Du hast bestimmt mit deiner Ausführung recht. Ich bin da aber in der Theorie nicht so stark bewandert, dass ich dir folgen noch widersprechen möchte!Berniyh hat geschrieben: ↑Sonntag 20. Januar 2019, 14:10Ich verstehe ja schon worauf du hinaus willst, aber bedenke, dass der High-Res Modus den Sensor im μm-Bereich bewegt um die Auflösung zu erhöhen.
Damit das (bei der geringen Anzahl an Bildern) vernünftig funktioniert muss die Kamera aber genau wissen um wie viel sich der Sensor bewegt hat.
Wenn du nun mit langen Belichtungszeiten arbeitest, dann steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Abweichungen von dieser Position wirklich signifikant werden (wie gesagt, wir reden hier von wenigen μm) und damit sinkt dann am Ende die effektive Auflösung, was den High-Res Modus dann leider in Frage stellt.
Ich denke, dass Einzelbilder für solch gestaltete Bilder dann doch noch besser sind.
Alternativ könnte man natürlich auch überlegen eine High-Res Aufnahme mit kurzer Belichtungszeit nachträglich mit einer Einzelbildaufnahme mit langer Belichtungszeit zu kombinieren, wobei helle Bereiche stark gewichtet werden, wodurch du die Ghosting-Wolken zurückbekommen solltest.
Das hätte zudem den Vorteil, dass nur die Bereiche unscharf/verzerrt sind, die du so haben willst, während die Landschaft selbst scharf bleibt (mutmaßlich deutlich schärfer als bei High-Res mit hoher Belichtungszeit und kleiner Blende/ND Filter).
"Keine Bearbeitung" zählt nicht als Argument, denn High-Res ist ja auch schon ein Post-Processing Effekt.![]()
![]()
Ich habe halt nur Ergebnisse mit den 8 Sekunden gesehen, die ich als sehr gut empfunden habe!Dir einen schönen Sonntag!
vg Kay