was genau bedeutet das für die Bildqualität - LX 200 II

Edelkompakte für Kenner und Könner – hier geht`s um die LX-Reihe.
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tamansari
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was genau bedeutet das für die Bildqualität - LX 200 II

Beitrag von tamansari » Mittwoch 22. August 2018, 16:48

Unter techn. Daten findet man folgende Angabe:
Max. 4x (Wenn der Digital-Zoom gleichzeitig mit dem intelligenten Zoom verwendet wird, können Sie den Zoomfaktor bis auf 2x erhöhen.)

was bedeutet 4 und was
intelligenter Zoom bis auf 2x

verstehe ich nicht.

Doch wie wirkt sich das auf die Bildqualität aus?

Wenn die LX 200 II ein Zoom bis 135 oder 180/200mm hätte
ich würde sofort zugreifen.
Die TZ hat mein Traumobjektiv - macht die gleichgute Bilder?
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G3 - Oly 9 - 18 / GX80 / Pana 25mm 1.7 / Panasonic 14 - 140 II / CANON PIXMA iP 7250 / CANON LIDE 220

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jessig1
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Re: was genau bedeutet das für die Bildqualität - LX 200 II

Beitrag von jessig1 » Mittwoch 22. August 2018, 16:59

Hallo,

mit iZoom und Digitalzoom wird die Brennweite jeweils verdoppelt, zusammen angewendet also vervierfacht.
Beides sind digitale Spielereien, wobei der iZoom nur wenig, der Digitalzoom aber erheblich die Bildqualität verschlechtert.
Bilder mit der nativen Brennweite aufgenommen können am PC mit weniger Qualtätsverlust ausgeschnitten werden.
Gruß Jürgen

Alle wußten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.

https://www.flickr.com/photos/jessig1je" onclick="window.open(this.href);return false;

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Horka
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Re: was genau bedeutet das für die Bildqualität - LX 200 II

Beitrag von Horka » Mittwoch 22. August 2018, 17:17

Ich vermute, Du meinst die LX100 II.

Sie hat ein internes Digitales Zoom und ein Intelligentes Zoom. Beide erreichen dasselbe, arbeiten intern aber unterschiedlich. Vergrößerung von RAW am Rechner bringt dasselbe Ergebnis, beide digit. Zooms sind für nur JPG interessant.

Das Intelligente Zoom ist durchaus brauchbar, erst recht bei dem neuen Sensor. Du kannst die Stärke von 1 bis 2 stufenlos wählen. Aber Du verlierst bei jedem el. Zoom Bildqualität. Ob zuviel, ist pers. Einstellung. Die Qualität ist besser als das JPG-Vergrößern am Rechner.

Das Digitale Zoom ist bei der LX100 in 2 Stufen einstellbar. Es arbeitet schlechter als das Intelligente. Beide zusammen, also vierfach, werden auch für den "Normalverbraucher" die Bildqualität zu sehr verschlechtern. Auch hier erreichst Du mit RAW und Vergrößern am Rechner die gleiche Qualität.

Mit der TZ meinst Du vermutlich die die TZ101/202. Sie haben einen kleineren Sensor und ein lichtschwächeres Objektiv. Sie sind bei schlechtem Licht weniger geeignet. Freistellen ist nur im Telebereich möglich. Eine andere Kameraklasse, auch bei der Bedienung.

Horst
Handliche Kameras

klamihb

Re: was genau bedeutet das für die Bildqualität - LX 200 II

Beitrag von klamihb » Mittwoch 22. August 2018, 20:53

tamansari hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 16:48
Unter techn. Daten findet man folgende Angabe:
Max. 4x (Wenn der Digital-Zoom gleichzeitig mit dem intelligenten Zoom verwendet wird, können Sie den Zoomfaktor bis auf 2x erhöhen.)

was bedeutet 4 und was
intelligenter Zoom bis auf 2x

verstehe ich nicht.

Doch wie wirkt sich das auf die Bildqualität aus?

Wenn die LX 200 II ein Zoom bis 135 oder 180/200mm hätte
ich würde sofort zugreifen.
Die TZ hat mein Traumobjektiv - macht die gleichgute Bilder?
Ich habe nun einige Testreihen, insgesamt mehrere hundert Fotos, zum Vergleich D-Lux 109 (bgl. LX 100) vs. C-Lux (bgl. TZ 202) durch.
Im Bereich der nativen Brennweite bis 75mm liefert die D-Lux (LX100) die besseren Ergebnisse. Im iZoom Bereich > 75 bis 150mm liegen D-Lux (LX100) und C-Lux (TZ202) mehr oder weniger gleichauf. Bei 135/150mm liegt die C-Lux deutlich sichtbar vorne, da sie diesen Bereich via optischem Zoom abdeckt. i-Zoom und/ oder DigiZoom ist bei der C-Lux (TZ202) > wenig bis > nicht empfehlenswert. Bei einer Endbrennweite mit 360mm braucht's dies aber auch nicht.

Vorteil der D-Lux (LX100) ist einerseits das lichtstarke Objektiv und andererseits der größere MFT-Sensor, welcher allerdings, bedingt durch Multiformatfähigkeit, die Sensorfläche nicht zu 100% nutzt. Daher Crop Faktor 2,2 gegenüber 2,0 bei Vollnutzung der MFT-Sensorfläche. Hinsichtlich der BQ liegen sie aber keine Welten auseinander.
Das weniger lichtstarke Objektiv der C-Lux (TZ 202) gleiche ich via ISO aus. Selbst bei 360mm gelangen mir, auch Freihand, verwacklungsfreie Bilder in einer Kirche bei ungünstigen Lichtbedingungen.

TZ 202 FAZIT:
Die Bildergebnisse sind überraschend, richtig gut bis sehr gut, wobei ich einige Parameter änderte. Ganz wichtig NR auf minus 4.
Technisch ist sie absolut up to date, wobei ich einiges gar nicht bräuchte. Habe alle für mich relevanten Funktionen den neun FN Tasten zugeordnet, um möglichst wenig in Menü's einsteigen zu müssen.
Für mehr BQ nutze ich, sowohl die D-Lux im nativen Bereich, als auch eine GX9 mit diversen Objektiven, wobei das ergebnisbezogen nicht bedeutet G = bessere und TZ = schlechtere Bilder. In Eingangs erwähnter Testreihen konnte ich bei einigen Fotos die verwendete Kamera nicht auf Anhieb zuordnen.

Die C-Lux (TZ202) ist eine super kompakte All-in-One die nun zu meiner "immer dabei Kamera" wurde.

mike

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