Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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available
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von available » Montag 5. Januar 2015, 15:19

icetiger hat geschrieben:
Tanz(fleder)maus hat geschrieben:Hmmm.... man liest ja immer häufiger, dass selbst langjährige, erfahrene Fotografen es oft leid sind,
ständig mehrere Objektive mit sich rumzutragen (um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein)
und auch die Lust verlieren, ständig das "falsche" Objektiv drauf zu haben und wechseln zu müssen.
So viele, wie in den letzten Monaten aus diesen Gründen zu einer guten Bridge gewechselt sind
und damit sogar oft vollauf zufrieden sind... da zeichnet sich durchaus ein längerfristiger Trend ab.
Umfangreiche, schwere und teure Ausrüstungen sind wohl eher was für Hochambitionierte und Profis.
Was nützt die beste Ausrüstung, wenn sie zu Hause bleibt, weil man die Lust an der Schlepperei verliert?
Dann lieber leichte Abstriche in der Bildqualität haben u d dafür wieder mehr Freude an der Fotografie,
weil man mit einer kleinen Fototasche seine "ganze Ausrüstung" dabei hat...
Das kann ich gut nachvollziehen. Vor gut 12 Jahren bin ich von der analogen Minolta-SLR auf eine Minolta Dimage 7i umgestiegen. Seit diesem Umstieg habe ich die Kamera, weil kompakt und leicht, viel häufiger mitgenommen, als zuvor die SLR-Ausrüstung. Über Dimage A2 und FZ-50 bin ich dann zur GH2 und damit wieder zu Wechselobjektiven gekommen. Auch wenn es hier andere Meinungen gibt, mit der GH2 und dem 14-140er (alt) + dem 100-300er (seit einigen Wochen auch noch das 9-18er Olympus) komme ich fast immer gut zurecht - selbst bei nicht optimalen Lichtverhältnissen. Lichtstarke Festbrennweiten haben sicher ihre Qualitäten und Berechtigung, aber eben auch ihren Preis - und müssen auch noch häufiger gewechselt werden. Für viele der hier immer wieder favorisierten Objektive habe ich den falschen Arbeitgeber bzw. den falschen Beruf.
Rein Interessehalber habe ich vor längerem mal mit ACDSee eine Auswertung gemacht, um zu sehen, welche Brennweiten (auf KB umgerechnet) ich seit der 7i bis zur GH2 am häufigsten verwendet habe. Mich hat dann selbst überrascht, dass die meisten Fotos doch im Bereich bis ca. 90 mm (KB) aufgenommen waren.
Seit nunmehr 2 Jahren habe ich zur GH2 eine Zweitkamera (G3 mit dem 14-45er (alt)), womit dieser Bereich gut abgedeckt ist. Und häufig nehme ich auf kleinere Ausflüge einfach nur die G3 mit, weil mir die GH2 + 14-140er + 100-300er doch wieder zu groß und zu schwer ist. Trotzdem bin ich froh um die GH2 mit den oben genannten Objektiven. Wenn ich absehen kann, dass mir die kompakte Lösung nicht ausreichen wird, nehme ich immer die GH2 mit und lasse die G3 zu Hause. Absolut nicht in Frage käme für mich, eine große Fotortasche mit soundsovielen Wechselobjektiven mitzunehmen.
Die technischen Hintergründe, die Andreas immer sehr gut erklärt, sind zwar sehr interessant und auch in der Theorie sicher richtig. Aber wenn man aber seine Bilder fast nur am Monitor bzw. Fernseher ansieht, ist das letzte bisschen Qualität, das sich mit speziellen Objektiven erreichen lässt in vielen Fällen wohl eher vernachlässigbar. Bei großen Vergrößerungen sieht das sicher anders aus - aber wie oft macht man die wirklich? Größer als A3 (für einen Kalender) kommt z.B. bei mir gar nicht vor - ich wüsste gar nicht, wohin mit größeren Formaten.

Icetiger

Hallo Icetiger,

ich hoffe doch, dass die von mir niedergeschriebenen technischen Hintergründe auch von dem ein oder anderen für den Einsatz ind der Praxis sinnvoll sind.
So sollen vor allen Dingen dazu dienen nicht zu groß Sensoren zu kaufen.

Icetiger, wenn Du mich fragen solltest welche Kamera ich empfehlen würde wäre es nach Deinen Angaben (Brennweite bis 90mm Vollformat, Medium: Fernseher, Monitor und DIN A3 Ausdrücke) z.B die Sony Cyber-shot DSC-RX100 II (280 Gramm, 1,0 Zoll-Sensor, 3,6fach-Zoom, 28-100 mm, Lichtärke 1:1.8 - 1:4.9)
Den großen mFT Sensor benötigst Du dafür nicht. Die Sony reicht Dick und ist weitaus kleiner und lichtstärker als die GH2 mit den von Dir verwendeten Objektiven.

Viele Grüße

Andreas
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veo
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von veo » Montag 5. Januar 2015, 16:37

Hmmh, wenn ich meine Objektivstatistik anschaue, müsste ich mir ja auch wieder eine Bridge kaufen. Mach' ich aber nicht! Warum?
Wegen der Flexibilität!
Das scheint zunächst unlogisch, denn die FZ1000 ist ja sozusagen die eierlegende Wollmilchsau. Eines kann sie aber nicht: Sich kleiner und leichter machen, als sie ist. Die G5 oder GX7 kann das aber schon. Und auch wenn ich meist im Reisemodus unterwegs bin; wenn ich will, kann ich auch die Festbrennweite draufschrauben und die technische Qualität anheben. Das kann ich mit keiner Bridge.
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icetiger
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von icetiger » Montag 5. Januar 2015, 17:03

available hat geschrieben:Icetiger, wenn Du mich fragen solltest welche Kamera ich empfehlen würde wäre es nach Deinen Angaben (Brennweite bis 90mm Vollformat, Medium: Fernseher, Monitor und DIN A3 Ausdrücke) z.B die Sony Cyber-shot DSC-RX100 II (280 Gramm, 1,0 Zoll-Sensor, 3,6fach-Zoom, 28-100 mm, Lichtärke 1:1.8 - 1:4.9)
Den großen mFT Sensor benötigst Du dafür nicht. Die Sony reicht Dick und ist weitaus kleiner und lichtstärker als die GH2 mit den von Dir verwendeten Objektiven.

Viele Grüße

Andreas
Hallo Andreas,

das sehe ich ganz anders. Zwar entsteht ein Großteil meiner Bilder im genannten Brennweitenbereich bis 90 mm (was mich selber überrascht hat, ich hätte aus dem Bauch heraus ohne die Auswertung deutlich mehr Bilder im Bereich bis 200 mm (KB) erwartet). Aber trotzdem sind auch viele Bilder dabei, die ich z.B. nur mit dem 100-300er aufnehmen konnte. Von der FZ 50 bin ich vor genau 4 Jahren zur GH2 gewechselt, weil ich mit ihr immer häufiger an ihre Grenzen gestoßen bin (z.B. Aufnahmen bei nicht ausreichendem Licht). Mit der GH2 bzw. der G3 verwende ich im Ausnahmefall auch mal ISO 3200 wie z.B. hier mit der G3 und dem 14-45er: http://www.lumix-forum.de/viewtopic.php ... ac#p204925. Daran wäre mit der FZ 50 gar nicht zu denken gewesen.

Mit der FZ 50 habe ich versucht, Fotos vom Eishockey aufzunehmen (max. ISO 400, das Ergebnis war mehr als fragwürdig - obwohl es in der Arena deutlich heller ist, als im Zirkus!). Mit der GH2 und dem 14-140er klappt das sehr viel besser. Allerdings benötige ich dazu Brennweiten, die mit Lichtstärke 2,8 und höher - falls überhaupt erhältlich - nicht kompatibel zu meinem Gehaltszettel sind.*)

Ob das neue 14-140er für mich mehr Vorteile (höhere Lichtstärke, geringeres Gewicht und Größe) oder mehr Nachteile (Shuttershock) hätte als das alte, konnte ich bisher nicht ausprobieren. Ach ja, nicht ohne Grund habe ich mir im Herbst das 9-18er Objektiv gekauft und verwende es auch gerne - da käme ich mit der von Dir empfohlenen Sony auch nicht weiter.

Zu Deiner Anmerkung bezüglich Ausgabemedien: Bis zum Beweis des Gegenteils behaupte ich, dass die allermeisten Fotos der allermeisten uFT-Fotografen (und auch aller anderer Formate incl. Vollformat) niemals auf einem anderen Medium als einem Monitor oder Fernseher ausgegeben werden! Zwar kenne ich keine Zahlen, aber ich gehe davon aus, dass die allermeisten Monitore kleiner als 24" sind und die allermeisten Fernseher nicht mehr als 120 cm Diagonale haben - eher weniger. Wo sollen denn die riesigen Geräte, die heute beim "Planetenshop" angeboten werden, in einem normalen Haushalt (Etagenwohnung oder Reihenhaus/Doppelhaushälfte) stehen? Und ich frage mich, wo die vielen Ausbelichtungen in A3 (und größer) aufgehängt werden, für die man ausschließlich höherwertige Kameratechnik benötigt. Ich behaupte, ebenfalls bis zum Beweis des Gegenteils, dass die allermeisten Bilder den ihnen zugewiesenen Speicherplatz auf der Festplatte nie wieder verlassen, um ausbelichtet zu werden. Und wenn sie nicht gelöscht sind, rotieren sie heute noch.

Trotzdem macht es Spaß, mit der GH2 und ähnlichen Kameras zu fotografieren und auch bei kritischen Lichtverhältnissen Fotos zu machen, die mit vollautomatischen kompakten Kameras einfach nicht möglich sind. Schau' Dir einfach mal die immer wieder sehenswerten Fotos von Maja an! Maja kann sich eines der von Dir verwendeten Objektive sicher noch weniger leisten, als ich - und trotzdem ist bei ihr die G3 in sehr guten Händen!

*) Klar, ein 7er BMW ist technisch einem Golf/Astra/Focus/... überlegen - trotzdem sind die letzgenannten Fahrzeuge viel häufiger anzutreffen, weil für die Mehrheit eben im Gegensatz zum 7er BMW erschwinglich - und sie erfüllen ihren Zweck fast genauso gut wie der BMW.

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von icetiger » Montag 5. Januar 2015, 20:25

Hallo

in meinem letzten Beitrag habe ich ganz vergessen, auf die Ausgangsfrage einzugehen. Beide Kameras habe ich vor ein paar Wochen nur mal kurz beim "Planet mit Ring" in der Hand gehabt, aber nicht wirklich damit fotografieren können. Müsste ich mich mit meinem heutigen Wissen und meinen Erfahrungen zwischen G6 und FZ 1000 entscheiden, würde ich die G6 mit dem 14-140er nehmen. Zwar ist der Brennweitenbereich der FZ 1000 deutlich größer - aber nicht nur der, sondern auch die Kamera insgesamt. Mit der G6 hätte ich die Möglichkeit, bei Bedarf zu ergänzen bzw. zu erweitern (oder auch mit einen kleinen Objektiv eine vollwertige kleine, leichte Kamera für geringen Ballast zu haben) - die FZ 1000 ist und bleibt immer gleich groß und schwer. Kurz: die G6 ist flexibler. Die Möglichkeit, das Objektiv zu tauschen oder das System auszubauen ist mit Sicherheit kein Nachteil, auch wenn man das (zunächst) nicht vor hat. Ob man nun das letzte Quäntchen an Bildqualität herauskitzelt oder nicht, ist für mich nicht entscheidend, sondern eher die Alltagstauglichkeit. Als ich vor vier Jahren mit der FZ 50 and die Grenzen gestoßen bin, hätte ich mir damals gerne die FZ 1000 gekauft - wenn es sie schon gegeben hätte. Heute sehe ich das etwas anders.

Icetiger

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Moonbull » Dienstag 6. Januar 2015, 07:46

Was mir auch überhaupt nicht an der FZ1000 gefällt ist der optische Eindruck.
Mit ausgefahrenem Tubus sieht die mehr als bescheiden aus. :shock:
LG, Wolfgang
Es wird immer mehr Motive wie Bilder geben.
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Cristobal
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Cristobal » Dienstag 6. Januar 2015, 10:06

Hallo,

Andreas Du hast technisch gesehen natürlich Recht, daher präzisiere ich meine Gedanken.

Der Anfänger oder derjenige der eine Empfehlung haben möchte, weiß eigentlich noch gar nicht was er braucht. Für Viele mag die Bridge dann richtig sein, ich halte trotzdem mFt für besser, weil, wenn derjenige "Blut geleckt hat" er eine mFt leicht ergänzen kann und das für wenig Geld (1.8/45 oder 1.7/20).
Wenn er nicht ergänzt hat er m. M. nach keine schlechtere Lösung als eine Bridge, hat aber immer die Möglichkeit offen. Klar eine Bridge wäre dann evtl. etwas besser. Wer aber dann kein Interesse an der Fotografie zeigt, wird wahrscheinlich auch nicht alle Brennweiten brauchen.

Gruß Reinhard

P.S.: für mich passt das "Handgefühl" bei z.B. der FZ1000 nicht, und das wäre für mich ausschlaggebend.

Gruß Reinhard

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available
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von available » Dienstag 6. Januar 2015, 11:46

Hallo Icetiger,

sicherlich 1 Stunde an Zeit habe ich nun in dieses Schreiben investiert. Ich hoffe es hat sich gelohnt. Wenn nicht für Deich so vielleicht für den ein oder anderen...

Ich versuche die Dinge immer möglichst sachlich anzugehen. Prämissen klar und präzise zu formulieren. Das gelingt mir hier weniger, da sich die Prämissen öfters ändern.
Generell sollten bei Vergleichen so viele wie möglich Parameter im Vorhinein fixiert werden. Da diese allerdings sehr individuell sind führt es öfters zu Irritationen und ist somit innerhalb eines Forums nur sehr schlecht möglich, da jeder Fotograf sich andere Parameter wünscht!

Beispiel: Ein wohl eindeutiger zu fixierender Parameter wäre beim Vergleich von unterschiedlichen Sensorgrößen zumindest deren technischen Entwicklungsstand als Konstante zu setzten.
Zwischen FZ50 und GH2 liegen 4 Jahre. Das sind Welten in der Sensorentwicklung und somit nicht wirklich vergleichbar! (Ich habe übrigens auch beide Kameras in Deiner Reihenfolge benutzt ;) )

Deine Eingangsgrößen haben sich mit dem letzten Schreiben etwas geändert. Zum Glück bin ich kein Verkäufer. :) (Ergänzung nebem dem Großteil an Aufnahmen mit 90mm nun 9 und 300mm)

Kurz und knackig würde ich sie dann folgendermaßen zusammenfassen:
- manueller Eingriff möglich
- 18-600mm Brennweite (Vollformat)
- Aufnahmen bei schlechtem Licht
- Ausgabe Monitor oder maximal DIN A3 (Deinen sehr langen Argumentationsabsatz bzgl. Ausgabemedium kann ich sehr gut nachvollziehen. Meine Worte. Spricht in Summe allerdings für eher kleine Sensoren mit niedriger Auflösung)

In Summe sind diese Parameter sehr gut in einer sehr kleinen Bridgekamera umzusetzen.
Leider sind aber die Zusammenhänge dieser Parameter dem Großteil der Fotografen nicht verständlich und es werden auf Kosten des Rauschens bei höheren ISO unnötige MPs von den Herstellern gefordert! Ein Großteil dieser Kameras wird mit Sensoren von über 16MP angeboten! Für einen Fernseher oder DINA3 genügen 8 MP locker!

Wenn allerdings nicht extreme Anforderungen an die Brennweite gestellt werden so ist man z.B. mit einer Sony Cyber-shot DSC-RX100 III (24-70mm) sehr, sehr gut aufgestellt.
Sie gleicht das Rauschen im Vergleich zur kleinsten mFT-Kamera GM-1 bei gleichem Gewicht durch ihr um 2 LW lichtstärkeres Objektiv wieder aus (am langen Ende 1:2.8 zu 1:5,6)

Der zweite Punkt, der derzeit gegen den Einsatz von relativ kleine Sensoren (< mFT) spricht ist das kurze Ende der Brennweite (Deine Anforderung 18mm entsprechend Vollformat)
Ein Killerkriterium wie ich auch ganz zu Anfang dieses Threads erwähnte (Spezialobjektive).
Der Großteil der Fotografen benötigt diese kurzen Brennweitenjedoch nicht. Sie sind fotografisch sehr schwierig einzusetzen und benötigen sehr viel an Übung.
Wenn es gut läuft wird ein Objekt in den Vordergrund gesetzt, die Blende zugeknallt und abgedrückt.
Schau Dir Deine 18mm Bilder mal sehr kritisch an. Mag ja sein, dass du die Brennweite beherrscht.

Wenn ich Dich zitieren darf:
icetiger hat geschrieben:Klar, ein 7er BMW ist technisch einem Golf/Astra/Focus/... überlegen - trotzdem sind die letzgenannten Fahrzeuge viel häufiger anzutreffen, weil für die Mehrheit eben im Gegensatz zum 7er BMW erschwinglich - und sie erfüllen ihren Zweck fast genauso gut wie der BMW.
Sind 24mm Brennweite nicht auch ausreichend? 24mm erfüllt den zweck fast genauso gut. Der Großteil der Fotografen fotografiert nicht unterhalb von 24mm...


icetiger hat geschrieben:..Schau' Dir einfach mal die immer wieder sehenswerten Fotos von Maja an! Maja kann sich eines der von Dir verwendeten Objektive sicher noch weniger leisten, als ich - und trotzdem ist bei ihr die G3 in sehr guten Händen!
Einspruch: Ich kenne Maja und ihre Bilder schon seit einiger Zeit und wir stehen in ganz gutem Kontakt zueinander. Habe sie schon Desöfteren beraten. So habe ich ihr auch vor einiger Zeit das sehr günstige 45er Zuiko empfohlen. Ein Objektiv welches ich auch sehr gerne einsetze.

Ach ja, bevor ich es vergesse: In Summe kommt für dich tatsächlich nach den Prämissenänderungen keine Bridge- oder Kompaktkamera in Frage. Für mich übrigens auch nicht, aber das habe ich auch zu anfangs so formuliert.


Viele Grüße

Andreas


P.S. Zu folgenden beiden unterstrichenen Sätzen: Ich habe sie mir einige male durchgelesen, verstehe jedoch nicht.
icetiger hat geschrieben:Mit der FZ 50 habe ich versucht, Fotos vom Eishockey aufzunehmen (max. ISO 400, das Ergebnis war mehr als fragwürdig - obwohl es in der Arena deutlich heller ist, als im Zirkus!). Mit der GH2 und dem 14-140er klappt das sehr viel besser. Allerdings benötige ich dazu Brennweiten, die mit Lichtstärke 2,8 und höher - falls überhaupt erhältlich - nicht kompatibel zu meinem Gehaltszettel sind.*)
Kannst Du unter diesen Bedingungen mit der GH2 besser als mit der FZ50 arbeiten oder nicht, da Dir das nötige Kleingeld fehlt? Wie gesagt ein 45er Zuiko ist sehr gut und günstig (evtl. gebraucht kaufen, wie Maja?)
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von available » Dienstag 6. Januar 2015, 11:53

Hallo Reinhard,

Deiner Argumentation kann ich gut folgen. Genau diesen Aspekt habe ich auch zu Anfang geschrieben.
=> Fazit: Eine Systemkamera lohnt sich erst beim Einsatz von lichtstarken oder Spezialobjektiven!
Diese gibt es auch entgegen einiger Vermutungen schon relativ preiswert (20er, 45er).
Cristobal hat geschrieben:PS.: für mich passt das "Handgefühl" bei z.B. der FZ1000 nicht, und das wäre für mich ausschlaggebend.
Wie ich immer wieder schreibe der in meinen Augen wichtigeste Aspekt! Eine Kamera die nicht richtig in der Hand liegt bleibt zuhause.

Viele Grüße

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Rossi2u » Dienstag 6. Januar 2015, 13:45

Die FZ1000 ist eine richtig, richtig gute Cam. Mit der ich beim Ausprobieren auch richtig schicke Fotos geschossen hab. Mit der ich vermutlich genau so gute (oder schlechte) Bilder machen würde wie mit MFT. Deren Qualität/Eigenschaften in 99,5 % der Fälle auch ausreichen würden - und 0,4 Prozent wären dann auch noch mit "na und" erledigt.

Dennoch: Niemals würde ich sie mir kaufen oder haben wollen.

1. Ich will (!) keinen Motorzoom.
2. Ich hab mir ein System gekauft, um mit Festbrennweiten zu fotografieren, will eigentlich nicht mehr (oder möglichst nicht mehr) zoomen. Klar: Es gibt Situationen, in denen man den Standort nicht wechseln kann. Bei vielem anderen ist Zoomerei oft Faulheit, bei der man sich dann den am wenigsten schlechten Kompromiss an seinem derzeitigen Standort sucht. "Meine" Brennweiten hab ich jetzt - und das 12-35 ist mir nur zugelaufen, weil ich nicht nein sagen konnte/durfte.
3. Es gibt eine Theorie: "Falsches Objektiv drauf" gibt es nicht. Es gibt nur eine falsche Herangehensweise. Dann mache ich eben das Bild, das ich gerade machen kann - das bestmögliche. Dann gäbe es nämlich auch ein "Falsche Brennweite" - und das kann beim Motorzoom genau so fatal sein in spontanen Schüssen wie "Falsches Objektiv" - Schnappschussszene vergangen, wenn ich vom WW auf Tele muss - beim manuellen Zoom ist das ein Dreh... -> Punkt 1.
4. Ich "brauche" in 98 Prozent der Zeit keine Brennweiten, die länger sind als das, was mit meiner X10 möglich ist - und in 100 Prozent nicht mehr als das Doppelte. Die restlichen 2 -> Punkt 3.
5. Das Anfass/Nutzungsgefühl einer GH3 ist eine andere Hausnummer. Da können auch die tollen OM-Ds und viele andere mehr nicht mithalten.
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Ich hoffe, nicht auf verlorenem Posten zu stehen...

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von popeye71 » Dienstag 6. Januar 2015, 17:56

Hallo in die Runde,

ich hatte ja bereits erwähnt, das ich die G6 mit dem 14-140 zusammen mit der FZ1000 testen möchte. Meine "Befürchtungen" sind nahezu bestätigt worden. Die FZ1000 steht der G6, wohlgemerkt mit dem Standardobjektiv ( und dem Tele 100-300) im nichts nach. Im Gegenteil, Ich war mit der FZ irgendwie immer besser bedient. Zumindest bei unserem sehr ausgedehnten Waldspaziergängen im Schnee und eben in den Alltagssituationen über den Tag. Auch im Haus bei angenehmen Lichtverhältnissen, konnte ich sehr schöne Bilder machen. Im Haus selber, habe ich dann im direkten Vergleich, G6 + 20mmf1.7 ~~ der FZ1000 einige Bilder gemacht.
Gleicher Bildausschnitt, gleiche Einstellungen. Hierbei habe ich schon gesehen, dass das BQ mit der G6 besser ist. Sicher, bei diesem Test, hätte ich mich auch vom Objekt weiter weg bewegen können, dann hätte ich das BQ bestimmt auch hinbekommen, wenn das Licht noch gereicht hätte. Bei der FZ1000 ist bei zunehmend schlechteren Licht, einfach Schluß. Ist das Licht gut und der ISO bei 800 ist alles top. (Okee ISO 1600 geht auch noch). Klar, kann man dann das "gleiche" Bild mit einer leichteren Kamera machen.

Dennoch, ich habe Sie jetzt seit Freitag bewusst (wegen der Größe und Gewicht) nahezu in jeder Situation bei mir getragen. Auch heute wieder. Ich hatte sie einfach in meiner Umhängetasche mit dabei und bei Bedarf habe ich einfach das Foto gemacht. Sie ist wirklich ein sehr guter Allrounder. Die Größe und das Gewicht, welches hier in diesem Thread oft bemängelt wird, fällt gar nicht ins Gewicht. Sie liegt einfach sehr gut in der Hand. Handlicher als die G6 und ich habe keine gr0ßen Hände.

Ja was soll ich sagen. Ich behalte die FZ1000. Die G6 aber auch :-) Nur werde ich keine Zooms an die G6 anbringen. Zur G6 und dem 20/f1.7 kommt noch das Oly 45/f1.4. Somit bin ich erstmal gut aufgestellt. Schade dass das Sigma 60mm/f2.8 keinen Stabi hat, sonst wäre das auch noch eines gewesen. Mit dieser Kombi bin ich für meine Verhältnisse für jede Situation bestens aufgestellt.

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Matthias » Dienstag 6. Januar 2015, 18:33

available hat geschrieben:Hallo Icetiger,

sicherlich 1 Stunde an Zeit habe ich nun in dieses Schreiben investiert. Ich hoffe es hat sich gelohnt. Wenn nicht für Deich so vielleicht für den ein oder anderen...b
Hallo Andreas
und auch an Alle: Ja, es wird fleissig und mit Interesse mitgelesen für jemand, der sich dafür interessiert und hab auch den Link weitergegeben. :roll:

Herzlichen Dank

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Karoline » Dienstag 6. Januar 2015, 19:03

Nicht nur mitgelesen. Ich habe mir heute im Laden die FZ 1000 angesehen, damit ich mal weiß, was groß und schwer ist.
Also, macht weiter so. Mich interessiert es jedenfalls auch sehr.
Viele Grüße
Karoline

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von fox » Dienstag 6. Januar 2015, 19:12

Ja, bitte, weitermachen. Die FZ ist für mich kein Thema, denn das wäre eine Kamera, die dann doch wieder öfter das Haus hüten müßte, während ich unterwegs bin. Trotzdem habe ich hier viel gelernt, danke auch.

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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Tanz(fleder)maus » Dienstag 6. Januar 2015, 19:16

Ich lese hier auch interessiert mit, da ich selbst die FZ1000 seit ein paar Monaten habe
und ein guter Freund von mir nun ebenfalls zunehmend mit der Anschaffung liebäugelt.
Er fotografiert aktuell mit einer Nikon DSLR, hat auch eine FZ150, überlegt nun, beide zu verkaufen.
Die FZ150 hat er eigentlich kaum benutzt, nur für ein paar Makros, wegen des Schwenkdisplays.
Der elektronische Sucher hatte ihm nicht zugesagt und daher sattelte er wieder zur DSLR um.
Inzwischen hat er aber immer weniger Lust, viel Ausrüstung mitzuschleppen und meist findet er,
dass meine Aufnahmen mit FZ-Modellen ihm sowieso besser gefallen. (dabei macht er tolle Fotos).
Morgen will er sich meine FZ1000 nochmal in Ruhe ansehen und ein bißchen testen.
Ich bin gespannt... aber wenn's dazu führt, dass er wieder mehr Freude am Fotografieren bekommt,
wär es ja schön. Im Moment liegt seine Nikon fast nur noch im Schrank und setzt Staub an.

P.S. Falls hier jemand zufällig eine noch fast neuwertige FZ150 sucht, einfach ne PN schicken.
TZ 10, FZ 200, FZ 1000
Achromate Raynox DCR150 + 250
Bitte keine eigenen Bilder in meinen Threads einstellen, Danke!

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Berniyh
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Re: Heute letzter Test. G6 oder fz1000

Beitrag von Berniyh » Dienstag 6. Januar 2015, 20:30

BQ? Bildqualität, Barbeque?

Was soll das heißen? Bitte verwendet doch keine so komischen Abkürzungen.
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
Software: Darktable, (selten) GIMP

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