ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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oksana
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ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von oksana » Sonntag 24. Juni 2012, 22:20

Hallöchen

bin neu hier, hab mal durchgeschaut ob ähnliches thema gibt, nicht gefunden.
ich besitze seit 2009 ne G1 und bin komischerweise ständig unzufrieden mit den fotos aber wirklich immer, ob schaft oder nicht oder sonst etwas, die scheinen mir irgendwie grau, habe immer was zu meckern, muss die ständig bearbeiten und das nervt... hat man sowas oder ist das normal dass eigene bilder sich selbst nicht gefallen???

Rolf
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von Rolf » Sonntag 24. Juni 2012, 22:26

Hallo und willkommen hier in Forum!

Am besten wäre es, wenn du einige (unbearbeitete) Beispielbilder hier einstellen würdest, dann könnte man sich (im wahrsten Sinne ) "ein Bild machen".

Gruß
Rolf
GH2 mit 14-140 II, Hama-WW-Vorsatz, Altglas Canon FD 1,8/50, Exakta DPZ 38, und das übliche Geraffel
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oksana
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von oksana » Sonntag 24. Juni 2012, 22:45

hier eins, wollte es so schön haben aber stimmt alles nicht...
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P1230109.jpg
P1230109.jpg (637.65 KiB) 3950 mal betrachtet

FotoKunst
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von FotoKunst » Sonntag 24. Juni 2012, 22:49

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oksana
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von oksana » Sonntag 24. Juni 2012, 22:51

klar aber muss jedes mal bearbeitung sein?? tut ihr auch jedes bild bearbeiten?

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oksana
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von oksana » Sonntag 24. Juni 2012, 22:54

ja super, danke schon mal für den tip

FotoKunst
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von FotoKunst » Sonntag 24. Juni 2012, 22:55

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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von oksana » Sonntag 24. Juni 2012, 23:05

hier das soll super foto von meinen kindern sein ist aber auch käse geworden.
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P1230167.jpg (744.37 KiB) 3942 mal betrachtet

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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von FotoKunst » Sonntag 24. Juni 2012, 23:08

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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von oksana » Sonntag 24. Juni 2012, 23:21

hier ist Blende 3,5 aber keine Spotmessung wieder Mehrfeld
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P1220097.jpg (579.49 KiB) 3935 mal betrachtet

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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von FotoKunst » Sonntag 24. Juni 2012, 23:31

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Zuletzt geändert von FotoKunst am Mittwoch 4. Juli 2012, 02:27, insgesamt 1-mal geändert.

Zuiko-Knipser
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von Zuiko-Knipser » Montag 25. Juni 2012, 00:16

Jetzt muss ich aber mal Einspruch erheben.
Die Empfehlungen die hier gegeben werden kann ich nicht nachvollziehen.
Was würde denn hier die Programmautomatik besser machen?
Sowieso eine eigenartige Empfehlung wenn der TE danach fragt wie er bessere Bilder machen kann.

Ebenso verstehe ich nicht was die Blende hier für einen Unterschied machen soll.
Die Bilder leiden ja wohl nicht unter einer krassen Form der Beugungsunschärfe das die große Blende ein Problem darstellen sollte.
Oder wird hier versucht wieder mit der Freistellungs Keule bessere Bilder zu erzeugen?

So wie ich das sehe ist der TE mit den Farben und der Stimmung seiner Bilder unzufrieden.
Ist das richtig?
Das kann man zum Teil in der Kamera beeinflussen, stell mal Kontrast und Sättigung in der Kamera höher, dann sollten die Bilder auch "peppiger" werden.
Auf den von dir gezeigten Bildern gibts jedoch ein generelles Problem, damit hat jeder Fotograf in dieser Situation zu kämpfen.
Das Licht ist einfach zu dieser Tageszeit grottig.
Das Licht kommt relativ senkrecht, das ist tot langweilig.
Da kann man nur gestalterisch mit dem Spiel aus Licht und Schatten noch etwas rausholen.

Ich würde dir auch mal empfehlen dir einen Pol-Filter zuzulegen, damit kannst du etwas die Spiegelungen aus dem Wasser nehmen und auch die Kontraste am Himmel verstärken, dieser wirkt dann nichtmehr so grau sondern intensiver und stimmungsvoller.

Die Belichtungsmessung ist auch eher eine Frage des gewünschten Effekts und des Bildkontrastes.
Spot-Messung ist dann wichtig wenn du bei etwas höherem Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund das Motiv richtig belichtet haben möchtest.
In den Beispielen hier bringt das nichts.

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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von FotoKunst » Montag 25. Juni 2012, 01:15

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available
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Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von available » Montag 25. Juni 2012, 05:25

oksana hat geschrieben:Hallöchen

bin neu hier, hab mal durchgeschaut ob ähnliches thema gibt, nicht gefunden.
ich besitze seit 2009 ne G1 und bin komischerweise ständig unzufrieden mit den fotos aber wirklich immer, ob schaft oder nicht oder sonst etwas, die scheinen mir irgendwie grau, habe immer was zu meckern, muss die ständig bearbeiten und das nervt... hat man sowas oder ist das normal dass eigene bilder sich selbst nicht gefallen???

Hallo oksana,

ich habe eine Weile überlegen müssen, ob ich auch etwas schreiben soll. Warum? Weil ich anderer Meinung bin und dies leider öfters zu einem Schlagabtausch kommt (s.o.)
Im Forum (und das ist typisch) gibt es jedoch soviel Meinungen wie es Mitglieder gibt und jeder ist von seiner absolut überzeugt. Die für Dich passende musst Du wohl selber ermitteln.

Nun zu meiner Meinung: ;)
Du schreibst "lediglich",
hat man sowas oder ist das normal dass eigene bilder sich selbst nicht gefallen???
und dass Du mit Deinen Bilder aufgrund Schärfe oder sonst etwas (bzw. zu grau) nicht zufrieden bist.

Zu Punkt 1: Ja, das hat man bzw. ich auch ständig.
zu 2: An der Schärfe gibt es meiner Meinung nach bei dieser Bildgröße nichts zu bemängeln. Bei Vetriefung des Themas müsste man aber auf die Beugung eingehen und das bei diese Sensorgröße ungefähr ab Blende 8 langsam die Beugung (undd somit leichte Unschärfe) eintritt.
Das Zusammenspiel Blende/Zeit ist ansonsten nicht das Thema. Hier hast Du keinen Fehler gemacht, da die Zeit kurz genug gewählt ist.

Zu Punkt 3: Ich kenne das flaue Thema gut. Das liegt einerseits am Licht und an den Sehgewohnheiten bei Bildern. Verbesserung bringt hier keine Spotmessung und auch keine kürzere Belichtungszeit. Die Spotmessung benötigst Du nur dann wenn die Kontraste zu hoch werden und Du Dich für die korrekte Belichtung einens Bereiches entscheiden musst. So fotografiere zumindest ich seit über 30 Jahren.
Falls Du wirklich der Meinung bist, dass Deine Bilder zu grau bzw. kontrastlos sind hilft mit der Kamera nur den Kontrast und die Sättigung gefühlvoll hochzudrehen bzw. die Verwendung eines Polfilters wenn Du das nachträgliche Bearbeiten vermeiden willst.
Das ist meine Meinung. Warte aber mal ab was ansonsten noch für Tipps kommen. Vielleicht kommt noch ein besserer...

Viele Grüße

Andreas
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Lithographin

Re: ständig unzufrieden mit eigenen Fotos... warum?

Beitrag von Lithographin » Montag 25. Juni 2012, 07:17

Hallo oksana !

Den Ausführungen von Andreas kann ich mich eigentlich nur anschließen.

Was mich jetzt interessiert ist, an welchen "Vorbildern" Du Dich orientierst ?

An erster Stelle würde ich mal folgendes machen um den EInfluß des Lichts auf das Bild zu lernen:
Gehe mal in die Natur und mache zuerst eine Aufnahme mit der Sonne im Rücken, dann drehst Du Dich jeweils um 90 Grad und machst immer wieder eine bis Du 4 Aufnahmen hast.
- Licht von hinten
- Licht von der Steite rechts, links und
- Licht von vorne
Und jetzt schau Dir mal an wie sich der Kontrast und die Farbe verändert. Das alleine hat schon einen sehr großen Einfluß auf das Bild.

Ich selber arbeite zu 99% mit mittenbetonter Belichtung, Programm "A" - Zeitautomatik, und bewege mich bei der Blende zwischen 5.6 und 8, Ausnahmen gibt es je nach Aufnahmesituation und mit der Belichtungskorrektur kontrolliere ich das Histogramm das es rechts bei den Llichtern gerade mal nicht anliegt.
Alles in RAW.

Wie bearbeite ich ?
Eigentlich nur folgende Schritte in der Reihenfolge:
- Weißabgleich am Anfang, weil sich dann das Histogramm leicht verändert
- Tonwertkorrektur
- Klarheit
- Dynamik um die Farbintensität anzupassen
- Fertig
Zeitaufwand keine 15 Sekunden

Sieh meine Anmerkungen bitte nur als Ergänzung zu Andreas Beitrag und als Vorschlag wie es gehen könnte.
Jede(r) arbeitet anders.
Nimm Dir Zeit, versuche nicht zuviel auf einmal und schau Dir die Aufnahmen in Ruhe am Bildschirm an.
Welches Licht hatte ich, wiederholt sich der Effekt bei entsprechendem Licht ?
Langsam herantasten und hinterfragen.

Wie Andreas schon schreibt wirst Du hier sicher viele Antworten bekommen und alle haben Recht.
Ich kann Dir nur sagen wie ich es mache, mehr nicht.
Ich bringe es jetzt auch auf über 30 Foto-Jahre und lerne immer noch dazu. Die Quintessenz für mich ist rückblickend immer wieder das "Warum" zu ergründen, dann ergibt sich vieles von selber.
Ach ja, Fehler sind nicht nur legitim, sondern gehören einfach mal dazu. Du solltest mal meinen Ausschuß sehen....... ;)

Bei Fragen kannst Du mir gerne eine PN schicken.

Gruß, Cristina

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