"S" wie "Safari"

Ned "S" wie "Schlecht", Herr "S" wie "Specht"
2 "S" wie "Schippen" ausführlicher von mir, aber erst einmal.....
....("S" wie

) Servus (und schonmal viel Spaß und toi toi toi für viele gute Abschußmomente)
Niklas50 hat geschrieben: ↑Samstag 19. Januar 2019, 12:37
....
Mitreisenden werden sich sicher mit attraktiven "Trümmern" (wie oft beschrieben) ziemlich breit machen. Könnte mir vorstellen, dass sie sich teilweise in mein Wunschbild drängen.
An sich bist du denen gegenüber diesbzgl. im Vorteil: mit klein-leichter "Alleskönner"-Cam und den 600mm/KB-Zoomkapazitäten sollte es denen nicht so leicht fallen, sich dir vor ein Motiv drängen zu können. Außer villeicht sie sind 1,95 mit 105kg. Aber diese Specs sind ja nicht kameraspezifisch
Mit Anbruch der Sonnendämmerung überholen sie dich fotoqualitativ halt deutlich. Später umrunden sie dich dann und nachts fressen sie dich auf. Genau wie in dem Habitat, den ihr besuchen und abfoten werdet

In der Wildnis wäre ne FZ300 halt ein Baby-Impala und ne VF das stattlichste Löwenmännchen
Niklas50 hat geschrieben: ↑Samstag 19. Januar 2019, 12:37
dass "Sport" sehr empfehlenswert ist.
Aber, gibt es noch bessere Einstellungen mit denen ich 1. sehr schnell und das zudem 2. bei unterschiedlichen Lichtstimmungen sein kann - bevor das Tier wieder verschwunden ist?
.
Ja, klar. ALLES mit PSAM ist potentiell besser als irgend ein automatisierter Szenemodus.
Darauf näher einzugehen macht aber erstmal kaum Sinn, da wir deine Fotografiekenntnisse und Ansprüche nicht kennen.
ICH würde in M foten (weil ich immer in M fote); aber auch Blenden- oder Zeitvorwahl kann optimierte Ergebnisse liefern.
Dazu ISO begrenzen bzw. fest vorgeben (Normal Max 400; Dunkelaufnahmen kannst du im NOTfall auch noch mit ISO 800 machen. Ich arbeite bei ISO-Werten mit der Aktivierungseinstellung der ISO-ZWISCHENSTUFEN. Und würde NIE 800 nutzen, sondern dann in diesen "Notfällen" bis max. ISO 640 gehen.)
Bei Tag solltest du bzgl. ISO (hier immer mit festen 100 oder max. 200 arbeiten) keine Probleme haben. Und auch auf sportliche Bel.-Zeiten (ss) kommen können im Bedarfsfall.
DABEI BEDENKEN: je länger deine BW (sehr weite Telebereiche), desto kritischer wirds mit Verwacklung bei (verhältnismäßig) zu langen ss. "Umkehrwert der BW" ist hier die Faustregel. Bsp.: bei 400mm die ss in der Nähe von ss1/400 sec. halten (oder halt viel viel schneller/kürzer; das ist natürlich unbedenklich). Machst du n Foto mit 400mm/KB Tele bei ss1/25, mußt du dich nicht wundern, wenn das Ding unscharf wird.
Für die FZ empfehle ich als MESSMETHODE hier die
Spotmessung. Weitere Grundsatz-Einstellungsempfehlungen: in jpg + RAW aufnehmen & Burst Mode (Serienbild-Modus) nutzen. Auch für "relativ statische" Tiere. Nicht "dauer-durchklackern". Kurze Bursts schießen, abbrechen. Neu orientieren. Wenn sich die Schärfeebene (Distanz von dir zum Hauptobjekt) voraussichtlich nicht verschiebt, kannst du auch gut mit der Backbutton-Fokussierung arbeiten (dann sind deine Werte ge-locked/festgehalten und du kannst dich aufs Motiv konzentrieren).
Außerdem (nicht einstellungstechnischer Tipp): für Landschaft, panoramische Eindrücke, Architektur und Atmo-Aufnahmen abends/indoors : Stativ!! Wenn Gepäck-technisch doof, dann zumindest ein Gorillapod-Ministativ (als Tisch-, Boden- oder "Festkrall"-Stativ nutzbar; oder n Sandsäckchen o.ä.
Und falls dir diese Tipps als bereits zu hoch gegriffen erscheinen, da ich deinen Kenntnisstand falsch angesetzt habe:
beschäftige dich mit diesen EInstellungsfaktoren:
Modus P
ISO-Begrenzung
(und ganz generell nicht vergessen: den Weißabgleich und seine Justiermöglichkeiten jenseits des AWB beachten!)