Horka hat geschrieben:Das Verhältnis Fernseher- zu Raumgröße ist festgeschrieben und nicht verhandelbar.
Ich meinte die Farbraumgröße, nicht die Wohnraumgröße
Um zur Eingangsfrage zurückzukehren:
Grundsätzliche Regel: Wenn der eingestellte Farbraum gößer ist, als das Ausgabemedium verarbeiten kann, kann es zu Farbverfälschungen kommen, weil das Ausgabegerät fehlende Farben interpoliert. Wenn der eingestellte Farbraum kleiner ist, als das Ausgabemedium darstellen kann, verschenkt man Nuancen, aber das Bild sieht auf allen Medien gleich aus. Also besser ein zu kleiner Farbraum, als ein zu großer.
Meine Kameras stehen auf sRGB, weil ich JPEG nur nutze, um sie direkt zu verwenden.
Für die Bildbearbeitung sieht es anders aus: Je umfangreicher der Farbraum, desto mehr Möglichkeiten. Also arbeite ich mit Kameraeinstellung RAW und nutze die verfügbare Software mit den meisten Möglichkeiten. Bei mir ist das LR5 mit dem ProPhoto RGB Farbraum. Beim Export achte ich darauf, was das jeweilige Ausgabemedium verarbeiten kann. Ggf. nutze ich Softproof mit einem Profil von Drucker oder Dienstleister, sofern verfügbar. Bei mir spielt sich das aber meistens im Farbraum sRGB ab, weil mein Drucker ein Büro-Tintenstrahler ist und meine Dienstleister sRGB erwarten..