Der endlose Weg zu meiner Fotografie

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Lithographin
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Der endlose Weg zu meiner Fotografie

Beitrag von Lithographin » Samstag 26. März 2016, 19:20

Fotografie ist für mich vielfältig, macht mich wahnsinnig, erfüllt mich, fordert mich heraus. Meine Fotografie verändert sich ohne das ich es kontrollieren könnte.
Natürlich lichte ich Dinge ab weil sie einfach schön sind, Momente die sich anbieten, aber am meisten reizt es mich wenn ich aufhöre mich zu hinterfragen, mich laufen lasse.
Am schönsten ist es wenn ich die Dinge so fotografiere wie ich sie wahrnehme, nicht zwangsläufig wie sie sind. Und wenn sie nur in meinem Kopf sind.

Schön ist es ja wenn man einfach mal spielt mit Gegenständen und der Kamera. Wenn man sich einfach laufen läßt ohne irgend etwas erreichen zu wollen.
Anfangs noch etwas planlos entwickelt sich nach und nach ein Bild. Mit der Zeit viel auch noch das Licht richtig durch das Fenster bis es einfach gepaßt hat.

Da ist es auch schön zu merken wie einfach man die Kamera bedienen kann, eins wird und ich aufhöre nachzudenken was ich warum mache sondern einfach nur noch intuitiv arbeite.
In dem Moment drängt sich mir der Vergleich mit Malen oder Zeichnen auf das ich leider viel zu sehr vernachlässigt habe in den letzten Jahren.

Aber eigentlich hat alles nur mit einer Glaskaraffe, einem Glas und einem Salzstreuer angefangen den ich erst ins Bild brachte weil ich die Harmonie nicht fand die ich suchte.
Schon lange habe ich nicht mehr so lange und intensiv an einem Bild gearbeitet bei dem ich bewußt auf technische Perfektion verzichtet habe.


BildDer Salzstreuer by Cristina, auf Flickr
Servus, Cristina
Ich fotografiere wie ich es sehe und schreibe wie ich es empfinde, nicht wie es ist
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jackyo
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Re: Der endlose Weg zu meiner Fotografie

Beitrag von jackyo » Samstag 26. März 2016, 20:36

Hi Cristina

Bildidee, Farbgestaltung und Schärfeverlauf top!
Was mir gar nicht gefällt ist das Bildformat. Hast du das so aufgenommen oder gibt es da rundherum noch etwas mehr :?: ...

Grüsse
Jackyo
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ocean2000
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Re: Der endlose Weg zu meiner Fotografie

Beitrag von ocean2000 » Sonntag 27. März 2016, 00:26

jackyo hat geschrieben:Was mir gar nicht gefällt ist das Bildformat. Hast du das so aufgenommen oder gibt es da rundherum noch etwas mehr :?: ...
Was ist denn am Bildformat auszusetzen? Müssen alle Fotos in das Schema 4:3 oder 3:2 passen?
Gruß aus Wien
Leon

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Lithographin
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Re: Der endlose Weg zu meiner Fotografie

Beitrag von Lithographin » Sonntag 27. März 2016, 09:57

@Jackyo !

Ja, der Ausschnitt war genau so geplant und von Anfang an in die Gesamtkomposition mit einbezogen.
Ansonsten hätte die Komposition anders ausgesehen.

Das mache ich bei jeder Aufnahme so.
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emeise
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Re: Der endlose Weg zu meiner Fotografie

Beitrag von emeise » Sonntag 27. März 2016, 13:05

Lithographin hat geschrieben:Am schönsten ist es wenn ich die Dinge so fotografiere wie ich sie wahrnehme, nicht zwangsläufig wie sie sind. Und wenn sie nur in meinem Kopf sind.
"Dinge so zu fotografieren wie ich sie wahrnehme", diese Wahrnehmung für mich und andere festzuhalten, - leider gelingt mir das ( objektiv beurteilt ) so gut wie nie.

Aber manchmal komme ich dem doch etwas näher :)

Stimmungen festhalten, sodass diese auch andere nachfühlen können, ist soooo schwer und oft nur Glück.

Ich als "Fotograf" habe es da natürlich leicht, weil bei der Bildbetrachtung auf meine Erinnerung und das in meinem Gehirn gespeicherte Gefühl unbewusst zurückgegriffen wird.

Das ist aber eine Sinnestäuschung, die eine objektive Beurteilung eines Bildes, durch den Fotografen selbst, extrem erschwert !

Ich 'sehe' und fühle etwas, das dar nicht zu fühlen und zu sehen ist, objektiv gesehen.
Das alte Fotografenspiel "Ich sehe und fühle was, was Du nicht siehst und fühlst"
__________________________________________________________________________

Zum Beispiel ein Schnellboot, das im Augenblick des Fotografierens laut, bei Sturm und Kälte über den See raste.
Auf dem Foto das ( man erkennt die Bewegung ) Boot. Keine Hinweise auf Geschwindigkeit, Kälte, Wind, Einsamkeit, Bedrohung .... etc.

Der Fotograf, - und nur der, empfindet das aber trotzdem :o - das wäre jetzt mal kein allzu gutes Bild :mrgreen:
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

keep it simple
Grüßle, Dieter

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Re: Der endlose Weg zu meiner Fotografie

Beitrag von Lithographin » Sonntag 27. März 2016, 14:23

emeise hat geschrieben:
Lithographin hat geschrieben:Am schönsten ist es wenn ich die Dinge so fotografiere wie ich sie wahrnehme, nicht zwangsläufig wie sie sind. Und wenn sie nur in meinem Kopf sind.
"Dinge so zu fotografieren wie ich sie wahrnehme", diese Wahrnehmung für mich und andere festzuhalten, - leider gelingt mir das ( objektiv beurteilt ) so gut wie nie.

Aber manchmal komme ich dem doch etwas näher :)

Stimmungen festhalten, sodass diese auch andere nachfühlen können, ist soooo schwer und oft nur Glück.

Ich als "Fotograf" habe es da natürlich leicht, weil bei der Bildbetrachtung auf meine Erinnerung und das in meinem Gehirn gespeicherte Gefühl unbewusst zurückgegriffen wird.

Das ist aber eine Sinnestäuschung, die eine objektive Beurteilung eines Bildes, durch den Fotografen selbst, extrem erschwert !

Ich 'sehe' und fühle etwas, das dar nicht zu fühlen und zu sehen ist, objektiv gesehen.
Das alte Fotografenspiel "Ich sehe und fühle was, was Du nicht siehst und fühlst"
__________________________________________________________________________

Zum Beispiel ein Schnellboot, das im Augenblick des Fotografierens laut, bei Sturm und Kälte über den See raste.
Auf dem Foto das ( man erkennt die Bewegung ) Boot. Keine Hinweise auf Geschwindigkeit, Kälte, Wind, Einsamkeit, Bedrohung .... etc.

Der Fotograf, - und nur der, empfindet das aber trotzdem :o - das wäre jetzt mal kein allzu gutes Bild :mrgreen:
Hallo Dieter !

Ich meinte nicht eine Situation wie bei dem Beispiel mit einem Boot, oder wenn Kinder spielen in einem Foto transportieren zu können.
Bei dieser Aufnahme war es Klarheit, Ruhe und Sanftheit ohne auf eine bestimmte Situation Bezug nehmen zu wollen. also keine Sinnentäuschung.

Mir geht es bei manchen Aufnahmen einfach darum das zu transportieren was ich in meinem Kopf habe.
Ich empfinde auf meine ganz eigene, für viele vielleicht fremde Art und versuche das festzuhalten.

Bei dem Bild geht es nicht darum was ich fotografiert habe, sondern darum wie es auf den Betrachter wirkt.
Servus, Cristina
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