Hallo,
ich versuche mich gerade abundan darin, Vögel auch im Flug aufzunehmen.
Das ist nicht immer einfach.
Ich nutze die Olympus OMD5 II und stoße oft an Grenzen.
Das mag zum großen Teil an mir liegen und ich denke einfach, das viel Übung nötig ist.
Zudem vermute ich, dass eine Olympus EM1 hier besser geeignet ist, so auch die Gh4.
==> Ich bin sehr interessiert an Euren Erfahrungen und Tips diesbezüglich, vollkommen unabhängig davon , welches Kameramodell genutzt wird.
Ich habe mir das dot sight gegönnt, muss aber sagen, dass ich damit noch nicht richtig warm geworden bin. http://petapixel.com/2015/02/05/olympus ... -subjects/" onclick="window.open(this.href);return false;
Tatsächlich hab ich letztens eine ganze Serie von Trauerseeschwalben dann doch lieber manuell fokussiert. mir war die Begegnung zu wertvoll, um hier nur Ausschuß zu schaufeln.
Manuelles Fokussieren ist bei genauer Beobachtung der Flugbahnen immer noch eine gute Option finde ich. (Ich zeige später mal Bilder)
Das Problem ist das Justieren des dot sight wegen der Parallaxe: Bei leichten Ungenauigkeiten fokussiert man ständig auf den Hintergrund.
Beim Finden der Vögel und bei strukturlosen Hintergründen (Himmel) spielt der dot-sight aber seine Stärken aus.
Mit der OMD5 II jedenfalls, verliere ich aber auch so das Motiv sofort wieder aus dem Fokus,
das habe ich auch nicht anders erwarte und das liegt auch sicherlich an mir.
=> Hier mal ein Bild, wo der dot sight mir geholfen hat:
Dazu muss ich sagen, dass ich den Flug der Seeschwalbe genau beobachtet habe und mir klar war, dass sie in den nächsten 20 Minuten erneut so anfliegen wird.
Dann konnte ich das dot sight mehr oder weniger genau vorjustieren.
Der Ausschuss war dennoch groß.
Hier also mal ein typischen Foto, wo ich den dotsight für brauchbar halte:
Ich bin aber auch noch ein wenig skeptisch.
Eine Fluss-Seeschwalbe im Anflug:
birds in flight: Bilder, Erfahrugen, Anregungen, dot sight..
birds in flight: Bilder, Erfahrugen, Anregungen, dot sight..
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Zuletzt geändert von partisan am Samstag 13. Juni 2015, 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik
- basaltfreund
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Re: birds in flight: Bilder, Erfahrugen, Anregungen, dot sig
bei fliegenden Vögel benutzte ich den Multisegment AF und was am wichtigsten ist Serienbildmodus und dann draufhalten was das Ding hergibt!!
....dann wird so vielleicht jedes 10. Bild etwas.
....dann wird so vielleicht jedes 10. Bild etwas.
viele Grüsse aus der Eifel Michael
G3 - Kit 14-42 - Raynox 150 - Pana 100-300 | SONY RX100M3 | SAMSUNG S7edge
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Re: birds in flight: Bilder, Erfahrugen, Anregungen, dot sig
Weil es auch in diesen Thread hier passt:
Hallo,
ich hatte das Punktvisier an einer oly OMD 5 II 2-3 mal in Gebrauch,
sicherlich funktioniert es ebenso an einer G.
=> Ich musste aber feststellen, dass ich noch einige Start-Schwierigkeiten hatte:
Das Visier muss ersteinmal gut justiert werden, am besten vom stabilen Stativ aus.
Hier wählst du eine Entfernung, in der du deine Motive noch maximal erwartest und sie fotografieren möchtest (mehr als 70 Meter macht wohl eh keinen Sinn mehr...)
==> Wegen der Parallaxe musst du wissen: Wenn du nun ein Motiv plötzlich deutlich näher fotografieren willst, solltest du einige Zentimeter über dem Motiv Fokussieren!
=> Eine andere Möglichkeit wäre, das Fadenkreuz grundsätzlich ca 9 cm über dem Motiv zu justieren. Dann musst du eben immer ca 9 cm über dem Motiv fokussieren.
Hier laufen dann Einfallwinkel vom Motiv (auf die Sensorebene) und Fadenkreuz parallel, so umgehst du die Parallaxe, das habe ich aber noch nicht probiert.
Zudem solltest du das Visier immer mal wieder auf richtige Justierung überprüfen, es verstellt sich gerne mal und sitzt nach erneuter Montage auch immer etwas anders auf dem Blitzschuh.
==> Beim Finden der Motive ist das Visier aber schon einmal großartig!
==> Wenn Hintergrund vorhanden ist, habe ich leider oft versehentlich auf den Hintergrund fokkusiert, das passiert eben schnell mal.
Hier z.B. habe ich wegen des Hintergrundes dann lieber doch ganz manuell fokussiert, da ich die seltene Begegnung mit dieser Vogelart nicht durch testen vermasseln wollte:
http://www.lumix-forum.de/viewtopic.php ... 2&p=339254" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich kann dir nicht sagen, ob ich nur Startschwierigkeiten habe, die am Visier selber liegen: Ich vermute vieles ist auch dem doch nicht optimalen AF-C der oly zuzuschreiben.
Ich würde sehr gerne mal das Visier an einer oly EM1 oder an einer GH4 testen
Dennoch denke ich, hier wird Übung und Erfahrung noch einiges ausrichten können.
Ich halte das Visier jedenfalls für eine sehr brauchbare Ergänzung
Vor allem habe ich es mir geholt, da ich zukünftig mit 300mm Festbrennweite knipsen möchte,
da entfällt dann schon mal der "Trick" mit dem von 100mm ausgehend Einzoomen zur Motivfindung.
Oben z.B. hat das Visier getroffen (die nicht gerade langsame Flussseeschwalbe):
Bessere Bilder mögen folgen, hoffe ich.
Gruß ** mat
Hallo,
ich hatte das Punktvisier an einer oly OMD 5 II 2-3 mal in Gebrauch,
sicherlich funktioniert es ebenso an einer G.
=> Ich musste aber feststellen, dass ich noch einige Start-Schwierigkeiten hatte:
Das Visier muss ersteinmal gut justiert werden, am besten vom stabilen Stativ aus.
Hier wählst du eine Entfernung, in der du deine Motive noch maximal erwartest und sie fotografieren möchtest (mehr als 70 Meter macht wohl eh keinen Sinn mehr...)
==> Wegen der Parallaxe musst du wissen: Wenn du nun ein Motiv plötzlich deutlich näher fotografieren willst, solltest du einige Zentimeter über dem Motiv Fokussieren!
=> Eine andere Möglichkeit wäre, das Fadenkreuz grundsätzlich ca 9 cm über dem Motiv zu justieren. Dann musst du eben immer ca 9 cm über dem Motiv fokussieren.
Hier laufen dann Einfallwinkel vom Motiv (auf die Sensorebene) und Fadenkreuz parallel, so umgehst du die Parallaxe, das habe ich aber noch nicht probiert.
Zudem solltest du das Visier immer mal wieder auf richtige Justierung überprüfen, es verstellt sich gerne mal und sitzt nach erneuter Montage auch immer etwas anders auf dem Blitzschuh.
==> Beim Finden der Motive ist das Visier aber schon einmal großartig!
==> Wenn Hintergrund vorhanden ist, habe ich leider oft versehentlich auf den Hintergrund fokkusiert, das passiert eben schnell mal.
Hier z.B. habe ich wegen des Hintergrundes dann lieber doch ganz manuell fokussiert, da ich die seltene Begegnung mit dieser Vogelart nicht durch testen vermasseln wollte:
http://www.lumix-forum.de/viewtopic.php ... 2&p=339254" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich kann dir nicht sagen, ob ich nur Startschwierigkeiten habe, die am Visier selber liegen: Ich vermute vieles ist auch dem doch nicht optimalen AF-C der oly zuzuschreiben.
Ich würde sehr gerne mal das Visier an einer oly EM1 oder an einer GH4 testen
Dennoch denke ich, hier wird Übung und Erfahrung noch einiges ausrichten können.
Ich halte das Visier jedenfalls für eine sehr brauchbare Ergänzung
Vor allem habe ich es mir geholt, da ich zukünftig mit 300mm Festbrennweite knipsen möchte,
da entfällt dann schon mal der "Trick" mit dem von 100mm ausgehend Einzoomen zur Motivfindung.
Oben z.B. hat das Visier getroffen (die nicht gerade langsame Flussseeschwalbe):
Bessere Bilder mögen folgen, hoffe ich.
Gruß ** mat
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik
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Re: birds in flight: Bilder, Erfahrugen, Anregungen, dot sig
Hallo **mat,
Vögel im Flug zu fotografieren ist schon eine große Herausforderung.
Das Foto hier und die beiden anderen Fotos finde ich völlig i. O.
1. die Vögel sind sehr schnell
2. die Vögel ändern oft spontan die Richtung
3. man kommt kaum nah ran
Ich will jetzt einmal probieren, 4K Videos manuell mit 1/1000 sek. oder kürzer zu machen,
um dann Bilder zu extrahieren.
Aber wie du schon schreibst, ohne Beobachtung und Übung geht da nichts.
Es waren nur ganz wenige Flugaufnahmen bei meinen Reihern,
aber ich habe die Reiher ca. 6 Wochen beobachtet.
Viele Grüße
videowilli
Vögel im Flug zu fotografieren ist schon eine große Herausforderung.
Das Foto hier und die beiden anderen Fotos finde ich völlig i. O.
1. die Vögel sind sehr schnell
2. die Vögel ändern oft spontan die Richtung
3. man kommt kaum nah ran
Ich will jetzt einmal probieren, 4K Videos manuell mit 1/1000 sek. oder kürzer zu machen,
um dann Bilder zu extrahieren.
Aber wie du schon schreibst, ohne Beobachtung und Übung geht da nichts.
Es waren nur ganz wenige Flugaufnahmen bei meinen Reihern,
aber ich habe die Reiher ca. 6 Wochen beobachtet.
Viele Grüße
videowilliDas Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.
Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.
Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X
Re: birds in flight: Bilder, Erfahrugen, Anregungen, dot sig
Hallo
Meine Versuche, fliegende Vögel mit der GH2 und dem 100-300er bzw. dem 14-140er einzufangen, waren bisher auch nur bedingt erfolgreich. Das lag nicht unerheblich daran, dass das 100-300er auf Unendlich nie richtig fokussieren wollte, bis ich den Distanzring ausgebaut habe (dazu gibt es hier diverse Threads). Seit der Ring draußen ist, hatte ich noch keine vernünftige Gelegenheit, das wieder zu üben. Ein anderes großes Problem ist fast immer das Licht bzw. der Kontrast. Da die Vögel meistens eher hoch fliegen, ist der Himmel oft viel zu hell bzw. der Vogel wird fast schwarz. Wichtig ist nach meiner Erfahrung eine möglichst kurze Belichtungszeit, da die Vögel oft sehr schnell (und damit auch schnell unsscharf) sind. Der AF der GH2 ist oft überfordert, daran lässt sich nichts ändern - wie das mit der GH4 bzw. künftig mit der G70 funktioniert, können hier sicher andere beantworten.
Grundsätzlich ist es natürlich einfacher, große Vögel zu erwischen, als kleine. Im Urlaub am Meer eignen sich dafür Möwen ganz gut. Schwierig ist vor allem, den fliegenden Vogel überhaupt im Sucher zu finden. Wenn man den unscharfen Vogel erstmal im Sucher hat und die Kamera mitzieht, klappt's oft auch mit dem Autofokus. Dazu ist am besten das größte AF-Feld geeignet. Immer wieder kommt es vor, dass der Vogel gefunden wird, der AF ihn erwischt, aber dann noch ein wenig nachregeln möchte und dabei den Vogel wieder verliert. Steht das Objektiv dann gerade im Nahbereich, ist es wieder schwer, den nächsten Vogel anzupeilen, das ganze Spiel geht also von vorne los. In diesem Zusammenhang wäre es hilfreich, wenn der AF, falls er nicht fokussieren kann, auf einen - im Menü einstellbaren - Wert gehen würde (Unendlich oder Nahbereich), so dass man immer von definierten Ausgangsbedingungen ausgehen kann. So eine Einstgellung sollte eigentlich nicht unmöglich sein.
Ebenfalls schwierig ist es, fliegende Vögel Formatfüllend zu erwischen - also ist es in der Praxis einfacher, die Brennweite etwas kürzer zu nehmen und dann einen Ausschnitt auf dem PC zu machen. Trotz den beschriebenen Problemen und Unzulänglichkeiten ist mir auch schon das eine oder andere Foto geglückt.
Sehr einfach war es übrigens im letzten Jahr auf Helgoland. Da kamen die Vögel am Vogelfelsen sehr nah ran und ließen sich von Wind treiben - und zwar so, dass sie im Flug beinahe auf der Stelle stehengeblieben sind. Das 14-140er hat da bequem ausgereicht, es war sogar noch Brennweitenreserve vorhanden.
Icetiger
Meine Versuche, fliegende Vögel mit der GH2 und dem 100-300er bzw. dem 14-140er einzufangen, waren bisher auch nur bedingt erfolgreich. Das lag nicht unerheblich daran, dass das 100-300er auf Unendlich nie richtig fokussieren wollte, bis ich den Distanzring ausgebaut habe (dazu gibt es hier diverse Threads). Seit der Ring draußen ist, hatte ich noch keine vernünftige Gelegenheit, das wieder zu üben. Ein anderes großes Problem ist fast immer das Licht bzw. der Kontrast. Da die Vögel meistens eher hoch fliegen, ist der Himmel oft viel zu hell bzw. der Vogel wird fast schwarz. Wichtig ist nach meiner Erfahrung eine möglichst kurze Belichtungszeit, da die Vögel oft sehr schnell (und damit auch schnell unsscharf) sind. Der AF der GH2 ist oft überfordert, daran lässt sich nichts ändern - wie das mit der GH4 bzw. künftig mit der G70 funktioniert, können hier sicher andere beantworten.
Grundsätzlich ist es natürlich einfacher, große Vögel zu erwischen, als kleine. Im Urlaub am Meer eignen sich dafür Möwen ganz gut. Schwierig ist vor allem, den fliegenden Vogel überhaupt im Sucher zu finden. Wenn man den unscharfen Vogel erstmal im Sucher hat und die Kamera mitzieht, klappt's oft auch mit dem Autofokus. Dazu ist am besten das größte AF-Feld geeignet. Immer wieder kommt es vor, dass der Vogel gefunden wird, der AF ihn erwischt, aber dann noch ein wenig nachregeln möchte und dabei den Vogel wieder verliert. Steht das Objektiv dann gerade im Nahbereich, ist es wieder schwer, den nächsten Vogel anzupeilen, das ganze Spiel geht also von vorne los. In diesem Zusammenhang wäre es hilfreich, wenn der AF, falls er nicht fokussieren kann, auf einen - im Menü einstellbaren - Wert gehen würde (Unendlich oder Nahbereich), so dass man immer von definierten Ausgangsbedingungen ausgehen kann. So eine Einstgellung sollte eigentlich nicht unmöglich sein.
Ebenfalls schwierig ist es, fliegende Vögel Formatfüllend zu erwischen - also ist es in der Praxis einfacher, die Brennweite etwas kürzer zu nehmen und dann einen Ausschnitt auf dem PC zu machen. Trotz den beschriebenen Problemen und Unzulänglichkeiten ist mir auch schon das eine oder andere Foto geglückt.
Sehr einfach war es übrigens im letzten Jahr auf Helgoland. Da kamen die Vögel am Vogelfelsen sehr nah ran und ließen sich von Wind treiben - und zwar so, dass sie im Flug beinahe auf der Stelle stehengeblieben sind. Das 14-140er hat da bequem ausgereicht, es war sogar noch Brennweitenreserve vorhanden.
Icetiger