Das 14/2.5 - wozu?

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
Lenno

Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Lenno » Sonntag 5. Mai 2013, 11:16

Und ein letztes Beispiel für das kleine schnukkelige Super-Duper ultraflache Weitwinkel Objektiv 14mm
_1040632.jpg
_1040632.jpg (1.12 MiB) 1487 mal betrachtet

Boersenbalou
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Boersenbalou » Sonntag 5. Mai 2013, 11:27

Tolle Bilder, Ich hab das schon mehrfach gehört und gelesen, dass der kleine Flunder total unterschätzt wird

Hast Du schon mal den WW-Konverter an dem kleinen Teilchen ausprobiert?
Den Konverter habe ich schon und überlege mir das 14er zuzulegen.
Erstmal statt dem 9-18

Gruß Markus
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Lenno

Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Lenno » Sonntag 5. Mai 2013, 12:30

Bin ich echt am überlegen, Markus, so auf 11mm zu kommen hat bestimmt was für sich,
und so teuer ist er ja auch nicht, mal sehen vielleicht nächsten Monat....

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wozim
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von wozim » Montag 6. Mai 2013, 19:41

Dann ist wohl unter dem Spielzeughaus eine kollabierte Blase. :lol:
Denn rechts und links stürzen die Häuser darauf zu. 8-)
Gruß Wolfgang

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Lenno

Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Lenno » Montag 6. Mai 2013, 19:53

Ja das schon Wolfgang, aber der Knick im Haus der ist tatsächlich so, hier sieht man es vielleicht noch besser,
wenn man da davor steht meint man immer es kippt gleich um, aber auch praktisch: "Mutter roll doch mal den Käse rüber ...." :lol:
2011-05_Kirchheim-004.jpg
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von fth » Dienstag 14. Mai 2013, 00:04

Cristobal hat geschrieben:Hi,

ich möchte mich mal an den Beitrag anhängen. Mich würde interessieren, wer das Objektiv hat und es deutlich besser einschätzt als die Brennweite bei den zahlreichen Zooms. Lichtstärke ist nicht relevant, da die meisten Fotos mit F5.6 oder so entstehen würden.
Ist die FB den Zooms deutlich überlegen oder ist ihr Vorteil nur Lichtstärke und Größe?
Wichtig sind mir Eure eigenen Erfahrungen und Vergleiche mit den in den vielen Zooms enthaltenen Brennweite, nicht bei Anfangsöffnung, sondern bei ca. 5.6.
Simple Antwort: Ja, die Festbrennweite 2,5/14 mm löst sichtbar höher auf als etwa das 3,5-5,6/14-45 mm (jeweils bei Blende 5,6). Ich halte besagtes Zoom für das beste der Kit-Zooms, das motorisch zu zoomende Pancake-Zoom ist sowieso ein optischer Kompromiss. Ich verwende oben genanntes Zoom sehr gern, weil ich es als ein sehr praktisch und qualitativ ausreichend betrachte. Auflösung ist nicht immer alles...
Dennoch, das 14er löst auch und gerade an den Bildrändern besser auf und verzeichnet weniger. Soll die optische Leistung möglichst hoch sein, der Preis des WW-Objektivs jedoch moderat ausfallen, ist das 2,5/14 mm IMO die erste Wahl.

Frank

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available
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von available » Dienstag 14. Mai 2013, 05:34

Cristobal hat geschrieben: ich möchte mich mal an den Beitrag anhängen. Mich würde interessieren, wer das Objektiv hat und es deutlich besser einschätzt als die Brennweite bei den zahlreichen Zooms. Lichtstärke ist nicht relevant, da die meisten Fotos mit F5.6 oder so entstehen würden.
Ist die FB den Zooms deutlich überlegen oder ist ihr Vorteil nur Lichtstärke und Größe?
Wichtig sind mir Eure eigenen Erfahrungen und Vergleiche mit den in den vielen Zooms enthaltenen Brennweite, nicht bei Anfangsöffnung, sondern bei ca. 5.6.
Hallo Reinhard,

es wird oft übersehen, dass bei qualitativen Ansprüchen Lichtstärke eben doch ausschlaggebend ist. Es macht einen Unterschied, ob mit einem lichtstarken oder lichtschwachen Objektiv bei f/5.6 fotografiert wird. Wieso?
Ganz vereinfacht dargestellt, aber in bestimmt 90% aller Praxisfälle stimmig:
Nahezu alle Objektive erreichen ihren Zenit hinsichtlich der Reduktion von diversen Fehlern und der optimalen Auflösung (die sogenannte kritische Blende) nach ein- bis zweimaligem Abblenden. (Für mich ist im Gegensatz zu Frank die Auflösung ein entscheidender Faktor. Weicher kann ich ein Bild auch im nachhinein machen. Schärfer nicht mehr)
Ein Bild mit f/5.6 erfordert dementsprechend theoretisch eine Lichtstärke von 2.8! Wenn man nun meint dann eben mit einem etwas lichtschwächeren Objektiv (1:4.0) zu fotografieren und entsprechend auf f/8.0 abzublenden befindet man sich hinischtlich Beugung schon im Grenzbereich. Die kritische Blende kan sich nicht mehr richtig auswirken.

Das Lumix 2.5/14er muss also rein theoretisch besser sein als das PZ-Zoom. Ist es in der Praxis auch. Allerdings beträgt der Lichtstärkenunterschied bei 14mm ca. 1 Blende und das Zoom hat bei 14mm wie zu erwarten ist seine Schokoladenseite. Darüber bricht es zusammen.
Im Zentrum ist das 14er in der Auflösung besser um Rand herrscht ca. Gleichstand. Hinsichtlich Verzeichnung haben so so ziemlich alle mFT-WW-Objektive einen korrekturbedarf. Das ist der Tribut an die kompakten Abmessungen.

Viele Grüße

Andreas
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von fth » Dienstag 14. Mai 2013, 21:39

available hat geschrieben:(Für mich ist im Gegensatz zu Frank die Auflösung ein entscheidender Faktor. Weicher kann ich ein Bild auch im nachhinein machen. Schärfer nicht mehr)
Da fühle ich mich falsch interpretiert. Ich schrieb, dass Auflösung "nicht immer alles ist". Will heißen: Für manche Anwender bringt ein qualitativ schwächeres Zoom in Praxis größere Vorteile mit sich als eine optisch bessere Festbrennweite. Wenn ich nicht permanent Abzüge im Format A4 und darüber mache, dann ist die Flexibilität eines guten Zooms höher einzuschätzen als das Quäntchen mehr Auflösung einer guten Festbrennweite. Wo sehe ich schon das Schärfeplus bei Bildformaten von 10x15 oder 13x18?
Ich verwende die beiden von mir genannten Objektive und muss feststellen, dass das Zoom gerade am Rand sichtbar schwächelt und dass in der Bildmitte in etwa Gleichstand herrscht, was beim Vergleich Zoom vs. Festbrennweite eher die Regel als die Ausnahme ist.

Frank

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von available » Mittwoch 15. Mai 2013, 20:41

Hallo Frank,

das ist eben alles Ansichtssache. Ich hole mal etwas weiter aus um meine Einstellung zu erläutern...
Bei mir geht zumindest bei den meisten Bildern die Auflösung fast über alles. Ich kann aber sehr gut nachvollziehen, wenn andere Fotografen den Schwerpunkt woanders sehen.
Das mFT-System ist inzwischen sehr breit aufgestellt. Vom Anfänger bis zum Profi ist alles enthalten.
Für mich ist diese System ein sehr guter Kompromiss hinsichtlich Gesamtgewicht/-größe, obwohl ich wie so viele vom Kleinbild komme. Ich möchte aber unter allen Umständen das Maximum aus dem kleinen Sensor rausholen um an die größeren Formate heranzureichen. Dazu muss man Fotografieren und nicht knipsen was natürlich mit mehr technischem Aufwand und Zeit verbunden ist, welche man leider auch nicht immer zur Verfügung hat.
Ist die richtige Blende eingestellt? Ist die Belichtung optimal für die Nacharbeitung? Stimmt der Fokus wirklich exakt oder leigt der AF etwas daneben? Ist die Belcihtungszeit kurz genug? (Ich gehöre nicht zu denjenigen die pralen 1 Sek aus der Hand belichten zu können. Einzig und alleine das ergebniss zählt. Die Daten interessiern keinen.) Muss ich mit ISO hoch oder einen anderen Weg gehen? Das sind alles Dinge die Du sicher weißt, die man aber für optimale Ergebnisse sich immer und immer wieder stellen muss. Deswegen mag ich auch keine Automatik!

Ich bin auch froh bei mFT zu sein, da das System sehr flexibel hinsichtlich dem Adaptieren von Objektiven ist. Man ist natürlich mit Komfortverlust nicht auf die mFT-Objektive angwiesen. Dadurch hat man eine sehr enorme Spannweite an Abbildungsleistungen der mir Anfangs gar nicht bewusst war. Das ist auch ein weiterer Grund, der mich bei mFT bleiben lässt. An eine Vollformat DSLR kann man z.B. kein Leica-M Objektiv adaptieren!

Ich habe innerhalb der letzten 2 Jahre einige Objektive ausprobiert (siehe Signatur) und der Prozess dauert noch an und ich lerne fast täglich in der Praxis wie auch theoretisch dazu.
Meine Einstellung zu diversen Objektiven hat sich in der Zwischenzeit sehr geändert und ich würde ein paar wenige Entscheidungen heute etwas anders treffen. Vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich u.a. beim Thema Abbildungsleistung geworden. Das ist aber normal, wenn man sich stark mit der Materie beschäftigt.
Da ich im voraus nicht sagen kann, ob ich ein Bild vergrößern werde möchte ich mir diese Option in jedem Fall offen halten. Damit hat das Thema Auflösung einen sehr hohen Stellenwert. Weicher kann man Bilder auch im nachinein machen, schärfer nicht.

Wenn man den kleinen mFT Sensor mit den richtigen Objektiven richtig belichtet und die Parameter richtig wählt kommen ganz erstaunliche Resultate heraus, die man hier im Forum leider nicht in voller Auflösung präsentieren kann. Diese Ergebnisse erstaunen auch Vollformatfotografen! Ich freue mich immer wieder aufs neue an den Bildern, die ich z.B. mit einem 25er Nokton, 50er Summicron, 75er Zuiko oder 150er Zuiko gemacht habe. Diese Objektive gehören nach meinen Erfahrungen mit zum besten was man dem mFT Sensor liefern kann und ich bin öfters nur mit den drei erstgenannten unterwegs.

Wie gesagt ist alles Ansichtssache und davon gibt es mindestens soviele wie Fotografen. Ich bin aber in jedem fall Froh darüber meinen Weg gefunden zu haben.


Viele Grüße und das wichtigste für unser Hobby: Gutes Licht!

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Cristobal » Samstag 18. Mai 2013, 09:26

Hallo Frank und Andreas,

danke für Eure Kommentare. Ich habe mich jetzt erst einmal gegen das 2.5/14 entschieden, da mir der Unterschied zu gering erscheint und ich glaube, dass ich trotzdem hauptsächlich das 20er einsetzen würde. Habe praktisch schon immer auf Normalbrennweite gestanden und verändere bzw. suche auch gerne mal einen anderen Standpunkt.
Manchmal ist ein leichtes WW schon ganz gut, deshalb auch die Frage (aber man muss auch nicht jedes Foto machen)

Danke Euch!

Gruß Reinhard

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