GX7: Scharfe Fotos neuerdings Glückssache
Verfasst: Sonntag 14. Juni 2015, 20:30
Hi zusammen,
ich mag nicht wirklich an einen Defekt glauben, aber irgendwie verhält sich die GX7 seit Kurzem sehr seltsam:
Ich nutze relativ häufig alte Leica-R-Linsen an der GX7, hier hauptsächlich das Summicron R 50/2 und das Vario Elmarit 75-200/4.5.
Montiert werden sie über einen ziemlich billigen (und billig verarbeiteten) Adapter, der einzige, der direkt lieferbar war.
Nun war ich heute im Biotop Störche und Wasserbüffel fotografieren und kein einziges Foto wurde scharf. Zumindest wurde es nicht dort scharf, wo ich die Schärfeebene hätte haben wollen.
Nachdem ich die Misere vom Morgen gesehen habe, habe ich mich erneut auf den Weg zum Biotop gemacht und weiter zu testen.
Ich nutzte jetzt den M-Modus, um mehr Einfluss auf möglichst kurze Belichtungszeiten zu bekommen, immerhin sind am langen Ende 400mm KB-Äquivalent.
Ausserdem nutzte ich ein Stativ.
Nun spielte ich auch mit den beiden Peaking-Modi, high und low.
Selbst wenn ich mit Stativ, wie eben beim Testen auf dem Balkon, ein statisches Objekt wie einen Kirchturm sicher per Focus-Peaking zum Strahlen bringe, ist in dem Bild absolut nichts scharf, siehe Anhang.
Das ist nicht immer so, aber doch sehr oft.
Häufig merke ich auch, dass die Schärfenebene einfach verschoben ist, die Schärfe ist da, und es ist auch wirklich knackscharf, allerdings an der falschen Stelle.
Ich verstehe das doch richtig: Das Objektiv ist per Adapter montiert, der Kamera ist das aber egal, da die Kamera mir per Peaking zeigt, wo sie die Schärfenebene vermutet/berechnet, unabhängig davon, was noch zwischen Sensor und Objektiv ist.
Im Anhang ein Bild, das zeigen soll, dass es funktioniert und eines, das zeigt, dass es selbst in Situationen, in denen man ein knackscharfes Bild bekommen sollte eben nicht geht.
Wäre über jeden Tipp dankbar,
Grüße,
Michael
Blumen: GX7 + Summicron-R 50/2 bei ca. f4, 1/320sek
Kirche: GX7 + Summicron-R 50/2 bei f5.6, 1/2500sek bei ISO 1600 mit Stativ
ich mag nicht wirklich an einen Defekt glauben, aber irgendwie verhält sich die GX7 seit Kurzem sehr seltsam:
Ich nutze relativ häufig alte Leica-R-Linsen an der GX7, hier hauptsächlich das Summicron R 50/2 und das Vario Elmarit 75-200/4.5.
Montiert werden sie über einen ziemlich billigen (und billig verarbeiteten) Adapter, der einzige, der direkt lieferbar war.
Nun war ich heute im Biotop Störche und Wasserbüffel fotografieren und kein einziges Foto wurde scharf. Zumindest wurde es nicht dort scharf, wo ich die Schärfeebene hätte haben wollen.
Nachdem ich die Misere vom Morgen gesehen habe, habe ich mich erneut auf den Weg zum Biotop gemacht und weiter zu testen.
Ich nutzte jetzt den M-Modus, um mehr Einfluss auf möglichst kurze Belichtungszeiten zu bekommen, immerhin sind am langen Ende 400mm KB-Äquivalent.
Ausserdem nutzte ich ein Stativ.
Nun spielte ich auch mit den beiden Peaking-Modi, high und low.
Selbst wenn ich mit Stativ, wie eben beim Testen auf dem Balkon, ein statisches Objekt wie einen Kirchturm sicher per Focus-Peaking zum Strahlen bringe, ist in dem Bild absolut nichts scharf, siehe Anhang.
Das ist nicht immer so, aber doch sehr oft.
Häufig merke ich auch, dass die Schärfenebene einfach verschoben ist, die Schärfe ist da, und es ist auch wirklich knackscharf, allerdings an der falschen Stelle.
Ich verstehe das doch richtig: Das Objektiv ist per Adapter montiert, der Kamera ist das aber egal, da die Kamera mir per Peaking zeigt, wo sie die Schärfenebene vermutet/berechnet, unabhängig davon, was noch zwischen Sensor und Objektiv ist.
Im Anhang ein Bild, das zeigen soll, dass es funktioniert und eines, das zeigt, dass es selbst in Situationen, in denen man ein knackscharfes Bild bekommen sollte eben nicht geht.
Wäre über jeden Tipp dankbar,
Grüße,
Michael
Blumen: GX7 + Summicron-R 50/2 bei ca. f4, 1/320sek
Kirche: GX7 + Summicron-R 50/2 bei f5.6, 1/2500sek bei ISO 1600 mit Stativ