Straßenfotografie (offen)

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Karoline
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von Karoline » Dienstag 7. Januar 2020, 21:06

Vielen Dank für Eure Meinung zu meinen beiden Bildern!

@Horst: Das s/w-Bild gewinnt durch Farbe leider nicht, vor allem wird es nicht ruhiger. Eine Betonung des Vordergrundes kommt nicht zustande, weil es gerade am gelb fehlt. Die Stühle sind leuchtend blau bzw. grün, die Jacken rot. Ein ziemliches farbliches Durcheinander ;) Aber das kannst Du ja nicht wissen.

@ Jörg: Meine Interpretation Deiner Antwort ist die, dass das nicht wirklich Street ist, aber dogmatisch bist Du auch nicht und lässt mir meine Freiheit. Danke!

@ Jackyo: Vielen Dank, auch für Deine Offenheit.

@ Jürgen: Familienmitglieder oder sonstige BegleiterInnen waren da. Es gab aber keinen "Klassiker", dass da jemand nah am Karusell stand und seinem Kind zusah. Das Ganze war ziemlich eingebaut, am Rande, hinter massiven Stehtischen, gab es eine Brett, auf das man sich setzen konnte. Da saßen sie dann. Und ich landete dort auch, weil von anderer Stelle nicht wirklich fotografiert werden konnte, hinzu kamen die Lichtverhältnisse, weil ja explizit gegen den Himmel fotografiert werden musste. Jedenfalls gab es nur andere Personen an anderen Ständen, die dann keine Beziehung zu den Kindern hatten. Entsprechende Bilder habe ich gelöscht.

Fazit: Keine guten Streetfotos, falls es überhaupt welche sind ;) Ich behalte sie trotzdem und mache den gelben Stuhl noch weg.

edit:
@ Herbert: Mein Bauch sagt, es sind keine Street-Fotos. Grund: Abwesenheit von Menschen. Vielleicht könnte es aber anders sein, wenn in einem solchen Bild die Abwesenheit von Menschen spürbar wäre, sie richtig fehlen und es dafür keine banale Erklärung gibt. Dis Dogmatiker wissen das bestimmt genauer...
Viele Grüße
Karoline

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. (Che Guevara)
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quadfahrer
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von quadfahrer » Dienstag 7. Januar 2020, 22:42

Karoline hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 21:06

@ Jörg: Meine Interpretation Deiner Antwort ist die, dass das nicht wirklich Street ist, aber dogmatisch bist Du auch nicht und lässt mir meine Freiheit. Danke!
oh, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. das bild mit den häusern im hintergrund ist für meine begriffe durchaus street, weil es eine situation aus dem alltag in der öffentlichkeit darstellt.
und wenn es für dich street ist, ist es imho street..... :mrgreen:
Grüße von Jörg, dem Quadfahrer
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von wozim » Dienstag 7. Januar 2020, 22:59

quadfahrer hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 22:42
und wenn es für dich street ist, ist es imho street.....
Das ist der richtige Satz.
Steht mal zu euren Bildern und zu eurer Kunst.
Glaubt ihr, einen Picasso oder Dali hätte es interessiert, was andere von ihren Bildern gehalten haben?

Wenn ihr eure Bilder "einsortiert", dann ist das euer gutes Recht. Da sollte euch alles Andere 20 cm unterhalb des Steißbeins vorbei gehen.
Der Fotograf bestimmt das Motiv und dessen Aussage. Nur Technik kann man diskutieren.
Gruß Wolfgang

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basaltfreund
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von basaltfreund » Mittwoch 8. Januar 2020, 10:35

+1

....das mit den 20cm muss ich mal nachmessen :lol: :lol: 8-)
viele Grüsse aus der Eifel Michael
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Wolfgang B.
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von Wolfgang B. » Mittwoch 8. Januar 2020, 13:36

wozim hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 22:59
Glaubt ihr, einen Picasso oder Dali hätte es interessiert, was andere von ihren Bildern gehalten haben?
Na, die Beiden wussten aber, was sie taten. Da bin ich mir sehr sicher. Bei anderen, die hier ihre Straßenkunst präsentieren, habe ich da meine Zweifel.
wozim hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 22:59
Der Fotograf bestimmt das Motiv und dessen Aussage. Nur Technik kann man diskutieren.
Da hakt es bei mir aus, Thema verfehlt ist nun mal Thema verfehlt. Egal ob Volks- Hauptschuile, beim Abitur oder derDiplomarbeit oder der Dissertation heißt es: Ganz egal, ob man da gute oder schlechte Sachen verzapft hat: Thema verfehlt, 6, setzen.
Wenn ich Motiv und Aussage selber bestimmen kann, stell ich in Zukunft meine Katzenfotos hier ein und deklariere meine Miezen als Straßenkatzen.
Der von einigen oft zitierte WIKI-Artikel sagt zwar, dass Streetfotografie nicht exakt definiert ist, grenzt aber Streetfotos durch die weiter oben auch von mir angeführten Beispiele ein und grenzt sie von anderen Genres ab.

Man sollte da mehr als nur die ersten Sätze zu lesen in der Lage sein.

Ich zitier mich ausnahmsweise mal selber:
Wolfgang B. hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 19:46

Bei der Straßenfotografie geht es um den Moment des nicht wiederkehrenden Augenblicks, an dem typischer Weise ganz normale Menschen ganz normale Sachen auf der Straße machen, ohne einzelne Personen über Gebühr herauszuholen
Straßenfotografie geht manchmal auch ohne Straße, z. B. beim Blick in ein (Straßen-) Cafe. Natürlich geht Straßenfotografie manchmal auch ohne Menschen, darf aber die Gratwanderung zur Architekturfotografie nicht überschreiten.

Beste Grüße, Wolfgang
Das ist das, was auch in dem WIKI-Artikel steht und das ist gut so!
Daran sollte man seine Fotos auch selbstkritisch messen.

Auch wenn Karolines Kettenkarussell ein durchaus bemerkenswertes Foto ist und in einem anderen Zusammenhang Zustimmung erfahren würde, es wird auch dadurch kein Streetart, dass das Karussell möglicher Weise auf einer Straße steht.
Und die Formel von Uschi "Schiene minus Kunst = Street" funktioniert nicht.

Grüße, Wolfgang
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von wozim » Mittwoch 8. Januar 2020, 14:02

Der Artikel enthält aber auch folgende Aussage:

Eine Straßenfotografie zeigt eine Situation des Augenblicks, die genau so nicht wieder erscheinen wird, wenngleich der Charakter dieser Situation über den Moment hinausweisen und „das Wesentliche von Ort und Zeit wiedergeben“[3] sollte: „Das Festhalten eines besonderen Moments ist die hohe Kunst der Straßenfotografie, aber einen ebenso hohen Stellenwert hat das Umsetzen der besonderen Atmosphäre eines jeden Ortes.“[4]
Meist werden Menschen in einer Außenszene oder -situation gezeigt; jedoch können auch Bilder leerer Plätze das zuvor genannte Kriterium erfüllen.[4]

Und deshalb sollte man da nicht so dogmatisch vorgehen.

Aber das soll jetzt auch nicht in eine Grundsatzdiskussion abgleiten.
Gruß Wolfgang

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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von Horka » Mittwoch 8. Januar 2020, 17:34

oberbayer hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 20:41
Eine Straße, oder besser Gasse, in Porto Maurizio, Italien.
Einmal in die eine und einmal in die andere Richtung fotografiert.
Ist das jetzt "Street" oder Gasse? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Wolfgang Z hat mit seiner zitierten Aussage Deine Frage beantwortet.

Der Artikel enthält aber auch folgende Aussage:

Eine Straßenfotografie zeigt eine Situation des Augenblicks, die genau so nicht wieder erscheinen wird, wenngleich der Charakter dieser Situation über den Moment hinausweisen und „das Wesentliche von Ort und Zeit wiedergeben“[3] sollte: „Das Festhalten eines besonderen Moments ist die hohe Kunst der Straßenfotografie, aber einen ebenso hohen Stellenwert hat das Umsetzen der besonderen Atmosphäre eines jeden Ortes.“[4]

Die Aufnahmen sind (bei Sonne) beliebig wiederholbar. Damit sind sie im Sinne des Zitats keine Straßenfotografie.

Horst
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von jackyo » Mittwoch 8. Januar 2020, 17:57

Man kann den Begriff Street - Fotografie sicher verschieden interpretieren.

Für mich beinhaltet Street - Fotografie denn halt auch einen gewissen Mut zum Risiko. So hat mich unsere Reiseleiterin gefragt, ob ich wohl lebensmüde sei, als ich ihr das folgende Foto, (aus ca. 2 Metern Entfernung aufgenommen), gezeigt habe...

Viele Grüsse ;)
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von quadfahrer » Mittwoch 8. Januar 2020, 18:15

d.h.-böswillig umkehrgeschlussfolgert- nur wer mutig ist, ist ein streetphotographer? :mrgreen:

es sollte wohl jedem klar sein, das wolfgang b's katzen in portraigröße einen sehr schwachen street-anspruch haben dürfte. aber wenn die katze auf einem mäuerchen in der strassen-scene drinsteckt, ist es das durchaus.
über das reine kettenkarusellphoto ohne hintergrund lässt sich auch trefflich streiten, ob das nun street ist oder nicht.
deshalb hatte ich geschrieben, das für mich das andere bild mit hintergrund schon street bedeutet.
aber wäre es street, wenn ich auf einem jahrmarkt fotos mache von menschen auf dem jahrmarkt? oder weils nicht auf der strasse ist, nicht?
imho ist es das aber!

zum thema thema verfehlt. da bin ich in der schule schon hochgegangen, das nur ein absoluter experte (wenns geht promoviert), der ein interpretationsbüchlein zur geschichte geschrieben hatte, das richtige thema bestimmt hat.
was ist mit denen, die das thema anders sehen? so wie die impressionisten, die plötzlich eine andere meinung davon hatten, was malerei ist? da hat auch jeder fachmann behauptet, das ist keine malerei, sondern schmiererei. war das falsch, was die gemacht haben?
was ist mit der fettecke von joseph beuys? viele "experten" haben behauptet, das diese schmiererei keine kunst ist. und mittlerweile ist es anerkannt.
wer nun hat das recht das thema "street" zu bestimmen? die "experten" (als dogmatiker) oder derjenige, der seine kunst ausübt?

by the way: in meiner schulzeit hat ein kurzgeschichtenautor die schüler-interpretationen einer seiner geschichten gelesen und war etwas entsetzt. er sagte aber, wenn das dabei rumkommt, hat er seine geschichte falsch und nicht deutlich genug geschrieben.
Grüße von Jörg, dem Quadfahrer
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von basaltfreund » Mittwoch 8. Januar 2020, 18:16

sehr geil jackyo....das Risiko hat sich voll gelohnt...für mich street pur :D :D :D
....und er sieht nicht in die Kamera...genial :D 8-)
Zuletzt geändert von basaltfreund am Mittwoch 8. Januar 2020, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
viele Grüsse aus der Eifel Michael
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von ifi1 » Mittwoch 8. Januar 2020, 18:17

Dem schliesse ich mich an... :D
Meine Bilder sind grundsätzlich bearbeitet...

Liebe Grüße aus Middel-Frangn
Iris


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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von jackyo » Mittwoch 8. Januar 2020, 18:21

basaltfreund hat geschrieben:
Mittwoch 8. Januar 2020, 18:16
sehr geil jackyo....das Risiko hat sich voll gelohnt...für mich street pur :D :D :D
....und er sieht nicht in die Kamera...genial :D 8-)
ifi1 hat geschrieben:
Mittwoch 8. Januar 2020, 18:17
Dem schliesse ich mich an... :D
Hi Michael und Iris
Vielen Dank... :)

Und Grüsse
jackyo
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von Wolfgang B. » Mittwoch 8. Januar 2020, 23:26

Jckyo, das hätte ich mich nie getraut.

Ein absolut spannendes und gelungenes aber auch grenzwertiges Foto, weil die Person sehr stark herausgegriffen wird.

Chapeau!

Beste Grüße, Wolfgang
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von jackyo » Donnerstag 9. Januar 2020, 09:31

Wolfgang B. hat geschrieben:
Mittwoch 8. Januar 2020, 23:26
Jckyo, das hätte ich mich nie getraut.

Beste Grüße, Wolfgang
Hi Wolfgang

Danke für den positiven Kommentar.
Aber ehrlich gesagt, ich würde die Aufnahme heute so nicht mehr machen...

Viele Grüsse
jackyo
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Re: Straßenfotografie (offen)

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 9. Januar 2020, 20:15

Das würde heute bestimmt auch klappen- wenn Du auf ihn zugehst und Deine Begeisterung für seine Pose/Gelassenheit erklärst ... würde er einer Veröffentlichung sicher zustimmen ;) Alles andere würde ihn als nicht souverän erscheinen lassen, oder ? :D

Das Thema Street habe ich die letzten Tage umschlichen wie einen Käse der nicht mehr essbar erscheint... ;)

Wenn ich sehe daß Jemand der sich an dieses komplexe Thema "heranarbeitet" aber meiner Meinung nach noch nicht richtig trifft ist es die Wahl der sprachlichen Mittel, einerseits die Mängel sachlich aufzuzeigen und das so auszuformulieren daß der Wunsch weiterzumachen nicht erstickt wird. Wie im richtigen Leben gibt es Leidenschaft und Mitreißen und auch Beratungsresistenzen, die am Thema vorbeigehen- da werde ich auch künftig be- und wenn nötig widersprechen, es bleibt Sache des Einstellenden das Thema wenig zu verfehlen, für Mitlesende scheint es einfacher zu sein Dinge zu betrachten- sie sehen so Zutreffendes und Grauzonen, aber auch Dinge die nicht passen. ;)

Im Sinne, daß wir nicht im Wettstreit stehend die Dinge besprechen wird sich schon im Laufe der Zeit herauskristallisieren was die Schwierigkeiten aber auch den Reiz guter Streetfotografie ausmacht. An meine früher gezeigten Streetfotos denkend löse ich - für mich, in meinen Nachdenken !- so ein "vermutetes Dilemma" auf, wir sind in einem Fotoforum für breite Interessenschichten, jung und Alt, Anfänger und Fortgeschrittene... die wesentlichen Merkmale sind herausgearbeitet, Ausreißer wird es immer mal geben, es lohnt nicht bis zum letzten "Richtig/Falsch" zu streiten. Die Stärke liegt darin, gute Bilder zu zeigen- das klappt nur Hin und wieder, auch für "den der schon länger dabei ist" wie den Unbedarften ... ;)

So zeige ich gleich mal zwei Bilder, wo ich eines als schwächer und eines als etwas stärker zutreffend beschreibe ;)

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Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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