Fotografiern in Räumen ohne Blitz - das solltest du wissen
Verfasst: Freitag 7. August 2015, 18:07
Ich habe mich gerade an meine Lehrlingszeit erinnert,
an der ich noch viel mit Groß-Vergrößerungsgeräten zu Gange war.
Wie sieht so ein Gerät aus?
Ein solches Vergrößerungsgerät lief auf Schienen (7) je weiter weg von der Wand - umso größer das Foto.
(1) war die Steuerkonsole - hier gab man die Zeit und die Farbfilterwerte ein.
(2) da wo ihr den Handgriff seht, das war die Filmebene (also wo heutzutage der Sensor an der Kamera wäre) die konnte man herausnehmen und Negative bzw. Dias einsetzen.
(3) Eine austauschbare Lichtbox, sie hatte die Aufgabe das Licht weich/diffus aber sehr gerichtet von der Lichtquelle die in der hinteren Box eingebaut war (4) nach vorne durch die Filmebene zu leiten.
Dieses Licht das durch die Filme geleitet wurde traf durch das Objektiv auf die Wand und dem dort angebrachten Fotomaterial.
(5) ist der Balgenauszug, mit diesem stellte man das Foto scharf, nachdem man die richtige Größe durch verschieben auf den Schienen ermittelt hatte, bei diesem Gerät automatisch.
(6) das Objektiv.
Das war also mein Täglich Brot von 1990-2003, das war noch Fototechnik, Leute. (mir kommen gleich die Tränen, das ich das noch erleben durfte ....)
Nun aber zu dem was ich euch eigentlich zeigen möchte.
Wenn ich also mit diesem Gerät, hier im Beispiel 1m vor der Wand stand und z.B. eine Belichtungszeit von 10 Sekunden hatte ( " bedeutet sec.)
dann verdoppelte sich die Zeit je weiteren Meter wo das Gerät von der Wand wegstand, geänderte Filterwerte kamen dann auch noch dazu.
Das ergibt also:
Beispiel: 1m Entfernung Belichtungszeit 10 sec.
2m = 20 sec.
3m = 40 sec.
4m = 80 sec.
5m = 160 sec.
Und ich habe nun mal bei mir Zuhause dieses Experiment gemacht.
Ich habe ein Fenster als einzigste Lichtquelle im Zimmer, es fällt Licht ins Zimmer.
Wenn ich nun ein Metermaß auf den Boden lege, mich nun etwa 1m vor das Fenster stelle und eine Graukarte anmesse, zeigt mir diese einen bestimmten Wert an.
z.B. mal optimistisch 1/250sec. bei 1m Entfernung.
wenn ich nun 1m weiterlaufe und wieder auf eine Graukarte messe, habe ich ?
2m = 1/125sec.
3m = 1/60 sec.
4m = 1/30 sec.
5m = 1/15 sec.
Das heißt also, wenn man mit Hilfe eines Fensters als Lichtquelle in einem Zimmer fotografiert,
dann möglichst nah am Fenster um kurze Belichtungszeiten und damit scharfe Fotos erzielen zu können.
Wenn man sich also bis in den hintersten Winkel verkriecht braucht man sich also nicht über verwackelte
Bilder wundern.
Einfach ausgedrückt die ankommende Lichthelligkeit nimmt je Meter Entfernung um die Hälfte ab. Ausgehend von einer gleichstark scheinenden Lichtquelle.
(Ich hoffe das stimmt so, Wozim, und ich habe damals richtig aufgepasst)
Falls ich was falsches gesagt habe, korrigiert mich. Dann ändere ich die Werte.
an der ich noch viel mit Groß-Vergrößerungsgeräten zu Gange war.
Wie sieht so ein Gerät aus?
Ein solches Vergrößerungsgerät lief auf Schienen (7) je weiter weg von der Wand - umso größer das Foto.
(1) war die Steuerkonsole - hier gab man die Zeit und die Farbfilterwerte ein.
(2) da wo ihr den Handgriff seht, das war die Filmebene (also wo heutzutage der Sensor an der Kamera wäre) die konnte man herausnehmen und Negative bzw. Dias einsetzen.
(3) Eine austauschbare Lichtbox, sie hatte die Aufgabe das Licht weich/diffus aber sehr gerichtet von der Lichtquelle die in der hinteren Box eingebaut war (4) nach vorne durch die Filmebene zu leiten.
Dieses Licht das durch die Filme geleitet wurde traf durch das Objektiv auf die Wand und dem dort angebrachten Fotomaterial.
(5) ist der Balgenauszug, mit diesem stellte man das Foto scharf, nachdem man die richtige Größe durch verschieben auf den Schienen ermittelt hatte, bei diesem Gerät automatisch.
(6) das Objektiv.
Das war also mein Täglich Brot von 1990-2003, das war noch Fototechnik, Leute. (mir kommen gleich die Tränen, das ich das noch erleben durfte ....)
Nun aber zu dem was ich euch eigentlich zeigen möchte.
Wenn ich also mit diesem Gerät, hier im Beispiel 1m vor der Wand stand und z.B. eine Belichtungszeit von 10 Sekunden hatte ( " bedeutet sec.)
dann verdoppelte sich die Zeit je weiteren Meter wo das Gerät von der Wand wegstand, geänderte Filterwerte kamen dann auch noch dazu.
Das ergibt also:
Beispiel: 1m Entfernung Belichtungszeit 10 sec.
2m = 20 sec.
3m = 40 sec.
4m = 80 sec.
5m = 160 sec.
Und ich habe nun mal bei mir Zuhause dieses Experiment gemacht.
Ich habe ein Fenster als einzigste Lichtquelle im Zimmer, es fällt Licht ins Zimmer.
Wenn ich nun ein Metermaß auf den Boden lege, mich nun etwa 1m vor das Fenster stelle und eine Graukarte anmesse, zeigt mir diese einen bestimmten Wert an.
z.B. mal optimistisch 1/250sec. bei 1m Entfernung.
wenn ich nun 1m weiterlaufe und wieder auf eine Graukarte messe, habe ich ?
2m = 1/125sec.
3m = 1/60 sec.
4m = 1/30 sec.
5m = 1/15 sec.
Das heißt also, wenn man mit Hilfe eines Fensters als Lichtquelle in einem Zimmer fotografiert,
dann möglichst nah am Fenster um kurze Belichtungszeiten und damit scharfe Fotos erzielen zu können.
Wenn man sich also bis in den hintersten Winkel verkriecht braucht man sich also nicht über verwackelte
Bilder wundern.
Einfach ausgedrückt die ankommende Lichthelligkeit nimmt je Meter Entfernung um die Hälfte ab. Ausgehend von einer gleichstark scheinenden Lichtquelle.
(Ich hoffe das stimmt so, Wozim, und ich habe damals richtig aufgepasst)
Falls ich was falsches gesagt habe, korrigiert mich. Dann ändere ich die Werte.