Sensorgröße G6

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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Biggi 61
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Sensorgröße G6

Beitrag von Biggi 61 » Dienstag 31. Januar 2017, 21:27

Hallo,
ich habe eine Seite gefunden, die interessant aussieht, wenn ich wüsste, wie ich sie befüllen muss. ;)
Es geht darum, dass man den Bildwinkel berechnen kann. Ob man das jetzt wirklich braucht, weiß ich auch noch nicht. :oops:

http://www.elmar-baumann.de/fotografie/ ... inkel.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Wo ich das her habe?
Aus der Fotoschule

http://fotoschule.fotocommunity.de/wofu ... en-kannst/" onclick="window.open(this.href);return false;

Weiß jemand etwas darüber und kann es mir erklären? ;)

Viele Grüße
Brigitte
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jessig1
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von jessig1 » Dienstag 31. Januar 2017, 22:05

Es hat sich eingebürgert, daß das Kleinbildformat auch Vollformat genannt :mrgreen:, als Referenzgröße für die Sensorgröße gilt.
KB hat das Sensorformat 36x24mm. Die G6 hat einen Sensor von 17,3x13mm. Daraus ergibt sich der Cropfaktor.

Du brauchst also nix berechnen, sondern für die G6 nur merken, daß der Cropfaktor 2 ist. Das hat den Effekt, daß die Brennweite eines Objektives an der G6 die Wirkung - Bildwinkel der doppelten Brennweite hat.

Um zB das Gleiche auf ein Bild zu bekommen wie bei 50mm an KB brauchst du an der G6 25mm.

Alle anderen Bildwinkel bzw Cropfaktoren sind für dich erst interessant, wenn du dir eine andere Kamera mit einer anderen Sensorgröße zulegst.

Hier gibts dazu was zu lesen:

http://fotovideotec.de/cropfaktor/" onclick="window.open(this.href);return false;
Gruß Jürgen

Alle wußten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.

https://www.flickr.com/photos/jessig1je" onclick="window.open(this.href);return false;

mopswerk

Re: Sensorgröße G6

Beitrag von mopswerk » Mittwoch 1. Februar 2017, 07:56

Sowas hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bildwinkel" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Der Crop Faktor ist aber am Anfang mysteriöös, kann man aber auch so veranschaulichen: Mach in einen Karton zwei Rechtecke, ein kleines und ein großes und schau mal in gleichem Abstand durch. Das kleinere Rechteck ("großer Crop Faktor") bildet einen kleineren Bildausschnitt (bzw. Bildwinkel) ab, obwohl die Brennweite (des Auges) die gleiche ist. Es wirkt so, als ob mit dem kleinen Rechteck bei gleicher Brennweite mehr "Tele" möglich ist (=größere Brennweite). Das Verhältnis Bilddiagonale zweier Sensoren ist der Cropfaktor (wobei die Referenzdiagonale bezogen auf Kleinbildformat ist).
Mit dem Kartonexperiment kann man auch Brennweite simulieren: Weiter weghalten vom Auge und durchgucken (große Brennweite) > Auschnitt ist Tele, näher ans Auge halten (kurze Brennweite) > Ausschnitt ist Weitwinkel. Der Arm ist also der Zoom für dein Kartonobjektiv ;) (kurzer Arm, kurze Brennweite und entsprechend mit dem ausgestreckten Arm, alnge BRennweite ) !
PS: Sehr empfehlenswert ist das hier: http://www.fotolehrgang.de/" onclick="window.open(this.href);return false; ... auch als Buch

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Biggi 61
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Biggi 61 » Mittwoch 1. Februar 2017, 08:41

Vielen Dank Jürgen und Henrik,

diese Berechnung war nur für den Cropfaktor.
Ich weiß, dass es ihn gibt und ich ihn genauso wenig wie die Sensorgröße verändern kann.
Also wurde beides ganz tief im Hinterkopf abgelegt. ;)

Henrick, das mit dem Karton und den Löchern finde ich wirklich gut und verständlich.

Dabei fällt mir ein, dass ich es mir doch merken muss. Beim letzten Fotowalk wollte einer mit einer kleinen Nikon sich genau darüber mit mir unterhalten. :lol:
Wir hatten beide ein 14mm Objektiv und das sind dann bei mir so zu sagen (bitte nicht wörtlich nehmen) "28 mm". Da habe ich nur gesagt, dass ich einen Schritt zurück gehe und dann passt es wieder. ;)
Viele Grüße
Brigitte
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mopswerk

Re: Sensorgröße G6

Beitrag von mopswerk » Mittwoch 1. Februar 2017, 09:18

Biggi 61 hat geschrieben: Dabei fällt mir ein, dass ich es mir doch merken muss. Beim letzten Fotowalk wollte einer mit einer kleinen Nikon sich genau darüber mit mir unterhalten. :lol:
Wir hatten beide ein 14mm Objektiv und das sind dann bei mir so zu sagen (bitte nicht wörtlich nehmen) "28 mm". Da habe ich nur gesagt, dass ich einen Schritt zurück gehe und dann passt es wieder. ;)
Viele Grüße
Brigitte
Kann auch gut sein, dass die kleine Nikon einen noch kleineren Sensor als MFT hat: die Nikon 1 hat einen Crop von 2,7, die APSCs einen von 1,5 und wenn's ne Vollformat war, dann 1 ...

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zawiro
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von zawiro » Mittwoch 1. Februar 2017, 09:52

Biggi 61 hat geschrieben:Hallo,
ich habe eine Seite gefunden, die interessant aussieht, wenn ich wüsste, wie ich sie befüllen muss. ;)
Hallo Brigitte,
am Beispiel Pana 1.7/20mm Objektiv mit der G6 gib doch einfach mal ein:
Brennweite Objektiv auf KB bezogen: 20mm
Sensorbreite: 17 mm
Sensorlänge: 13 mm
Sensordiagonale...: Häkchen setzen
Klick auf "berechnen"

Ergebnis im Kästchen darüber:
Bildwinkel: 56,3 Grad
Sensordiagonale in mm: 21,400935

Für mich ist der Bildwinkel in der praktischen Anwendung eigentlich nicht relevant, aber das sieht bei anspruchsvolleren Fotografen sicher anders aus ;) .
Viele Grüße aus dem Chiemgau!
Wilfried
Nobody is perfect ;)



Lumix GX8, 14-140/II Pana, 20mm/1.7/II Pana, 9-18mm Olympus, Olympus 12-50mm, Sigma 60mm, Lumix LF1, Lumix TZ101
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Biggi 61
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Biggi 61 » Mittwoch 1. Februar 2017, 20:43

Vielen Dank Henrik,
meinst du, der wollte sich mit mir angeregt über die verschiendenen Crop-Faktoren unterhalten?!?! Wie schrecklich. :shock: :lol:

Ich werde mir jetzt einen Zettel mit den Daten in meine Fototasche packen. Falls so ein Thema wieder aufkommen sollte. ;)


Dankeschön Wilfried,
ich hatte gedacht, dass es etwas sehr interessantes sein könnte. Aber das ist Technik, mit der ich nichts anfangen kann.
Ich kann es doch so wie so nicht ändern und wenn ich weiß, was für einen Bildwinkel ich gerade habe, mache ich bestimmt keine besseren Bilder.
Dein letzter Satz hat mich voll überzeugt. ;)

Noch einmal ein Danke für Eure Hilfe
und viele Grüße
Brigitte
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Hanseat68 » Mittwoch 1. Februar 2017, 21:44

ohne mir die Links angesehen zu haben.
auf vielen Communitys und auch unter Fotografen wird der Begriff Brennweite im Cropfaktor schlicht und ergreifend falsch benannt.
viele meinen es handelt sich bei einem Cropfaktor Sensor um eine x Brennweite als zu KB.

es ändert sich nicht die Brennweite = die ist bei allen Sensor größen immer die selbe und bleibt die selbe
was sich ändert ist der Bildwinkel im Vergleich zum KB Format.
dies wird leider immer wieder falsch erklärt.
natürlich bedeutet in gewisserweise Brenweite = Bildwinkel.
aber auch wieder nicht = weil sich die Brennweite Nie ändert !!!
eine Brennweite von 12mm, verbleibt immer am mft Sensor 12mm
der Bildwinkel wäre aber als wenn man eine 24mm Brennweite bei einer KB Kamera benutzen würde.

hoffe ich habe jetzt nicht am Thema vorbei geschrieben :oops:
"fotografieren ist meine Möglichkeit eine Motivsituation im Bruchteil einer Sekunde im Sucher wahrzunehmen
und diesen Moment den man evtl. NIE wieder erhält und sieht festzuhalten"


Grüße aus dem Süderelberaum
Oliver

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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Biggi 61 » Donnerstag 2. Februar 2017, 08:48

Guten Morgen Oliver,
es gibt Themen, die sich verselbstständigen und daher hast du nicht am Thema vorbei geschrieben. ;)
Ich hatte einen Link gefunden, bei dem man die Sensorgröße (die ich nicht wusste, daher meine Frage) eingeben muss und dann passiert irgend etwas, was ich zu der Zeit noch nicht verstanden habe.
Das was passiert, ist die Berechnung vom Bildwinkel. :lol:

Und du magst bestimmt mit deiner Erklärung recht haben.

Ich muss aber gestehen, dass es Themen in der Fotografie gibt, die ich nie verstehen werde. Und der Bildwinkel gehört dazu.

Ich nehme es einfach so hin und glaube nicht, dass dieses Wissen meine Bilder verändern würde. ;)

Viele Grüße
Brigitte
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partisan
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Re: Sensorgröß

Beitrag von partisan » Donnerstag 2. Februar 2017, 09:50

Sensorgrösse: das ist für dich eine Zahl, die du nicht wissen musst, aber:

Beschäftige dch mal mit DOF (depth od field oder auch Schärfentiefe.! :idea:

Da geht es darum, was im Bild scharf ist und was nicht und in Unschärfe verschwimmt,
was ja gewollt sein kann, zb bei Portraits.
=> Bei Landschaften wiederum, will man ja zb oft alles scharf haben.

Wie errechnet sich die dof?

1. hängt sie von der Brennweite ab (je grösser die Brennweite, desto mehr Bereiche vor und hinter dem Punkt, auf den du Fokussierst verschwimmen in Unschärfe.

2. der Blende:
Offene Blende, bzw große Blende oder kleine Blendenzahl wie f 2,8: viel Unschörfe vor und hnter dem Fokuspunkt. Geschlossene Blende, bzw grosse Blendenzahl wie f 16: wenig Unnschärfe vor und hinter dem Fokuspunkt, d.h. Sehr viel wird scharf.

3. die Entfernung vom Motiv, bzw den Punkt, auf den du fokussierst. :idea:

4. die dof hängt eben unmittelbar von der Sensorgrösse ab:
hier reicht es aber, wenn du in die Dofrechner den richtigen Sensor angibt.
Wie du ja selber schreibst, hast du auf die Sensorgrösse eben eh keinen Einfluss.



==> Also gebe hier mal die richtige Sensorgrösse ein: Four Third (!) http://www.fotoclub-vogtland.de/tool_sc ... tiefe.html" onclick="window.open(this.href);return false;"

Als nächstes, die Bremnweite deines Objektivs, die Blende und die Entfernung zum Motiv.

Dann siesht du an den Zahlen und an dem netten Bildchen, welche Bereiche des m Bild später scharf werden und welche eben nicht. :idea:


Dann verändere mal die Parameter Blende, Entfernung und Brennweite und schaue dir an was passiert. :idea:


NUR Hierfür ist es wichtig die Sensorgrösse zu kennen, um an die richtigen Daten zu kommen - also fürs einstellen im Dof-rechner. Sonst kannst du die Sensorgrösse - ist ja eh unveränderbar - sofort wieder vergessen

Mit diesem dof-Rechner würde ich mich immer mal wieder beschäftigen: die Zahlen verändern und schauen was passiert.
Das ist ganz wichtig, das hu verstehen, wenn du bewusster zukünftug fotografieren möchtest.

Wenn dir nach eineigen Spielereien nicht klar ist, was es mit der hyperfokalen Distanz auf sich hat, melde dich noch einmal.
Aber erst dem link folgen und am Computer rumspielen und schauen was passiert!

Lg *^ mat
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik

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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Biggi 61 » Donnerstag 2. Februar 2017, 21:06

Hallo Mat,
das ist doch mal ein Rechner, mit dem man was anfangen kann.
Anstatt dieser Rechner mit dem Bildwinkel. ;)

Vielen Dank dafür.

Nein, ich frage dich nicht, was eine "hyperfokale Distanz" ist bzw. was es mit dem "Zerstreuungskreis" aufsich hat.
Ich habe Google gefragt, einiges gefunden und nichts verstanden. Zu meiner Entschuldigung muss ich aber sagen, dass ich gerade von der Schicht nach hause gekommen bin und nicht mehr so ganz aufnahmefähig bin. ;) Ich werde es mir am Wochenende noch einmal in Ruhe ansehen.

Was ich auch nicht verstanden habe ist, warum ich FT eingeben muss, obwohl wir MFT haben. OK, MFT ist dort gar nicht aufgeführt, aber kann man es trotzdem 1:1 übernehmen?

Seitdem ich die Kamera habe, bete ich es mir immer wieder vor: Große Blendenzahl = große Schärfentiefe.
(Und beim Thema Schärfentiefe / Tiefenschärfe scheiden sich auch die Geister. Die einen sagen, dass es ein Unterschied ist und die anderen meinen, dass es das Selbe ist. Aber das ist doch kein Grund, sich zu streiten) :lol:

Jetzt spiele ich noch ein bisschen mit dem Rechner. :D

Viele Grüße
Brigitte
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Horka » Donnerstag 2. Februar 2017, 22:05

Und ich habe gedacht, die Sache mit dem Bildwinkel sei viel einfacher zu verstehen als die Sache mit der Schärfentiefeberechnung....

Horst
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Biggi 61 » Freitag 3. Februar 2017, 08:40

Hallo Horst,
ich verstehe nicht, wofür man die Berechnung vom Bildwinkel braucht. Was ich nicht ändern kann, brauche ich mir nicht großartig anzusehen, es ist eben einfach so und wenn ich es ändern will, muss ich mir eine andere Kamera kaufen. Das will ich nicht, also bleibt es so.

Die Berechnung der Schärfentiefe kann ich eher verstehen. Denn da kann ich aktiv etwas verändern.
Das bedeutet aber nicht, dass ich jetzt mit einem Zollstock und Smartphone loslaufe, die Entfernung messe, auf die Internetseite gehe und das alles berechnen lasse, bevor ich den Auslöser ganz runter drücke. :lol:
Aber dieses Spiel mit dem Rechner gefällt mir, einfach so zum ausprobieren und am Wochenende kümmere ich mich um die "hyperfokale Distanz" . :D
Viele Grüße
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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Grapher » Freitag 3. Februar 2017, 09:02

Bei allen Schärfetieferechnern gilt es eines zu bedenken:
Diese Dinger basieren auf einem zulässigen Unschärfekreis, der damals zu Zeiten von 9 x 13cm Abzügen definiert wurde (die Schärfe ist dann für dieses Format ausreichend). Du wirst die errechneten Schärfebereiche mit modernen digitalen Kameras auf dem Monitor nicht als wirklich scharf empfinden. Um für die moderne Fotografie akzeptable Ergebnisse zu erhalten, sollte man die Blende 1-2, manche sagen sogar 2-3, Stufen weiter schließen als der Rechner angibt. Für mich ist 2 Stufen schließen der Standardwert. Alternativ kann man auch bei vielen Rechner einen kleineren zulässigen Unschärfekreis eingeben.
Das gilt auch für die hyperfokale Distanz. Auch hier sollte die aktuelle Blende ca. 2 Stufen weiter geschlossen sein als der Rechner angibt.
GM5, E-M1, 6.5/2.0 Fisheye, 15/1.7, 20/1.7, 45/1.8, 75/1.8, 12-40/2.8, 14-140II, 100-300

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Re: Sensorgröße G6

Beitrag von Horka » Freitag 3. Februar 2017, 10:04

Ich berechne den Bildwinkel auch nicht ständig. Aber er ist eine Krücke zum Verständnis der Brennweitenwirkung bei unterschiedlichen Formaten. Der Effekt gleicher Brennweite bei meinen Kameras mit verschiedenen Sensorgrößen ist nur über den Bildwinkel zu verstehen.

Mit ein bisschen Physikwissen macht der Umgang mit den Kameras mehr Spaß. Und wenn man das nicht mit trockenen Gleichungen, sondern interessanten Apps machen kann, lernt man leichter. Dann weiß man auch bald, dass die richtige Größe des Zerstreuungskreises nur wichtig ist, wenn man wirklich mit dem Zollstock (der moderne Mensch arbeitet mit el. Entfernungsmessern :) ) rumläuft.

Vielleicht kennt Mat ein Programm, mit dem auch die Bildwinkelbetrachtung Vergnügen macht...

Horst
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