20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
lassy1
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von lassy1 » Samstag 14. Juli 2012, 15:16

das muß mir doch gesagt werden, sonst Verwirrung pur ;)
Schöne Grüße
lassy

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Rolf
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von Rolf » Samstag 14. Juli 2012, 16:10

Hallo lassy,

hättest du weiter gelesen, so wärst du auf den Satz
"Da ich die gleiche Überlegung wie Dieter angestellt habe, habe ich sein Zitat in ein neues Thema herübergezogen."
gestoßen - alles klar?

Gruß
Rolf
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Rolf
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von Rolf » Samstag 14. Juli 2012, 16:31

Zunächst vielen Dank für eure Antworten, allerdings glaube ich, dass ich teilweise missverstanden worden bin:

Mir ging (und geht) es darum, dass ich (wie Dietz) überlegt hatte, das 1,7/20mm als Lowlight-Objektiv anzuschaffen (zusätzlich zu "Immer-drauf-Zoom"). Nun kommen aber Zweifel auf, ob dies sinnvoll ist, denn ...
1. haben unsere Kameras einen (fast) perfekt arbeitenden AF, so dass eine hohe Lichtstärke nicht mehr zwingend ist.
2. macht das lichtschwächere Zoom die größere Verwackelungsgefahr durch den OIS wieder wett.

Was mich nun interessiert sind eure Meinungen, Anregungen usw. zu meinen Überlegungen. So hatte ich nicht daran gedacht, dass kürzere Verschlusszeiten bewegte Objekte besser festhalten.

Gruß
Rolf
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von partisan » Samstag 14. Juli 2012, 17:11

20mm pancace, 20mm Zoom = kein Vergleich.

Das 20mm pancace ist um Welten besser und macht mehr Spass.

Alles übrige: siehe oben oder überall sonst im Forum.

Lieben Gruß


matthias**'*
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von partisan » Samstag 14. Juli 2012, 17:24

PS:

1. Ich kann mit dem Zoom in Räumen nichts anfangen - zu lichtschwach.

2. Mein immer- drauf ist das 20mm (ab und an das 45mm, aber für Räume meist zu große Brennweite für mich)

3. Der Autofokus ist eine Schwachstelle unserer Kameras - aber immer noch gut. Wenn es dir darum geht, hole dir lieber das 14mm pana, ist schneller

4. Festbrennweite ist Festbrennweite und Zoom ist Zoom, ich finde man kann das prinzipell überhaupt nicht miteinander vergleichen. Auch wenn das hier viele immer versuchen.

5. Gute Bilder kannst du wohl mit allen Objektiven machen - oder auch nicht (dann liegt das aber nicht am Objektiv). - Zumindest wenn das Licht stimmt, wo wir wieder bei der Lichtstärke wären.

==> Zuletzt mein Rat. probiere mal Festbrennweiten aus : insbesondere das 20mm pana - und lasse den Zoom einige Wochen im Schrank.
Zumindest wenn Dich die Kosten nicht in den Ruin treiben.
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von available » Samstag 14. Juli 2012, 19:16

Hallo Rolf!

Hier ist in den letzten Stunden ja einiges passiert. Wieder wäre einiges klarzustellen ich möchte jetzt aber nur auf die Frage von Dir eingehen.
Dein angesprochenes Thema hat mich auch vor einiger Zeit beschäftigt und es ist bei weitem nicht abwägig. Außerdem zeigt es, dass Du Dich vertieft mit der Thematik beschäftigst und nicht der Herde hinterherläufst!

Mal ein kurzer Vergleich für die Lumix Gs bei statischen Motiven (Die Olympus haben ja einen Stabi in der Kamera womit der Vergleich hinfällig wäre):

Die Grenze bzgl. Lichtbedingungen wären bei einer vorher fixierten ISO folgende:
Lumix 1,7/20mm
Brennweite: 20mm
Blende: 1,7
Notwendige Zeit*: 1/40 Sek.

Lumix 14-42mm (Kitzoom)
Brennweite 20mm
Blende: ca 4,2
Notwendige Zeit*: 1/40 Sek.
Durch den 2-fach-Stabi könnte man mit 1/10 Sek. belichten

Das 1,7/20mm ist also trotz des fehlenden Stabis noch um einen Lichtwert lowlightfähiger als das 14-42mm.
Ein weitere Vorteil des 1,7/20mm, welcher schon genannt wurde ist der dass die gleichen Lichbedingungen mit einer kürzeren Belichtungszeit vorliegen.
Der "Nachteil" des 1,7/20mm ist der, dass die Blende hierzu voll geöffnet wedren muss und die Schärfentiefe dadurch relativ gering ausfällt. Das kann, muss aber auch nicht zur Bildgestaltung gewollt sein! Man wird eines wichtigen Freiheitsgrades beraubt. Ich verwende die Blende nicht ausschließlich für die Lichtmenge, sondern zur Gestaltung mittels Schärfentiefe!!!

Nächstes Thema wäre die Abbildungsleistung im Vergleich. Danach hattest Du zwar nicht gefragt, ich finde das Thema aber hochinteressant wie Du vielleicht nach den folgenden Zeilen auch.
Hier wird sehr viel geredet und gepriesen, wobei das 14-42mm sehr oft schlecht gemacht wird.
Ich würde Dir empfehlen folgenden Artikel durchzulesen (u.a. Vergleich Lumix 1,7/20mm gegen 1:3,5-5,6/14-42 ASPH O.I.S.) und ihn in Deine Überlegungen einzubeziehen:
Gegen Ende wird ganz exakt auf deine Fragestellung eingegangen! Der Artikel hat meine 100%ige Zustimmung!

http://ueberlicht.de/2011/panasonic-lum ... h-pancake/" onclick="window.open(this.href);return false;

Viele Grüße

Andreas

* Die notwenige Zeit ergibt sich aus der Reziprokenregel bezogen auf Vollformat 40mm. Falls der ein oder andere User meint er könne noch länger aus der Hand belichten gilt das aber für beide Linsen entsprechend.
Zuletzt geändert von available am Samstag 14. Juli 2012, 19:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von bilderknipser » Samstag 14. Juli 2012, 19:23

Rolf hat geschrieben:glaube ich, dass ich teilweise missverstanden worden bin:

Mir ging (und geht) es darum, dass ich (wie Dietz) überlegt hatte, das 1,7/20mm als Lowlight-Objektiv anzuschaffen (zusätzlich zu "Immer-drauf-Zoom"). Nun kommen aber Zweifel auf, ob dies sinnvoll ist, denn ...
1. haben unsere Kameras einen (fast) perfekt arbeitenden AF, so dass eine hohe Lichtstärke nicht mehr zwingend ist.
2. macht das lichtschwächere Zoom die größere Verwackelungsgefahr durch den OIS wieder wett.
Mißverstanden? Da bin ich doch sehr erstaunt, denn genau dazu wurden mehrere (meiner Meinung) qualifizierte Antworten gegeben. Wozu schreibt man denn hier?

Den 2 Statements von Dir wurde wiedersprochen. Paßt Dir das vielleicht nicht? Dann laß es doch sein mit dem 20er, wenn Du es für Quatsch hälst. So einfach ist das.
Gruß
Jochen
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von partisan » Samstag 14. Juli 2012, 19:49

sehr interessanter Artikel Andreas...

Du weisst, ich schätze Deinen Ratschläge hier im Forum sehr!

Mir gehr es aber vor allem darum zu sagen, dass es ein ganz anderes feeling und fotografieren ist mit einer Festbrennweite loszuziehen.
Eben deshalb finde ich auch, dass sich Zoom`s und Festbrennweiten eben nicht so einfach miteinander vergleichen lassen.
Das ist natürlich zutiefst Subjektiv, aber immer einen Versuch wert, finde ich.

Hinzu kommt, die bessere Lichtstärke und die Kompaktheit.

Aber: Es geht um das Motiv! Und meistens reicht da ganz gewiss auch das Kit-Zoom um es gut einzufangen.

Aber ich fotografiere zum Spass! Und da bin ich bei den Festbrennweiten einfach besser versorgt.


Zum Thema Kompaktheit noch eines: Man wird mit diesem Objektiv ganz anders wargenommen als mit so einer Zoomtröte.
Es ermöglicht dadurch auch ein viel dezenteres Fotografieren ("darf ich mal einen Urlaubsfoto Schnappschuss von euch machen=?"=)

Und man lernt seine Motive zu "ersehen". Darum geht es mir am meisten.

20mm kommt meinem Stil zudem am nächsten und ich würde dafür auch 500Euro bezahlen
Aber das muss nun wirklich jeder selber mit sich abmachen.

Für mich wäre da mft ohne ein gutes, kompaktes (!) lichtstarkes Normalobjektiv keine Überlegung wert. Damit bin ich nicht der einzige hier.
Wie schön, dass das 45er nun den Objektivpark ergänzt hat.

Und ich werde in Zukunft aufhören das 20er pana anzupreisen, es ist eh genug im Forum darüber geschrieben worden.

**** auf das ihr immer ein gutes Motiv finden mögt, und dann irgendeine Kamera dabeihabt um es abzulichten ****
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von veo » Samstag 14. Juli 2012, 19:52

available hat geschrieben:Die Grenze bzgl. Lichtbedingungen wären bei einer vorher fixierten ISO folgende:
Lumix 1,7/20mm
Brennweite: 20mm
Blende: 1,7
Notwendige Zeit*: 1/40 Sek.

Lumix 14-42mm (Kitzoom)
Brennweite 20mm
Blende: ca 4,2
Notwendige Zeit*: 1/40 Sek.
Durch den 2-fach-Stabi könnte man mit 1/10 Sek. belichten
Bin ich jetzt voll daneben, oder ist "Notwendige Zeit*: 1/40 Sek." beim 14-42 ein Schreibfehler? Muss es da nicht "Notwendige Zeit*: 1/10 Sek." heißen? Sonst wären das ja keine gleichen Lichtbedingungen. Die Schlussfolgerung würde ich dann wieder verstehen.
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von available » Samstag 14. Juli 2012, 20:18

Bin ich jetzt voll daneben, oder ist "Notwendige Zeit*: 1/40 Sek." beim 14-42 ein Schreibfehler? Muss es da nicht "Notwendige Zeit*: 1/10 Sek." heißen? Sonst wären das ja keine gleichen Lichtbedingungen. Die Schlussfolgerung würde ich dann wieder verstehen.

das war vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt von mir. Notwendige Zeit ohne Stabi für die Brennweite wäre die 1/40 Sek. Bei gleichen Lichtbedingungen müsste die Kamera für ein gleiches Ergebnis 1/5 Sek. belichten. Durch den Bildstabi kann bis zu 1/10 Sek. ohne verwackeln belichtet werden. => 1 Lichtwert fehlt dem 14-42er.

Viele Grüße

Andreas
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von available » Samstag 14. Juli 2012, 20:37

Hallo partisan,

ohne Dir zu Nahe treten zu wollen, aber über dieses Stadium bin ich raus. Vor einem halben Jahr habe auch ich das noch anders gesehen. Ich sehe inzwischen nach dem ich mit dem Panaleica 45mm "gelernt" habe unabhängig von Brennweiten und benötige das "feeling" nicht mehr. Mir macht es nichts aus mit einem Zoom loszuziehen und desöfteren bin ich auch für diese Flexibilität dankbar, da ich z.B. einen bewölkten Himmel an der Stoibermühle damit sehr gut gestalten kann. Mit einer Festbrennweite geht das nicht!
Mir macht das Fotografieren sowohl mit Zooms als auch mit Festbrennweiten sehr viel Spaß.

Entschuldigung, aber bei vielen Usern kommt es mir einfach vor, dass es chick wäre mit Festbrennweiten zu fotografieren. Ich möchte die Festbrennweiten nicht schlecht machen und benutze sie auch sehr oft und sehr gerne, aber fast jede Linse (auch Zooms) hat ihre Berechtigung. Das Thema Kompaktheit ist durch das PZ 14-42 wohl auch erledigt. ;)

Letzten Endes muss jedoch jeder sich selber für seine Objektive entscheiden weswegen Ratschläge auch sehr schwer bzw. sogar unmöglich sind.
Die Bilder damit macht man ja schließlich hoffentlich auch selber. ;)

Viele Grüße

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sardinien

Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von sardinien » Sonntag 15. Juli 2012, 07:49

Rolf hat geschrieben:Zunächst vielen Dank für eure Antworten, allerdings glaube ich, dass ich teilweise missverstanden worden bin:

Mir ging (und geht) es darum, dass ich (wie Dietz) überlegt hatte, das 1,7/20mm als Lowlight-Objektiv anzuschaffen (zusätzlich zu "Immer-drauf-Zoom"). Nun kommen aber Zweifel auf, ob dies sinnvoll ist, denn ...
1. haben unsere Kameras einen (fast) perfekt arbeitenden AF, so dass eine hohe Lichtstärke nicht mehr zwingend ist.
2. macht das lichtschwächere Zoom die größere Verwackelungsgefahr durch den OIS wieder wett.

Was mich nun interessiert sind eure Meinungen, Anregungen usw. zu meinen Überlegungen. So hatte ich nicht daran gedacht, dass kürzere Verschlusszeiten bewegte Objekte besser festhalten.

Gruß
Rolf
20 mm lowlight Fähigkeit Freihand:

Pro:
-wenn 1/30 Sec. oder kürzer möglich
-Freistellungsmöglichkeit durch Einsatz von Blende bis 1.7

Contra:
-kein OIS und daher an Panas nur bis 1/30 Sec verwendbar.
-werden die 1/30 Sec. nur über die Öffnung der Blende bis hin zu 1.7 erreicht, bedingt
diese eine Reduzierung der Tiefenschärfe (ein PZ 14-42 erlaubt noch bei 1/8 Sec.verwacklungsfreie Aufnahmen dank OIS an PANA's
mit Blende 4.4)


20 mm lowlight Fähigkeit Stativ:

Pro:
-Blende von 1.7 bis 22 möglich (bei meinem PZ 14-42 im Vergleich: 4.4 bis 22)
-Allgemeine Abbildungsstärke des Objektives

Contra:
gewisse Einschränkungen durch Stativ


noch zu beachten:
1. an meinen G3/GF2 funktioniert der AF des 20 mm auch unter schwierigen Lichtverhältnissen sehr gut. An Olys kann ich die AF-Fähigkeit nicht beurteilen. Für Olympus E-M5 Besitzer existiert der fehlende optische OIS im 20 mm Pana nicht, da diese Kamera einen gut arbeitenden kameraseitigen Bildstablilisator
besitzt.

2. die allgemeinen Empfehlungen, bei welchen Verschlußzeiten sich bewegende Objekte einfrieren lassen, sind zu beachten

Fazit:
wenn es um Tiefenschärfe bei lowlight geht, spielen die 1.7 des 20 mm keine Rolle jedoch der fehlende OIS an PANA Cams schon.

Rolf
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von Rolf » Sonntag 15. Juli 2012, 14:19

bilderknipser hat geschrieben:Mißverstanden? Da bin ich doch sehr erstaunt, denn genau dazu wurden mehrere (meiner Meinung) qualifizierte Antworten gegeben. Wozu schreibt man denn hier?

Den 2 Statements von Dir wurde wiedersprochen. Paßt Dir das vielleicht nicht? Dann laß es doch sein mit dem 20er, wenn Du es für Quatsch hälst. So einfach ist das.
Erstaunt bin ich, Jochen, denn bisher fand ich deine Beiträge durchaus qualifiziert . . . . :?

@ Andreas und Gerd: Danke für eure Antworten/Anmerkungen, die genau das aufgreifen, womit ich mich beschäftige! :)

Gruß
Rolf
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von bilderknipser » Sonntag 15. Juli 2012, 14:41

Rolf hat geschrieben:Erstaunt bin ich, Jochen, denn bisher fand ich deine Beiträge durchaus qualifiziert . . . . :?
Oh, danke. Für mich hat sich das so gelesen, daß Du eigentlich schon eine fertige Meinung hast. Deswegen habe ich den Sinn Deiner Frage nicht verstanden.

Also nix für ungut. Werde mich beim nächsten Mal bemühen, zu verstehen.
Zum Thema hatte ich ja schon was gesagt.
Gruß
Jochen
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Re: 20mm Pancake als lowlight-Objektiv?

Beitrag von MFT-Neuling » Donnerstag 19. Juli 2012, 12:59

Laßt Taten sprechen!

ich habe vor 2 Tagen das 20/1.7 bekommen und ein bißchen probiert. Hier ein Beispiel, das gesamte Bild, aber aus Platzgründen kleingerechnet:
Oper800x500.jpg
Oper800x500.jpg (81.47 KiB) 1843 mal betrachtet
Und nun ein Ausschnitt in 1:1 Auflösung:
Oper-Ausschnitt.jpg
Oper-Ausschnitt.jpg (58.03 KiB) 1843 mal betrachtet
Aufnahmedaten: Blende 1,7 Zeit 1/30 ISO 400 - ich habe ganz bewußt hier die Blendenöffnung ausgereizt.

Das Resultat verblüfft mich schon. Mein Minolta 1,4/50mm aus der "Eisenzeit" ist gewiß ein gutes Objektiv, aber bei voller Blendenöffnung ist alles arg weichgespült, unter 2,0 geht nur Portrait. Hier ist das 20er kein Muß, denn natürlich hätte ich das Bild auch mit dem 14-42er aufnehmen können, aber dann mit mehr ISO.

Aber hier schon. Aufnahme bewegter Objekte unter miserablen Lichtbedingungen:

Mit dem 14-42 geht das unter im Rauschen, oder das Ergebnis ist zu dunkel (oder beides) und das Minolta ist mit 50mm Brennweite viel zu "lang".

Man muß einfach nur wissen, was man will. Ich bin sehr froh über dieses Objektiv, obwohl sein Preis pro Kilo arg hoch ist, da hat sich das 45-200 mehr gerechnet ;-)

Schöne Motive wünscht
Helmut

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