Farbarme Fotos
Farbarme Fotos
Ich habe mal exenplarisch ein Foto beigefügt um zu zeigen was ich meine.
Dazu meine Fragen.
Was kann man beim Aufnehmen ändern um wieder Farbe ins Spiel zu bekommen.
Was war mein Fehler beim Aufnehmen?
Da ich nicht weiß ob alle Daten mit rüberkommen hier der Steckbrief.
Aufnahmezeit 18:18 Uhr Dämmerung ISO 1600, 140mm (14-140) Blende 5.8 1/200 Mehrfeld und Automatik.
Falls noch weitere Fragen sind, nur her damit.
Danz ganze passierte nur ab einer ISO oberhalb 640 Die *.raw ist zum Glück vorhanden
und, wie dreht man hier das Bild?
Dazu meine Fragen.
Was kann man beim Aufnehmen ändern um wieder Farbe ins Spiel zu bekommen.
Was war mein Fehler beim Aufnehmen?
Da ich nicht weiß ob alle Daten mit rüberkommen hier der Steckbrief.
Aufnahmezeit 18:18 Uhr Dämmerung ISO 1600, 140mm (14-140) Blende 5.8 1/200 Mehrfeld und Automatik.
Falls noch weitere Fragen sind, nur her damit.
Danz ganze passierte nur ab einer ISO oberhalb 640 Die *.raw ist zum Glück vorhanden
und, wie dreht man hier das Bild?
- basaltfreund
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Re: Farbarme Fotos
du musst das Bild in deinem Bildbearbeitungsprogramm drehen, hier geht ds nicht. Das Bild darf dann, weil Hochformat nicht mehr als 768 Pixel haben.
Schätze mal das durch Dämmerlicht das Ganze etwas flau herüberkommt, darum ist hier etwas Nachbearbeitung angesagt. ISO1600 ist für die Kamera auch schon die obere Grenze, ist aber durch etwas entrauschen und Nachschärfen noch gut in den Griff zu kriegen. Aus dem RAW kannst du sicher noch viel mehr herausholen.
Schätze mal das durch Dämmerlicht das Ganze etwas flau herüberkommt, darum ist hier etwas Nachbearbeitung angesagt. ISO1600 ist für die Kamera auch schon die obere Grenze, ist aber durch etwas entrauschen und Nachschärfen noch gut in den Griff zu kriegen. Aus dem RAW kannst du sicher noch viel mehr herausholen.
viele Grüsse aus der Eifel Michael
G3 - Kit 14-42 - Raynox 150 - Pana 100-300 | SONY RX100M3 | SAMSUNG S7edge
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-
Valentino
Re: Farbarme Fotos
Das Histogramm ist zusammengestaucht, wenig Lichter und kaum Tiefen. Ich bin nicht ganz sicher ob das die tatsächliche Lichtstimmung war.
Fakt ist aber auch dass bei diffusem Licht die Fotos so werden können.
Frage. Ist die Kamera neutral eingestellt, also Bildstil auf Standard und alle Parameter in der Mitte?
Fakt ist aber auch dass bei diffusem Licht die Fotos so werden können.
Frage. Ist die Kamera neutral eingestellt, also Bildstil auf Standard und alle Parameter in der Mitte?
- Wolfgang B.
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Re: Farbarme Fotos
Hallo nixwiss,
ich schließe mich der Meinung von Valentino an. Bei korrekter Belichtung und neutral eingestellter Kamera (Menüpunkt Bildstil) sowie intakter Kamera sollten auch bei ISO 1600 nicht derart kontrastarme Bilder rauskommen.
Wenn dort alles neutral eingestellt ist, solltest Du mal versuchen, auf die Werkseinstellungen zurück zu setzen.
Vielleicht zeigst Du uns ja auch ein paar Fotos, die bei guten Lichtverhältnissen aufgenommen worden sind. Der Löwe ist ja bei bereits einsetzender Dämmerung fotografiert worden. Und (Scherz an): nachts sind alle Katzen grau. (Scherz aus)
Liebe Grüße, Wolfgang
ich schließe mich der Meinung von Valentino an. Bei korrekter Belichtung und neutral eingestellter Kamera (Menüpunkt Bildstil) sowie intakter Kamera sollten auch bei ISO 1600 nicht derart kontrastarme Bilder rauskommen.
Wenn dort alles neutral eingestellt ist, solltest Du mal versuchen, auf die Werkseinstellungen zurück zu setzen.
Vielleicht zeigst Du uns ja auch ein paar Fotos, die bei guten Lichtverhältnissen aufgenommen worden sind. Der Löwe ist ja bei bereits einsetzender Dämmerung fotografiert worden. Und (Scherz an): nachts sind alle Katzen grau. (Scherz aus)
Liebe Grüße, Wolfgang
G70, G81
Nikon, Canon sprach die Tante, als sie Lumix noch nicht kannte.
http://ansichtssachen.bruchhagen.de
Unser Skulpturen-Flickr: https://www.flickr.com/photos/christa-u ... ang/albums
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- jessig1
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Re: Farbarme Fotos
Hallo,
diffuses Licht und Dämmerung kann keine stahlenden Farben auf den Sensor bringen.
Außerdem ist das Motiv farblich ja schon recht eintönig (grau und braun).
Du darfst das Bild auch nicht damit vergleichen was du selbst gesehen hast. Der Sensor zeichnet das auf, was er tatsächlich "sieht".
Für dich sieht das immer etwas anders aus, da dein Gehirn dir nicht nur das zeigt was du siehst, sondern das Gesehene mit gemachten Erfahrungen vermischt.
Heißt vereinfacht: du siehst in der Dämmerung zB eine Sonnenblume immer noch kräftig gelb weil du weißt, dass sie gelb ist. Dein Sensor "sieht" aber nur ein flaues Gelb, da ihm das Licht fehlt.
Gruß Jürgen
diffuses Licht und Dämmerung kann keine stahlenden Farben auf den Sensor bringen.
Außerdem ist das Motiv farblich ja schon recht eintönig (grau und braun).
Du darfst das Bild auch nicht damit vergleichen was du selbst gesehen hast. Der Sensor zeichnet das auf, was er tatsächlich "sieht".
Für dich sieht das immer etwas anders aus, da dein Gehirn dir nicht nur das zeigt was du siehst, sondern das Gesehene mit gemachten Erfahrungen vermischt.
Heißt vereinfacht: du siehst in der Dämmerung zB eine Sonnenblume immer noch kräftig gelb weil du weißt, dass sie gelb ist. Dein Sensor "sieht" aber nur ein flaues Gelb, da ihm das Licht fehlt.
Gruß Jürgen
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Alle wußten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.
https://www.flickr.com/photos/jessig1je" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: Farbarme Fotos
Mit diesem Objektiv sind die vorliegenden Lichtbedingungen um kurz nach 18:00 Uhr schon eine kleine Herausforderung um optimale Farben und Kontrast zu erreichen.
Ein gestauchtes Histogramm mit fehlenden Lichtern und Tiefen ist allerdings ohne Eingriff in die Automatik ein nicht überraschendes Ergebnis.
Anderseits sind es genau diese Lichtbedingungen die Details sichtbar machen, welche um 12 Uhr Mittags überstrahlen oder absaufen!
Es lohnt sich also mit der Materie zu beschäftigen!
Workflow:
Die 1/200 Sek. benötigst Du im ersten Ansatz um evtl. Bewegungsunschärfen der Löwin und trotz Stabi Verwacklungen zu vermeiden.
ISO 1600 sind das Ergebnis aus der mageren Offenblende f/5.8 und dem "Zeitwunsch".
Unter solchen Bedingungen mache ich mehrere Bilder und belichte möglichst weit nach rechts (d.h. bis kurz vor dem Sensorclippen) um den Sensor optimal zu bedienen.
Das Resultat daraus wäre allerdings eine verlängerte Belichtungszeit mit dem oben genannten Risiko. => eine gute Kamerahaltung, Abstützen etc. ist erforderlich und der Ausschuß steigt.
Die Nachbearbeitung (Belichtungskorrektur, Farben, Kontrast) erfolgt anschleißend im RAW.
Wenn Du OOC Bilder benötigst wird das nicht leichter sondern eher schwerer.
Die Einstellung der richtigen Farbtemperatur ist erforderlich und ein passender Bildstil (hier je nach Geschmack mit krätigeren Farben) muss gewählt werden.
Wie ich aus dem Exifs erkennen kann hattest du aber sämtliche Parameter auf "Normal".
Für OOC müsstest Du hier eingreifen.
Exposure Bias - 0 EV
Contrast - Normal
Saturation - Normal
Sharpness - Normal
White Balance - Auto
Viele Grüße
Andreas
Ein gestauchtes Histogramm mit fehlenden Lichtern und Tiefen ist allerdings ohne Eingriff in die Automatik ein nicht überraschendes Ergebnis.
Anderseits sind es genau diese Lichtbedingungen die Details sichtbar machen, welche um 12 Uhr Mittags überstrahlen oder absaufen!
Es lohnt sich also mit der Materie zu beschäftigen!
Workflow:
Die 1/200 Sek. benötigst Du im ersten Ansatz um evtl. Bewegungsunschärfen der Löwin und trotz Stabi Verwacklungen zu vermeiden.
ISO 1600 sind das Ergebnis aus der mageren Offenblende f/5.8 und dem "Zeitwunsch".
Unter solchen Bedingungen mache ich mehrere Bilder und belichte möglichst weit nach rechts (d.h. bis kurz vor dem Sensorclippen) um den Sensor optimal zu bedienen.
Das Resultat daraus wäre allerdings eine verlängerte Belichtungszeit mit dem oben genannten Risiko. => eine gute Kamerahaltung, Abstützen etc. ist erforderlich und der Ausschuß steigt.
Die Nachbearbeitung (Belichtungskorrektur, Farben, Kontrast) erfolgt anschleißend im RAW.
Wenn Du OOC Bilder benötigst wird das nicht leichter sondern eher schwerer.
Die Einstellung der richtigen Farbtemperatur ist erforderlich und ein passender Bildstil (hier je nach Geschmack mit krätigeren Farben) muss gewählt werden.
Wie ich aus dem Exifs erkennen kann hattest du aber sämtliche Parameter auf "Normal".
Für OOC müsstest Du hier eingreifen.
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Pan 7-14/14-42/1.2 42,5/45/100-300
Nokt 0.95/25
Oly 45/75/12-40/40-150
Zeiss 1.4/50/85
Canon 70-200
Leica Summicron-M 2/50
Zuiko FT 2/14-35/50/150
Elinchrom
Gorilla/Benro B0,Sirui T025/C10/N2004/K20x,Nodalninja, Pelicase
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Re: Farbarme Fotos
Ich versteht das Problem nicht. Ist doch alles fein. Das Histogramm ist überhaupt nicht gestaucht. Es läuft schön gaussglockenförmig oben und unten aus. Kann man auch bei Konstrast- und Sättigungsverstärkung schön ohne Probleme auslaufen lassen. Besser zu wenig Kontrast als zuviel.
Ja ok. Solche Bilder, auch bei trüben Wetter, werden nun keine Ideal-Sonnenscheinbilder. Aber technisch sind sie friedlich und alles andere als schlecht.
Ob Dämmerlicht oder nicht. Es kommt nie auf die absoluten Lichthelligkeiten an. Nur auf die Verteilung. Beim Dämmerlicht ist es nicht das Dämmerlicht, sondern das fehlende Direktlicht der Sonne.
Man kann auch eine Landschaft im Mondschein wie bei hellem Sonnenschein aussehen lassen, solange Himmel und künstliche Beleuchtung nicht im Bild ist. Und umgekehrt ein Sonnenscheinbild wie ein Mondscheinbild. Es kommt nur auf die relativen Lichtunterschiede für eine Lichtstimmung an. Nicht auf die absoluten. Die Kamera sieht anders. Das Auge nicht objektiv. Die Kamera leidet auch nicht an nächtlicher Farbblindheit und auch nicht an erhöhter Blauempfindlichkeit bei Dämmerlicht.
ISO 1600 hat weniger Dynamik, ca. 7-8 Blenden. Bei 1600 sind es 11-12.
Aber das es farbmässig anders ist, konnte ich nicht beobachten. Manchmal photographiere ich am Tag versehentlich mit den noch eingestellten 1600. Dann wiederhole ich das Photo mit 160. Kein Unterschied in den Farben nur im Rauschen und deswegen auch in der Schärfe.
Das konkrete Bild ist auch eine Teleaufnahme mit 140 mm! Nicht vernachlässigen. Von allen Einflüssen für ein flaues Bild ist das mutmaßlich die Größte. Ist halt viel mehr (trübe) Luft dazwischen, als wenn man mit 7 mm näher rangegangen wäre.
Ja ok. Solche Bilder, auch bei trüben Wetter, werden nun keine Ideal-Sonnenscheinbilder. Aber technisch sind sie friedlich und alles andere als schlecht.
Ob Dämmerlicht oder nicht. Es kommt nie auf die absoluten Lichthelligkeiten an. Nur auf die Verteilung. Beim Dämmerlicht ist es nicht das Dämmerlicht, sondern das fehlende Direktlicht der Sonne.
Man kann auch eine Landschaft im Mondschein wie bei hellem Sonnenschein aussehen lassen, solange Himmel und künstliche Beleuchtung nicht im Bild ist. Und umgekehrt ein Sonnenscheinbild wie ein Mondscheinbild. Es kommt nur auf die relativen Lichtunterschiede für eine Lichtstimmung an. Nicht auf die absoluten. Die Kamera sieht anders. Das Auge nicht objektiv. Die Kamera leidet auch nicht an nächtlicher Farbblindheit und auch nicht an erhöhter Blauempfindlichkeit bei Dämmerlicht.
ISO 1600 hat weniger Dynamik, ca. 7-8 Blenden. Bei 1600 sind es 11-12.
Aber das es farbmässig anders ist, konnte ich nicht beobachten. Manchmal photographiere ich am Tag versehentlich mit den noch eingestellten 1600. Dann wiederhole ich das Photo mit 160. Kein Unterschied in den Farben nur im Rauschen und deswegen auch in der Schärfe.
Das konkrete Bild ist auch eine Teleaufnahme mit 140 mm! Nicht vernachlässigen. Von allen Einflüssen für ein flaues Bild ist das mutmaßlich die Größte. Ist halt viel mehr (trübe) Luft dazwischen, als wenn man mit 7 mm näher rangegangen wäre.
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
Pentacon 29/f2.8, Pentacon 50/f1.8, Pentacon 135/f2.8
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Re: Farbarme Fotos
Darüber kann ich nicht lachen. Denn es ist grundfalsch!Wolfgang B. hat geschrieben:Der Löwe ist ja bei bereits einsetzender Dämmerung fotografiert worden. Und (Scherz an): nachts sind alle Katzen grau. (Scherz aus)
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Re: Farbarme Fotos
Zumindest für's menschliche Auge stimmt's.ThomasT hat geschrieben:Darüber kann ich nicht lachen. Denn es ist grundfalsch!Wolfgang B. hat geschrieben:Der Löwe ist ja bei bereits einsetzender Dämmerung fotografiert worden. Und (Scherz an): nachts sind alle Katzen grau. (Scherz aus)
Horst
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Lenno
Re: Farbarme Fotos
Ist denn früh morgens bzw. spät abends überhaupt das ganze Farbspektrum vorhanden?
Ich denke nicht, zumindest wenn man dem automatischen Weißabgleich und der angezeigten Farbtemperatur
Kelvin Zahl glauben darf.
Es werden also Farben anders angezeigt, als dies um die Mittagszeit wäre.
Ich denke nicht, zumindest wenn man dem automatischen Weißabgleich und der angezeigten Farbtemperatur
Kelvin Zahl glauben darf.
Es werden also Farben anders angezeigt, als dies um die Mittagszeit wäre.
Re: Farbarme Fotos
Zusätzlich sinkt der Dynamikumfang mit steigender ISO. Schwarz ist nicht mehr schwarz und kann nur in der Nachbearbeitung in den Tonwerten verschoben werden.Lenno hat geschrieben:Ist denn früh morgens bzw. spät abends überhaupt das ganze Farbspektrum vorhanden?
Ich denke nicht, zumindest wenn man dem automatischen Weißabgleich und der angezeigten Farbtemperatur
Kelvin Zahl glauben darf.
Es werden also Farben anders angezeigt, als dies um die Mittagszeit wäre.
Wie immer auf Kosten anderer Tonwerte.
Tut mir leid Thomas: Das ist wenn ich Deine eigenen Worte gebrauchen darf grundfalsch!ThomasT hat geschrieben:ISO 1600 hat weniger Dynamik, ca. 7-8 Blenden. Bei 1600 sind es 11-12.
Viele Grüße
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Re: Farbarme Fotos
ThomasT hat geschrieben:
Diesen 'normalen' Qualitätsansprüchen genügt das vom Threadgeber gezeigte Foto nicht, denn es ist farb- und kontrastarm und muss daher leider nachbearbeitet werden.
Ich muss zugestehen, dass ich als Erklärung für die mangelnde Qualität des Fotos nur das wahrscheinlich vorhandene Dämmerungslicht und möglicherweise in der Luft vorhandene Dunst- bzw. Staubpartikel habe. Ansonsten bin ich da mit meinem Latein am Ende.
Es hilft aber nicht, das Foto nach dem Motto, 'ist doch alles fein' schönzureden. Zudem wage ich Deine Ausführungen in weiten Teilen in Zweifel zu ziehen. Für Farben und Kontrast des von der Kamera abgebildeten Objektes sind sehr wohl Lichtmenge und Lichtspektrum maßgebend. Beides verändert sich aber von Tageszeit zu Tageszeit. Von daher halte ich Deine These, man könne eine Landschaft unter gewissen Bedingungen im Mondlicht so aussehen lassen wie bei hellem Sonnenschein, für irrelevant. - Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man vieles aber nicht alles. Deine Ausführungen helfen dem Threaderöffner nicht weiter.
Im Übrigen wissen wir alle, dass eine Kamera anders 'sieht' als das menschliche Auge. Ich hatte daher meinen Spruch von den grauen Katzen ausdrücklich als Scherz bezeichnet. Ich sehe keinen Grund, darauf rumzureiten.
Mfg, Wolfgang B.
Ich weiß nicht, ob das, was Du schreibst, dem Threadgeber wirklich weiter hilft. Viele Fotografen erwarten, dass typischerweise Bilder OOC aus ihrer Kamera herauskommen, die ohne weitere Nachbearbeitung 'vorzeigbar' sind, d.h. Qualitätsansprüchen genügen, die als 'normal' angenommen werden. - Diese Erwartungshaltung entspricht zwar nicht unbedingt meiner oder Deiner, sie ist aber ohne Zweifel legitim.Ich versteht das Problem nicht. Ist doch alles fein.
Diesen 'normalen' Qualitätsansprüchen genügt das vom Threadgeber gezeigte Foto nicht, denn es ist farb- und kontrastarm und muss daher leider nachbearbeitet werden.
Ich muss zugestehen, dass ich als Erklärung für die mangelnde Qualität des Fotos nur das wahrscheinlich vorhandene Dämmerungslicht und möglicherweise in der Luft vorhandene Dunst- bzw. Staubpartikel habe. Ansonsten bin ich da mit meinem Latein am Ende.
Es hilft aber nicht, das Foto nach dem Motto, 'ist doch alles fein' schönzureden. Zudem wage ich Deine Ausführungen in weiten Teilen in Zweifel zu ziehen. Für Farben und Kontrast des von der Kamera abgebildeten Objektes sind sehr wohl Lichtmenge und Lichtspektrum maßgebend. Beides verändert sich aber von Tageszeit zu Tageszeit. Von daher halte ich Deine These, man könne eine Landschaft unter gewissen Bedingungen im Mondlicht so aussehen lassen wie bei hellem Sonnenschein, für irrelevant. - Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man vieles aber nicht alles. Deine Ausführungen helfen dem Threaderöffner nicht weiter.
Im Übrigen wissen wir alle, dass eine Kamera anders 'sieht' als das menschliche Auge. Ich hatte daher meinen Spruch von den grauen Katzen ausdrücklich als Scherz bezeichnet. Ich sehe keinen Grund, darauf rumzureiten.
Mfg, Wolfgang B.
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Nikon, Canon sprach die Tante, als sie Lumix noch nicht kannte.
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Re: Farbarme Fotos
Ach Andreas, warum denn jetzt so auf diese Art,
Es ist doch recht offensichtlich, dass Thomas 160 Iso meinte, oder
Also ist es nicht grundfalsch, sondern Thomas hat sich vertippt.
Es ist doch recht offensichtlich, dass Thomas 160 Iso meinte, oder
Also ist es nicht grundfalsch, sondern Thomas hat sich vertippt.
Zuletzt geändert von partisan am Sonntag 12. Oktober 2014, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Lenno
Re: Farbarme Fotos
Erwartungshaltung legitim, stimme ich zu.Wolfgang B. hat geschrieben:
Viele Fotografen erwarten, dass typischerweise Bilder OOC aus ihrer Kamera herauskommen, die ohne weitere Nachbearbeitung 'vorzeigbar' sind, d.h. Qualitätsansprüchen genügen, die als 'normal' angenommen werden. - Diese Erwartungshaltung entspricht zwar nicht unbedingt meiner oder Deiner, sie ist aber ohne Zweifel legitim.
Mfg, Wolfgang B.
Es ist aber leider ein Trugschluss dies bei einem Raw Bild zu erwarten.
Fotografieren ist nur die halbe Arbeit, denn ein Raw ist kein Endprodukt - es steht in jedem Falle Bildbearbeitung an.
- Wolfgang B.
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Re: Farbarme Fotos
Kein Widerspruch David, aber der Eröffner des Threads hat nur geschrieben, dass das RAW vorhanden ist. Er hat nicht geschrieben, dass das gezeigte Foto aus einem RAW entwickelt worden ist. - Deshalb habe ich angenommen, dass es sich um ein von der Kamera erzeugtes jpg OOC handelt.
Ansonsten hast Du recht: Mit einem RAW muss man umgehen können und ein bisschen Nacharbeit reinstecken.
Liebe Grüße, Wolfgang
Ansonsten hast Du recht: Mit einem RAW muss man umgehen können und ein bisschen Nacharbeit reinstecken.
Liebe Grüße, Wolfgang
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