Natürlich lichte ich Dinge ab weil sie einfach schön sind, Momente die sich anbieten, aber am meisten reizt es mich wenn ich aufhöre mich zu hinterfragen, mich laufen lasse.
Am schönsten ist es wenn ich die Dinge so fotografiere wie ich sie wahrnehme, nicht zwangsläufig wie sie sind. Und wenn sie nur in meinem Kopf sind.
Schön ist es ja wenn man einfach mal spielt mit Gegenständen und der Kamera. Wenn man sich einfach laufen läßt ohne irgend etwas erreichen zu wollen.
Anfangs noch etwas planlos entwickelt sich nach und nach ein Bild. Mit der Zeit viel auch noch das Licht richtig durch das Fenster bis es einfach gepaßt hat.
Da ist es auch schön zu merken wie einfach man die Kamera bedienen kann, eins wird und ich aufhöre nachzudenken was ich warum mache sondern einfach nur noch intuitiv arbeite.
In dem Moment drängt sich mir der Vergleich mit Malen oder Zeichnen auf das ich leider viel zu sehr vernachlässigt habe in den letzten Jahren.
Aber eigentlich hat alles nur mit einer Glaskaraffe, einem Glas und einem Salzstreuer angefangen den ich erst ins Bild brachte weil ich die Harmonie nicht fand die ich suchte.
Schon lange habe ich nicht mehr so lange und intensiv an einem Bild gearbeitet bei dem ich bewußt auf technische Perfektion verzichtet habe.
Der Salzstreuer by Cristina, auf Flickr