Die Isolation des EInzelnen....
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Lithographin
Die Isolation des EInzelnen....
Gedanken mit der Kamera visualisieren......
Wir gehen aneinander vorbei, sehen uns nicht an, erinnern einander an niemanden und wann man fragt bleibt nur ein, kenne ich nicht.
Menschen, Einsamkeit, sie lösen sich auf, sehe ich Häuserblöcke, dann bleibt nichts mehr, die Wand wird durchsichtig, nur die Fenster bleiben.
Architektur ist .......
Kleine Öffnungen durch die man.....hinter denen......Schicksale, Isolation, was bleibt ?
Einfach nur so nachgedacht, Cristina
Wir gehen aneinander vorbei, sehen uns nicht an, erinnern einander an niemanden und wann man fragt bleibt nur ein, kenne ich nicht.
Menschen, Einsamkeit, sie lösen sich auf, sehe ich Häuserblöcke, dann bleibt nichts mehr, die Wand wird durchsichtig, nur die Fenster bleiben.
Architektur ist .......
Kleine Öffnungen durch die man.....hinter denen......Schicksale, Isolation, was bleibt ?
Einfach nur so nachgedacht, Cristina
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- Architektur ist......
- hochhausblau.JPG (145.66 KiB) 2361 mal betrachtet
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Hallo Christina,
ein düster-blaues Foto, mit düsteren Gedanken dahinter. Man könnte sich aber gut auch vorstellen, daß sich dahinter grad ein junges Liebespaar küsst (oder mehr), daß ein altes Ehepaar zufrieden gemeinsam ein Kreuzworträtsel löst, daß eine Frau bei der Nachbarin klingelt um einen kleinen (großen) Ratsch abzuhalten, daß sich die Mieter (oder Eigentümer) gemeinsam gegen geplante Umbauten stark machen, ja vielleicht planen sie sogar ein gemeinsames Straßenfest? Vielleicht ist auch die junge Familie aus dem 2. Stock grad sehr glücklich weil ihr Baby zum ersten mal durchgeschlafen hat? Und der Junge aus dem vierten Stock, du weisst schon der, der immer der alten Frau die Einkaufstaschen hochträgt und dafür 1,- Euro bekommt, der freut sich grad über eine gute Note im Mathetest..........
Du siehst, es MUSS nicht die Einsamkeit dahinter sein. Es KANN, aber es MUSS nicht.
Tolles Foto, was auch immer sich dahinter abspielt.
Lili
ein düster-blaues Foto, mit düsteren Gedanken dahinter. Man könnte sich aber gut auch vorstellen, daß sich dahinter grad ein junges Liebespaar küsst (oder mehr), daß ein altes Ehepaar zufrieden gemeinsam ein Kreuzworträtsel löst, daß eine Frau bei der Nachbarin klingelt um einen kleinen (großen) Ratsch abzuhalten, daß sich die Mieter (oder Eigentümer) gemeinsam gegen geplante Umbauten stark machen, ja vielleicht planen sie sogar ein gemeinsames Straßenfest? Vielleicht ist auch die junge Familie aus dem 2. Stock grad sehr glücklich weil ihr Baby zum ersten mal durchgeschlafen hat? Und der Junge aus dem vierten Stock, du weisst schon der, der immer der alten Frau die Einkaufstaschen hochträgt und dafür 1,- Euro bekommt, der freut sich grad über eine gute Note im Mathetest..........
Du siehst, es MUSS nicht die Einsamkeit dahinter sein. Es KANN, aber es MUSS nicht.
Tolles Foto, was auch immer sich dahinter abspielt.
Lili
G2 mit 14-42, 45-200, 45-Makro Elmarit. FZ 200. Raynox 150.- veo
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Re: Die Isolation des EInzelnen....
... und jedes Fenster ist anders ... individuell. Grandios gesehen!
GX9+Vario 3,5/14-140+Vario 100-300+GII 1,7/20+M.Zuiko 1,8/45+Fisheye 8,0/9+Sigma 28-200 (Minolta adaptiert), TZ101, Sirui T-025X, Capture One 20
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Im Lumix-Foto- und Video-Forum: Kritische Bildbetrachtungen willkommen!
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Re: Die Isolation des EInzelnen....
Ein sehr schönes Motiv!
Nur muss ich zustimmen: Ich wohne zwar nicht in solch einem Wohnsilo, aber doch in einem Haus mit 35 Mietparteien. Keine Einsamkeit sondern ehr : selbstgewählte Anonymität, ganz bewusst. Ich kenne beide Facetten: Komme von Dorf und unser Haus stand genau am Wald. Nun lebe ich in der Innenstadt von Berlin und würde - bisher zumindest - niemals tauschen wollen. Es sind eben zwei unterschiedliche Lebensentwürfe. Beide haben ihre Licht und Schattenseiten. Mit Einsamkeit muss das noch lange nichts zutun haben. Momentan denke ich, ich wäre auf meinem Bauerhäuschen in der Provinz sehr einsam. Das mag sich ändern eines Tages. Gerade will ich es genau so ^^
lieben Gruß!
Nur muss ich zustimmen: Ich wohne zwar nicht in solch einem Wohnsilo, aber doch in einem Haus mit 35 Mietparteien. Keine Einsamkeit sondern ehr : selbstgewählte Anonymität, ganz bewusst. Ich kenne beide Facetten: Komme von Dorf und unser Haus stand genau am Wald. Nun lebe ich in der Innenstadt von Berlin und würde - bisher zumindest - niemals tauschen wollen. Es sind eben zwei unterschiedliche Lebensentwürfe. Beide haben ihre Licht und Schattenseiten. Mit Einsamkeit muss das noch lange nichts zutun haben. Momentan denke ich, ich wäre auf meinem Bauerhäuschen in der Provinz sehr einsam. Das mag sich ändern eines Tages. Gerade will ich es genau so ^^
lieben Gruß!
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Hallo Cristina,
ein sehr interessanter Gedanke, der dir da gekommen ist.
Der Vortext gibt dem Bild einen schönen Rahmen.
Schaurig, schön. Ich glaube ich schieb gleich mal eine CD vom Ludwig H. ein.
ein sehr interessanter Gedanke, der dir da gekommen ist.
Der Vortext gibt dem Bild einen schönen Rahmen.
Schaurig, schön. Ich glaube ich schieb gleich mal eine CD vom Ludwig H. ein.
Viele Grüße
Dietz
Einzige Ursache für die globale Erwärmung ist die sinkende Zahl von Piraten seit Beginn des 19. Jahrhunderts.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegende ... emp-de.svg" onclick="window.open(this.href);return false;
- videoL
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Re: Die Isolation des EInzelnen....
Hallo Cristina,
das Foto, den Ausschnitt vom Hochhaus, finde ich sehr gut gewählt.
Wie schon meine Vorschreiber, bin ich auch der Meinung,
hier kann auch viel Positives hinter den Fenstern sein.
Schon die unterschiedliche Gestaltung der Fenster zeigt doch da / hier wohnen
unterschiedliche Menschen / Familien.
Die kleinen Fenster könnten von Bädern evtl. Küchen sein.
Viel schlimmer finde ich die kalte blaue Farbe des Hauses.
Einsamkeit liegt z.T. auch an dem Betreffenden selbst.
In unserem Aufgang sind 20 Wohnungen. 4 Nationen.
Bis auf eine Ausnahme grüßen sich alle, jeder nimmt für jeden Pakete ab,
oft wird auf der Treppe geplaudert, Blumen gießen im Urlaub macht immer wer.
Nikolaus und Ostern stehen kleine Aufmerksamkeiten vor der Wohnungstür und dann ist
ein paar Tage später der Aushang mit Dankeschön-Zetteln an den Nikolaus
oder Osterhasen gespickt.
Sicher gibt es auch andere Häuser, wo vieles im Argen liegt.
Jedenfalls hat Dein Foto wieder eine neue Diskussion entfacht.
Gruß videowilli
das Foto, den Ausschnitt vom Hochhaus, finde ich sehr gut gewählt.
Wie schon meine Vorschreiber, bin ich auch der Meinung,
hier kann auch viel Positives hinter den Fenstern sein.
Schon die unterschiedliche Gestaltung der Fenster zeigt doch da / hier wohnen
unterschiedliche Menschen / Familien.
Die kleinen Fenster könnten von Bädern evtl. Küchen sein.
Viel schlimmer finde ich die kalte blaue Farbe des Hauses.
Einsamkeit liegt z.T. auch an dem Betreffenden selbst.
In unserem Aufgang sind 20 Wohnungen. 4 Nationen.
Bis auf eine Ausnahme grüßen sich alle, jeder nimmt für jeden Pakete ab,
oft wird auf der Treppe geplaudert, Blumen gießen im Urlaub macht immer wer.
Nikolaus und Ostern stehen kleine Aufmerksamkeiten vor der Wohnungstür und dann ist
ein paar Tage später der Aushang mit Dankeschön-Zetteln an den Nikolaus
oder Osterhasen gespickt.
Sicher gibt es auch andere Häuser, wo vieles im Argen liegt.
Jedenfalls hat Dein Foto wieder eine neue Diskussion entfacht.
Gruß videowilli
Das Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.
Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.
Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X
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Lithographin
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Ups so viele jetzt ?
Freut mich das die Aufnahme dann doch Reaktionen hervorgerufen hat und noch dazu so viele und gut formulierte.
An dieser Stelle erst mal Danke Lili, g3x, Partisan, Dietz und Willi !!!!!
So, jetzt versuche ich mal alles unter einen Hut zu bringen.
Es freut mich das Ihr so positive Meinungen habt, aber der Grundgedanke war, ob ich wohl einen Gedanken der mir durch den Kopf geht, unerheblich ob positiv oder negativ, visuell darstellen kann.
Warum ich nun diese Gedanken hatte mag eine andere Sache sein, vielleicht habe ich einmal zu oft hinter die Bühne geblickt....
Ich gehe irgend wo und sehe etwas. Gedanken gehen mir durch den Kopf und plötzlich ist ein Bild da wie ich diesen Gedanken visuell formulieren kann, oder will.
Der Gedanke/Text oben kam mir sofort in den Sinn als ich die Aufnahme machte, die Leute sah und ihre Minen.
Kann ich ein Bild so aufnehmen das ich es entsprechend "formulieren" kann um diesen Gedanken den ich hatte auch darstellen zu können ?
Wenn ja, was ruft die Kombination Text und Bild beim Betrachter hervor ?
Auf jeden Fall ein großes Dankeschön für Eure Gedanken die ich mir sehr wohl ganz genau durchgelesen habe und auch merke.
Servus, Cristina
Freut mich das die Aufnahme dann doch Reaktionen hervorgerufen hat und noch dazu so viele und gut formulierte.
An dieser Stelle erst mal Danke Lili, g3x, Partisan, Dietz und Willi !!!!!
So, jetzt versuche ich mal alles unter einen Hut zu bringen.
Es freut mich das Ihr so positive Meinungen habt, aber der Grundgedanke war, ob ich wohl einen Gedanken der mir durch den Kopf geht, unerheblich ob positiv oder negativ, visuell darstellen kann.
Warum ich nun diese Gedanken hatte mag eine andere Sache sein, vielleicht habe ich einmal zu oft hinter die Bühne geblickt....
Ich gehe irgend wo und sehe etwas. Gedanken gehen mir durch den Kopf und plötzlich ist ein Bild da wie ich diesen Gedanken visuell formulieren kann, oder will.
Der Gedanke/Text oben kam mir sofort in den Sinn als ich die Aufnahme machte, die Leute sah und ihre Minen.
Kann ich ein Bild so aufnehmen das ich es entsprechend "formulieren" kann um diesen Gedanken den ich hatte auch darstellen zu können ?
Wenn ja, was ruft die Kombination Text und Bild beim Betrachter hervor ?
Auf jeden Fall ein großes Dankeschön für Eure Gedanken die ich mir sehr wohl ganz genau durchgelesen habe und auch merke.
Servus, Cristina
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Lithographin
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Nachtrag :
Ist so eine Sache bei mir das mir oft Gedanken durch den Kopf gehen, sich aber gleichzeitig Bilder formen die ich irgend wie mit der Kamera festhalten möchte, wie eine Kurzgeschichte, oder eben einen visualisierten Gedanken.
Diese, meine Gedanken sind sehr von meiner Verfassung abhängig, entsprechend wechselt bei mir die Herangehensweise an die Fotografie für Außenstehende oft nicht unbedingt nachvollziehbar.
Meine Intention bei der Bearbeitung war es dem Haus seinen Körper zu nehmen, es als etwas abstraktes darzustellen und die Fenster dadurch einerseits zu isolieren, auf der anderen Seite durch die geometrische Anordnung wieder einen Bezug zur Uniformität der Architektur herzustellen dem sich der Mensch unterzuordnen hat, unerheblich welche persönlichen Hintergründe dagegen sprechen würden.
Gruß, Cristina
Ist so eine Sache bei mir das mir oft Gedanken durch den Kopf gehen, sich aber gleichzeitig Bilder formen die ich irgend wie mit der Kamera festhalten möchte, wie eine Kurzgeschichte, oder eben einen visualisierten Gedanken.
Diese, meine Gedanken sind sehr von meiner Verfassung abhängig, entsprechend wechselt bei mir die Herangehensweise an die Fotografie für Außenstehende oft nicht unbedingt nachvollziehbar.
Meine Intention bei der Bearbeitung war es dem Haus seinen Körper zu nehmen, es als etwas abstraktes darzustellen und die Fenster dadurch einerseits zu isolieren, auf der anderen Seite durch die geometrische Anordnung wieder einen Bezug zur Uniformität der Architektur herzustellen dem sich der Mensch unterzuordnen hat, unerheblich welche persönlichen Hintergründe dagegen sprechen würden.
Gruß, Cristina
- veo
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Re: Die Isolation des EInzelnen....
Zwei Deiner Sätze gehen mir noch im Kopf herum:
Für Dich selbst mag das gelingen. Dass das für einen Betrachter auch so sein kann, bezweifle ich eher, denn in der Wahrnehmungspsychologie hat man herausgefunden, dass wir Menschen bei der Generierung von Bedeutung aus visuellen Eindrücken nur zu einem kleinen Bruchteil das visuell wahrgenommene verwenden, der überwiegende Teil kommt aus dem Gedächtnis des Betrachters und das ist ja sehr unterschiedlich und unabhängig von Dir. Folglich kann ein Bild nur Anregen, aber keine bestimmte Bedeutung transportieren. Dass Dein Bild anregend ist, zeigt die Zahl der Antworten.Lithograph hat geschrieben:Kann ich ein Bild so aufnehmen das ich es entsprechend "formulieren" kann um diesen Gedanken den ich hatte auch darstellen zu können ?
Das relativiert das oben gesagte ein wenig, denn Text zum Bild kanalisiert die visuelle Wahrnehmung und folglich unterstützt das Bild lediglich den Text und wird (vom Transport von Bedeutung her gesehen) damit eher zum Beiwerk. Beides zusammen kann natürlich besser Deinen Gedanken hervorbringen, als ein Bild allein. Man kann das selbe jetzt nicht wiederholen, aber es wäre schon spannend zu lesen, welche Reaktionen solch ein Bild ohne begleitenden Text hervorbrächte.Lithograph hat geschrieben:Wenn ja, was ruft die Kombination Text und Bild beim Betrachter hervor ?
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Lithographin
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Hallo g3x !
Das Bild ohne Text kann ich mir hier nicht so recht vorstellen, weil alleine schon die Präsentationsform anhand der Größe für mich nicht stimmen würde.
In der Größe für den Bildschirm fehlt doch recht viel an Wirkung, da fehlt sehr viel "Transport" von Bildinformation die bei einer so kleinen Darstellung verlorengeht.
Abgesehen davon werden hier die meisten Bilder nach dem Motto "Gefällt mir, tolle Aufnahme, sagt mir nichts etc. abgehandelt.
Ich wußte das es "riskant" ist so ein Bild einzustellen, aber mir ging es auch darum zu zeigen das man mit einem Bild wesentlich mehr "machen" kann als nur etwas darstellen.
Früher habe ich alternativ zur Fotografie sehr viel gezeichnet und skizziert um ander Betrachtungsweisen zu finden und meinen Blick verändern zu können, gerade wenn es um Emotionen geht.
Jetzt skizziere ich wieder etwas, arbeite auch wieder mal rein aus der Situation heraus um ein "Gefühl" festzuhalten was sich als recht schwierig herausstellt.
Ich habe so einen "Gedankengang" in meinem Blog unter "Was ist das nur...." gepostet weil das hier etwas deplaziert wäre.
Mein Weg zur Fotografie mag für viele schräg oder fremd sein, aber für mich ist es ein Ausdrucksmittel wie der Text oder die Sprache, was ja auch an der Länge meiner Beiträge zu sehen ist.
Aber ich mache einfach mal weiter.......
Gruß, Cristina
Das Bild ohne Text kann ich mir hier nicht so recht vorstellen, weil alleine schon die Präsentationsform anhand der Größe für mich nicht stimmen würde.
In der Größe für den Bildschirm fehlt doch recht viel an Wirkung, da fehlt sehr viel "Transport" von Bildinformation die bei einer so kleinen Darstellung verlorengeht.
Abgesehen davon werden hier die meisten Bilder nach dem Motto "Gefällt mir, tolle Aufnahme, sagt mir nichts etc. abgehandelt.
Ich wußte das es "riskant" ist so ein Bild einzustellen, aber mir ging es auch darum zu zeigen das man mit einem Bild wesentlich mehr "machen" kann als nur etwas darstellen.
Früher habe ich alternativ zur Fotografie sehr viel gezeichnet und skizziert um ander Betrachtungsweisen zu finden und meinen Blick verändern zu können, gerade wenn es um Emotionen geht.
Jetzt skizziere ich wieder etwas, arbeite auch wieder mal rein aus der Situation heraus um ein "Gefühl" festzuhalten was sich als recht schwierig herausstellt.
Ich habe so einen "Gedankengang" in meinem Blog unter "Was ist das nur...." gepostet weil das hier etwas deplaziert wäre.
Mein Weg zur Fotografie mag für viele schräg oder fremd sein, aber für mich ist es ein Ausdrucksmittel wie der Text oder die Sprache, was ja auch an der Länge meiner Beiträge zu sehen ist.
Aber ich mache einfach mal weiter.......
Gruß, Cristina
- videoL
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Re: Die Isolation des EInzelnen....
Hallo Cristina, bitte weiter machen und im Forum bleiben.
Deine Sichtweise verschiedener Dinge und Deine Ausdrucksform
sind schon sehr interessant und regen zum Nachdenken an.
Gruß videowilli
Deine Sichtweise verschiedener Dinge und Deine Ausdrucksform
sind schon sehr interessant und regen zum Nachdenken an.
Gruß videowilli
Das Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.
Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.
Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Eine sehr interessante Betrachtung, Christina.
Ich finde auch, daß das Bild viel durch den gewählten Kontext gewinnt. Gerade weil man diese Darstellung sehr unterschiedlich interpretieren kann.
Einerseits ist das Leben Fenster an Fenster ein Synonym für Isolation und Anonymität, andererseits kann es aber auch Ausdruck der einfachen Formel Isolation=Ruhe sein.
Eine zeitlang lebte ich in einem mittelgrossen Mietshaus mit penetranten Übergriffen seitens einer Mietpartei, welche schon im Krieg in diesem Hause lebte und sich immer noch als so eine Art Blockwart sah. Dieses 'Sozialmobbing' führte mitunter zu grotesken Situationen, die zu nennen den Rahmen diese Threads sprengen würden.
Später wohnte ich dann im 9. Stockwerk eines Hochhauses - und es tat mir gut, endlich meine Ruhe haben zu können und das genoss ich auch. Zumal mich der grandiose Ausblick über die Stadt für vieles entschädigte.
Mittlerweile lebe ich weitab vom Schuß mitten im Grünen, eine deutlich bessere Lösung. Aber egal. Was ich damit aufzeigen möchte, es gibt mitunter genau entgegensetzte Interpretationsmöglichkeiten ein und derselben Sache und die Übergänge dazwischen sind fliessend.
Gut, daß jeder den Fokus auf seine eigene Art und Weise setzen kann, gut aber auch, das Kind gleich beim Namen zu nennen und zum Bild auch gleich die Blickrichtung des Fotografen mitzuteilen. Ich finde es recht konstruktiv, es fördert unterschiedliche Sichtweisen, aber auch den Dialog.
lg t-franzl
Ich finde auch, daß das Bild viel durch den gewählten Kontext gewinnt. Gerade weil man diese Darstellung sehr unterschiedlich interpretieren kann.
Einerseits ist das Leben Fenster an Fenster ein Synonym für Isolation und Anonymität, andererseits kann es aber auch Ausdruck der einfachen Formel Isolation=Ruhe sein.
Eine zeitlang lebte ich in einem mittelgrossen Mietshaus mit penetranten Übergriffen seitens einer Mietpartei, welche schon im Krieg in diesem Hause lebte und sich immer noch als so eine Art Blockwart sah. Dieses 'Sozialmobbing' führte mitunter zu grotesken Situationen, die zu nennen den Rahmen diese Threads sprengen würden.
Später wohnte ich dann im 9. Stockwerk eines Hochhauses - und es tat mir gut, endlich meine Ruhe haben zu können und das genoss ich auch. Zumal mich der grandiose Ausblick über die Stadt für vieles entschädigte.
Mittlerweile lebe ich weitab vom Schuß mitten im Grünen, eine deutlich bessere Lösung. Aber egal. Was ich damit aufzeigen möchte, es gibt mitunter genau entgegensetzte Interpretationsmöglichkeiten ein und derselben Sache und die Übergänge dazwischen sind fliessend.
Gut, daß jeder den Fokus auf seine eigene Art und Weise setzen kann, gut aber auch, das Kind gleich beim Namen zu nennen und zum Bild auch gleich die Blickrichtung des Fotografen mitzuteilen. Ich finde es recht konstruktiv, es fördert unterschiedliche Sichtweisen, aber auch den Dialog.
lg t-franzl
LX3 (18mm)+LX3 (24-60mm)+PL2 (90mm)(70-2000mm)
Re: Die Isolation des EInzelnen....
Das Bild gefällt mir durch Farbe, Gestaltung und die Strenge.
Im Gegensatz gefühlten Eintönigkeit steht die Individualität der einzelnen Fenster,
die aber farblich eigenartigerweise zusammengehören.
Ganz toll gesehen und gemacht.
Natürlich ist der Ausschnitt absichtlich so gewählt. Niemand von uns weiß, ob rechts nicht ein dicker, grüner Baum steht
und unten ein Markt ein buntes, lebhaftes Treiben zeigt.
Im Gegensatz gefühlten Eintönigkeit steht die Individualität der einzelnen Fenster,
die aber farblich eigenartigerweise zusammengehören.
Ganz toll gesehen und gemacht.
Natürlich ist der Ausschnitt absichtlich so gewählt. Niemand von uns weiß, ob rechts nicht ein dicker, grüner Baum steht
und unten ein Markt ein buntes, lebhaftes Treiben zeigt.
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
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Lithographin
Re: Die Isolation des EInzelnen....
@ Willi
Danke für Deine netten und aufmunternden Worte.
Schön das Du es so siehst, was sicher auch ein Grund zum Weitermachen ist.
Kann auch sein das ich zur Zeit etwas sehr kritisch bin, weswegen ich zur Zeit auch so gut wie keine Bildbesprechungen mache.
Aber es freut mich wenn ich ich so etwas wie Deine Antwort lese.
@ t-franzl
Du hast recht, es gibt da keine allgemein gültige Interpretation, genau so wenig eine alleine glücklichmachende Herangehensweise an ein solches Thema, was aber auch nicht meine Intention war.
Wenn ich unterwegs bin und etwas sehe, da reagiere ich genau aus meiner, zu diesem Zeitpunkt herrschenden, Stimmungslage heraus, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit ziemlich von anderen unterscheidet.
Ich gebe zu kritisch zu sein, zur Zeit sogar sehr kritisch, ein gewisses Maß an Zuynismus mag wohl auch dabei sein, vielleicht auch weil ich meine rosarote Brille schon seit einiger Zeit verlegt habe.
Auf jeden Fall ist es gut wenn jede(r) seinen, ihren Fokus anders legt, aber das wichtigste für mich ist es wenn ein Bild und der entsprechende Text ein Kommunikation auslöst oder ermöglicht.
Stillstand ist nicht mein Ding, auch wenn ich fotografisch zur Zeit mächtig am Schlauch stehe stelle ich Fragen.
Nicht unbedingt laut, aber ich mache mir Gedanken.
@ Dieter
Interessante Interpretation des Bildes, das muß ich Dir lassen.
Zugebenermaßen ist die Aufnahme mit Photoshop manipuliert worden weil ich ganz konkret etwas brauchte das zu dem paßt was mir durch den Kopf ging, wiewohl ich bei der Aufnahme schon wußte was ich machen wollte und wie.
Die "Bildisolation" wurde natürlich ganz bewußt so gehalten, aber da war kein Baum und kein Markt, mir ging es um das Verhältnis der Linien die ja die "Strenge" unterstreichen sollte.
Cristina
Danke für Deine netten und aufmunternden Worte.
Schön das Du es so siehst, was sicher auch ein Grund zum Weitermachen ist.
Kann auch sein das ich zur Zeit etwas sehr kritisch bin, weswegen ich zur Zeit auch so gut wie keine Bildbesprechungen mache.
Aber es freut mich wenn ich ich so etwas wie Deine Antwort lese.
@ t-franzl
Du hast recht, es gibt da keine allgemein gültige Interpretation, genau so wenig eine alleine glücklichmachende Herangehensweise an ein solches Thema, was aber auch nicht meine Intention war.
Wenn ich unterwegs bin und etwas sehe, da reagiere ich genau aus meiner, zu diesem Zeitpunkt herrschenden, Stimmungslage heraus, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit ziemlich von anderen unterscheidet.
Ich gebe zu kritisch zu sein, zur Zeit sogar sehr kritisch, ein gewisses Maß an Zuynismus mag wohl auch dabei sein, vielleicht auch weil ich meine rosarote Brille schon seit einiger Zeit verlegt habe.
Auf jeden Fall ist es gut wenn jede(r) seinen, ihren Fokus anders legt, aber das wichtigste für mich ist es wenn ein Bild und der entsprechende Text ein Kommunikation auslöst oder ermöglicht.
Stillstand ist nicht mein Ding, auch wenn ich fotografisch zur Zeit mächtig am Schlauch stehe stelle ich Fragen.
Nicht unbedingt laut, aber ich mache mir Gedanken.
@ Dieter
Interessante Interpretation des Bildes, das muß ich Dir lassen.
Zugebenermaßen ist die Aufnahme mit Photoshop manipuliert worden weil ich ganz konkret etwas brauchte das zu dem paßt was mir durch den Kopf ging, wiewohl ich bei der Aufnahme schon wußte was ich machen wollte und wie.
Die "Bildisolation" wurde natürlich ganz bewußt so gehalten, aber da war kein Baum und kein Markt, mir ging es um das Verhältnis der Linien die ja die "Strenge" unterstreichen sollte.
Cristina