Thema Bildstabilisator

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rb0
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Thema Bildstabilisator

Beitrag von rb0 » Sonntag 20. November 2011, 00:57

Hallo Forenmitglieder,

ich habe folgendes Problem, bzw. Unwissenheit, unsere Kameras bzw. die Objektive haben ja diesen Bildstabilisator, zumindest einige von dehnen, im Kamereamenü gibt es jetzt 3 Einstellungen, aus, Mode 1-3, okay sind 4 Einstellungen. Ich verstehe den Unterschied zwischen den Modes nicht, kann mir vielleicht jemand auf die Sprünge helfen?

Gruß Robert

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Binärius
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Re: Thema Bildstabilisator

Beitrag von Binärius » Montag 21. November 2011, 11:08

Also... an meiner FZ38 gibt es nur Mode 1 und Mode 2.
Mode 1 bedeutet, dass der Stabi dauernd aktiv ist was bei langen Brennweiten sehr nützlich ist weil auch das Sucherbild/Display
kontinuierlich "beruhigt" wird.
Bei Mode 2 aktiviert sich der Stabi erst beim Auslösen, das hat den Vorteil dass er im Moment des Auslösens direkt zentriert ist
und somit nur einen kurzen Weg hat um sich entsprechend auszurichten. Das soll wohl effektiver sein.
Ich kann allerdings in der Praxis keinen Unterschied feststellen.
Was den Mode 3 betrifft muss ich leider passen.
Oder ist mit Mode 3 vielleicht "Auto" gemeint?
In diesem Modus schaltet er im kurzen Brennweitenbereich in Mode 2 und bei den langen Brennweiten auf Mode 1, was ja auch ganz vernünftig ist. ;)
Gruß Binärius aka Jens

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Re: Thema Bildstabilisator

Beitrag von Boje56 » Dienstag 22. November 2011, 18:30

Mein GH2-Handbuch sagt zum Mode 3 folgendes:"Das Verwackeln der Kamera wird bei Aufwärts- und Abwärtsbewegungen ausgeglichen. Dieser Modus eignet sich ideal für das Panning, eine Aufnahmemethode, bei der die Kamera bei der Aufnahme einem sich bewegenden Motiv nachgeführt wird."
Viele Grüße
Bernd
Lumix GH2 + Lumix GF1 + H-FS014045E + H-FS045200E + 20mm Pancake + Lumix Leica Elmarit 45mm

rb0
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Re: Thema Bildstabilisator

Beitrag von rb0 » Dienstag 22. November 2011, 18:55

Boje56 hat geschrieben:Mein GH2-Handbuch sagt zum Mode 3 folgendes:"Das Verwackeln der Kamera wird bei Aufwärts- und Abwärtsbewegungen ausgeglichen. Dieser Modus eignet sich ideal für das Panning, eine Aufnahmemethode, bei der die Kamera bei der Aufnahme einem sich bewegenden Motiv nachgeführt wird."
Viele Grüße
Bernd
Danke Dir, kannst du mir evtl. auch noch sagen was da zu Mode1 und Mode2 steht?

Gruß Robert

Boje56
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Re: Thema Bildstabilisator

Beitrag von Boje56 » Dienstag 22. November 2011, 19:16

Mode 1 und 2 funktionieren genau so, wie es Binärius beschrieben hat. Ich habe fast immer Mode 1 eingestellt, obwohl das schlecht für die Akkulaufzeit ist, aber die ist ja sowieso mies.
Viele Grüße
Bernd
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Wolf79
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Re: Thema Bildstabilisator

Beitrag von Wolf79 » Samstag 26. November 2011, 17:58

Hallo,

kann man eigentlich bei den ja auch auf die G2 passenden Olympusobjektive den ja dann fehlenden Stabi verschmerzen oder fehlt der an allen Ecken und Kanten - wohl auch eine ewig gestellte Anfängerfrage- bitte um Nachsicht.


Gruß

Wolfgang

Gonzo

Re: Thema Bildstabilisator

Beitrag von Gonzo » Samstag 26. November 2011, 18:56

Hi Wolf,

hmmm.

Ein 300mm mit F1.4 würde ich einem F4 mit Bildstabi deutlich vorziehen (solange ich es nicht tragen muss :-) )
Aber, ein 300mm F4 mit einem 3Stop Bildstabilisator ist DEUTLICH günstiger herzustellen als ein 300mm mit F1.4.
Und ich könnt mir ein 300er F1.4 auch sicher nicht leisten. es Hätte eine Einganspupille von über 20cm :-)

Letztendlich ist so ein Bildstabilisator eine künstliche Blendenvergrößerung, die nicht überall hilft.

Man muss das von Objektivtyp und Einsatzwunsch abhängig machen denke ich.
Bei den kurzen Brennweiten sind große Öffnungsverhältnisse und damit schnelle und gute Objektive auch
noch "preiswert" (nicht billig ;) herzustellen. Da würde ich mittlerweile mehr auf Lichtstärke als auf Stabi setzen.

Bei den längeren Brennweiten tut halt irgendwie alles weh.
Eine Anfangsöffnung von 5.6 ist halt schon arrgh... Da kann ein Bildstabi sicher helfen. Aber eigentlich
klebt das Stativ schon am Objektiv. Ein F2.8 oder oder F2.0 jaahha.. das ist schon schön. Aber da könnte ich
auch nur hinschielen, wie zu einem Aston Martin.... Da braucht es erhebliche Mengen an gutem, geschliffenen Glas...


Ein Bekannter sagte mir mal so als Daumenregel, von einem guten Objektiv kostet das Gramm mindestens einen Euro.
Und das kommt ziemlich gut hin. Schau mal bei den L-Linsen von Canon. Diese F2.8 L USM's .....

Also ich würde zusammenfassen
Kurze Brennweiten: Wenn gleichzeitig gute Lichtstärke kann man sehr gut drauf verzichten.
Lange Brennweiten: Kann man sich die gute Lichtstärke oft nicht leisten, und landet beim Stabi...
Da kann man dann sicher auch froh sein, dass es ihn gibt.

Grüße

Jörg

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