Gonzo hat geschrieben:
Da der Foto-Sektor noch von nur wenigen Firmen bedient wird, die alle einen Namen zu verlieren haben, nehme ich auch an, dass das erstmal noch eine Weile so bleibt. Aber sobald der Marktdruck sich durch neu auf der Bildfläche erscheinender Billiganbieter auf den Rest der ANbieter erhöht, wird es leider auch hier nicht auszuschließen sein, dass ein Kamera beim Verkaufstart einfach Buggy ist.
Das ist doch heute bereits schon so.... Wenn man sich ansieht, welche Fehler bei fast jedem Hersteller kurz nach Release einer Kamera "gefixt" werden,
sieht man definitiv, dass da ganz schöne Klopper drin sind. Manche Fehler eher trivialer Natur werden teils gar nicht gefixt... aus welchen Gründen auch immer.
(Ich habe manchmal, dass die Konzernstrukturen verhindern dass ganz offensichtliche Fehler, die von den Nutzern rauf- und runter gemeldet werden, nie "oben" in der Hierarchie ankommen.. und was nicht auf der ToDo-Liste der Firmware-Entwickler landet, wird dann auch einfach nicht gefixt, selbst wenn der Fehler einen anspringt.)
Und auch bei jedem weiterem Firmware-Update sollte man vorsichtig sein.. .wie neulich erst das Firmware-Update von Panasonic, das nach kurzer Zeit erstmal wieder "suspended" wurde wegen offenkundiger Fehler. Da hat man eine schöne Tradition von Canon wiederbelebt, die machen das in schöner Regelmäßigkeit dass die Firmware-Updates herausbringen, die sie kurz danach wieder zurückziehen müssen.
Seit froh, wenn das nur Firmware-Fehler sind.. Pentax hatte in letzter Zeit ein sehr glückliches (vorsicht, Ironie!) Händchen was Konstruktionsfehler anging.
Die K-7 hatte ein Phänomen das ging als "shutter induced blur" in die Kamerageschichte ein. Sprich: "Verschluß-induzierte-Unschärfe".
Starker Begriff, oder?
Beschrieb ein Phänomen, wonach man beobachten konnte, dass Bilder mit 1/125 s UNSCHÄRFER waren als mit 1/60 s ... gab da nette statistische Auswertungen
zu. (Es geht hier nicht um die Unschärfe durch bewegte Objekte, sondern um Verzittern und so weiter..). Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein.
Hing wohl damit zusammen, dass der Massenausgleich des Verschlusses nicht so ganz hundertpro war und bei manchen Verschlußzeiten Vibrationen auftraten.. Tja. (Ich habe eine K-7, für meinen Geschmack trat der Fehler nicht sooo prägnant auf, zumal er sich wohl auch von der Intensität je nach Gewicht an der Kamera (Batteriegriff, Objektive) ändert, aber immerhin..)
Manche träumten von einen Firmware-Fix via dem bei Pentax ja schnell-beweglichen Sensor der Stabilisierungssystems.. aber war wohl nicht machbar oder
Pentax konnte/wollte nicht.
Heftiger war dann schon diese Fehlfokus Arie bei den aktuellen Pentax K-5 und K-r. Je nach Lichttemperatur liegt da bei manchen Exemplaren
der Fokus mal gerne daneben. Warum, weiß keiner so genau bzw. Pentax hat sich meines Wissens nie so richtig dazu geäußert.
Es gab ein Firmware-Update dür die (teurere) K-5, dass das Problem wohl zumindest etwas milderte, die K-r bekam überhaupt keines, was manche
zutiefst empörte und in die Arme anderer Hersteller trieb. Ich vermute, das Problem lag wohl auch hier hardwareseitig und war bestenfalls etwas
minderbar durch Firmware.
Soviel zu Bananensoftware (und Bananenhardware). Das Thema "buggy bei Marktstart" ist kein Zukunftsthema, wir sind schon lange mittendrin..
Übrigens.. Hat die GH2 nicht auch irgendwo einen Bug bei der Belichtungsreihe?

Mir war so...