stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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mopswerk
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von mopswerk » Sonntag 22. November 2020, 15:40

Für Landschaft dürfte der Sensor egal sein.
- Bei Wildlife von Flatterviechern + Safari + Sport + Makro spielt Crop 2x seine Vorteile aus.
- Beim Rauschen + evtl Freistellung (People / Astro / Nacht) sind vielleicht größere Sensorformate im Vorteil
Bei Markus Wäger gibt es dazu einen schönen Vergleich, wer das verpasst hat:
https://www.markuswaeger.com/2020/11/18 ... rbstrunde/
https://www.markuswaeger.com/2020/11/21 ... rbstrunde/
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Der GImperator
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von Der GImperator » Sonntag 22. November 2020, 15:52

Stellt euch vor (wer weiß das schon), "sie" finden übermorgen einen Kniff im Bereich der Linsengruppen-Berechnung u. -zusammenstellung, die einem höhere Dynamik- und Schärfepotentiale als Eingangssignal bietet. Dazu vielleicht noch softwareseitig (signalumwandlung etc) weitere Kniffe zur Verstärkung des erreichten Effekts.
Und dann noch nen neuen Algorithmus zum non-destruktiven Rausrechnen von Luminanz- u. Farbartefakten, der sowohl in der EBV (für RAW) als auch einer jpg-Engine in der Cam programmierbar ist.
Und wenn das baubedingt, betriebsbedingt (z.B. Hitzeentwicklung) u. Sensorgrößenbedingt gut zu mFT passen würde, dann hauen sie uns theoretisch plötzlich völlig neuartige native 4/3-Optiken an entsprechend leistungsfördernden mFT-Bodies um die Ohren, daß es nur so schnackelt.
Und DANN ist es wiederum doch nur noch eine Frage der Kostenrechnung seitens Hersteller/Produzenten und Frage der entspr. Umlage an den Endverbraucher (wie günstig/teuer ist ein System).
Dann hebt oder senkt der CEO in Japan den Daumen und die Marketing-Abteilung nimmt die Beine unter die Arme und handelt entsprechend.

Ich denke nicht, daß der "Hobbyfotografenmarkt" ein großartig anderer ist als früher mal (was die Potentiale der Anwender/Interessierten angeht).
Die unzähligen "Smartphone-Knipser" sind mit Ausbau der Cam-Technologie in SP einfach "neu dazu gekommen". Und Hersteller erkennen das natürlich als gut bewerbbaren Markt mit Boomfaktor.
Die ganze Fotografie-Gemengenlage ist jetzt halt gerade sehr durchmischt und macht alle kirre. Weil: investiert wird ja nur darin, wo zu einem aktuellen Zeitpunkt X die Zukunftspotentiale für den Zeitraum Y-Z gesehen werden.
In den letzten Wochen sind mir wieder 2 ausgiebige/kompetente G9-Rezensionen aus 2018/19 untergekommen. Interessant, die Zeitmaschinenreise, wie da doch so stark hinsichtlich "Gerichtet an den Pro-User mit Sinn für schlanke Gesamtstrukturen eines Systems" geworben wurde.
Die G9 finde ich irgendwie stark angelehnt an Nikon-VF-Cams. Dadurch ist sie gewachsen und hat neue Charakterzüge ins mFT-Lager reingebracht.
Sony macht eh sein Ding.... aber Canon und Nikon (und auch Pana selbst mit der S5) haben sich nun- so könnte man das interpretieren- mit den Konzepten für ihre KB-Mirrorless-Cams an einer G9/GH5 orientiert unter Beibehalt des großen Sensors.
Deshalb ist DORT (unter aktuell bestehenden bzw. bekannten Gesichtspunkten) auch mehr Potential und deshalb bescheinigt man ja derzeit allerorten mFT den Tod.
(Aber: ich sehe die G9 in vielen Feature-u. Anwendungs-relevanten Bereichen (immer noch!!) total vorne oder "noch dabei bei der Musik". Die spiegellose KB-Sparte kommt jetzt halt "bedrohlich näher" in den Vorzugsbereichen einer top-leistungsstarken mFT.

Und wenn deswegen de facto kaum noch mFT in der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet (-> KEINE regelmäßige Marktüberflutung mit immer wieder neuen, teils nur leicht getweakten Nachfolgemodellen + immer mal wieder ner neuen Linse für dies und das, über die die Fachpresse/-medien berichten können und so ihre Daseinsberechtigung einfahren)...
... na dann ist das- besonders in unserer ultra-medial-geprägten Welt halt sowas wie ein Atemstillstand (und der führt über kurz oder mittelfristig zum Exitus... irgendwann geht jedem sich durchquälenden Probanten die Puste aus).

"Abgesang umgedreht": der Cam-Markt der 20er Jahre (insg. spiegellos + KB-lastig) schaffts nicht, weitere Objektive zu bauen, die noch deutlicher schrumpfen und bezahlbar sind. Und die Fotografenwelt fängt bzgl. der Body-Evolution auch wieder mit dem Meckern an, lässt nur allzu gerne mal 1, 2 Generationen eines Modells links liegen.
Und eine (wird sicher mal kommen) ganz neue Sensortechnologie und Bildaufnahme- u. Verarbeitungstechnologie ist noch zu weit weg.
Dann wird alternativ zu KB wieder was anderes gepowered. Vielleicht was mit mFT-Mount.... vielleicht nicht ;)
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

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BlueSun
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von BlueSun » Sonntag 22. November 2020, 16:20

Ich glaube das der Trend der letzten Jahren zu immer größeren und teureren Bodys/Objektiven ein Fehler war. Das öffnete die Tür zu KB, welche leichter und Kompakter wurden. Man hätte eher die Kompaktheit ausnutzen/weiterentwickeln sollen... man Stelle sich eine GM mit den Leistungsdaten einer G9 vor :o
Bild Gott würfelt nicht
Lumix G81 Lumix GM5
G Vario 14-140mm 3.5-5.6 II G Vario 100-300mm 4.0-5.6 II G Vario 12-32mm 3.5-5.6 G Vario 35-100mm 4.0-5.6
G 14mm 2.5 II + DMW-GWC1 G 20mm 1.7 II G 25mm 1.7 G 42.5mm 1.7 Olympus 9mm 8.0
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kl007
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von kl007 » Sonntag 22. November 2020, 17:16

Für mich ist der Cropfaktor 2x insbesondere für den Telebereich interessant, aber leider gibt es ja bei mft keine richtig starken Teleobjektive.
Canon hat ja jetzt schon ein 600mm F11 und ein 800mm F11 herausgebracht. Für mft wird vermutlich nie ein 600mm (F5.6) herauskommen.
90% der mft Objektive liegen im WW - Standardbereich und können bei den meisten Hobbyfotografen durch ein Handy mit hochwertigen lichtstarken (Zeiss-) Festbrennweiten ersetzt werden.
Die neuen Handys liefern sicherlich auch bessere Bilder als eine mft mit Kitobjektiv.
Auch das Klappdisplay ist im Vergleich zum Handy recht mickrig von der Größe und Auflösung, sodass die Kamerahersteller jedes Farbpixel (RGB) zählen (640x480 ließt sich ja in Zeiten von FullHD / UHD nicht so gut).
Ich bin mir mittlerweile auch nicht mehr so sicher, ob die Entscheidung von Panasonic einen reinen Kontrast-AF zu verbauen so gut war und für einen "Neuanfang" ist es zu spät (wenn ich sehe wieviel Mühe sich meine alte Nikon Bridge mit dem AF gibt und meine G9 auch mal schnell ein unscharfes Bild macht, da der AF ja nur einen Bruchteil einer Sekunde benötigen darf).
Ansonsten muss man mal auf die neuen Sensoren warten, die in einem rutsch ausgelesen werden können (kein Rolling Shutter mehr beim elektronischen Verschluss / filmen).

ruedi01
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Sonntag 22. November 2020, 18:13

Es gibt für mFT richtig preiswerte Linsen, die auch richtig gut sind. Allerdings nur im Bereich Weitwinkel bis mittleres Tele.

Das 25 mm F1.7 ist einfach die Wucht in Tüten. Knackscharf, schon mit offener Blende. Leichte CAs bei Offenblende, m.E. unkritisch für schlappe 160 €. Das 12 - 60 mm Lumix f3.5 - f5.6 überzeugt ebenfalls, inkl. Stabi und Abdichtung mit ordentlicher Schärfe (das Leica 12 - 60 legt da natürlich noch was drauf). Der Hammer ist das Zuiko 40 - 150 mm f4 - 5.6 für rund 160 € unglaublich gut. Kein Stabi, keine Abdichtung und Plastik ohne Ende aber trotzdem ordentlich verarbeitet. Die Bildqualität überzeugt auf ganzer Linie. Das Zuiko 9 - 18 mm f4.0 - 5.6, nicht wirklich lichtstark, Yoghurtbecher (aber OK) leichte CAs, sonst sehr scharf. Das Lumix 100 - 300 mm f4.0 - f5.6 II, abgedichtet, Power O.I.S., teilweise Kunststoff aber wirklich tadellos gemacht, sehr leicht und klein. Am langen Ende nicht mehr ganz so scharf aber immer noch ganz gut.

So weit, so gut...

Was (mir) noch fehlt ist ein Makro, da gibt es ja zwei ganz gute und preiswerte Alternativen im mFT Universum, mal sehen wofür ich mich entscheiden werde. Und ein Supertele (mindestens 500 mm), leider nicht zu haben. Ich habe mir ein China Spiegeltele (500 mm F8) zugelegt. Ist leider kaum mehr als ein nettes Spielzeug. Für rund 130 € OK, aber zum ernsthaften Fotografieren leider zu schlecht.

Gruß

RD

kl007
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von kl007 » Sonntag 22. November 2020, 18:59

Hallo RD,
als Makro kann ich dir das Olympus 60mm F2.8 empfehlen, es wird / wurde regelmäßig (Olympus Cashback) für 350,- angeboten und hat auch einen guten Limit Hebel für mehrere Fokusbereiche.
Ein Spiegelobjektiv taugt ja nicht viel, ich selber habe mir ein Canon 400mm L F5.6 gebraucht für 720,- gekauft, dass sehr gut ist und selbst mit einem Kenko 2x noch gute Ergebnisse liefert.
Besser vom AF und Handling ist dann z.B. das Olympus 100-400, das auch Konvertertauglich ist.
Ansonsten gefällt mir auch das Sigma 56mm F1.4 ganz gut.

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Jock-l
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von Jock-l » Sonntag 22. November 2020, 20:51

Der GImperator hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 15:52
...Und wenn deswegen de facto kaum noch mFT in der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet (-> KEINE regelmäßige Marktüberflutung mit immer wieder neuen, teils nur leicht getweakten Nachfolgemodellen + immer mal wieder ner neuen Linse für dies und das, über die die Fachpresse/-medien berichten können und so ihre Daseinsberechtigung einfahren)...
... na dann ist das- besonders in unserer ultra-medial-geprägten Welt halt sowas wie ein Atemstillstand (und der führt über kurz oder mittelfristig zum Exitus... irgendwann geht jedem sich durchquälenden Probanten die Puste aus).

"Abgesang umgedreht": der Cam-Markt der 20er Jahre (insg. spiegellos + KB-lastig) schaffts nicht, weitere Objektive zu bauen, die noch deutlicher schrumpfen und bezahlbar sind. Und die Fotografenwelt fängt bzgl. der Body-Evolution auch wieder mit dem Meckern an, lässt nur allzu gerne mal 1, 2 Generationen eines Modells links liegen.
Ich fühle mich daran erinnert, wieviele Dateieditoren und Manager unter Linux angeboten werden, aber andere Software fehlt... ;)
Will sagen, es brauch mit Stichwort "neue Linsen" keine neuen 15 oder 25er-Modelle mehr, der Markt ist ausreichend bedient es sei man findet eine Lücke, nicht nur gefühlt.
Und da halten sich alle für MFT zurück, weil das Heil im jungen Markt spiegellos und Kleinbildformat gesucht wird.

Frühere User/Käuferschicht von Geräten der Kompaktklasse ist nicht mehr existierend für die Fotowelt, die fühlen sich mich SP-Geräten ausreichend bedient.

Heute hatte ich mal wieder Altglas und damit die S5 in den Händen- genaugenommen hätte ich auch mit den Pro-Linsen und mittlere Teleausstattung der MFT-Ausrüxtung loslaufen können. Nur für den Fall der höheren ISOs am Ende des sonntäglichen Spaziergangs mit mehr Rauschfreiheit gegenüber MFT, wenn Dämmerung einsetzt...
Dritte die nicht so fotoverrückt sind oder noch Zweit-oder Dritthobby pflegen sind in der Entscheidung gefangen, bei dem einen oder anderen System zu bleiben. Ich brauchte ja nur den Body für Kleinbild, alles andere ist ja bereitstehend. Das wird keinen Anbieter freuen, weil kommendes Geschäft und Umsätze mit Nachkauf weiterer Objektive erstmal wegfällt... je nachdem wie der Markt verschlankt kann die Flucht in Kleinbild auch bekannte Marken treffen, nicht nur MFT ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

ruedi01
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Montag 23. November 2020, 03:36

kl007 hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 18:59
Hallo RD,
als Makro kann ich dir das Olympus 60mm F2.8 empfehlen, es wird / wurde regelmäßig (Olympus Cashback) für 350,- angeboten und hat auch einen guten Limit Hebel für mehrere Fokusbereiche.
Yo, da habe ich auch schon dran gedacht, ich reflektiere derzeit aber eher auf das kleine 30 mm. Das soll richtig scharf sein und ist dazu auch noch ziemlich günstig. Das sollte für meine gelegentlichen Ausflüge in die Makrowelt vollkommen ausreichen.
kl007 hat geschrieben:
Sonntag 22. November 2020, 18:59
Ein Spiegelobjektiv taugt ja nicht viel, ich selber habe mir ein Canon 400mm L F5.6 gebraucht für 720,- gekauft, dass sehr gut ist und selbst mit einem Kenko 2x noch gute Ergebnisse liefert.
Besser vom AF und Handling ist dann z.B. das Olympus 100-400, das auch Konvertertauglich ist.
Ansonsten gefällt mir auch das Sigma 56mm F1.4 ganz gut.
...ich würde sagen ein billig-Spiegel aus China taugt nicht viel. In den 80ern gab es von Tokina mal einen Spiegel mit 500 mm und f8. Das soll ziemlich gut gewesen sein. Das gibt es derzeit gebraucht für 100 bis 150 €, Wenn da nur nicht meine Aversion gegenüber Gebrauchtglas aus unbekannter Herkunft wäre...

Ich hatte mal ein Glaslinsentele 500 mm/f8, Marke Beroflex. Ein 'Flaschenboden', das war aber wirklich nicht übel, jedenfalls um Längen besser als das Spiegeltele das ich jetzt habe. Leider habe ich es fallen lassen, eine Linse ging zu Bruch. Das Ding gibt es heute noch, nur unter anderem Vertriebsnamen:

https://www.amazon.de/Walimex-500mm-CSC ... 165&sr=8-7

Gruß

RD

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Montag 23. November 2020, 04:10

...bevor der Admin wieder Blutdruck bekommt, möchte ich die Diskussion um das Teleobjektiv hierhin verlegen:

https://www.lumix-forum.de/viewtopic.php?f=118&t=49082

...denn da gehört es hin.

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung...

Gruß

RD

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von JuRotti » Montag 23. November 2020, 09:34

Für mich war vor 8 Jahren der Grund für den Einstieg in MFT einzig und alleine Gewicht und Größe. Ich habe mir die Lumix G5 mit dem Standard-Zoom gekauft, meine Frau die GF5 mit dem kleinen PZ Zoom. Jetzt 8 Jahre später ist meine neue G91 für mich schon ein Kompromiss. Mein Frau hat inzwischen zum iPhone 11 Pro gewechselt und ist begeistert. Einzig der hohe Preis hält ich davon ab wieder zu Nikon zu wechseln und eine Z5 oder Z6II mit 2 Objektiven zu kaufen.

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Montag 23. November 2020, 09:56

Jetzt 8 Jahre später ist meine neue G91 für mich schon ein Kompromiss.
Wieso? Die G91 bietet doch eigentlich alles was eine gute Systemkamera braucht. Und sehr preiswert ist sie auch noch.

Gruß

RD

JuRotti
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von JuRotti » Montag 23. November 2020, 11:12

ruedi01 hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 09:56
Wieso? Die G91 bietet doch eigentlich alles was eine gute Systemkamera braucht. Und sehr preiswert ist sie auch noch.
-> größer und schwerer

Z6II: 134 x 101 x 70 mm
G9: 137 x 97 x 92 mm
G91: 130 x 93 x 77 mm
G5: 120 x 83 x 71 mm

Z6II: 705 g (betriebsbereit)
G9: 658 g (betriebsbereit)
G91: 533 g (betriebsbereit)
G5: 396 g (betriebsbereit)

Bei den Objektiven spare ich pro Objektiv rund 200g. Im Moment bin ich mit MFT noch zufrieden, aber wie lange noch wenn sich Größe und Gewicht immer weiter angleichen? machen wir uns nichts vor - Vollformat ist letztendlich immer noch der beste Sensor.

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Montag 23. November 2020, 12:04

Wenn Dir die G-Modelle zu groß und zu schwer sind, wie wäre es dann mit der GX9? Ich habe die GX80, wenn ich was handliches brauche für die Jackentasche, dann nehme ich die mit.
Vollformat ist letztendlich immer noch der beste Sensor.
Ohne Widerspruch...stellt sich nur die Frage zu welchem Zweck und zu welchem Preis? Was machst Du mit Deinen Fotos in der Nachbearbeitung, wie und mit/auf welchem Medium veröffentlichst Du sie?

Der derzeit günstigste Einstieg in die Vollformatwelt dürfte wohl die Sony A II sein. Gerade im Saturn gesehen, mit Kitzoom für unter 800 €ronen. Nix wie hin. :)

https://www.saturn.de/de/product/_sony- ... 38304.html

Gruß

RD

tamansari
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von tamansari » Montag 23. November 2020, 12:33

Muß ich i m m e r das BESTE haben?
Mein Traum ist ein Aston-Martin Coupé. Da geht nix drüber.
Ich freue mich aber auf meine GX80. Da geht "für mich" nix drüber.
klein und fast schon handlich.
Bis DIN A4 (manchmal auch nur ein Ausschnitt vom Foto) sind die Aufnahmen, wenn ich alles richtig gemacht habe, rattenscharf.
Und auch die Farben - Hauttöne!! - für mich und den Geschmack der anderen - alles erste Sahne.
Was brauche ich mehr als "Hobbyknipser?"

Aber auch für einen "ernsthaften" Hobby-Lichtbildner ist das mehr als ausreichen.
Gibt es doch einige Fotografen die mit MFT ihre Kohle verdienen.


ruedi01 hat geschrieben:
Montag 23. November 2020, 12:04
Wenn Dir die G-Modelle zu groß und zu schwer sind, wie wäre es dann mit der GX9? Ich habe die GX80, wenn ich was handliches brauche für die Jackentasche, dann nehme ich die mit.
Vollformat ist letztendlich immer noch der beste Sensor.
Ohne Widerspruch...stellt sich nur die Frage zu welchem Zweck und zu welchem Preis? Was machst Du mit Deinen Fotos in der Nachbearbeitung, wie und mit/auf welchem Medium veröffentlichst Du sie?

Der derzeit günstigste Einstieg in die Vollformatwelt dürfte wohl die Sony A II sein. Gerade im Saturn gesehen, mit Kitzoom für unter 800 €ronen. Nix wie hin. :)

https://www.saturn.de/de/product/_sony- ... 38304.html

Gruß

RD
Zuletzt geändert von tamansari am Montag 23. November 2020, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
Imagination is more important than knowledge. Knowledge is limited , Imagination encircles the world. A.E.

G3 - Oly 9 - 18 / GX80 / Pana 25mm 1.7 / Panasonic 14 - 140 II / CANON PIXMA iP 7250 / CANON LIDE 220

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Montag 23. November 2020, 12:36

Genau so sehe ich das auch. Wenn meine Fotos nicht gut werden liegt es an mir, nicht an der Ausrüstung.

Gruß

RD

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