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Bildbearbeitung
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 11:36
von Stoffelbär
Hallo Foris,
mich interessiert womit bearbeitet ihr eure Bilddateien / Fotos ???
z. Bsp. mit Adobe Photoshop, Elements, Irfanview, Gimp oder womit sonst ???
VLG Frank
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 12:07
von Raveman
Hallo Frank,
ich bearbeite ganz pragmatisch und kostenlos meine Bilder mit Google Picasa, Gimp wenn es anspruchsvoller wird und Opanda Photofilter für farbliche Effekte bzw. Farbausgleich.
Gimp bietet eigentlich den selben Umfang wie PS und es gibt sehr viele Tutorials im Internet, wie z.B auf Youtube.
Gruß
Wolfgang
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 12:09
von Herr Dose
Photoshop Elements 10.
Preis war ja vor kurzem günstig, einfache Handhabung und für Hobbyansprüche reicht es vollkommen aus.

Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 12:55
von Jenso
CS5 (selten), PSE 10 (häufiger), Ligthroom 3.6 (nur meine DNG) und Aperture 3.2.2 (wenn ich die Wahl habe, also bei neuen Bildern).
Wenn es nicht so „drauf ankommt“ (also für's Web oder Bilderbücher, Kalender, Grußkarten): iPhoto (darauf landet alles vom iPhone 4S wie von selbst), das kann schon allerhandlei.
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 19:28
von Lithographin
Zur Zeit:
Lightroom 3 - 95% aller Bearbeitung in RAW.
Dann, wenn überhaupt nötig, Gimp
Weniger ist mehr......
Servus, Cristina
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 12:44
von loevet
Gute Frage - ich versuche eigentlich, die Bilder schon bei der Aufnahme gut hinzubekommen. Aber um einfach auch mal ein paar Effekte mit einzubinden, denke ich auch über etwas mehr Bildbearbeitung nach. Mir hat man bisher eigentlich Gimp wärmstens empfohlen. Ich denke, da es kostenlos ist, werde ich es zunächst einmal ausprobieren.
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 12:54
von Lithographin
loevet hat geschrieben:Gute Frage - ich versuche eigentlich, die Bilder schon bei der Aufnahme gut hinzubekommen. Aber um einfach auch mal ein paar Effekte mit einzubinden, denke ich auch über etwas mehr Bildbearbeitung nach. Mir hat man bisher eigentlich Gimp wärmstens empfohlen. Ich denke, da es kostenlos ist, werde ich es zunächst einmal ausprobieren.
Kommt ja auch darauf an ob Du mit JPEG oder RAW arbeitest.
JPEG wird ja schon in der Kamera vorentwickelt.
RAW muß man immer selber entwickeln und da ist auch ein RAW-Konverter wie SilkyPix, Lightroom oder Aperture vonnöten.
Bei Gimp kann ich Dir nur raten Dir auch ein entsprechendes Buch dazu zu kaufen. Ich habe mir das Buch "Start mit Gimp" von Michael Gradias besorgt.
Es mag sicher bessere geben. Aber der Preis stimmt, und man bekommt einen guten Einstieg, weiß was wo gefunden wird und da hat man mal eine Basis.
Ein sehr umfangreiches Programm mit dem man sich beschäftigen muß und ohne Buch, zumindest für mich die ich von der Photoshop Ecke komme, aussichtslos.
Cristina
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 13:15
von Lenno
Also wenn du wirklich Bildbearbeitung meinst, und nicht nur das Einstellen von Helligkeit, Kontrast usw.
Dann nehme ich Photoshop dazu.
Ansonsten nehme ich auch Lightroom, der sich nicht nur für Raw sondern auch für Jpg eignet. (Das mußte ich einfach mal loswerden.

)
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 13:38
von loevet
Nee schon ein bisschen mehr als einfache Einstellungen. Um große Handbücher durchzuarbeiten fehlt mir dann aber schon die Zeit

Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 20:21
von ahinterl
Das ist ein weites Feld... Ich persönlich will's eigentlich einfach halten und habe mich nach eingehenden Tests diverser Alternativen grundsätzlich auf Lightroom 3.6 festgelegt.
Fallweise mach' ich da drin aber nicht alles, sondern bemühe öfters die aktuellen Plug-Ins von Nik Software oder Topaz. Da bin ich noch am Testen, manchmal vollbringen aber z.B. Nik's Sharpener Pro, Topaz DeNoise und Topaz Detail wahre Wunder. Inwieweit das auch einfacher erreicht werden kann, und was wirklich für meine Bedürfnisse ausreicht wird wohl noch einiges an Testerei bedürfen.
Wünschen würde ich mir, dass ich mit Lightroom auskommen würde - allein Topaz DeNoise entrauscht allerdings um Ecken besser als Lightroom, und ich schätze, dass auch das Schärfen und Rausarbeiten der Details mit Plug-Ins besser funktioniert als alles, was Lightroom oder Photoshop zu bieten haben.
Photoshop CS 5.5 verwende ich eigentlich nur im Ausnahmefall zum Maskieren und für Layer, falls das mal notwendig sein sollte.
Ich werde jetzt mal Dxo Optics 7 Elite ausprobieren, der Weisheit letzter Schluss ist Lightroom für mich irgendwie nicht (abgesehen davon, dass ich für HDR diverse Tools wie Photomatix, Dynamic Photo HDR 5, Nik's HDR Efex Pro 2 oder HDR Expose 2 brauche, je nach Anwendungsfall)...
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Sonntag 25. Dezember 2011, 21:19
von WinSoft
Da ich mit meinen Kamerasystemen (Leica R9+DMR, Minolta Dimage A2, Panasonic GH2) ausschließlich in RAW fotografiere, muss ich die Dateien zunächst in einem RAW-Konverter entwickeln.
Hierzu benutze ich wegen der hohen Farbtreue Adobe Camera RAW (ACR) lieber als PhaseOne Capture1 (C1), wobei C1 dafür die bessere Detailauflösung und bessere Rauschdämpfung aufweist.
Den RAW-Dateien gebe ich den Farbraum ProPhotoRGB bei 16 bit Farbtiefe und 360 ppi mit und speichere sie nach Bearbeitung in Photoshop CS5 in TIFF (für Printmedien).
Eine große Hilfe schon beim Fotografieren ist das Mitfotografieren der Farbtafel x-rite ColorChecker Passport, der für die aktuelle Lichtsituation ein Kameraprofil erlaubt, welches wiederum im ACR eingebunden eine sehr gute Farbreproduktion ermöglicht. Auch den nachträglichen Weißabgleich liefert die Farbtafel mit ihren neutralen Grauflächen. Dann muss man farblich durchweg nichts mehr machen.
Draußen bringt die ExpoDisc einen extrem einfachen und schnellen manuellen Weißabgleich in Lichtmessung.
Wenn seitens meiner Kunden der Wunsch nach JPEG (für Internet) besteht, dann werden die Dateien im Stapelbetrieb auf 8 bit Farbtiefe im Farbraum sRGB gebracht und komprimiert und verkleinert in JPEG gespeichert.
Gedruckt wird aus den TIFF-Dateien heraus auf dem Epson 3880 PRO mit individuellen ICC-Druckerprofilen vom Dienstleister für farbverbindliche Ausdrucke bis A2+.
Dann stimmen die Farben unter nahezu Normlicht D65 (meine Standard-Arbeitsplatzbeleuchtung) mit der Monitoransicht des hardwarekalibrierten und profilierten 22"-Grafikmonitors EIZO CG221 sehr gut überein.
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Montag 26. Dezember 2011, 12:55
von Stoffelbär
Danke euch alle für eure Tipps, ist wirklich ein weites Feld, weiß aber jetzt womit ich mich beschäftigen kann.
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Montag 26. Dezember 2011, 14:03
von loevet
Schließe mich an, Danke. Letztlich muss man einfach probieren und für sich selbst entscheiden, welche Software man nutzen möchte. Nach wie vor denke ich, dass ein gut geschossenes Bild den Anfang macht, aber durch gezieltes Einsetzen von Software kann man sicherlich gute Effekte erzielen

Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 10:18
von ahinterl
DxO Optics Pro 7 hae ich nach einigen Tests wieder deinstalliert. Hauptmankos: Unübersichtlicher Arbeitsbereich, kein Linsenprofil für mein Objektiv zur Verzeichniskorrektur (und DxO hat auch nicht geplant, für mein Objektiv ein Profil zu liefern). Wenn jemand ein Objektiv besitzt, für das DxO Unterstützung bietet, kann das Programm Verzeichnungsfehler wahrscheinlich wesentlich besser korrigieren als andere Tools.
Re: Bildbearbeitung
Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2011, 10:31
von WinSoft
Bei AdobeCameraRaw (ACR) und ebenso bei PhaseOne Capture1 (C1) werden die Panasonic-Objektive zur G-Serie unterstützt.
Das betrifft vor allem die Korrektur der Verzeichnung, was sich besonders gut beim Lumix 7-14 mm auszahlt.
Im Grunde werden die Objektivfehler bei den Billigherstellern zunehmend auf
Softwarekorrektur verlagert. Ob schon bei JPEG IN der Kamera oder nachträglich mit einem externen Programm (bei RAW), ist dabei gleichgültig. Das erspart sorgfältiges Objektiv-Design, teure Glassorten und Präzision beim Zusammenbau... Billig ist geil...
Geblieben ist jedoch leider die starke Vignettierung einiger Panasonic-Objektive. Sie muss man händisch ausgleichen/verringern.