GX80 vs. D600
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Jenso
Re: GX80 vs. D600
Ich habe lange Zeit mit der Nikon D600 geknipst - die Qualität der Ergebnisse ist m. E. mit MFT nicht wirklich zu erreichen (ich bin bisher bis zur GX8, GH4, OM-D E-M1) bislang gekommen…).
ABER:
ich habe »katastrophale« Gewichte mit mir durch die Gegend geschleppt und auch einige Euronen gelassen – und immer häufiger habe ich das Fotografieren sein lassen… heute sage ich mir, daß es (mir!) darum geht, überhaupt zu fotografieren und nicht darum, das Geraffel im Schrank liegen zu lassen.
Die alte Geschichte: die Kamera muss dabei/zur Hand sein, wenn man knipsen will!
Heute bin ich mit einigen prima Bridge-Kameras (FZ1000 / Sony RX10M3) sehr glücklich und nutze nur für besondere Winkel und/oder urbane Spaziergänge MFT o. Ä.
ABER:
ich habe »katastrophale« Gewichte mit mir durch die Gegend geschleppt und auch einige Euronen gelassen – und immer häufiger habe ich das Fotografieren sein lassen… heute sage ich mir, daß es (mir!) darum geht, überhaupt zu fotografieren und nicht darum, das Geraffel im Schrank liegen zu lassen.
Die alte Geschichte: die Kamera muss dabei/zur Hand sein, wenn man knipsen will!
Heute bin ich mit einigen prima Bridge-Kameras (FZ1000 / Sony RX10M3) sehr glücklich und nutze nur für besondere Winkel und/oder urbane Spaziergänge MFT o. Ä.
Re: GX80 vs. D600
Nun, wie testet Chip:johannE hat geschrieben:Jetzt muss ich aber nochmal auf die Messwerte zurückkommen, die ich in meinem Eingangs-Post gegenübergestellt habe (Ich weiß, Messwerte sind nicht als "absolut" hinzunehmen, aber trotzdem liegen sie nun mal als relativ objektive Werte vor):
Wenn ich insb. die Auflösung und die Detailtreue anschaue, warum sind die Unterschiede dann so groß. Die sprechen doch ganz klar für die GX80, oder?
Ich hatte es doch schon geschrieben: Nikon hat sehr konservative Voreinstellungen. Entrauschen und Schärfen sind im Standard recht schwach eingestellt. Ein Vergleich mit diesen Einstellungen ist meiner Ansicht nach weitgehend sinnfrei, denn man wird bei jeder Kamera die dem eigenen Geschmack entsprechenden Einstellungen wählen. Argument von Chip hinsichtlich der Raw-Konverter zieht meiner Ansicht nach nicht, man kann durchaus die Raw-Dateien ohne kameraspezifische Optimierungen konvertieren.Die Bild-Messungen erfolgen bei neutraler Voreinstellung der Kamera. Aus diesem Grund erfolgen unsere Messungen auch mit JPEG-Bilddateien, denn beim RAW-Format würden wir immer auch die Qualität der Konverter-Software mitbewerten.
Du bist hier aber meiner Ansicht nach nicht in der richtigen Richtung unterwegs. Die Wahl des Kamerasystems ist die Wahl des am besten passenden Kompromisses. Wenn du die optimale Qualität möchtest, landest du beim Mittelformat. Schon Kleinbild ist ein Kompromiss zwischen Leistung einerseits und Größe und Preis andererseits. Bei µFT wird eben Leistung ein wenig heruntergeschraubt, dafür passen Größe und Gewicht den meisten deutlich besser.
- Wolfgang B.
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Re: GX80 vs. D600
An dieser Stelle muss man wirklich einen Punkt machen. So isses. Deshalb verstehe ich diesen Thread auch nicht.andreas h hat geschrieben:
Du bist hier aber meiner Ansicht nach nicht in der richtigen Richtung unterwegs. Die Wahl des Kamerasystems ist die Wahl des am besten passenden Kompromisses. Wenn du die optimale Qualität möchtest, landest du beim Mittelformat. Schon Kleinbild ist ein Kompromiss zwischen Leistung einerseits und Größe und Preis andererseits. Bei µFT wird eben Leistung ein wenig heruntergeschraubt, dafür passen Größe und Gewicht den meisten deutlich besser.
Wer allerhöchste Bildqualität in Postergröße haben will, der soll sich eine Mittelformatkamera zulegen,
wer allerhöchste Hosentaschenkompatibilität haben will, greift zur allerneuesten Handykamera,
wer keine Objektive wechseln will, greift zur Bridge.
Ach ja, die Höhe des monatlichen Gehalts spielt natürlich auch eine gewisse Rolle.
Ich habe aus guten Gründen einen Kompromiss aus alledem namens µFT gewählt. - Und das war gut so.
Das Zahlenwerk im Eröffnungspost kann das alles nicht wiedergeben. Wer allein das Zahlenwerk betrachtet, muss sich in der Tat der Frage stellen, ob er nicht wie Palmström denkt, denn " so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf".
Beste Grüße, Wolfgang
G70, G81
Nikon, Canon sprach die Tante, als sie Lumix noch nicht kannte.
http://ansichtssachen.bruchhagen.de
Unser Skulpturen-Flickr: https://www.flickr.com/photos/christa-u ... ang/albums
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- BlueSun
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Re: GX80 vs. D600
Also in deiner Situation würde ich einen Versich mit MFT vagen. Einfach aus dem Grund das MFT vergleichsweise günstig ist, und sich auch gebraucht ohne gigantische Verluste wieder verkaufen lässt. Denn das kompakte Maß bietet so unglaublich viele Vorteile, ich hab mich z.B. nie für DSLR Kameras begeistern können, Bildqualitöt toll, aber dafür Nacken/Schulterschmerzen und zudem oft die Kamera nicht dabei. Wobei ich auf umgekehrten Weg zu MFT kam, über die Bridgekamera... einfach weil ich mehr Möglichkeiten wollte, aber ohne deutlich mehr Gewicht um den Hals zu hängen.
Wenn ich die Kamera heute nicht mitnehme, dann nur weil ich den Tag/Abend nicht durch den Sucher erleben möchte
Ich hab mir angewöhnt das ich mit dem günstigsten Kompromiss beginne, teurer geht immer, aber oft reicht die günstigere Variante vollkommen aus. Und ich kann mir vorstellen das grad für die Kompromissbereiten Kleinbild/DSLR Knipser das kleine leichte MFT regelrecht beflügelnd wirkt. Und so viel schlechter sind die Möglichkeiten von MFT nicht, denn wie wird hier immer so schön gesagt: Die beste Kamera ist die die man auch dabei hat.
Wenn ich die Kamera heute nicht mitnehme, dann nur weil ich den Tag/Abend nicht durch den Sucher erleben möchte
Ich hab mir angewöhnt das ich mit dem günstigsten Kompromiss beginne, teurer geht immer, aber oft reicht die günstigere Variante vollkommen aus. Und ich kann mir vorstellen das grad für die Kompromissbereiten Kleinbild/DSLR Knipser das kleine leichte MFT regelrecht beflügelnd wirkt. Und so viel schlechter sind die Möglichkeiten von MFT nicht, denn wie wird hier immer so schön gesagt: Die beste Kamera ist die die man auch dabei hat.
G81 • GM5 • LF1
G Vario 14-140mm 3.5-5.6 II • G Vario 100-300mm 4.0-5.6 II • G Vario 12-32mm 3.5-5.6 • G Vario 35-100mm 4.0-5.6
DG 9mm 1.7 • G 14mm 2.5 II + DMW-GWC1/GMC1/GFC1 • G 20mm 1.7 II • G 25mm 1.7 • G 42.5mm 1.7
macOS • iOS
G Vario 14-140mm 3.5-5.6 II • G Vario 100-300mm 4.0-5.6 II • G Vario 12-32mm 3.5-5.6 • G Vario 35-100mm 4.0-5.6
DG 9mm 1.7 • G 14mm 2.5 II + DMW-GWC1/GMC1/GFC1 • G 20mm 1.7 II • G 25mm 1.7 • G 42.5mm 1.7
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- mikesch0815
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Re: GX80 vs. D600
Mach einfach mal folgenden Versuch: Ein paar gute Fotos aus einer D600 und ein paar gute Fotos aus einer GX80. Beide auf Papier abziehen lassen, meinetwegen so auf 40cm lange Kante und dann von diversen Leuten einfach beurteilen lassen. Ob sie Unterschiede sehen und wenn ja, welche.
Denn das ist letztlich das entscheidende: Das Foto am Ende. Auf Papier.
so weit
Maico
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Re: GX80 vs. D600
Woran jeder ernstgemeinte Versuch krankt- ihr wollt ernsthaft zwei unterschiedlich große Sensorflächen mit unterschiedlichen Pixelabstand (Pixelpitch, Rauschverhalten etc.) vergleichen, die zudem aus unterschiedlichen Entwicklungs-und Produktionszeiten entspringen...
@TO: Nimm Deine F6 und geh mit einem Standardobjektiv in den Laden Deines Vertrauens, mach ein Vergleich mit der MFT-Kombi (vielleicht kannst Du die ja gegen Gebühr/Pfand für eine Stunde ausleihen) und Deiner F6, die digitalen Daten (vorher kleine Karte anschaffen/ausborgen/...) kannst Du ja ziemlich zügig am eigenen Rechner sehen, den Film aus der F6 läßt Du entwickeln/Digitalisieren und dann schaust Du auf die Dinge, die Dir wichtig/geeignet erscheinen... alles andere ist Stochern im Nebel, weil aus dem Geschriebenen zwar die Unsicherheit mit den digitalen Gegebenheit spricht, aber Niemand hier weiß wo Du Deine fotografischen Schwerpunkte setzt etc. pp. und ob das was Du vorhast so umzusetzen ist. (Will sagen, vielleicht ist wenn z.B. die Erwartung für Telefotografie vorherrscht, ein anderer Body als die GX80 geeigneter...)
Oder wenn das zu schwierig einzufädeln ist, im Bekanntnkreis umherfragen wer MFT hat, aber im Hinterkopf immer behalten daß es eine andere Gerätegeneration sein kann (z.B. Chipauflösung-> 16 MP, neuer 20 MP !) oder schauen wo es Treffen via DSLR-Forum oder andere Foren gibt und dort einfach mal ein wenig Zeit investieren und mirtgehen. Das bringt sicher mehr/zusätzlichen Erkenntnisgewinn als ausschließliches (Mit)Lesen
@TO: Nimm Deine F6 und geh mit einem Standardobjektiv in den Laden Deines Vertrauens, mach ein Vergleich mit der MFT-Kombi (vielleicht kannst Du die ja gegen Gebühr/Pfand für eine Stunde ausleihen) und Deiner F6, die digitalen Daten (vorher kleine Karte anschaffen/ausborgen/...) kannst Du ja ziemlich zügig am eigenen Rechner sehen, den Film aus der F6 läßt Du entwickeln/Digitalisieren und dann schaust Du auf die Dinge, die Dir wichtig/geeignet erscheinen... alles andere ist Stochern im Nebel, weil aus dem Geschriebenen zwar die Unsicherheit mit den digitalen Gegebenheit spricht, aber Niemand hier weiß wo Du Deine fotografischen Schwerpunkte setzt etc. pp. und ob das was Du vorhast so umzusetzen ist. (Will sagen, vielleicht ist wenn z.B. die Erwartung für Telefotografie vorherrscht, ein anderer Body als die GX80 geeigneter...)
Oder wenn das zu schwierig einzufädeln ist, im Bekanntnkreis umherfragen wer MFT hat, aber im Hinterkopf immer behalten daß es eine andere Gerätegeneration sein kann (z.B. Chipauflösung-> 16 MP, neuer 20 MP !) oder schauen wo es Treffen via DSLR-Forum oder andere Foren gibt und dort einfach mal ein wenig Zeit investieren und mirtgehen. Das bringt sicher mehr/zusätzlichen Erkenntnisgewinn als ausschließliches (Mit)Lesen
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l 
Mehr Lametta ist da nicht
Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!
Mehr Lametta ist da nicht
Re: GX80 vs. D600
Bei dir, aber nicht zwingend bei anderen.mikesch0815 hat geschrieben:Denn das ist letztlich das entscheidende: Das Foto am Ende. Auf Papier.![]()
Die meisten Bilder sehe ich mir auf dem Bildschirm an. Bei einigen Bildern (insbesondere Luftbildern) reizt es mich auch, in die Bilder hineinzuzoomen und mir Details in der größtmöglichen Vergrößerung anzusehen.
Was der TO möchte, kann nur er selbst wissen.
- mikesch0815
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Re: GX80 vs. D600
Bei jenen, die auf Monitoren Bilder betrachten (was ich auch tue) ist allerdings zu bedenken: Da gibts auch massive Unterschiede. Meineserachtens sogar stärkere als bei Fotopapieren. Ich bemerk ja schon gravierende Unterschiede zwischen meinem Arbeitsmonitor, meiner Glotze und den Anzeigen meines Tabletts, des Notebooks und des Smartphones.
so anmerkend
Maico
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Maico
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Valentino
Re: GX80 vs. D600
So etwas? Klickandreas h hat geschrieben:Bei einigen Bildern (insbesondere Luftbildern) reizt es mich auch, in die Bilder hineinzuzoomen und mir Details in der größtmöglichen Vergrößerung anzusehen.
Re: GX80 vs. D600
So wie das dritte von unten. Es gibt da eine Mindesthöhe.Valentino hat geschrieben:So etwas? Klickandreas h hat geschrieben:Bei einigen Bildern (insbesondere Luftbildern) reizt es mich auch, in die Bilder hineinzuzoomen und mir Details in der größtmöglichen Vergrößerung anzusehen.
Ehrlich gesagt, beim letzten Flug habe ich dann aber doch meine µFT-Kamera und nicht die Nikon benutzt. Das war einfach bequemer. Ich sehe da zwar, dass in der Auflösung mehr drin gewesen wäre, aber andere sehen es nicht.
Es kommt eben einfach darauf an, was man aufnehmen und wie man die Bilder verwerten will und wieviel man bereit ist zu tragen. Das Gute ist: Wenn man keine in irgendeiner Richtung extreme Anforderungen hat, dann kann man es mit keinem der etablierten Systeme komplett verkehrt machen, so gewaltig groß sind die Unterschiede in der Abbildungsleistung nicht.
Re: GX80 vs. D600
Wirklich? Wieviel Bilder werden denn tatsächlich ausbelichtet? Bis zum Beweis des Gegenteils behaupte ich ganz einfach mal, dass weit über 90% aller Bilder aller Forumsteilnehmer niemals die Festplatte in Richtung Drucker/Labor verlassen! Und die allerwenigsten hier werden eine Plakatwand zur Verfügung haben, auf der sie die Bilder in den immer wieder erwähnten Postergrößen ausstellen können. Und ebenfalls nur sehr wenige hier werden Ihren Lebensunterhalt mit Fotos in maximal möglicher (technischer) Qualität verdienen. Insofern ist das alles schön und gut (Vollformat, Mittelformat usw.) - aber in der alltäglichen Praxis sind die oftmals hochstilisierten (messtechnischen) Unterschiede für die allermeisten hier wohl doch bedeutungslos.mikesch0815 hat geschrieben: Denn das ist letztlich das entscheidende: Das Foto am Ende. Auf Papier.![]()
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Icetiger
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Re: GX80 vs. D600
Zu wenige. Das mein ich ernst. Das Problem ist, das viele Fotos, die auf dem Bildschirm existieren leider auch ein sehr kurzfristiges "Leben" haben, sie werden eher vergessen als ein Papierabzug. So sehr ich die Vorteile der digitalen Fotografie liebe - und die sind auf allen Gebieten inzwischen ganz offensichtlich, selbst die Haptik der Geräte hat gut aufgeholt und muss sich nicht mehr verstecken - aber das endgültige Foto auf Papier bleibt auf der Strecke.icetiger hat geschrieben:Wirklich? Wieviel Bilder werden denn tatsächlich ausbelichtet?
Find ich mega schade, denn so einen Abzug auf Papier in Händen zu halten ist einfach noch mal was anderes als ein Bild auf einem meist zu hell eingestellten und nicht kalibrierten Monitor zu bewundern.
so weit
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Re: GX80 vs. D600
Hier ist meine Erfahrung eine ganz andere. Fast 30 Jahre habe ich Dias gemacht. Der Projektor war projektionsbereit im Schrank - Tür auf, Schiebeboden ausgefahren, Projektor war an. Die Leinwand hing an der Wand, musste nur herunter gelassen werden. Trotzdem habe ich meine Dias sehr viel seltener angeschaut/vorgeführt, als heute die Digitalfotos. Bis da - trotz Beschriftung - das richtige Magazin und das richtige Bild gefunden war... Die Papierfotos (nicht nur meiner Frau) sind vermutlich meistens in irgendwelchen Kartons - ohne großartige Beschriftung... Mein Vater hat sich sehr viel Mühe gegeben mit Fotoalben - leider wurden die dann nur sehr selten angeschaut - und, oh Schreck, die Bilder aus den 70ern sind kaum noch erkennbar, weil die Farben verblasst sind. Selbst der schlechteste Monitor stellt die Farben besser dar, als die alten Farbfotos auf Papier!mikesch0815 hat geschrieben:Zu wenige. Das mein ich ernst. Das Problem ist, das viele Fotos, die auf dem Bildschirm existieren leider auch ein sehr kurzfristiges "Leben" haben, sie werden eher vergessen als ein Papierabzug.icetiger hat geschrieben:Wirklich? Wieviel Bilder werden denn tatsächlich ausbelichtet?
Heute habe ich alle digitalen Fotos (seit 2003) nicht nur auf der Festplatte, sondern in reduzierter Größe auch auf einer Speicherkarte im Smartphone und im Tablet. Es ist so einfach, egal man sich gerade aufhält, mal schnell ein Foto bzw. eine Serie zu suchen und jemandem zu zeigen - kommt auch entsprechend oft vor. Und die meisten hier werden ihre Fotos wohl eher auf dem HD-Fernseher vorzeigen, als auf Papier. Größer, als die meisten Fotos je ausbelichtet wurden bzw. werden.
Wer kann (in einer Wohnung / einem kleinen Haus) schon größere Mengen von Papierabzügen vernünftig archivieren - womöglich in DinA4 oder gar in Postergröße? Und dann auch schnell das richtige/die richtige Serie finden und zeigen? Das Tablet kann man schnell mal herumreichen, das Bild ist auf jeden Fall größer, als das klassische 9*13 oder 10*15.
Ob unter solchen realen Gegebenheiten ein deutlicher Unterschied zwischen Vollformat, Mittelformat oder MFT zu sehen ist? EIn Unterschied, der einem vielfachen Preis (und Gewicht) gegenüber einer G(..) oder einer OM(..) wirklich gerecht wird?
Icetiger
Re: GX80 vs. D600
Ja, das sehe ich auch so. Deshalb...mikesch0815 hat geschrieben:Das Problem ist, das viele Fotos, die auf dem Bildschirm existieren leider auch ein sehr kurzfristiges "Leben" haben, sie werden eher vergessen als ein Papierabzug.
Find ich mega schade, denn so einen Abzug auf Papier in Händen zu halten ist einfach noch mal was anderes als ein Bild auf einem meist zu hell eingestellten und nicht kalibrierten Monitor zu bewundern.
...meine F6
Grüße,
Johann
-
El_Capitan
- Beiträge: 214
- Registriert: Freitag 24. April 2015, 07:22
Re: GX80 vs. D600
@icetiger:
Die Erfahrungen kann ich teilen. Bei mir sah das ähnlich aus mit zwei Schränken voller Dias, projektionsbereit in parallelen Magazinen für die SIMDA-Überblendanlage sortiert. Mit zwei Handgriffen hätte (!) die Präsentation beginnen können. Anfang der 90er Jahre habe ich dann gemerkt, dass meine Interessen an der Dia Präsentation mit der zunehmenden Zahl von mehr oder weniger interessanten TV Angeboten kollidierten. Oft hieß es dann "die haben wir doch schon angeschaut" etc. Nach ca. drei Jahren Nichtbenutzung der Installation hatte ich dann den Entschluss gefasst, zur Demontage zu schreiten. Die Dias wurden kritisch sortiert (man brauchte für die Überblendung mehr Material) und anschließend bei KODAK digitalisiert (Photo CD im *.pcd Format in drei Auflösungen). Anschließend habe ich inclusive der Schränke alles entsorgt.
Nach dem Einstieg in die fotografische Digitalwelt mit einer Camedia 1400 L sind mehr als 95% der Aufnahmen nicht mehr auf Papier gelandet. Für das eine oder andere Fotobuch ist ausreichend Material vorhanden und für die schnelle Betrachtung steht ein ausreichend großer Monitor zur Verfügung und mit mehr Publikum ein HD-Beamer. Nach meiner Erfahrung sind heute mehr als 10 min Präsentation für die meisten Menschen ermüdend. Aus diesem Grund reichen meist 100-120 Bilder für die meisten Zuschauer. Da für Full-HD 2 Megapixel pro Bild ausreichen, sind meine "Vorführ-Module" bearbeitet und auf 1920x1080 heruntergerechnet. Wichtig ist an dieser Stelle für mich, dass auch der spontane Zugriff möglich sein muss. D.h., wenn wir irgendwelche Bilder ansehen wollen, sollten die binnen 5 min auf der Leinwand sein. Für diesen Anspruch braucht man dann schon ein System, das über einen digitalen "Schuhkarton" hinausgeht.
Auf diesem Hintergrund mische ich heute Bilder aus Quellen von Smartphone über Kompakt- und Bridgekamera sowie Mft mit DSLR und außer mir merkt es bei dieser Art der Präsentation keiner. Ich habe damit meinen persönlichen Weg gefunden und alle modernen Aufnahmegeräte liefern dafür gute Qualität.
Wenn man es von diesem Ende her betrachtet, kann man neben der Bildqualität gern auch andere individuelle Auswahlkriterien anwenden bei der Suche nach dem besten Kompromiss. Da die beste Kamera diejenige ist, die man dabei hat, bin ich für die fotografische Leistung heutiger Smartphones dankbar. Bei den System und DSLR Kameras spielen heute aus meiner Sicht für viele Anwender eher die vorhandenen Objektive und deren Leistungsfähigkeit eine Rolle als die Pixelzahl etc. Das hängt dann auch wieder davon ab, welches Ergebnis der Nutzer anstrebt.
Die Erfahrungen kann ich teilen. Bei mir sah das ähnlich aus mit zwei Schränken voller Dias, projektionsbereit in parallelen Magazinen für die SIMDA-Überblendanlage sortiert. Mit zwei Handgriffen hätte (!) die Präsentation beginnen können. Anfang der 90er Jahre habe ich dann gemerkt, dass meine Interessen an der Dia Präsentation mit der zunehmenden Zahl von mehr oder weniger interessanten TV Angeboten kollidierten. Oft hieß es dann "die haben wir doch schon angeschaut" etc. Nach ca. drei Jahren Nichtbenutzung der Installation hatte ich dann den Entschluss gefasst, zur Demontage zu schreiten. Die Dias wurden kritisch sortiert (man brauchte für die Überblendung mehr Material) und anschließend bei KODAK digitalisiert (Photo CD im *.pcd Format in drei Auflösungen). Anschließend habe ich inclusive der Schränke alles entsorgt.
Nach dem Einstieg in die fotografische Digitalwelt mit einer Camedia 1400 L sind mehr als 95% der Aufnahmen nicht mehr auf Papier gelandet. Für das eine oder andere Fotobuch ist ausreichend Material vorhanden und für die schnelle Betrachtung steht ein ausreichend großer Monitor zur Verfügung und mit mehr Publikum ein HD-Beamer. Nach meiner Erfahrung sind heute mehr als 10 min Präsentation für die meisten Menschen ermüdend. Aus diesem Grund reichen meist 100-120 Bilder für die meisten Zuschauer. Da für Full-HD 2 Megapixel pro Bild ausreichen, sind meine "Vorführ-Module" bearbeitet und auf 1920x1080 heruntergerechnet. Wichtig ist an dieser Stelle für mich, dass auch der spontane Zugriff möglich sein muss. D.h., wenn wir irgendwelche Bilder ansehen wollen, sollten die binnen 5 min auf der Leinwand sein. Für diesen Anspruch braucht man dann schon ein System, das über einen digitalen "Schuhkarton" hinausgeht.
Auf diesem Hintergrund mische ich heute Bilder aus Quellen von Smartphone über Kompakt- und Bridgekamera sowie Mft mit DSLR und außer mir merkt es bei dieser Art der Präsentation keiner. Ich habe damit meinen persönlichen Weg gefunden und alle modernen Aufnahmegeräte liefern dafür gute Qualität.
Wenn man es von diesem Ende her betrachtet, kann man neben der Bildqualität gern auch andere individuelle Auswahlkriterien anwenden bei der Suche nach dem besten Kompromiss. Da die beste Kamera diejenige ist, die man dabei hat, bin ich für die fotografische Leistung heutiger Smartphones dankbar. Bei den System und DSLR Kameras spielen heute aus meiner Sicht für viele Anwender eher die vorhandenen Objektive und deren Leistungsfähigkeit eine Rolle als die Pixelzahl etc. Das hängt dann auch wieder davon ab, welches Ergebnis der Nutzer anstrebt.
Beste Grüße
Claas-Hinrich
Claas-Hinrich