, 10:59

Du hast recht! Ich denke mir oft welch Blahblah über Kameras abgelassen wird - meist lächle ich darüber.
Das Wichtigste ist und bleibt immer der Mann/Frau HINTER der Kamera, Ideen und Beherrschung des Dingens.
Heute gibt es keine "schlechten" Kameras und Objektive - viel Einbildung und "für mich nur die Beste" steckt
dahinter. Mit JEDER Kamera kann man gute Bilder/Videos machen.

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Moonbull
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Moonbull » Freitag 24. Oktober 2014, 11:37

Abacus3 hat geschrieben: Das Wichtigste ist und bleibt immer der Mann/Frau HINTER der Kamera, Ideen und Beherrschung des Dingens.
Das stimmt so nicht ganz, eine voller Akku und eine leere Speicherkarte sind ebenso wichtig! :lol:
LG, Wolfgang
Es wird immer mehr Motive wie Bilder geben.
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lomix
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von lomix » Freitag 24. Oktober 2014, 11:40

Hans hat recht!
Es ist bei ALLEM so :üben üben üben ! :lol:
seit 10.8.2024 G9II
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von diggi0311 » Freitag 24. Oktober 2014, 11:43

http://www.lumix-forum.de/viewtopic.php?f=3&t=25163" onclick="window.open(this.href);return false;
Gruß

Dirk

schöpfungdigital
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von schöpfungdigital » Freitag 24. Oktober 2014, 14:39

Hans Herren hat geschrieben:Ich bin der Storch und bringe die kleinen kinderchen....
Beim Betrachten solcher Bilder (mit der G3 fotografiert und dem von allerorts als schlecht verschrienen 200 er Zoom) fotografiert frage ich mich immer wieder, ob es wirklich an der Kamera liegt und iob da nicht doch vielleicht vermehrt Manipulationsfehler in der Bedienung zu einem schlechten Ergebnis beitragen!
Ist nicht doch vermehrt Uebung von Nöten, als zuviel graue Theorie?
Also raus mit der Kamera und ueben, ueben, ueben.....
Liebe Grüsse Hans.
Hallo Hans,

deine Aussagen klingen für mich nach einer eher rhetorischen Frage, zu der deine Antwort ein klares "nein" ist. Sollte dem so sein, würde ich gerne ein "nein, aber" hinzusetzen. Natürlich nützt die beste Technik nichts, wenn sie falsch bedient wird. Aber: Für die Umsetzung meiner Ideen brauche ich eine Kamera, die gut zu meinen Vorlieben und und meinen Fähigkeiten passt. In DIESEM Sinne finde ich die Wahl der Kamera und der dazugehörigen Objektive sehr wichtig. Und hier kann dann auch moderne Technik sehr helfen wie z.B. Fokus Peaking für das manuelle Scharfstellen, wenn man gerne Makrofotografie macht, usw. usw.

Aber ich gebe dir insofern Recht als auch aus meiner Sicht die Technik oft überbewertet wird. Ohne entsprechende Vorlieben und Einsatzfelder wird die neueste Technik kaum genutzt und dient am Ende nur als Staubhalter im Schrank. Denn allein vom Besitz der Technik lebt niemand, und gute Fotos entstehen dadurch auch nicht.

Gruß Joachim
G70 mit Pana 12-60, PZ 45-175, 1,7/20, 1,4/25, 2,8/30 (Makro), Oly 1,8/45, 2,8/60 (Makro), div. Altglas, TZ202, LF1
"Hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat." (Die Bibel, Lukas 12,15)

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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Guillaume » Freitag 24. Oktober 2014, 14:55

Hallo Hans,
ersteinmal finde ich Dein Storchen-Foto prima! Und da ich die G3 noch immer besitze und auch längere Zeit das 45-200mm Zoom genutzt habe, kann ich Dir bestätigen, dass man mit diesen beiden Werkzeugen tolle Fotos machen kann. Aber! man muss die Zusammenarbeit mit seinem Werkzeug trainieren. Die kreativen Ideen stecken aber nicht in der Kamera, sondern im jeweiligen Fotografenkopf - oder auch nicht ;) Wir können soviel Theorie wie irgend möglich in uns reinfressen - wenn die Kreativität fehlt, wird's auch nichts mit den Bildern. Mit der angeeigneten Theorie können wir zwar gegenüber anderen glänzen (kurzfristig bis die anderen gähnen). Aber dann gilt es: hic Rhodos, hic Salta!
Und man könnte versucht sein, wenn einem selber die Fotos nicht wirklich gefallen, dass die Kamera XY es besser macht und die Fotos noch topper werden mit dem super Objektiv Z dazu. Denn es hat bestimmt an den zwei bis drei Auflösung-Linien gelegen :mrgreen:
Nebenbei bemerkt: Ich kannte eine ganze Reihe Stern- oder GEO Fotografen. Die hatten keine Theorie im Koffer sondern ihre alte Leica, Olympus oder Nikon mit ein, zwei Objektiven und jede Menge Filme. Und sie kamen mit hervorragenden Bildern zurück.
liebe Grüße.
Peter


Panasonic Lumix S9 / OM System OM 5 / Panasonic Lumix LX7 / SONY RX100Va
Lumix S 18-40mm / LEICA DG Summilux 9mm + 15mm / Olympus 12-200mm / 60mm Macro / 9mm f/8 / Meike 3,5mm f/2.8 / Artisans 18mm f/6.3

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ThomasT
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von ThomasT » Freitag 24. Oktober 2014, 15:50

Kamera A sei besser als Kamera B. (oder Objektiv A und B oder in Kombination, jedenfalls das Equipment)
Beide haben prinzipiell ähnliche Features.

Die Qualitätsdifferenz nennen wir jetzt mal dK (delta Kamera).
Die absolute Qualität dessen was die Kamera kann Qa und Qa. dK = Qa - Qb.

Wir sind uns glaub ich einig, dass die Unterschiede im Pixelbereich liegen. Oder hier mal ein kleine Unschärfe, dort eine CA, dort ein Rauchen.
Effekte also, die beim Runterrechnen auf 1000x700 meist nicht mehr groß auffallen.

Nun gibt es Photos die nicht so gelungen sind oder die der Photograph als nicht so gelungen einschätzt.

Er fragt sich, hätte ich mit der Kamera A ein besseres Bild gemacht? Vermutlich ja. Aber nur um dK besser.

Also das Bild, welches hier im Forum schon deutlich sichtbar schlechter ist, wird vermutlich mit der neuen Kamera nicht sichtbar besser werden. Klar, ein neues Objektiv mit Blende 0.95 ermöglicht schon ein besseres Bild im dunklen als eins mit Blende 5.6. Aber es ging ja um vergleichbares, nur halt qualitativ besseres, Können.
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
Pentacon 29/f2.8, Pentacon 50/f1.8, Pentacon 135/f2.8

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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von irene49 » Freitag 24. Oktober 2014, 15:52

Da muss ich jetzt auch noch mal meinen Senf dazu geben, denn ich kann die allgemeine Meinung nicht ganz teilen. Es ist klar, dass das bestmögliche Ergebnis einer Kamera etwas mit dem Können und der Erfahrung des Fotografen zu tun hat. Wenn man sich nicht mit den theoretischen Grundlagen auseinandergesetzt hat und nicht regelmäßig und selbstkritisch fotografiert wird man auch mit der besten Kamera nichts zusammenbringen.
Aber ohne entsprechende technische Voraussetzungen, sprich eine hochwertige Kamera geht es auch nicht. Da geht es vielleicht bei optimalen Lichtverhältnissen, aber in dem Moment wo das Licht knapp wird oder andere schwierige Belichtungsverhältnisse vorliegen, wird es eng. Da sehe ich dann den Vorteil eines besseren Sensors oder eines besseren Objektivs oder auch anderer technischer Details. Und diesbezüglich gibt es auch zwischen den modernen Kameras merkbare Unterschiede.
Viele Grüße

Irene
______________________________________
GX7, GX8, Pana 45-150, 100-300, 20, 12-35 2.8, 35-100 2.8 Oly 45, 9-18, 12-50, 60 2.8
PS CS3, LR 6
https://www.flickr.com/photos/irenes_flickr/

partisan
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von partisan » Freitag 24. Oktober 2014, 15:58

Naja, es geht wohl mehr um die Linsen als um die Kameras.

Falls man nicht unbedingt Schwalben im Sturzflug knipsen will, reicht tatsächlich wohl auch fast für das meiste eine komplett manuelle Kamera inc manuellem Fokus.
Rauschverhalten vielleicht noch, was man aber auch durch die Linsen kompensieren kann.

==> Was bleibt ist eben v.a. die Optik: 1. Lichtstärke, wenn benötigt und 2. eben die richtigen Brennweiten für die Motive.

Iso/Blende/Zeit = Basta ;)

Sicherlich kann man mit ALLEN Kameras interessante Fotos machen.

LG ** mat
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik

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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Horka » Freitag 24. Oktober 2014, 17:17

Ich stimme Irene zu, dass die Kamera wichtiger ist als der allgemeine Tenor hier erkennen lässt.

Dass der Fotograf an erster Stelle steht, ist wohl Allgemeingut, es lässt sich mit guten Bildern bei Allgemeinsituationen leicht beweisen. Es ist immer leicht zu sagen: Guck hier, gelungenes Foto mit "Normalkamera", siehste! Sobald die Bedingungen aber schwieriger werden, bei Aktionsfotos, in der Dunkelheit, bei hoher Dynamik, in unwirtlicher Umgebung, in leiser Umgebung gibt die besser geeignete Kamera dem Allerweltsfotografen Vorteile. Und das ich mit einem besseren Sucher das Bild schon in der Kamera besser komponieren kann, wissen nicht nur Profis.

Bei mir kommt die geringe Größe einer Kamera als Kaufgrund hinzu. Deshalb werde ich wohl die GM5, Hans möge es mir nachsehen, meinem Kamerapark hinzufügen, obwohl ich mit ihr keine besseren Fotos machen werde.

Horst
Handliche Kameras

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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von mikesch0815 » Freitag 24. Oktober 2014, 19:07

Die beste Kamera ist die, die man beherrscht und kennt - und zwar durchaus aus dem FF. Damit meine ich nicht die ganzen (überflüssigen) Szenerie und Motivprogramme, sondern die wichtigen Modis, das insgesamt immer gleiche Spiel von Iso/Zeit/Blende und Linse.
Aber auch die Fähigkeit, seine Kamera "blind" zu bedienen, also nicht permanent auf Manuals und Co angewiesen zu sein. Und da hilft nur: Üben, üben, üben. Ein riesiger Vorteil gegenüber der analogen Fotographie, denn dort bedeutete das handgeschriebene EXIFs, die man später zu den Negativen zuordnen musste, und eine Menge Kohle für Entwicklerzeugs und Co.

Dennoch gibts natürlich Verbesserungen. Ich halte sie allerdings nicht für so gewaltig, daß ich sofort ein Nachfolgemodell benötige, sondern man kann meineserachtens wirklich gern auch einige Generationen überspringen und dann wirklich mit einem Modellupgrade die Sahnehäubchen naschen bis man fett wird. In der Zwischenzeit sind Optiken und Üben wichtiger.

Zudem gehört meineserachtens auch das Prozessing am PC dazu. Auch bei Lightroom und Konsorten gilt: Üben, üben... und natürlich auch immer wieder in Flickr, 500px und Co sich die Sachen anderer ankucken, hinterfragen, Videotutorials von diversen Fotographen ansehen (wenn sie fotographieren, nicht wenn sie Kameras bewerten).

so weit
Maico
S1RII, GX8, EM-10II(IRmod) und viel Glas - also viel Spaß!

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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Moonbull » Freitag 24. Oktober 2014, 20:19

Ich sehe die Sache ganz pragmatisch:

Man sollte keine Perlen vor die Säue werfen!

Klar ist die aktuelleste Nikon mit einem Objektiv, solang wie ein Unterarm, besser wie eine G6 mit Pancake.
Nur will ich dafür das Geld eines Mittelklassewagen dafür zahlen? Nach oben gibt es keine Grenzen.
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von Hans Herren » Freitag 24. Oktober 2014, 21:52

Tolle Antworten, danke.allwn ..
Hans. :D
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veo
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Re: ist die Kamera wirklich das wichtigste?

Beitrag von veo » Freitag 24. Oktober 2014, 22:11

Nur mal so als Ergänzung: Es gibt Leute, die kaufen sich überlagerte Polaroids und erzielen damit faszinierende Ergebnisse.
Allerdings: Wenn Auflösung und Rauscharmut das Maß der Dinge sind, führt wohl kein Weg an der Technologierally vorbei ;)
GX9+Vario 3,5/14-140+Vario 100-300+GII 1,7/20+M.Zuiko 1,8/45+Fisheye 8,0/9+Sigma 28-200 (Minolta adaptiert), TZ101, Sirui T-025X, Capture One 20
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