Der richtige Body für Wildlife

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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Berniyh
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von Berniyh » Sonntag 24. Januar 2016, 10:31

Shutter-Shock, d.h. durch den Verschluss ausgelöste Vibrationen, die sich als Unschärfe im Bild zeigen.
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
Software: Darktable, (selten) GIMP

ChristianFuerst
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von ChristianFuerst » Sonntag 24. Januar 2016, 11:39

Besten Dank.

Ich frage mich nur, was da eigentlich die DSLRs sagen, bei denen ja noch die Spiegelschläge dazu kommen.... ???

lg

CF

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berlin
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von berlin » Sonntag 24. Januar 2016, 16:01

Die Spiegelschläge bei der slr ersetzen den Shutterschlag bei der Spiegellosen.
SLR________Auslöser-Spiegel hoch-Verschluss läuft ab
Systemkam_Auslöser-Verschluss schließt-Verschluss läuft ab
"Ich hab hier bloß ein Amt und keine Meinung" Schiller.
Bernhard

ChristianFuerst
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von ChristianFuerst » Sonntag 24. Januar 2016, 16:17

ja, soweit schon klar, aber müsste es nicht bei den DSLR gleich zweimal schlagen, Spiegel UND Verschluss?
Ich habe auch festgestellt, dass bei meiner E-M1 beim silent shutter offensichtlich mehr verwackler passieren, als beim regulären auslösen. Vielleicht ists bei diesen Kameras ja auch nur die mangelnde Gehäuse-Substanz der MFT-Kameras???

lg

CF

sardinien

Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von sardinien » Sonntag 24. Januar 2016, 18:53

Grundsätzlich ist es hilfreich, den EV im Serienmodus zu verwenden, dann ist das Stillhalten nach der Auslösung kein Problem mehr.

sardinien

Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von sardinien » Montag 25. Januar 2016, 07:37

mopswerk hat geschrieben: - Und wenn's auch mal Makro mit Focus Stacking sein darf: Pana kann da nur mit 4k Auflösung dienen, da fände ich die Angebote aus dem Oly Lager attraktiver
Ich würde mich eingehender mit den PANA Möglichkeiten befassen, als hier Oly überhöht darzustellen.

-4 K Post Focus Stacking kann ausgezeichnete Ergebnisse, auch Freihand, liefern
-die App GSempleRelease für PANA ist für Focus Stacking ideal und kann praxisgerechter als eine interne Lösung sein
-die App GSempleRelease für PANA wird um eine Lichtschranken Integration erweitert (ideal für wildlife)
-die wifi Steuerung von PANA ist umfassender und wildlife tauglich
-4k Foto-Video mit 30 Bildern ist ideal, um wildlife Bewegungsabläufe festzuhalten
-aktuelle PANA Cams sind für wildlife Aktion geeignet durch Sucherdarstellungen nahezu in Echtzeit und geringen Verschlussverdunkelungen im Serienmodus
-im Supertelebereich ist OIS einer reinen IBIS Lösung überlegen (Sucherbild, Serienmodus, Stabilisierungsleistung) - Einstieg bei Oly in diese Technik 2600 €, bei PANA ab 400€
-AFC (bei einer GH 4 gibt es keine nervöse Zuckerei im Sucherbild wie bei den Olys) und auch für wildlife Makros geeignet
-Bild in Bild Lupe bei PANA (ideal für wildlife)
-der EV kann bei PANA auf eine FN Taste gelegt werden
-FHD Video der GH4

Fazit:
Oly sollte in einigen für wildlife relevanten Bereichen nachlegen, um auf dem Olymp anzukommen.

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Moonbull
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von Moonbull » Montag 25. Januar 2016, 08:28

sardinien hat geschrieben:
mopswerk hat geschrieben:
-4 K Post Focus Stacking kann ausgezeichnete Ergebnisse, auch Freihand, liefern
-die App GSempleRelease für PANA ist für Focus Stacking ideal und kann praxisgerechter als eine interne Lösung sein
-die App GSempleRelease für PANA wird um eine Lichtschranken Integration erweitert (ideal für wildlife)
-die wifi Steuerung von PANA ist umfassender und wildlife tauglich
-4k Foto-Video mit 30 Bildern ist ideal, um wildlife Bewegungsabläufe festzuhalten
-aktuelle PANA Cams sind für wildlife Aktion geeignet durch Sucherdarstellungen nahezu in Echtzeit und geringen Verschlussverdunkelungen im Serienmodus
-im Supertelebereich ist OIS einer reinen IBIS Lösung überlegen (Sucherbild, Serienmodus, Stabilisierungsleistung) - Einstieg bei Oly in diese Technik 2600 €, bei PANA ab 400€
-AFC (bei einer GH 4 gibt es keine nervöse Zuckerei im Sucherbild wie bei den Olys) und auch für wildlife Makros geeignet
-Bild in Bild Lupe bei PANA (ideal für wildlife)
-der EV kann bei PANA auf eine FN Taste gelegt werden
-FHD Video der GH4

Fazit:
Oly sollte in einigen für wildlife relevanten Bereichen nachlegen, um auf dem Olymp anzukommen.
- 4K Postfokus nur in 8MB
- für die App brauchts ein Handy, daher Stativ o.ä. unabdingbar, praxisgerechter?
- 4K Foto-Video nur in 8MB
- OIS ist nicht dem IBIS überlegen, sonder gleichwertig. Vorteil IBIS - Alt und Fremdgläser sind problemlos ansetzbar
- bei Pana mit der GH4/GX8 aber nicht ab 400,- möglich

Fazit: Egal ob Pana oder Oly, einen Tod stirb man immer.
LG, Wolfgang
Es wird immer mehr Motive wie Bilder geben.
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ChristianFuerst
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von ChristianFuerst » Montag 25. Januar 2016, 10:40

Hallo,
Wettbewerb ist ja ganz hut, es geht mir aber ja in erster Linie um die Sache und um die Entscheidung für eines der beiden systeme. MeineSuche nach Alternativen zur E-M1 werden natürlich dadurch eingeschränkt, dass ich durchgehend nur Oly-Linsen besitze, die keinen eingebauten Stabi haben. Und da bliebe es (vorläufig ???) bei der XG8, die ja auch - für den Crop - den etwas höher auflösenden Sensor hat und noch ne Spur schneller ausliest, als die GH4.

Wenn ich mich nicht verlesen habe, hat ja die GH4 keinen eingebauten Stabi und dann müsste ich alle Objektive verkaufen, denn "ohne" möchte ich wirklich nicht mehr fotografieren.
Aber vielleicht kommt ja in vertretbarer Zeit dann auch noch ne GH5 auf den Markt, mit IBIS ????

Liebe Grüße und Danke

CF

sardinien

Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von sardinien » Montag 25. Januar 2016, 12:05

Sardinien
-im Supertelebereich ist OIS einer reinen IBIS Lösung überlegen (Sucherbild, Serienmodus, Stabilisierungsleistung) - Einstieg bei Oly in diese Technik 2600 €, bei PANA ab 400€
Moonbull
- OIS ist nicht dem IBIS überlegen, sonder gleichwertig. Vorteil IBIS - Alt und Fremdgläser sind problemlos ansetzbar
Nochmals:
OIS ist etwa ab 200 mm einer reinen IBIS Lösung überlegen. Bei kurzen Brennweiten und im Single Modus kann ein 5 Achser Vorteile haben.

Wildlife wird oft mit Tele- bzw. Superteleobjektiven durchgeführt.

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Christian Fuerst
Wettbewerb ist ja ganz hut, es geht mir aber ja in erster Linie um die Sache und um die Entscheidung für eines der beiden systeme. MeineSuche nach Alternativen zur E-M1 werden natürlich dadurch eingeschränkt, dass ich durchgehend nur Oly-Linsen besitze, die keinen eingebauten Stabi haben. Und da bliebe es (vorläufig ???) bei der XG8, die ja auch - für den Crop - den etwas höher auflösenden Sensor hat und noch ne Spur schneller ausliest, als die GH4.

Wenn ich mich nicht verlesen habe, hat ja die GH4 keinen eingebauten Stabi und dann müsste ich alle Objektive verkaufen, denn "ohne" möchte ich wirklich nicht mehr fotografieren.
Aber vielleicht kommt ja in vertretbarer Zeit dann auch noch ne GH5 auf den Markt, mit IBIS ????
Die GH4 liest den Sensor schneller aus als die GX8

Bei einer MFT Ausrichtung ohne OIS Objektive würde ich auf eine E-M1 MK II warten und nicht zu PANA wechseln. Ob eine GH5 mit IBIS und Dual-IS kommt, wissen wir nicht.

ChristianFuerst
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von ChristianFuerst » Montag 25. Januar 2016, 12:13

Danke für den Hinweis, Gerd.

Natürlich hab ich erwogen, auf die Mk II von Oly zu warten, aber die Reparaturanfälligkeit der Mk I hat mich letztlich bewogen, den Wechsel - oder zumindest eine Pana als Zusatzkamera - konkret zu erwägen. Ich nutze meine Kameras zu 80 Prozent beruflich und kann mir leider die unberechenbar eintretenden Ausfälle nicht leisten. Und es ist leider nicht abzusehen, dass der Pana-Konkurrent sein Qualitätsproblem unter Kontrolle kriegt, was man auch in den internationalen Foren verfolgen kann.

lg

Christian

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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von partisan » Montag 25. Januar 2016, 12:15

Sardinien schrieb: "OIS ist etwa ab 200 mm einer reinen IBIS Lösung überlegen. Bei kurzen Brennweiten und im Single Modus kann ein 5 Achser Vorteile haben."

Komisch, ich hatte Anfang letzten Jahres für mich einige - sicherlich unseriöse - Tests gemacht: 100-300 Lumix an der OMd5 II,
seitdem denke ich nicht mehr drüber nach und nutze - auch bei Supertele - ausschließlich den Stabi der Olympus und der Linsenstabi bleibt aus.
Für mich gab es damals leichte Vorteile für den Gehäusestabi.

Zum Thema:

Falls der To sich irgendwann mal überlegen sollte, sich
a) das Lumix 100-400 oder
b) das oly 300mm f 4

zuzulegen, sollte er die Entscheidung - welcher body - eventuell besser von der (teuren) Linse abhängig machen.

=> Wie auch in einem Parallelthread hier gerade diskutiert wird, sind beide Systeme nicht mehr wirklich überzeugend kompatibel :idea: (Stichwort Dualstabi z.B.)


Fazit: Wenn haptisch sowohl die bodys von panasonic als auch olympus in Frage kommen, würde ich also dringend über die geplanten Linsen nachdenken, das deutlich wichtigere Glied in der Kette!
Übrigens gilt das nicht nur für die Supertele.

** Grüße mat
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik

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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von ChristianFuerst » Montag 25. Januar 2016, 13:04

Hallo Mat,
genau das tu ich ja, deshalb will ich mir Zeit lassen mit der Entscheidung. Für mich käme vor allem das 100-400 in die nächste Entscheidung. Das 300er wäre für mein Fach (Bühnenfotografie) einfach zu lang. Und für "draußen" sind natürlich auch die 400 des Leica-Pana sehr verführerisch

aber auch hier ist es bedauerlich, dass sich beide Hersteller NICHT auf ein gemeinsames Konzept einigen konnten: Also wird man wohl mit dem Pana-Leica zum 100-400 und mit dem 300er zur Oly greifen müssen.

LG

Christian

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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von Moonbull » Montag 25. Januar 2016, 14:58

sardinien hat geschrieben: Nochmals:
OIS ist etwa ab 200 mm einer reinen IBIS Lösung überlegen. Bei kurzen Brennweiten und im Single Modus kann ein 5 Achser Vorteile haben.
Da habe nicht nur ich andere Erfahrungen gesammelt seit der neue 5 Achsen Stabi der EM5 II auf dem Markt ist!. ;)
Leg mal ein 100-300 an die EM5 II an, dann sieht man schon einen Unterschied Power OIS vs. IBIS.
An der GX8 mit Dual-IS mag das hinkommen. Aber da wird glaube ich das 100-300 nicht unterstützt.
LG, Wolfgang
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von Moonbull » Montag 25. Januar 2016, 15:06

ChristianFuerst hat geschrieben: Für mich käme vor allem das 100-400 in die nächste Entscheidung. Das 300er wäre für mein Fach (Bühnenfotografie) einfach zu lang. Und für "draußen" sind natürlich auch die 400 des Leica-Pana sehr verführerisch
Bei Bühnenfotografie solltest du dich aber auch fragen ob die Lichtstärke des 100-400 ausreicht. Da würde ich das 45-150/2.8 mal in Erwägung ziehen.
Für draußen bei gutem Licht hat das 100-400 klare Vorteile!

Aber ich sehe es genauso, obwohl beide das MFT-System bedienen fällt es immer schwieriger zu mischen. :(
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Re: Der richtige Body für Wildlife

Beitrag von ChristianFuerst » Montag 25. Januar 2016, 15:51

Hi
In der Tat wäre die Lichtstärke für die Bühne zu gering.
Da die High-ISO bei den MFTs ja etwas stärker begrenzt ist, habe ich mir ja schon das 2,8/40-150 PRO von Oly gekauft. eine perfekte Konstruktion mit brillianter Schärfe schon bei Offenblende.

Übrigens finde ich es jammerschade, dass man heute nicht mehr (oder noch nicht), zwischen den beiden MFT-Systemen problemlos mischen kann. Ich war davon ausgegangen, dass Olympus den eingebauten Stabi im 300er deshalb eingebaut hat, dass er eben auch bei den Panas läuft: Aber, denkste......

lg
CF

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