MissEla hat geschrieben:Hallo Winsoft,
welches Einbeinstativ würdest du denn empfehlen?
Monostat RS-16 PRO ART + Linhof Universalkugelkopf 01 für leichtes Equipment wie die Lumix GH2
In Anbetracht der genialen Fußkonstruktion und der Stabilität der Alu-Rohre sollte die Transportlänge keine Rolle spielen.
Ich trage das Monostat meist mit der schussbereit montierten GH2 in der Hand über viele km. Man spürt das Gewicht der Kombination nach wenigen Metern überhaupt nicht mehr.
Im Gebirge benutze ich das Monostat auch ab und zu als Stütz/Steighilfe und habe mit dem komplett ausgezogenen Monostat schon manche Leute aus misslichen Situation (Abhänge, Gräben) herausgezogen.
Im Gebirge oder bei Flussdurchquerungen oder in Höhlen lasse ich die Leute das ausgezogene Monostat zur Sicherheit oder auch nur als psychologische Stütze anpacken und führe sie damit durch angsteinflößende Querungen.
1) Das Giottos hat einen ungeeigneten rundlich Fuß. So hat man die verteufelten Rotationsverzitterungen!
2) Je mehr Segmente, desto instabiler! Das Giottos hat 5 Segmente, das Monostat nur 3.
3) Ich glaube nicht, dass kürzere (mehrgliedrige) Einbeinstative genauso stabil sind wie die wenigliedrigen. Denn kürzer heißt: Mehr Segmente! Schon die Monostat der SK-Linie mit ihren 5 Segmenten sind bei vollem Auszug ziemlich wacklig.
4) Schraub/Drehmuffen zum Klemmen sind besser als Klemmmechanismen! Warum? Bei Drehmuffen bestimme
ich den Grad der Klemmung, bei Schnapp/Klemmen der
Hersteller. Mit dem Erfolg, dass Schnappverschlüsse durchrutschen können. Das kenne ich von Linhof-Dreibeinen! Sehr ärgerlich, wenn man im Gelände zuverlässig arbeiten will/muss und das Stativ nach mühsamer Einstellung unter der Last plötzlich zusammensackt! Bei Linhof haben sich die Schnappverschlüsse bei der Studioarbeit sogar mehrfach von allein geöffnet!!!
5) Beste Drehverschlüsse bei Gitzo-Carbon! Es reicht 1/4 Umdrehung für bombenfesten Sitz. Außerdem zupackendere Klemmung je stärker die Belastung wird (G-Lock), einfach super!