meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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XianBild
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meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von XianBild » Sonntag 4. März 2012, 00:26

Hallo Zusammen,

vor ein paar Wochen habe ich mir die Lumix GF2 und 2 Objektive dazu zugelegt, da ich auf der Suche nach einer kompakte und schnellen Kamera mit viel Potential war (Geld spielt auch eine Rolle). Die beiden Objektive sind das 14-45 und das 20 mm, beide von Panasonic. Ich war mir beileibe nicht sicher, ob das die rechte Lösung für meinen Wünsche darstellen würde, da ich als alter SLR Fotograf eigentlich eine Kamera mit Sucher bevorzuge. Auch war ich mir nicht sicher, ob die Qualität gut genug ist. Dann hoffte ich auf gute AF Geschwindigkeit.

Und was soll ich sagen - bisher sind alle meine Erwartungen erfüllt worden. DIe GF2 ist für das, was ich damit im Moment mache, schnell genug. Der Autofokus ist relativ zuverlässig. Die Kamera liegt trotz ihre - verglichen mit meiner D300 - sehr geringen Größe recht gut in der Hand (mit dem Kameragurt). Und die Qualität überzeugt mich ebenso. Ich grüble im Moment sogar darüber nach, ob ich meine komplette SLR Ausrüstung verkaufen soll, um weiter in die MFT-Schiene zu investieren.

Das einzige, was mich bei der Kamera bisher gestört hat, bzw. mich manchmal vor hohe Hürden stellt, ist die recht kryptische Bedienungsanleitung (das Buch von Frank ist bekannt). Ich fotografieren seit mehr als 30 Jahren mit Nikon Kameras und habe mich - so vermute ich mal - recht stark an die Begriffswelt von Nikon gewöhnt. Die von Panasonic ist definitiv anders und hinzu kommt noch, dass die Übersetzung der deutschen Ausgabe des Manuals wirklich grauselig ist. Ich kann nicht nachvollziehen, wie eine renommierte Firma wie Panasonic eine so schlechte Übersetzung eines Benutzerhandbuchs abliefert. Das kann natürlich ein Einzelfall sein - ich kenne nur das BHB der GF2. Ich habe mir inzwischen mit der englischen Version des Handbuchs geholfen und komme damit besser klar. Habe noch nicht jedes Detail erfasst, komme aber inzwischen mit den meisten Dinge schnell und zielsicher klar. Wenn man es einmal verstanden hat, erscheint mir das Konzept der Lumix schon recht gut durchdacht.

Die wenigen Knöpfe und Drehschalter werden für mein Dafürhalten gut mit dem Touchscreen verbunden und machen die Bedienung insgesamt schnell. Ich könnte mir vorstellen, dass mir die GX1 mit dem Drehschalter auf der Oberseite noch ein Stückchen besser gefallen könnte :-) In Punkte SLR könnte ich mir dann auch eine G3 oder ähnlich vorstellen. Aber das muss ja nicht über's Knie gebrochen werden.

Also, in diesem Sinne...

Grüße,

Christian

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ehenkes
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von ehenkes » Sonntag 4. März 2012, 00:51

Welche konkreten Fragen hast Du an uns?
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von XianBild » Sonntag 4. März 2012, 01:23

ehenkes hat geschrieben:Welche konkreten Fragen hast Du an uns?
keine, ich wollte nur meine bisherigen ERfahrungen mit meiner MFT Kamera schildern. Aber Du kannst meinen Beitrag gerne löschen, wenn er zu lang ist oder nicht genügend Fragen enthält.

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ehenkes
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von ehenkes » Sonntag 4. März 2012, 01:42

Ich lösche hier gar nix. :mrgreen:
Als stolzer Anwender einer GH2 seit einigen Wochen kann ich deine Begeisterung über die Lumix MFT Technik verstehen und teilen. Das Manual ist didaktisch gesehen der letzte Blödsinn, das Buch von Frank Späth für die GH2/G3 hilft etwas weiter, aber wirklich verstehen kann man eine Kamera nur durch try und error, also ständiges Benutzen. Wenn man mal die ersten 5000 Fotos geschossen hat, hat man ein gewisses Feeling für das Tool. Nach 10000 fängt man dann ernsthaft an, gute Bilder zu entwerfen. Ich stecke noch im zweiten 5000er Pack.
Hier einige aktuelle Bilder:
http://henkessoft.de/Sonstiges/Enten%20und%20Gaense.htm
http://www.lumix-forum.de/viewtopic.php?f=36&t=5152
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypic ... y/27254012
Zuletzt geändert von ehenkes am Sonntag 4. März 2012, 01:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von XianBild » Sonntag 4. März 2012, 01:47

ehenkes hat geschrieben:Ich lösche hier gar nix. :mrgreen:
dachte ich es mir doch :D
ehenkes hat geschrieben:aber wirklich verstehen kann man eine Kamera nur durch try und error, also ständiges Benutzen.
ja, und das mache ich mit wachsender Begeisterung (wobei jetzt erst mal das Bett im Vordergrund steht).

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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von bilderknipser » Sonntag 4. März 2012, 08:02

Die Panasonic Handbücher .....
Vor kurzem habe ich mir ja die GF2 zu meiner G1 dazu gekauft und vorher eifrig im Netz "studiert". Da habe ich auch zur G1 so einiges an Bedienungssachen gefunden, auf die ich mit dem Handbuch noch nicht gekommen war.
Gruß
Jochen
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von available » Sonntag 4. März 2012, 08:27

Ich stecke noch im zweiten 5000er Pack.
Hallo ehenkes. Ein kleiner Tipp für die nächsten 5000. Schau Dir mal genauer Deine Hintergründe an. ALLES, was sich im Hintergrund abspielt und den Betrachter von der Bildaussage ablenken könnte. Achte z.B. auch auf sich kreuzende Linien, welche stören und denen aufgrund räumlichen Sehens keine Beachtung geschenkt wurde.
Wir müssen lernen "flächig" zu sehen um mit der Fläche (nichts anderes ist ein zweidimensionales Bild) Raum erzeugen zu können. Klingt blöde, ich hoffe das war jetzt verständlich.

Viele Grüße

Andreas
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von ehenkes » Sonntag 4. März 2012, 10:29

@available: Danke für den Tipp! Background ist ein wichtiges Thema, egal ob hinterher scharf oder unscharf. Er wirkt gewaltig. Dank der lichtstarken Objektive mit F<2.0 für die MFT-Kameras kann man wunderschöne Bokehs erzeugen. Linien, farbige Schwerpunkte wirken jedoch ablenkend oder formgebend.
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Re: meine ersten Erfahrungen mit MFT (GF2)

Beitrag von available » Sonntag 4. März 2012, 11:00

ehenkes hat geschrieben:@available: Danke für den Tipp! Background ist ein wichtiges Thema, egal ob hinterher scharf oder unscharf. Er wirkt gewaltig. Dank der lichtstarken Objektive mit F<2.0 für die MFT-Kameras kann man wunderschöne Bokehs erzeugen. Linien, farbige Schwerpunkte wirken jedoch ablenkend oder formgebend.

ja, ehenkes. Ich sehe, dass Du die Theorie beherrscht. Jetzt musst Du diese noch umsetzten und dann bist Du bei 10000 ;)
Für ein gutes Bokeh benötigts Du jedoch nicht dringend F<2.0. Da ist die Brennweite entscheidend...
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