Im Prinzip ist eine externe Beleuchtung schon sinnvoll und eher nötig.
Aber ich würde eher nein sagen, weil ein Blitz unschöne Schatten ins Gesicht und an die Wand wirft und eine helle Lampen-Beleuchtung von 'Amateurmodels' zu unschönen Gesichtsausdrücken führt, ganz abgesehen von den unschönen Schatten.
Du müsstest schon einiges investieren und zwar an Material, Sachkenntnis und Übungsstunden. Allein eine helle Leinwand kann die Belichtungsmessung irritieren, unabhängig von der Beleuchtung. Und den Zusatzblitz unbedingt absoften, was schon ab 20,- einigermaßen möglich ist (aber schauen, ob die Intensität noch ausreicht).
Aber deine Idee, gleichzeitig RAW zu speichern, ist unbedingt durchzuführen - falls dir nämlich die automatischen Ergebnisse nicht mehr gefallen.
Bezüglich Blende und Zeit lässt sich wenig ohne Kenntnis der Gegebenheiten sagen.
Wenn du ausschließlich blitzt, ist die Zeit bereits durch die Kamera vorgegeben. Wenn du das Umgebungslicht mit einbeziehen willst (was eigentlich besser ist), gibt es u.U. Verwackler. Es müsste schon relativ hell sein. Also 1/30 wäre vielleicht schon zu langsam.
Ich stelle mir deine Idee so vor: da kommen Leute, stellen sich vor die Leinwand, gucken 'komisch' und lösen per Fernauslöser aus. Die Kamera steht fest.
Das bedeutet, daß möglicherweise die Bilder unscharf werden, weil der Fokus nicht gefunden wird, da die 'Models' nicht immer an der gleichen Stelle stehen.
Also brauchst du den manual-Fokus, vorher ungefähr dort fixiert, wo die 'Models' sich befinden werden. Da das aber nur ungefähr ist, musst du einen Weitwinkel nehmen und Bl.8 einstellen. Ansonsten müsste immer jemand, der sich auskennt, hinter der Kamera stehen und sie bedienen.
Also - wie auch immer - vorher ausreichend probieren.
K.
Pentax 8-500, GH3/ PL-5, P5, GM-1, 7-14/7,5/9-18/20/30/45/60 und so weiter ... PS6, LR4, Vegas Pro