Sensor-Reinigung

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
ahinterl
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Sensor-Reinigung

Beitrag von ahinterl » Donnerstag 7. Juni 2012, 11:14

Dieses Thema ist sicher schon bis zum Abwinken durchdiskutiert worde, trotzdem komme ich nochmal drauf zurück (was bin ich doch für ein Sadist) :D

Seit Kurzem habe ich eine Sensor-Lupe von Visibledust (Mini Quasar), meiner Meinung nach eine meiner besten Anschaffungen. Seitdem bin ich etwas verunsichert, was die Sensor-Reinigung betrifft.

Abgesehen davon, dass es mir nur ganz, ganz selten gelingt, den Sensor wirklich so staubfrei zu bekommen, dass sich optisch mit der Lupe rein gar nichts mehr erkennen lässt (in Nullkommanichts kommt von irgendwo ein Stäubchen daher und klebt sich praktisch fest), habe ich irgendwie auch eine andere Sicht bezüglich der Reinigung selbst bekommen:

Bin ich bisher davon ausgegangen, dass Trockenreinigung mit DSLR-Brush (oder ähnlichen) und Ausblasen in den meisten Fällen allen Staub entfernt, und Nassreinigen mit Eclipse und den zugehörigen Sensor Swabs auf jeden Fall hilft (in beiden Fälle habe ich in der Vergangenheit bei einer nachträglichen Kontrolle (unscharfes Foto gegen den Himmel mit geschlossener Blende) keine Hinweise auf Staub am Sensor mehr gefunden), zeigt mir die Quasar-Lupe ein etwas anderes Bild der Wirklichkeit: Egal, wieviel mit Pinseln etc. herumgefuhrwerkt wird, es bleiben teilweise winzig kleine Reste von Staubansammlungen irgendwo am Sensor zurück, oft wird der Staub zusätzlich hin- und hergeschoben und/oder auf der Oberfläche verteilt. Gleiches bei Nassreinigung, Schmierer werden entfernt, aber meist bleibt irgendwo Staub zurück.

Das Blöde daran ist, das der Staub oft so fest sitzt, dass man mit dem Pinsel drübergehen kann, wie man will, der rührt sich nicht, auch bei Nassreiningung tut sich manchmal nichts. Erstaunlicherweise hilft fast immer fest Ausblasen! Aus irgendeinem Grund dürfte ein scharfer Luftstrahl die allerbeste Wirkung haben. Früher hätte ich gesagt, der festsitzende Staub ist sowas wie "welded dust" und muss unbedingt nass entfernt werden - weit gefehlt!

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass eine wirklich gute Reinigungs-Methode darin besteht, Staubpartikel mit einem klebenden Material von der Oberfläche des Sensors aufzupicken, also sowas die Dust-Aid anbietet (http://www.dust-aid.com/). Auf der Web-Seite wird allerdings auch davon gesprochen, dass unter widrigen Umständen Öle am Sensor zurückbleiben können - und wer will schon Öl dort drauf?

Mit normalen Wattestäbchen ("Q-Tips") will ich ehrlich gesagt gar nicht anfangen zu reinigen, da ist mir das Risiko von irgendwelchen Resten, die am Sensor zurückbleiben, und die Möglichkeit, die Oberfläche mit dem Stäbchen, auf dem die Watte befestigt ist, vielleicht zu beschädigen, irgendwie zu groß. Nach dem, was mir meine Lupe zeigt, würde ich von so einer Reinigung, nass oder trocken, auch nicht wirklich was erwarten, weil der einzige Reinigungseffekt der wäre, dass das Staub an der Watte hängenbleibt und rausgenommen werden kann. Ansonsten wird er nur hin- und hergeschoben. Bei Verschmutzungen, die kein Staub sind, lass ich mir das Wattestäbchen einreden, sowas ist mir aber noch nicht untergekommen, außerdem müsste vielleicht ein anderes Reinigungsmittel als Alkohol (Isopropylalkohol, Ethanol, Methanol) her (bei Öl z.B.)...

Nassreinigen ist meiner Meinung nach sowieso nur in Ausnahmefällen notwendig, ich persönlich würde das auch soweit es geht vermeiden. Meine Tests mit Eclipse und den Sensor Swabs unter der Lupe haben mir bei meinen beiden Kameras gezeigt, dass da zwar Schmierer entfernt werden können und einige Stäube, aber genauso wie beim Trockenreinigen Staub zurückbleibt. Plus, dass dieser Staub u.U. wirklich beginnt, festzukleben, weil er nass geworden ist, sich irgendwas am Staub gelöst hat und ihn damit fester anklebt als zuvor. Das mit "Trockenreinigen kann den Sensor beschädigen" und "möglichst feucht halten, um Beschädigungen vorzubeugen" kann ich nicht nachvollziehen, seit ich die Lupe habe. Mit dem Pinsel kann ich gut Staub wegschieben, ohne ihn auf den Sensor zu drücken, das kann ich unter der Lupe sehen.

Was ich vorher nicht wusste, ist, wie winzig klein solche Staubpartikel sein können, und wie wahnsinnig fest die am Sensor sitzen! Ich kann mir seitdem nicht mehr vorstellen, dass eine eingebaute Sensorreinigung auch nur irgendeine Wirkung hat, ausser vielleicht sehr große und sehr leicht haftende Stäube abzuschütteln. Bisher habe ich so eine Art Staub (oder Haare,...) auf meinen Sensoren überhaupt noch nicht entdecken können.

Derzeit reinige ich ganz, ganz selten mit Eclipse, wenn irgendwas ganz zäh klebt, ansonsten fast ausschließlich mit einer Kombination von DSLR-Brush und intensivem Einsatz eines Hand-Blasebalgs (ohne Filter, der Balg hat meiner Erfahrung nach noch nicht wirklich Staub auf den Sensor geblasen). Ausserdem halte ich die Kamera beim Reinigen in "Normalstelung", so wie beim Fotografieren, und nicht mit dem Sensor nach oben, weil da sonst irrsinnig schnell wieder Staub auf den Sensor kommt und man aus dem Reinigen gar nicht mehr rauskommt, es wird dann teilweise immer schlechter als besser (mehr als einmal habe ich schon den Drang gehabt, die Kamera an die Wand zu schmeißen, weil der Sensor dreckiger und dreckiger geworden ist)!

Ich weiß schon, dass der Sensor vermutlich nie ganz rein ist, irgendwo kommt immer Staub her, der ist im Gehäuse etc. Ich dachte mir aber, ich frage mal hier nach, wie andere das machen und das Thema beurteilen und ob vielleicht der Eine oder Andere Empfehlungen für ein Produkt oder eine Methode hat oder Erfahrungen mitteilen möchte :) Staub ist neuerdings neben dem Bildrauschen mein zweiter großer Feind - und die Welt ist voll davon (ächz)!
Andreas

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von FotoKunst » Donnerstag 7. Juni 2012, 11:18

Die kleinsten Staubpartikel nimmt man doch auf Fotos gar nicht wahr und wenn der Himmel-Blenden-Sensor Test gut ausfällt, bzw keine groben Partikel zu erkennen sind: Wofür das Ganze? Es fliegen so viele kleine Staubpartikel durch die Luft (im dicht besiedelten Industriereichen NRW vermutlich mehr als im tiefsten Bayern) und von daher wird spätestens beim nächsten Objektivwechsel deine Sensor-Lupe wieder fündig werden. Jeder kann natürlich am Sensor rumpolieren wie er mag, aber ich halte dass dann doch schon für etwas übertrieben.

Lenno

Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von Lenno » Donnerstag 7. Juni 2012, 11:29

Ja das mit dem hin- und hereiben ist so eine Sache, denn mit Reibung geschieht immer auch
eine statische Aufladung, als Ergebnis zieht es nun den Staub erst recht an. Ich denke die
Methode des Abblasens ist eine von den besseren.
Ich tue mir sowas erst gar nicht an, mit Lupe und so, je mehr man da auf dem Sensor rumrührt, desto schlimmer wird es.
Ich entferne lieber ein Staubkorn, wenn es dann mal sichtbar ist, im Bearbeitungsprogramm. Bisher aber zum Glück nicht.

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von Binärius » Donnerstag 7. Juni 2012, 11:49

Ganz hartgesottene lassen im Badezimmer erstmal für Minuten alle Hähne mit heißem Wasser laufen bis es eine schöne Waschküche gibt.
Dann setzt sich der Staub im Raum nämlich ab und man hat den Sensor dann für kurze Zeit vielleicht tatsächlich mal "klinisch rein".
Ich denke man kann es aber auch übertreiben.
Ist für mich mit meiner FZ38 natürlich sowieso kein Thema.
Gruß Binärius aka Jens

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von wozim » Donnerstag 7. Juni 2012, 12:40

Das ist auch eine Methode bei fester anhaftenden Partikeln:

http://www.youtube.com/watch?v=6s_AxUWFXe4" onclick="window.open(this.href);return false;
Gruß Wolfgang

https://www.flickr.com/photos/fz100/

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von FotoKunst » Donnerstag 7. Juni 2012, 14:53

wozim hat geschrieben:Das ist auch eine Methode bei fester anhaftenden Partikeln:

http://www.youtube.com/watch?v=6s_AxUWFXe4" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Das ist schlicht und einfach genial! Ich habe gerade mal bei Ebay geschaut. 320ml kosten 16 Euro, 500ml 21 Euro. Ich denke die halb-Liter Flasche dürfte bei der verwendeten Menge ungefähr ein Leben lang halten, falls das Zeug kein Haltbarkeitsdatum hat. Wirklich grandios! Vielen Dank Wolfgang, ich werde mir Discofilm auf jedenfall zulegen.

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von ahinterl » Donnerstag 7. Juni 2012, 15:14

Besser: Sensor-Film (http://www.sensor-film.com/). Der Seiteninhaber schreibt in einem Archiv-Artikel, dass er die Formel von Discofilm für DSLRs durch Entwicklung und Zugabe längerer Polymerketten verbessert hat und als Sensor-Film anbietet.

Ich denke, das versuch ich mal und bestelle ein Fläschchen, sieht eigentlich sehr vielversprechend aus!

P.S.: In einem Forum habe ich grade gelesen, dass bei Discofilm Reste in den Sensorecken hängenbleiben können und dass das bei Sensor-Film nicht passiert. Das ist zumindest der Kommentar eines Anwenders, der beide Produkte getestet hat. Ich glaube, mit Sensor-Film ist man trotz des hohen Preises besser beraten.
Zuletzt geändert von ahinterl am Donnerstag 7. Juni 2012, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
Andreas

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von FotoKunst » Donnerstag 7. Juni 2012, 15:27

Naja 15ml für 15 Euro (Literpreis 1000 Euro) oder 320ml für 16 Euro (Literpreis 50 Euro)? Sauber war der Sensor mit dem Discofilm auch. Ich glaube, dass ist eher so eine Marketingstrategie wie mit Druckertinten, wo es Literflaschen für 25 Euro gibt und andere verkaufen 20ml des gleichen Zeugs für 10 Euro (Literpreis 500 Euro).

ahinterl
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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von ahinterl » Donnerstag 7. Juni 2012, 15:29

FotoKunst hat geschrieben:Naja 15ml für 15 Euro (Literpreis 1000 Euro) oder 320ml für 16 Euro (Literpreis 50 Euro)? Sauber war der Sensor mit dem Discofilm auch. Ich glaube, dass ist eher so eine Marketingstrategie wie mit Druckertinten, wo es Literflaschen für 25 Euro gibt und andere verkaufen 20ml des gleichen Zeugs für 10 Euro (Literpreis 500 Euro).
Schau dir vor dem Kauf mal mein P.S. in meinem Beitrag oben an.
Andreas

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von ahinterl » Donnerstag 7. Juni 2012, 15:32

FotoKunst hat geschrieben:Die kleinsten Staubpartikel nimmt man doch auf Fotos gar nicht wahr und wenn der Himmel-Blenden-Sensor Test gut ausfällt, bzw keine groben Partikel zu erkennen sind: Wofür das Ganze? Es fliegen so viele kleine Staubpartikel durch die Luft (im dicht besiedelten Industriereichen NRW vermutlich mehr als im tiefsten Bayern) und von daher wird spätestens beim nächsten Objektivwechsel deine Sensor-Lupe wieder fündig werden. Jeder kann natürlich am Sensor rumpolieren wie er mag, aber ich halte dass dann doch schon für etwas übertrieben.
Da hast du recht ;) Ich werde mich mal auf die Entfernung der groben Körner beschränken, alles Andere hat nicht wirklich einen Sinn. Ich schau mal, was ich mit Sensor-Film (s. Beiträge weiter oben) erreiche, das ist vielleicht viel schonender für den Sensor und hat eine weitaus bessere Wirkung als alles Übrige. Mal sehen...
Andreas

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von icetiger » Freitag 8. Juni 2012, 21:15

Inzwischen habe ich meine GH2 eineinhalb Jahre - mit der Sensorreinigung habe ich mich noch nie befasst und bisher auch keine Notwendigkeit dafür auf meinen Bildern gesehen. Den DiscoFilm habe ich in den 80ern mal für meine Platten verwendet und kann mich erinnern, dass das Zeug sich manchmal nicht problemlos zu 100% entfernen ließ. Ich wusste gar nicht, dass es das heute noch gibt.

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von bilderknipser » Samstag 9. Juni 2012, 06:11

icetiger hat geschrieben:Inzwischen habe ich meine GH2 eineinhalb Jahre - mit der Sensorreinigung habe ich mich noch nie befasst und bisher auch keine Notwendigkeit dafür auf meinen Bildern gesehen.
So ist das bei mir auch. Ich denke mal, daß die Notwendigkeit der Sensorreinigung von den Marketingabteilungen der Mittelchenanbieter erfunden wurde, oder daß es tatsächlich bei Kameras ohne Sensorreinigung sinnvoll sein kann.

Aber ich habe trotzdem eine Frage an die Technikexperten: was passiert eigentlich mit dem abgeschüttelten Staub? Sollte man den irgendwo, irgendwie ab und an entfernen? Nicht daß es so geht wie bei den Tintenspritzern, wo der Tintenauffangbehälter irgendwann voll ist und eine Riesensauerei veranstaltet, wenn man den Drucker mal transportiert.
Gruß
Jochen
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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von dietger » Samstag 9. Juni 2012, 09:50

was passiert eigentlich mit dem abgeschüttelten Staub?
Soweit ich weiß ist zu diesem Zweck so etwas wie ein Klebestreifen unter dem Sensor welcher den von der
Sensorreinigung entfernten Staub aufnimmt und festhält. Also richtig HighTech.
Frage mich bitte nicht was passiert wenn der Klebestreifen voll ist :D


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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von FotoKunst » Samstag 9. Juni 2012, 10:36

Leute, ich glaube ihr verwechselt da etwas. Es ging sich ja nicht darum, den Sensor alle zwei Wochen zu reinigen. Aber es kann beim Objektivwechsel schnell schonmal Staub auf den Sensor gelangen, der sich halt auf die Bildqualität auswirken kann. Natürlich könnte man solche Bildfehler per EBB wegretuschieren, aber spätestens wenn ich im Zoo mal ne Serie aus 200 oder mehr Bildern gemacht habe, werde ich merken, dass die EBB nicht der einfachste Weg sein kann. Die automatische Sensorreinigung bei vielen Kameras ist natürlich auch eine wunderschöne Sache. Hilft aber bei richtigen Flecken meist wenig bis gar nicht. Die Frage war ja eher, was man machen kann, wenn der Sensor wirklich mal verschmutzt ist. Ich glaube aber schon, dass da jeder mit ein bisschen Erfahrung über kurz oder lang seine eigene richtige Methode für entwickelt hat ;)

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Re: Sensor-Reinigung

Beitrag von available » Samstag 9. Juni 2012, 16:48

Ich gebe dann auch noch meinen Senf dazu ab.
Natürlich kommt bei jedem Objektivwechsel Staub auf den Sensor. Abhängig ist das natürlich von der Anzahl der Objektivwechsel und unter welchen Bedingungen die stattfinden.
Auf die Bildqualität kann sich der Staub natürlich auswirken, andere Faktoren wie Beugungsunschärfe, ausgefressene Lichter etc. finde ich aber weitaus schlimmer, obwohl ich wohl eher ein Perfektionist bin.
Ich wechsle bei einer Session (im Freien) sehr oft die Linsen und habe selten Probleme mit Staub. Vermeinden lässt sich dieser Staub nicht. Ich versuche immer die Bajonettdeckel sauber zu halten und halte die Kamera beim Wechsel immer mit dem Sensor nach unten. Bei sehr wichtigen "Sessions" und auch nach ca. 1 Monat oder wenn auf den Bildern Auffälligkeiten zu sehen sind kontrolliere ich Anhand von den auch hier schon öfters beschriebenen Testbildern den Sensor. Falls einmal ein Fleck auftauchen sollte entferne ich diesen nach meiner Prozedur. Jeder hat da seine Art und Weise.
Die Lupe würde ich mir nicht antun, weil mir dann wahrscheinlich schlecht werden würde.

Viele Grüße

Andreas
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