Frage zur Spotbelichtungsmessung

Alles rund um die Superzoomer von Panasonic – von der legendären FZ50 bis zur FZ300 (330), von der TZ1 bis zur TZ202(d)
dietger
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von dietger » Mittwoch 30. April 2014, 10:27

Horka hat geschrieben:Zu analogen Zeiten habe ich viel mit Spot fotografiert. Aber jetzt, bei der guten Mehrfeldbelichtung und Vor- und Nachbetrachten am Monitor drehe ich lieber an der Belichtungskorrektur.

Horka
Genauso ist es auch bei mir. Spotmessung habe ich bei meinen G´s nur 3 oder 4x eingesetzt, hauptsächlich
um zu wissen ob´s überhaupt funktioniert :) .


Dietger
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Casey
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Casey » Mittwoch 30. April 2014, 11:28

Hallo,

ich finde es sehr interessant von euren Erfahrungen zu lesen und wie ihr es so macht.
An RAW traue ich mich noch nicht heran, ich fürchte es ist recht rechenintensiv und mein Lpatop streckt schon bei Gimp mitunter die Füße.

Aber so insgesamt greift ihr wohl doch alle eher auf Mehrfeld oder mittenbetont zurück und macht den Rest am PC.
Hmm, da hatte ich bisher immer arge Probleme, so daß z.b. weißes Gefieder völlig ausgefressen und auch am PC nicht mehr zu retten war, darum mein Versuch mit Spotbelichtung in der Hoffnung, daß das Gefieder dann mal stimmig wird.

Aber seht selbst: (Das Bild ist mies, war aber ja auch nur nen Versuch und soll hier als Anschauungsbeispiel dienen)
Hier also einer meiner Schwanversuche mit Spotbelichtung - wie gesagt, Fokus liegt leider nicht auf dem Auge, da wußte ich noch nicht wie das geht - und: Die eigentlich sonnenhell beschienene Wiese wird arg dunkel null Leuchtkraft mehr(hatte ich ja weiter oben erzählt, hat mich doch ein wenig überrascht und ihr kennt dieses Problem ja auch: Motiv einigermaßen ok, Hintergrund ausgefressen oder abgesoffen)

Ich zeig es mal:
Schwan (2).JPG
Schwan (2).JPG (361.07 KiB) 1496 mal betrachtet

Und: Das Gefieder ist auf der Flügeldecke immer noch zu hell finde ich - und die Wiese eben arg dunkel. Und das Auge gar nicht zu erkennen (abgesoffen).


Ich zeige euch auch einmal den See, wo der Schwan auf der Wiese war, damit ihr einen Eindruck vom Licht der Umgebung und an diesem Tag bekommt, evtl. hilft das beim Einschätzen (ist mein erstes Panorama, war ein Test, also recht hingehudelt, aber darum geht es ja hier nicht, soll ja nur die Umgebung/das Licht zeigen)
Panorama (2).JPG
Panorama (2).JPG (267.29 KiB) 1496 mal betrachtet

Bei einer solchen Situation - Schwan im eigentlich hellen Sonnenlicht auf Wiese, Gefieder reflektiert auch ein wenig:
Also doch lieber keine Spotmessung - lieber doch Mehrfeld?
Aber wird dann das Gefieder nicht restlos ausgefressen - und das bekomme ich am PC nicht gerettet.
Bei zu dunklen Sachen, das geht eher, da noch was herauszuholen, aber bei überbelichteten, klappt es nicht, da sind dann nicht mehr genug Bildinfos da.

Wie würdet ihr es machen?
Oder ist es eh eine "so schwierige" Lichtsituation, daß man entweder überbelichtetes Gefieder oder abgesoffenes Auge/Hintergrund in Kauf nehmen muß und dann versuchen, am PC zu zaubern?

Casey
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Poporazzi » Mittwoch 30. April 2014, 11:56

Das Gesamtbild ist zu dunkel geworden, weil ja durch die Spotmessung für den weißen Schwan ein grauer Mittelwert errechnet wurde. Die Kamera weiß natürlich nicht, dass der Schwan weiß sein soll.
Kamera: FZ200
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dietger
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von dietger » Mittwoch 30. April 2014, 12:12

Oder ist es eh eine "so schwierige" Lichtsituation, daß man entweder überbelichtetes Gefieder oder abgesoffenes Auge/Hintergrund in Kauf nehmen muß und dann versuchen, am PC zu zaubern?
Ja, kann man so sagen. Es ist eine schwierige Lichtsituation.
In so einer Situation würde ich nie die Spotmessung nutzen, dann kommt nämlich genau das heraus was Du uns zeigst:
Messpunkt ist korrekt belichtet und der Rest des Bildes ist zu dunkel. Kann man natürlich auch als Stilelement deklarieren. ;)
Ich würde die Mehrfeld-oder auch mittenbetonte Messung nehmen und die Belichtungskorrektur um eine Blende in den Plusbereich drehen und anschließend am
PC das Feintuning vornehmen.
Denke auch immer daran, dass ausgefressene Lichter rettungslos verloren sind, zu dunkle Bildteile jedoch ohne größeren Qualitätsverlust aufgehellt werden können (in Maßen).
Diese Funktion sollte jede(r) einigermaßen brauchbare Bildbearbeitung oder RAW-Konverter zur Verfügung stellen.
Man kann solch eine Situation aber auch wirklich gestalterisch nutzen, wenn z.B. der Hintergrund stört und man den elimienieren will.

Hier mal ein Beispiel was ich meine:


Bild
P1010525_01 von diarnst auf Flickr



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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von partisan » Mittwoch 30. April 2014, 12:22

Wenn du mir der Spotmessung einen weißen Schwan anmisst, denkt die Kamera er ist grau, und genau 18%es Grau.
Mit der Spotmessung machst du nämlich nichts anderes als der Kamera zu sagen, wo sie ihr Grau finden soll.

Das wurde hier bereits alles mal diskutiert und ich habe dafür damals viel Hähme bekommen, im Zusammenhang mit dem Zonensystem von Anselm Adams (googeln) und der Spotmessung als Belichtngsmesser.
Deshalb koche ich die alte Suppe jetzt nicht wieder auf.

Dennoch: ich denke die Mehrheit versteht eben einfach nicht, was die Spotmessung macht:

Mit ihr sagst du der Kamera, "hey, hier findest du dein grau", mehr ist es nicht und es gibt da kein Geheimnis.
Dann bedankt sich die Kamera für deine Hilfe, und wenn grau denn dort auch grau ist, versucht sie zu einer perfekten Belichtung zu kommen.

Es ist natürlich erlaubt einer Kamera ein grün für ein grau vorzumachen, um einen Effekt zu erzielen, warum auch nicht.

Was bleibt ist, dass sie Kamera denkt:

"Danke Fotograf für deine Hilfe, wenn das hier also Grau ist, dann sollte das hier eben Grün sein und das hier wohl ein helles blau...".
Schlauer ist eine Kamera eben einfach auch nicht.

Lg *** mat
Zuletzt geändert von partisan am Mittwoch 30. April 2014, 12:36, insgesamt 3-mal geändert.
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik

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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Binärius » Mittwoch 30. April 2014, 12:27

Der Kontrastumfang ist einfach zu hoch, das schafft der Sensor nicht.
Da hilft tatsächlich eine nachträgliche Bildbearbeitung.
So vielleicht...

Bild
Mit einem RAW und etwas mehr Sorgfalt, bei der Bearbeitung, würde das natürlich noch weitaus besser gehen.
Gruß Binärius aka Jens

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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von partisan » Mittwoch 30. April 2014, 12:33

Ich denke nicht, dass der Kontrastumfang hier zu hoch war.
Es ist hier doch nicht mal eine helle Lichtquelle mit im Bild.

Das packt eine Lumix in der Regel locker.

==> Das Bild wurde einfach "falsch" belichtet, es ist eben deutlich unterbelichtet ! , weil ein Schwan eben nun mal nicht grau ist.

Dennoch mag ich das unterbelichtete Bild ;)
Zuletzt geändert von partisan am Mittwoch 30. April 2014, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von partisan » Mittwoch 30. April 2014, 12:45

Hier ein langer Thread zu dem Thema, wo es aber auch ein wenig durcheinander geht.

Auch meine Beiträge sind dort anfangs mitunter ein wenig wirr,
So musste ich mir das Thema damals ja auch erst erarbeiten.

Aber wenn es dich interessiert Dietger, viel Spass damit :D
(Jetzt hast du deinen post einfach zwischenzeitlich wieder gelöscht :roll: :?: )

Dennoch hier der link:
http://www.lumix-forum.de/viewtopic.php ... selm+adams" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Zuletzt geändert von partisan am Mittwoch 30. April 2014, 13:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von dietger » Mittwoch 30. April 2014, 12:53

(Jetzt hast du deinen post einfach zwischenzeitlich wieder gelöscht :roll: :?: )
Sorry, ich wollte den eigentlich nur überarbeiten und neu einstellen.
Irgendwie habe ich falsch oder zuviel geklickt.
Egal, jetzt habe ich ja den Link zum
Thread :) . Danke.


Dietger
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Poporazzi » Mittwoch 30. April 2014, 13:07

partisan hat geschrieben: ich denke die Mehrheit versteht eben einfach nicht, was die Spotmessung macht:
In der Tat. Mir ist aufgefallen, dass sich selbst erfahrene Fotografen mit dem Thema schwer tun und oft Spotmessung für schwarze oder weiße Motive "verordnen".
Ich selbst bin kein erfahrener Fotograf, also ich muss noch viel üben und experimentieren, um perfektere Bildergebnisse zu bekommen, weil ich meine Fehler meist erst zu Hause erkenne.
Aber die Logik des Belichtens habe ich kapiert.
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Lenno » Mittwoch 30. April 2014, 13:22

Ich glaube das Problem liegt nicht daran, nach welcher Art ich nun die Belichtung messe.
Sondern das man als Fotograf eben wissen muss das Weiß wenn ich es eben weiß haben möchte überbelichtet werden muss,
und schwarz, wenn ich es schwarz haben möchte eben unterbelichtet werden muss.

Das kann mir nämlich sowohl bei der Spot, als auch bei der Mehrfeldmessung passieren.

Hier ist einzig und allein der Fotograf die Fehlerquelle.

Wenn man das dann aber begriffen hat, wird man ganz automatisch bei sehr viel Weißanteil im Bild etwas überbelichten und bei
sehr viel Schwarzanteil im Bild etwas unterbelichten, je nachdem auf welchen Bildanteil man wert legt, das dieser optimal belichtet wird.

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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Poporazzi » Mittwoch 30. April 2014, 13:35

@Lenno
Ja, genau so sehe ich das auch alles. Aber die Spotmessung ist für schwarze oder weiße Motive eben am allerwenigstens hilfreich, obwohl sie gerade dafür oft empfohlen wird.
Wenn ich mich schon an den Messwerten der Kamera orientieren oder sie gar übernehmen möchte, dann habe ich bei Mehrfeldmessung (oder Mittelwertmessung) die besten Chancen, dass der Schneemann weiß und der Schornsteinfeger schwarz wird.
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Lenno » Mittwoch 30. April 2014, 13:52

Wie gesagt wenn du bei der Mehrfeldmessung viele unterschiedlich helle Bildstellen hast kann ein Durchschnitt errechnet werden,
hast du nur eine schwarze oder weiße Fläche stehst du wieder genau vor dem gleichen Problem, das die Kamera hier 18% grau einstellt.

Hier mal ein weißes Blatt vollflächig fotografiert, es gibt leichte unterschiede, die Grundtendenz ist aber gleich.
Um weiß zu bekommen habe ich hier eine Belichtungskorrektur von 1 2/3 Blenden gemacht, ich denke man kann fast 2 Blenden überbelichten um ein richtig schönes Weiß zu bekommen, das muss man aber von Motiv zu Motiv entscheiden, schliesslich soll ja von der Zeichnung im weiß nichts ausfressen, lieber dann am Computer noch etwas heller machen.
Bildschirmfoto 2014-04-30 um 14.48.14.jpg
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Horka » Mittwoch 30. April 2014, 14:00

Hallo Casey, Dein Schwanbild ist richtig belichtet. Hättest Du heller aufgenommen, wäre die Zeichnung im Weiß verschwunden (s. letzten Satz).

Die Spotmessung ist ja nicht falsch, sie ist nur manchmal Glücksache. Das zeigt Dein Bild. Wie Partisan und Lenno schreiben, will die Belichtungsmessung auf ein mittleres Grau ziehen. Hättest Du den Flügel angemessen, wäre er dunkler geworden. So hast Du glücklicherweise eine andere, dunklere Stelle gemessen, so dass der Flügel die richtige Helligkeit hat.

Ich hätte vermutlich Deinen Schwan genau so belichtet wie Du, nur mit einer anderen Methode: Mehrfeldmessung und dann die Korrektur soweit ins Minus, bis das Gefieder Zeichnung zeigt.

So ein Motiv muss allerdings immer nachbearbeitet, der Hintergrund immer aufhellt werden. Das berücksichtigt man bei der Aufnahme. Mit Faststone geht es zum Beispiel ganz gut.

Horka
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Re: Frage zur Spotbelichtungsmessung

Beitrag von Casey » Mittwoch 30. April 2014, 20:58

Oh hier ist ja noch Einiges zusammengekommen!
Vielen Dank euch allen!

Dietger, dein Storch ist ein eindrucksvolles anschauliches Beispiel! Danke dafür!

Jens, dank dir für deine Bearbeitung - wie hast du das gemacht, daß du nur den Hintergrund aufgehellt hast, nicht aber den Schwan mit?
Geht sowas indem ich z.b. bei Gimp die Mitten anhebe - oder gibt es da hilfreiche Tricks?

Partisan auch dir vielen Dank für deine Erfahrung, ich habe mir das Thema zu deinem link mal durchgelesen.
Ui da schwirrt mir aber der Kopf, ich wußte gar nicht, daß meine Frage ein so komplexes Thema berührt.
Das Thema dort ist sehr lehr - und hilfreich und du hast dir da echt viel, viel Mühe gegeben!
Dankeschön!
Da muß ich öfter mal reinschauen bis sich das ein bischen gesetzt hat - und dann üben, üben, üben.
Aber es ist schon toll, was die Camera alles für Möglichkeiten bietet, die man lernen kann auszuschöpfen und umzusetzen und Hintergrundwissen - und nach Möglichkeit auch verstehen :mrgreen: finde ich immer gut.
Danke!

Dank auch dir Lenno - besonders für diese gute Erklärung:
Sondern das man als Fotograf eben wissen muss das Weiß wenn ich es eben weiß haben möchte überbelichtet werden muss,
und schwarz, wenn ich es schwarz haben möchte eben unterbelichtet werden muss.
Das kann ich mir ein wenig wie eine Faustregel merken und habe einen Anfang zum Üben, bis ich ein Gefühl dafür bekomme.
Danke!

Auch dir Dankeschön Horka auch für deine Erfahrung, wie du an solch eine Situation herangehen würdest.
Eine Frage habe ich dazu noch, du schreibst:
Hättest Du den Flügel angemessen, wäre er dunkler geworden.
Ich glaube ich habe da gerade einen Knoten im Hirn:
Warum würde der Flügel dunkler, wenn ich den angemessen hätte - ich dachte bisher, daß ich mit der Spotbelichtungsmessung versuche den hellsten Punkt zu erwischen, damit der nicht überstrahlt, sondern korrekt belichtet wird. (So habe ich es auch gemacht, also ich hab mit dem Spot den Flügel angepeilt, wenn ich mich recht erinnere)
Warum würde er denn dunkler nach deiner Erfahrung/nach deinem Wissen.
Wenn ich eine dunklere Stelle angepeilt hätte und die Camera dieses als Grau (wie ich hier gelernt habe, nicht als Weiß) - jedenfalls aber als hellsten Punkt - dann angenommen hätte, dann müßte ein dann ja hellerer Bereich doch noch heller und damit wieder ausgefressen werden?
Ich hoffe ich bin nicht zu kompliziert, ich hatte halt gedacht, daß ich mit dem Spot den hellsten Punkt vorgebe und darum auch den hellsten im Bild anpeile, damit der nicht ausfrißt, sondern eben noch Zeichnung hat.
Ich habe anscheinend da woh immer noch einen Denkfehler oder meine Synapsen haben noch nicht alles hier neu erfahrene verarbeitet... :oops:
Wär nett, wenn mir da jeman beim Hinrknoten lösen helfen könnte.
Ach oder liegt es daran, daß die Camera den Spotpunkt als Grauvorgabe interpretiert und darum dann aus vollem Weiß, wenn ich es anpeile ein Grau macht?
Ist das der Denkfehler den ich bis jetzt gemacht habe - weil ich nicht von Grau als Vorgabe ausgegangen bin, sondern von Weiß bzw "es soll der hellste Punkt" sein?

(Poporazzi, das ist auch das, was du ansprichst oder - Grau - nicht weiß!?)

Casey
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