Bei der Kontrolle am Eingang.
Ordnerin: Ist da eine Kamera drin?
Ich: Ja, eine ganz kleine.
Ordnerin: Zeigen Sie mal.... Zu groß.
Ich: Wie groß darf die denn sein?
Ordnerin: Erlaubt ist nur so 'ne kleine Ritsche-Ratsche (deutet etwas in Zigarettenschachtelgröße an). Aber gehen Sie mal zu dem Kollegen. Der kann Ihnen das genauer erklären.
Ordner (schaut in die Fototasche): Kann man das da vorne abnehmen?
Ich: Sie meinen das Objektiv?
Ordner: Ja genau.
Wenn ich das 45er in Schwarz und nicht in Silber hätte, wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen. So musste ich ehrlich bleiben.
Ich: Ja. Soll ichs mal abnehmen? (Ich dachte immer noch, es geht um die Sicherheit. Man könnte ja etwas Gefährliches im Kameragehäuse verstecken).
Ordner: Nein, nicht nötig. Wenn man da etwas auswechseln kann, gilt das als Profigerät. Die müssen Sie abgeben.
Es folgte noch eine kurze Diskussion darüber, wie gut man heute schon mit Kameras ohne Wechselobjektiv und sogar mit Handys fotografieren kann. Aber es half nichts. Meine G5 musste in eine große Plastikkiste, zusammen mit 6 oder 7 weiteren Geräten. Sehr viele Profis waren an dem Abend also nicht unterwegs.
Beim nächsten Mal sollte ich vielleicht eine FZ1000 mitnehmen, so eine Ritsche-Ratsche eben.
Meine Kamera tat mir schon etwas leid. Passend dazu fing das Konzert mit "I've been losing you" an. Weniger gut passte dagegen der erste Titel der Vorband: "Kaputt, kaputt, kaputt..".