Heinz T. hat geschrieben:Muss man nach einer Post Fukus Aufnahme jedes einzelne Fokusfeld ansteueren und zu einem Bild umwandeln, oder geht das auch einfacher? Danke im Voraus! LG
Du musst jedes "Bild" separat in ein jpg umwandeln. De facto hast du mit dem PF ja ein Kurzvideo, aus dem man einzelne Frames extrahieren muß, um überhaupt eine "Bilddatei" zu erhalten.
Ich machs bisher noch (relativ: "umständlich") in der Cam. Finde ich kein Problem, geht gut von der Hand. Einschränkung: komme ich von ner Stacking-Session (und habe 8-15 Motive umzuwandeln) sind das dann doch eindeutig zu viele Bilderserien, die es händisch zu extrahieren gilt. Das nervt!
Abhilfe: (ein) Forenkollege/n schrieben davon, daß es mit dem PhotoFunStudio (mitgelieferte Lumix-Software) ganz komfortabel geht.
Ich finde das PFS aber echt gruselig, daher kam ich noch nie so weit, das selber mal auszutesten.
Andere Fokus-Serien-extrahierende- GUTE- Tools sind mir nicht bekannt. Du könntest es auch mit jedem Video-Tool (PLayer, Konverter, Editor) machen, welches einzelne Frame-Sprünge ansteuern und als Einzelbild speichern kann.
Andreas 1 hat geschrieben:Hätte ich nicht die Bilder der Insekten gesehen, wo er auch schreibt, dass es zwar abgestützt, aber freihändig ist, wäre ich nie auf die Idee gekommen es ohne Stativ zu probieren.
Mit stabilem Stativ und Verzögerung bei der Auslösung sollte man brauchbare Ausgangsbilder bekommen.
Nach meinen bescheidenen Erkenntnissen liegts vor allem an den Mikrodetailverwacklern (natur-/äußere-EInflüsse-bedingt).
Ich schaffe spielend leicht nicht-perfekt-übereinanderlegbare Serien TROTZ solidem Stativaufbau und Selbstauslösereinsatz
Die drei versch. Verarbeitungsalgorithmen, die Helicon Focus benutzt, spielen durchaus eine Rolle für die Qualität des Ergebnisses. ABER: "(mikro-)verwackelt/verweht/verrissen/... ist und bleibt verwackelt", d.h. in der Praxis, daß vielleicht einer der Algorithmen, vielleicht noch mit ergänzenden manuellen Toleranzeinstellungen u./o. der Wiederherausnahme von ein paar der am verissensten Frames aus dem Stack ein brauchbares Ergebnis hinbekommt, aber sicher auch kein gutes, geschweige denn perfektes.
Sieht dann aber noch ganz okay aus, v.a. im Vergleich zu den beiden anders verrechneten Varianten, die dann nämlich Kanten-/Flächentechnisch total aufgeweicht aussehen.
Für Helicon: ich empfinde die Variante A als die "Gutmütigste". Die Standardvariante B erscheint mir als die authentischste und leistungsstärkste (wenn das Eingangsmaterial stimmt). Der "Pyramiden"variante C sieht man an, daß sie anders verrechnet, besondere Vorteile habe ich daraus aber noch nie erkennen können. Insofern ist sie eher ne Art 5. Rad am Wagen.
Achim (einer unserer wenigen echten Stacking-Meister im Forum) hat mir die Tage gegenüber erwähnt, er nutze sehr kurze Belichtungszeiten (im konkreten Fall wurde ein Wert von ss1/1000sec genannt; ging aber auch um sich pontiell frei und sehr stark bewegende Motivobjekte).
Ich habe bisher nur (relativ) statische Sache postfokussiert. Aber selbst Mini-Winde machen beim PF den Vorgarten zum Sturmgebiet. Doch vielleicht sind hier ganz kurze Zeiten auch die Lösung. Beim Analysieren meiner PF-Exifs kam ich bisher auf Zeiten zw. ss1/80 und 1/400sec. Muß also wohl mal gezielt "
schneller" versuchen
Wie sich das dann anlässt mit dem Aussortieren der besonders verissenen Einzelframes (oder auch ggf. der vielen vielen "Doppelframes"), wenn man sooo viel Ursprungsmaterial hat...... !?!?! Riecht nach
Arbeit
ICH habe bei nem Stacking-Test (im Forum nachvollziehbar-> Thread "Mammutzahn") nen Fehlerverdacht (bezogen auf eigenes Falsch-PFing/Stacking) bestätigt bekommen:
immer schön
auf die Nahdistanzgrenze achten 
Also Cam-Abstand zum Motiv auch ja schön bewußt so einstellen, daß auch der in der gedachten Tiefenlinie "naheste" Fetzen Motiv auch noch später beim PFen im möglichen Vollschärfebereich liegt und vom PF als scharfer Bereich erkannt wird.