Imkerhonig hat geschrieben:Also, das Thema soll nicht im allgemeinen darum gehen, mit welchen Tools, sondern ob ihr die Bilder in bestimmten Ordnern strukturiert.
Beispiel:
- Nach Jahr und Monat
- Nur nach Name
- Ohne Ordner

Sortiert ihr die Originale (RAW) raus oder belässt ihr alles in einem Ordner?
Ich habe für mich noch nicht die optimal Lösung gefunden, leider....
Salut,
bei mir ist das Ganze ist eine Mischung aus Struktur und Tool. Zunächst mal zur Struktur. Beim Einlesen der Bilder, lasse ich selbige pro Aufnahmedatum in ein Verzeichnis schieben. Jedes Verzeichnis bekommt als Namen das Aufnahmedatum und zunächst eine laufende Nummer (bei mehreren Imports an einem Shooting-Tag).
Die Bilder werden ebenfalls automatisch umbenannt und erhalten als Namen den Aufnahmetag, den Zeitpunkt der Aufnahme und eine laufende Nummer, falls es mal eine schnelle Serie gab.
Datumsstruktur immer im Format JJJJMMTT, Zeitpunkt immer als HHMMSS_lfdNr, also beispielsweise "N20120408_183209.RW2". Das N ist dabei historisch gewachsen und eigentlich überflüssig. Wird nur noch verwendet, weil ich die alten Bilder nicht umbenennen will.
Jetzt kommt der erste Tooleinsatz, denn nach dem Import in ein Zwischenverzeichnis sehe ich die Bilder durch und soriere Gut und Böse mit IrfanView (Freeware) aus. Zum Schluss des ersten Schrittes ergänze ich den Verzeichnisnamen noch um eine inhaltliche Komponente, z.B. "Tulpen etc" - die Verzeichnisse sehen dann beispielsweise so aus "_20120408_01_Tulpen etc".
Das war also Schritt eins mit dem reinen Import der Daten von der Kamera auf den Rechner. Liest sich erst mal recht kompliziert, ist aber für mich perfekt.
Für Schritt zwei kommen wieder Tools zum Einsatz:
1. Explorer (oder Finder oder sonstwas), um die Verzeichnisse dann in das "Jahresverzeichnis" zu kopieren. Denn ich strukturiere alle Bilder eines Jahres noch in einer eigenen Verzeichnisstruktur (der Unterstrich davor ist auch historisch gewachsen. Heute würde ich ihn auch weglassen). Die Struktur sieht dann so aus...

- Struktur.JPG (15.89 KiB) 2688 mal betrachtet
2. Lightroom.
Jetzt liegen alle Bilder auf der Festplatte da, wo sie auch sein sollen. Gut und Böse sind aussortiert und die Bilder sind stukturiert zum Wiederfinden. Und so importiere ich die Bilder direkt in Lightroom zum Bearbeiten, Bewerten und Ausgeben (wohin auch immer).
Ich arbeite fast ausschließlich mit Raw-Dateien und exportiere von Lightroom aus in JPG oder TIFF (falls noch mal mit Gimp retouchiert werden muss). Die Exporte speichere ich in einem Unterverzeichnis im Ausgangsordner.
Ist MEIN Prozess und ich komme so prima damit klar. Auch das Finden von Bildern ist über die inhaltliche Ergänzung an den Verzeichnisnamen mit dem Datum drin recht einfach. In Lightroom kann man auch noch verschlagworten, was ich aber nicht tue (wäre mal eine Überlegung wert).
Bei Fragen einfach fragen
Grüße,
Christian
Noch eine Ergänzung zu meinem "N" und dem "_" - wie gesagt, heute würde ich ihn weglassen. ABer ich habe keine Lust, alle Ordner heute noch mal umzubenennen. Und damit die Strukturen immer gleich bleiben, lasse ich das erst mal so.