Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

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Botanicus
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Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von Botanicus » Freitag 11. Januar 2013, 14:52

Hallo ihr lieben,

ich habe mir im November letzten Jahres die Lumix LX 7 gegönnt, nachdem meine Olympus FE 120 gestorben ist (Verschluss kaputt). Es ist natürlich eine riesige Umstellung von einer Kamera die alles selber macht zu einer, wo MAN SELBER alles macht. Aber das war gewollt.

Ich bin Biologin, mit dem stark ausgeprägtem Hobby der Mykologie (Pilze) und Botanik (Pflanzen). Für mich war bei der Kamera also vor allem das lichtstarke Objektiv (Pilze im dunklen Wald) als auch der Makrobereich sehr wichtig.

Nun würde ich gerne Erfahrungen im Makrobereich mit der Kamera austauschen. Ich bin noch am einarbeiten in die Kamera und denke, dass ich noch viel falsch mache. Übrigens: diesen runden Nebel der in einem vorherigen Beitrag erwähnt wurde habe ich auch :( Hatte dieses runde Gebildet auf einen Fehler meinerseits zurückgeführt, nachdem ich den Beitrag gelesen habe bin ich sicher, dass ich nicht "Schuld" bin.

Also, bisher konnte ich die Kamera nur unter "schlechten" Bedingungen testen. Es war meist bedeckt, oft hat es geregnet. Ich fotografiere eigentlich immer auf "A". Nun meine Erfahrungen im dunklen Wald. Ich muss irgendwie eine hohe Belichttungskorrektur ( bis -1) vornehmen, damit das Bild dunkel genug ist und nicht überstrahlt. Es wundert mich, dass die Kamera bei Aufnahmen im dunklen Wald irgendwie recht helle Bilder machen will. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Weil blitzen ist mit der Kamera ja nicht so gut auf Makro, die überstrahlt extrem.

Wie zufrieden seit ihr mit der Makrofotografie, die die Kamera leistet und welche Einstellungen benutzt ihr?

Liebe Grüße julia

kmhb
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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von kmhb » Freitag 11. Januar 2013, 22:38

hallo julia,

kannst Du mir zu dem oder den fotos mit nebelfleck folgende daten noch angeben: brennweite, blende, verschlusszeit und ISO. nachdem dieses phänomen immer wieder auftritt liegt für mich die vermutung nahe, dass es sich um einen konstruktiven fehler handelt, z.b. linsenarchitektur oder neue vergütung, oder ??? es könnte sich aber auch lediglich um eine fehlerbehaftete produktionscharge handeln.

aus Deinen daten könnte ich entnehmen ob die einstellungen mit den mir bisher bekannten nebelfleckfotos vergleichbar sind, oder zumindest tendenziell vergleichbare parameter aufweisen und Dir tipps geben wie der nebelfleck vermieden werden kann.

wegen der makrofotografie kann ich nur für die D-Lux5 (bgl. LX5) sprechen, die besten ergebnisse erreiche ich bei 90mm f3.3 und kürzest möglicher entfernung 30cm, da ergibt sich sogar eine gute freistellung des hintergrundes. mit der LX7 müßte noch mehr machbar sein, da bei 90mm f2,3 möglich ist. im ww-bereich mit 1cm abstand müssen schon optimale lichtverhältnisse gegeben sein, aber auch damit bin ich schon zu ganz ordentlichen ergebnissen gekommen. allerdings ohne stativ wird es schnell problematisch.

meine empfehlung stativ, selbstauslöser und bildstabi auf AUS und so weit als möglich aufblenden um ein hintergrundbokeh zu erreichen. die kamera ist grundsätzlich für makroaufnahmen sehr gut geeignet.
habe bei meiner D-Lux 5 die belichtungskorrektur grundsätzlich auf minus 1/3 eingestellt was etwas kräftigere farben ergibt, ohne dass diese knallig daherkommen.

noch ein tipp: das handbuch "kompakte für kenner" von frank späth. ist auch für die LX7 fotografie gut zu verwenden, obwohl es für die LX5 und LX3 geschrieben ist.

viel spaß mit der LX7* und fotogenes wetter

mbg kmhb

*die LX7 ist schon eine sehr gute kompakte unter den vergleichbaren 1/1,7-zoll kameras.

Botanicus
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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von Botanicus » Samstag 12. Januar 2013, 09:06

Hallo,

vielen Dank für Deine Antwort.

Zuerst einmal zu den Nebelbildern:

Bild 1: Blende 8, Iso: 80, Belichtung 1/60, Brennweite 24mm
Bild 2: Blende 8, Iso: 80, Belichtung 1/20, Brennweite 24mm
Bild 3: Blende 8, Iso: 200, Belichtung 1/200, Brennweite 24mm

Ich habe meinen Fotohändler angeschrieben und um Ersatz der Kamera gebeten. Wenn es ein Produktionsfehler ist habe ich ja die Hoffnung dass nicht jedes Kameramodel der LX7 diesen Fehler aufweist.

Nun wieder zur Makrofotografie:

Ich fotografiere so gut wie nie mit Stativ. Das liegt unter anderem daran, dass es mir meist nicht um DAS Perfekte Bild geht, sondern um das Abbilden von Merkmalen etc. Das heißt, wenn ich unterwegs bin lichte ich von den Pflanzen und Pilzen die relevanten Merkmale ab, will aber natürlich auch, dass die Bilder scharf sind.

"90mm f3.3 und kürzest möglicher entfernung 30cm"
Ich bin leider noch ein bisschen unerfahren mit dem selber einstellen. Also das mit der Blende verstehe ich. Wird bei einer Blende von 3.3 die Blende 90mm automatisch mit eingestellt? Ich fotografiere bisher ja immer auf A, und wenn ich an ein Motiv nah rangehe, schraube ich die Blendenzahl runter und wenn ich Landschaftaufnahmen mache, schraube ich die Blende wieder hoch.

Kann die LX5 nicht bis auf 1cm ran?`Zoomst Du quasi an das Objekt ran und machst dann eine Makroaufnahme?

Den Bildstabi habe ich schon aus, weil ein Freund meinte, dass dieser bei Makroaufnahmen eher hinderlich sei und mir Schärfe klaut.

Bisher habe ich mit der Kamera fast nur bei bewölktem Wetter fotografiert, das heißt, ich musste die Blende bei den Makrofotos meist weit runterdrehen, weil ich sonst "unscharf" fotografiert habe. Auch finde ich es alles andere als leicht, mit der Bildschirmlupe beim manuellen Fokus genau den Punkt zu treffen, den ich scharf haben möchte. Irgendwie ist das auch eher Glückssache....Meist gelingt mir direkt daneben etwas scharf.

Ich versuche meist meine Hände oder Arme irgendwie aufzulegen. Bei Pilzen im Wald ist sowas ja leichter. Wenn ich knie, stütze ich die Kamera auf dem selbigen ab um zu fotografieren. Ein Kirschkernkissen habe ich für die Pilze direkt auf dem Boden. Da kann ich dann auch mit Selbstauslöser arbeiten.

Blitz Du Deine Makroaufnahmen? Weil der Blitz ist wie ich finde sehr grell, der würde einem ja das ganze Makroobjekt überstrahlen.

Und was ich auch noch nicht herausbekommen habe: Wie mache ich das wenn eine Pflanze im Wind hin und her weht, das bekommt die Kamera einfach nicht scharf. Muss ich dann Sportmodus einschalten? Aber da hab ich so wenig Spielraum zum Einstellen von Parametern.

Ein weiteres Problem: Bei Sonne sieht man auf dem Bildschirm der LX7 so gut wie nix mehr (ich weiß nich wie das bei der LX5 ist). Deswegen habe ich mir einen matten Display Schutz gekauft und montiert, damit ich besser sehe (hat auch funktioniert). Weiterhin: Die Display Grundeinstellungen der Kamera sind grauenhaft. Auch wenn alles auf normal gesetzt ist von Anfang, werden die Farben auf dem Display einfach viel zu grell wiedergegeben. Ich hab beim Bildschirm nun fast die Sättigung auf minus 2, weil die Bilder sonst schlichtweg falsch dargstellt werdne. Und auch mit der Helligkeit des Bildschirms habe ich so meine Probleme. Denn der Bildschirm zeigt, trotz Korrektur um +1, die Bilder grundsätzlich dunkler an, als sie in Wirklichkeit dann sind. Das ist irgendwie anstrengend. Hast Du bei Deiner Kamera die Grundeinstellungen beim Bildschirm?

Achja, und dann hätte ich noch die Frage bei der Beleuchtung Spot, Mittenbeton und beides. Gibt es bestimmte Situationen wo das eine besser ist? Zum Beispiel lag gestern ein bisschen Schnee und ich wollte eine Pflanze freistellen. Hab ich auch gemacht mit Spot, aber der Schnee im Hintergrund war dann so grell....

Zum Schluss habe ich mal 3 Bilder hochgeladen, vielleicht könnten wir die ja mal diskutieren? Wie gesagt, für mich ist das die erste Kamera wo ich alles selber einstellen muss, aber hin und wieder find ich die produzierten Bilder gut. Die angehängten Bilder stammen von den letzten Tagen, das Wetter war bewölkt, manchmal hats auch noch genieselt. Alle sind ohne Stativ entstanden, aber es wurde versucht, die Hand mit abstützen an Bäumen etc. zu stabilisieren. Die Bilder sind alle unbearbeitet. Keine Ausschnittsvergrößerung o.ä.
Moos-Blende 2,0, Iso 200, Belich 1+200, Brennwe 24mm, Manueller Fokus, Weißabgleich über Kelvin .JPG
Moos-Blende 2,0, Iso 200, Belich 1+200, Brennwe 24mm, Manueller Fokus, Weißabgleich über Kelvin .JPG (231.45 KiB) 3668 mal betrachtet
Pilz-Blende 1,8, Iso 160, Beli 1+200, Brennw 24mm,  Autofokus, Weißabgleich über Kelvin.JPG
Pilz-Blende 1,8, Iso 160, Beli 1+200, Brennw 24mm, Autofokus, Weißabgleich über Kelvin.JPG (122.24 KiB) 3668 mal betrachtet
Spinne-Blende 3,2, Iso 200, Belichtung 1+125, Brennwe 24mm,Autofokus, Weißabgleich über Kelvin.JPG
Spinne-Blende 3,2, Iso 200, Belichtung 1+125, Brennwe 24mm,Autofokus, Weißabgleich über Kelvin.JPG (156.57 KiB) 3668 mal betrachtet


Vielen Dank dass Du Dir Zeit nimmst,

Julia

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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von kmhb » Samstag 12. Januar 2013, 21:09

hallo julia,

zu den nebelbildern: dieses phänomen tritt vorwiegend bei 24mm und f 8 auf, teilweise allerdings auch schon ab f 5,6, soweit die von mir gesehenen beispiele. die daten Deiner fotos bestätigen dies leider. für mich sieht das offensichtlich nach einer fehlerhaften linsenarchitektur aus, die kurzfristig nicht behoben werden kann.

was kann man tun: bei 24mm WW max. blende 4* verwenden, sofern die maximale verschlusszeit überschritten wird ND-filter einsetzen.

(*grundsätzlich f 5,6 und größer wegen der damit verbundenen beugungsverluste* nicht verwenden, gilt auch für andere kameras mit vergleichbarem sensor.)

zunächst einmal soviel für heute, zu Deinen weiteren fragen morgen mehr. (kam gegen 20.00 von der Degas-ausstellung aus basel zurück, dort sah ich u.a. sehr beeindruckende fotografien von Edgar Degas. bisher war mir ED als maler ein begriff, um so mehr überraschten mich seine künstlerisch gestalteten fotografien.)

mbg klaus-michael -kmhb-

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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von jackyo » Samstag 12. Januar 2013, 23:50

kmhb hat geschrieben:hallo julia,
zu den nebelbildern: dieses phänomen tritt vorwiegend bei 24mm und f 8 auf, teilweise allerdings auch schon ab f 5,6, soweit die von mir gesehenen beispiele. die daten Deiner fotos bestätigen dies leider. für mich sieht das offensichtlich nach einer fehlerhaften linsenarchitektur aus, die kurzfristig nicht behoben werden kann.
was kann man tun: bei 24mm WW max. blende 4* verwenden, sofern die maximale verschlusszeit überschritten wird ND-filter einsetzen.
Und was man auch noch tun kann: Kamera zurück in den Laden oder zum Liferanten! (Geld zurück!)
Bei einer Kamera dieser Preisklasse muss man solche Fehlproduktionen nicht akzeptieren...

Grüsse
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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von Botanicus » Sonntag 13. Januar 2013, 09:02

Hallo Jackyo,

das sagst Du jetzt so leicht. Habe mich sehr lange mit der Suche nach einer neuen Kamera beschäftigt, nachdem ich mich schweren Herzens von meiner alten getrennt habe. Ich weiß nicht ob es in dieser Preisklasse eine Kamera gibt, die meinen Ansprüchen gerecht wird. (Lichtstarkes Objektiv, Makrofotografie und zwar am besten bis 1cm ran). Ist schon ein Crux mit den Kameras....
Außerdem hab ich schon 2 Original Ersatzakkus für die Kamera gekauft :( Dachte ja auch das ist DIE Kamera, welche mich nun eine lange Zeit begleiten wird. Oh man :(

Viele Grüße Julia

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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von jackyo » Sonntag 13. Januar 2013, 09:53

Hi Julia

Das tut mit wirklich leid für Dich. Aber vielleicht ist es die bessere Lösung wenn Du die Kamera zurückgeben kannst und dafür das Geld wieder bekommst.
Natürlich bleibst Du denn auf den beiden Akkus halt sitzten, aber ich denke das ist immer noch besser als mit der Kamera weitehin unglücklich zu sein.

Das Pana mit der Kamera Probleme hat und sich mit der Informationspolitik schwer tut siehst Du ja auch hier:
http://lumix-forum.de/viewtopic.php?f=5&t=8135" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

Grüsse
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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von kmhb » Sonntag 13. Januar 2013, 12:34

hallo julia,

Du hast schon die richtige kamera ausgewählt. um den nebelfleck zu vermeiden gibt es nur die möglichkeit im A-Modus blende 8 nicht voreinzustellen. bei der sensorgröße macht blende 8 letztlich auch gar keinen sinn, da die beugungsverluste die BQ ohnehin negativ beeinflussen. das ist bei allen vergleichbaren kameras mit sensor 1/1,7 nicht anderst. Im P-modus wird nach meiner erfahrung, weit mehr als 2000 fotos mit der D-Lux5, die blendeneinstellung f 5,6 oder > seltenst gewählt, f 8 nie!!!

als lass Dich nicht verunsichern, ich werde mich per PN noch weiter dazu äußern.

mbg klaus-michael -kmhb-

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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von jackyo » Sonntag 13. Januar 2013, 12:45

kmhb hat geschrieben: als lass Dich nicht verunsichern, ich werde mich per PN noch weiter dazu äußern.
mbg klaus-michael -kmhb-
Hi Klaus-Michael

Ich will hier weder jemanden verunsichern noch die Freude an der Kamera verderben.
Ich schreibe hier lediglich meine Meinung zum Thema und was ich machen würde...

Grüsse
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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von kmhb » Sonntag 13. Januar 2013, 13:37

hallo yackyo,

nichts gegen Deine Meinungsäußerung aber in der Sache hilft es so nicht weiter.

Ich wähle eben einen anderen Ansatz indem ich Julia empfehle, wie Sie das Nebelfleckphänomen vermeiden bzw. dem aus dem Wege kann. Klar es ist schade, dass das neu entwickelte Objektiv diesen Mangel hat, aber er ist absolut vermeidbar und ich weise nochmals darauf hin, dass blende 8 bei dieser sensorgröße zwangsläufig beugungsverluste zu folge hat, also im praktischen gebrauch und für sehr gute BQ eh keine rolle spielt.

Zur Versachlichung folgendes: In der LFI -Leica Fotografie international-, Heft 07/2012 wird zur D-Lux6 (nahezu bgl. mit der LX7) u.a. folgendes geschrieben:
Bei Blende 1,4 lässt sich ein ganz leichter Schärfeabfall gegenüber Blende 2 erkennen. Ab Blende 5,6 dann sorgen Beugungsverluste an der winzigen Blendenöffnung für nachlassende Schärfe.... Am besten hält man sich also im Bereich bis Blende 4 auf nutzt dafür die Zeitautomatik mit der ISO Automatik, die ggf. die Empfindlichkeit anpasst. ... hier wird dann auch der Sinn des Neutraldichtefilters deutlich ....

Unter einem hervorragenden Beispielfoto steht: Die beste Bildqualität liefert das Objektiv der D-Lux 6 im Bereich zwischen f 2, wie hier (a.d.foto bez.) und Blende 4.

Mein persönliches Fazit zur LX7: für mich derzeit im 1/1,7-Sensorbereich eine der besten, mit 24mm WW und brauchbarer Makrofunktion die beste.

mbg kmhb

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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von jackyo » Sonntag 13. Januar 2013, 17:09

Hi Klaus-Michael

Wie Du mit Blende 2.4 oder 4.0 oder auch 5.6 z.B. eine Schneelandschaft mit 1/2000 Sek. wenn möglich noch mit etwas Gegenlicht fotografieren willst...
Ich bin mir nicht sicher, ob der zuschaltbare Filter da genug bringt. Meine G1 schafft solche Bilder mit der schnellsten Verschlusszeit so ab Blende 11...

Grüsse
Jackyo
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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von Botanicus » Sonntag 13. Januar 2013, 17:20

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Meinungen. Ich habe den ND Filter noch nie richtig wahrgenommen gehabt bei der Kamera. Ob dieser Kreis auch bei Zuschaltung dieses auftritt ist mir nicht klar.

Ich bin gespannt was mein Fotohändler sagt und ob meine Kamera eingetauscht werden kann.

Viele Grüße Julia Kruse

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Re: Makrofotografie mit der LX 7 - Erfahrungen?

Beitrag von kmhb » Sonntag 13. Januar 2013, 17:35

panasonic sagt bei zuschaltung des ND-filter sei das problem behoben. leider gibt es hierfür bisher noch keinen entsprechenden bildvergleich.

kmhb

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