Paretoprinzip in der Fotografie

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Gamma-Ray
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Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von Gamma-Ray » Freitag 22. November 2019, 11:40

Vielleicht habt ihr ja mal vom sogenannten Paretoprinzip gehört, im Beruf kommt das sehr oft vor.
Die 80/20-Regel kann man überall anwenden, auch in der Fotografie.

Wenn jemand behauptet, mit einem 35 mm Objektiv 80 Prozent aller Aufnahmen zu bewerkstelligen, dann braucht er für die 20 Prozent kein neues Objektiv, dann runzelt sich hier bei vielen vermutlich die Stirn. :lol:

Anders ist das vielleicht bei der Aufteilung eines Bildes, wo man 80% für die Landschaft und 20% für den Horizont verwendet.

Oder ich sage, 80% meiner Bilder benötigen keinen besonderen Aufwand, weil das zum Beispiel Fotos für den alltäglichen Konsum sind.
Aber bei 20% gebe ich mir besonders viel Mühe.

Wenn ihr auch solche Beispiele habt, gerne her damit. ;)

Hier auch noch ein interessanter Ansatz:
http://salzmann.photos/essays/2014/08/d ... 020-regel/
Beste Grüße von Roland

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chrisspeed
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Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von chrisspeed » Freitag 22. November 2019, 12:14

80% aller Forumsbeiträge entstehen aus Langweile, 20% haben einen wirklichen Beitrag zum Allgemeinwissen :D

Das Paretoprinip hat doch was mit der Zeiteinteilung zu tun.

Für 80% der Arbeit wird 20% der Gesamtzeit rein gesteckt. Für die restlichen 20% Arbeit, benötige ich dann die 80% der Gesamtzeit.

Für Fotografie, wenn ich 100 in Raw Dateien in 3h entwickle, benötige ich für die groben Sachen (Crop, Belichtung korrigieren usw) 36min und für die Feinheiten (Schärfe, SW Spielereien, entrauschen) 144 Min :)
LG Christian

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Schmiddi
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Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von Schmiddi » Freitag 22. November 2019, 12:21

Darf ich mal Klugscheißen? :mrgreen:

Das Pareto-Prinzip sagt etwas leicht anderes aus. 80% des Ergebnisses lassen sich mit 20% des gesamten Aufwandes realisieren. Die letzten 20% des Ergebnisses benötigen 80% des gesamten Aufwandes.
Grüße Jörg

mopswerk

Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von mopswerk » Freitag 22. November 2019, 13:37

Gamma-Ray hat geschrieben:
Freitag 22. November 2019, 11:40
Wenn jemand behauptet, mit einem 35 mm Objektiv 80 Prozent aller Aufnahmen zu bewerkstelligen, dann braucht er für die 20 Prozent kein neues Objektiv, dann runzelt sich hier bei vielen vermutlich die Stirn. :lol:
Na für die 20% Weitwinkelbilder, die ich mache, lohnen sich die 80% im Fotosektor versenktes Geld für das UWW Objektiv definitv :lol:

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Horka
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Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von Horka » Freitag 22. November 2019, 14:56

Das ist ein teures Prinzip und von der Fotoindustrie gesponsert. :?

Ich gehe davon aus, dass es an die 100 MFT-Objektive gibt. Ich müsste mir 20 kaufen, damit ich 80 % meiner Aufnahmen machen kann. Dann lieber gleich eine Bridge. ;)

Theorie ist was Schönes und falsch angewandte Statistik erst recht. :)

Horst
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Jock-l
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Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von Jock-l » Freitag 22. November 2019, 23:03

... ich vertiefe mich hier lieber nicht in diese Gedankengänge- das riecht zusehr nach Freitagsthema (wo man losläßt und eher WE im Blick hat) ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol: Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!

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zawiro
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Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von zawiro » Samstag 23. November 2019, 14:40

Hier geht beginnt das Problem doch schon beim Umgang mit Prozenten. Jede(r) 3. Deutsche hat doch ein Problem mit dem Prozentrechnen, das sind round about 17% 8-) :lol: !
Viele Grüße aus dem Chiemgau!
Wilfried
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Re: Paretoprinzip in der Fotografie

Beitrag von Gamma-Ray » Samstag 23. November 2019, 15:46

zawiro hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 14:40
Hier geht beginnt das Problem doch schon beim Umgang mit Prozenten. Jede(r) 3. Deutsche hat doch ein Problem mit dem Prozentrechnen, das sind round about 17% 8-) :lol: !
:lol: :lol: Auch eine Veriante.
Beste Grüße von Roland

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