Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
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Prosecutor
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Prosecutor » Donnerstag 18. September 2014, 06:58

Merkwürdig. Einerseits wird die Überlegenheit von Festbrennweiten gepredigt, andererseits dieses unhandliche Telezoom angepriesen, mit dem noch keiner ein Bild gemacht hat. Viel interessanter wäre das stabilisierte Lumix 150mm/f2,8.
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dietger
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von dietger » Donnerstag 18. September 2014, 10:26

Merkwürdig. Einerseits wird die Überlegenheit von Festbrennweiten gepredigt, andererseits dieses unhandliche Telezoom angepriesen, mit dem noch keiner ein Bild gemacht hat.
So ist das hier immer wenn irgend etwas Neues von Olympus kommt. Ist noch gar nicht erhältlich, keinerlei Tests oder gar praktische Erfahrungsberichte
aber für einige Leute hier im Forum ist es die größte menschliche Errungenschaft seit der Erfindung des Rades. Es sind übrigens immer die gleichen Leute...
Viel interessanter wäre das stabilisierte Lumix 150mm/f2,8.
Das kann gar nicht interessanter sein, ist ja von der falschen Firma.... :twisted:


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Janer
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Janer » Donnerstag 18. September 2014, 10:31

Ist ja wie im Kindergarten hier, Kopf schüttel! :oops:

Gruß Jan
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Markus B.
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Markus B. » Donnerstag 18. September 2014, 19:16

Beide Hersteller sind fähig, hervorragende Objektive zu bauen, Panasonic hat es ja neulich mit dem Nocticron 42.5mm/1.2 eindrucksvoll bewiesen.

Nur leider hat man sich nicht für ein einheitliches Stabilisierungssystem entschieden, so dass der Nutzwert z.B. des neuen Zuiko Pro 40-150mm an den Panas halt etwas eingeschränkt ist.

Aufgrund seines Brennweitenbereiches und seinen Dimensionen, die das übliche mFT-Format sprengen, steht es nicht in direkter Konkurrenz zum viel handlicheren Pana 35-100er. Zusammen mit dem Konverter könnte es aber das 35-100er zusammen mit dem 100-300er weitgehend ersetzen. Wäre für Pana-Landschaftsfotografen eine Option, die ihr Tele meistens mit Stativ verwenden. Oly-Fotografen müssen sich die Frage stellen, wie oft sie die zusätzlichen 50mm oben wirklich brauchen; wenn kaum, ist auch für sie das 35-100er nach wie vor die praktischere Lösung.

Um das Pana 150mm/2.8 ist es still geworden - kommt es überhaupt auf sicher?

Was ich bräuchte wäre ein Pro 35-200mm mit durchgehender Lichtstärke 3.5 oder 4.0.
Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von available » Donnerstag 18. September 2014, 19:29

Prosecutor hat geschrieben:Merkwürdig. Einerseits wird die Überlegenheit von Festbrennweiten gepredigt, andererseits dieses unhandliche Telezoom angepriesen, mit dem noch keiner ein Bild gemacht hat. Viel interessanter wäre das stabilisierte Lumix 150mm/f2,8.
Ich fürchte da hast Du etwas missverstanden.
Es gibt gute und weniger gute Festbrennweiten.
Genauso gibt es gute und weniger gute Zooms.

Beide Bauarten haben absolut ihre Berechtigung und werden je nach Themengebiet (Lichtstärke, Flexibilität, Verzeichnung) eingesetzt.
Lange Brennweiten mit hoher Lichtstärke werden leider auch für das mFT Format größer. Das ist Physik.
Das neue Zuiko ist ein Telezoom mit für diesen Brennweitenbereich hoher Lichtstärke. Aus diesem Grund ist es naturgemäß unhandlicher.
Hohe Lichtstärke ist bei mFT generell aufgrund größerem Spielraum zwischen kritischer und förderlicher Blende sinnvoll.
Bei einer langen Brennweite aufgrund möglichst kurzer Belichtungszeiten erst recht.
Für den Lumix Fotografen aufgrund fehlendem Stabi nochmlas wichtiger.
Bilder wurden mit dem 40-150er schon fotografiert. Sie sind im Netz zu sehen.

Das Lumix 2.8/150er ist für Lumix Fotografen, die nicht mit Stativ arbeiten sicherlich interessanter da stabilisiert.
Es wird jedoch genauso "unhandlich" sein. Wenn nicht soagr aufgrund des verbauten Stabis noch voluminöser.
Wann es kommt steht aber in den Sternen.
Fakt ist das Zuiko ist früher verfügbar und deshalb derzeit interessanter.
dietger hat geschrieben:So ist das hier immer wenn irgend etwas Neues von Olympus kommt. Ist noch gar nicht erhältlich, keinerlei Tests oder gar praktische Erfahrungsberichte
aber für einige Leute hier im Forum ist es die größte menschliche Errungenschaft seit der Erfindung des Rades. Es sind übrigens immer die gleichen Leute...
Warum denn so aufgebracht?
Olympus versteht eben etwas von der Objektiventwicklung. Kein Wunder bei der langen Erfahrung. (Gründung 1919)
Ich habe einige Erfahrung mit Olympus und Panasonic-Objektiven (Siehe Signatur, wobei ich auch weitere in der Praxis getestet habe)
Diese Erfahrung teile ich hier gerne mit. Wem dies nicht passt der kann mich gerne virtuell wegclicken.
BTW: Auch dem Zuiko 1.8/75er habe ich vor seinem Erscheinen schon hervorragende Abbildungseigenschaften vorausgesagt (Das ist hier im Forum noch nachvollziehbar)
und ich bin mir aufgrund der Erfahrungen und Recherchen sehr sicher, dass die Linse sehr, sehr gut ist. (Auf Niveau Zuiko FT 2.0/35-100)

Es gibt auch erste Test zu der Linse, welche ihr sogar die beste Abbildungsleistung eines Olympus Zooms bescheinigen.
Wenn es auf dem Niveau des hervorragenden Zuiko 2.8/12-40ers ist bin ich schon hochzufrieden. Ich fürchte aber es wird noch besser.

http://www.pekkapotka.com/journal/2014/ ... 8-pro-zoom" onclick="window.open(this.href);return false;
dietger hat geschrieben:
Prosecutor hat geschrieben:Viel interessanter wäre das stabilisierte Lumix 150mm/f2,8.
Das kann gar nicht interessanter sein, ist ja von der falschen Firma.... :twisted:
Das Ergebnis zählt. Warum sollte man sich keine gute Pana Linse kaufen sollen.
Ich überlege mir das 1.2/42.5 zu kaufen.

Viele Grüße und nicht vergessen. Wir sind alle mFT-Fotografen!

Andreas
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von available » Donnerstag 18. September 2014, 19:34

Markus B. hat geschrieben:Was ich bräuchte wäre ein Pro 35-200mm mit durchgehender Lichtstärke 3.5 oder 4.0.
Falls Gewicht keine Rolle spielt und Du mit der GH4 überwiegend statisch unterwegs bis (wovon ich ausgehe) wäre das (obwohl etwas länger am kurzen Ende) vielleicht eine sehr gute Option mit guter Abbildung. Auch sehr gut gebraucht zu bekommen.

http://www.amazon.de/Olympus-Zuiko-Digi ... B000XCMGMA" onclick="window.open(this.href);return false;

Viele Grüße

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Cristobal
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Cristobal » Donnerstag 18. September 2014, 19:48

Hallo,

ein bisschen Begeisterung muss schon erlaubt sein. Das 2.8/40-150 hat schon mal den Vorteil, dass es Ende des Jahres auf den Markt kommt, ein Pana wäre z.B. mir sogar wesentlich lieber gewesen, da das dann einen Stabi gehabt hätte.
Wenn z.B. Sigma ein entsprechendes Objektiv bringen würde, dem die ähnliche Abbildungsleistungen nachgesagt werden, wäre ich genauso begeistert. Letzlich ist es mir wurscht, was da vorne draufsteht, die Leistung muss passen.


Andere sind wieder vom 0.95/10,5 Nokton sehr angetan, interessiert mich z.B. weniger. Trotzdem kann ich das sehr gut verstehen und die Interessenten sollen ihre Vor-Freude daran haben und sich gerne auch dafür begeistern.

Fotografie hat auch immer etwas mit der Freude an Technik zu tun.

Viele Grüße Reinhard

der bereits überlegt, wie er das Objektiv samt TC finanziell realisieren kann. Allerdings möchte ich noch abwarten, was aus dem 300er wird, kann das Geld schließlich nur einmal ausgeben.

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DocReason
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von DocReason » Donnerstag 18. September 2014, 20:35

available hat geschrieben:Ich überlege mir das 1.2/42.5 zu kaufen.
Probiere es aus und ich bin sicher, das Objektiv wird Dir gefallen. Ich bin weit von Deinem fotografisch-technischem Niveau entfernt, aber bei meinen Vergleichen zwischen
1. Leica 42,5 Nocticron
2. Oly 45
3. Pana 14-140 II
4. Pana 14-42 Kit
konnte selbst ich mit meinen an die Wand geklebten ColorFoto-Testcharts bei ungefähr gleicher Brennweite (42-46 mm) signifikante Unterschiede feststellen. Abgesehen von der höheren Lichtstärke und der besseren Farbbrillianz ist das Nocticron bei gleicher Brennweite dem Oly am Rand im fast gleichem Maße, wie dieses den beiden anderen Objektiven überlegen (Stativ, ohne OIS, ohne Schattenkorrektur, manuell auf die Mitte fokussiert, RAW, Vergleich in Lightroom ohne manuelle Korrektur).
In der Bildmitte sind die Unterschiede zwischen den beiden Festbrennweiten nicht wirklich groß. Für die Ecken gilt aber: Blende 1,2 ist beim Nocticron gut, Blende 1,8 sehr gut und Blende 2,5-5,0 sind gleichbleibend nahezu perfekt, danach wird es erwartungsgemäß wieder etwas unschärfer. Die mit Abstand schlechteste Qualität hat Blende 16, aber selbst die entspricht qualitativ Blende 1,8 beim Oly. Schwächen sind das Gewicht, die Größe, die Autofokusgeschwindigkeit bei Offenblende und der Preis.

Tatsächlich musste ich den großen ArcaSwiss-Adapter von Sirui abmontieren und durch den kleinen C10 ersetzen, um das Nocticron aufsetzen zu können. Das brauchte ich weder für das 14-140er noch für das 100-300er machen. Eine gravierende Vignettierung habe ich nicht feststellen können, wobei in meinem Büro der seitliche Lichteinfall keineswegs Laborbedingungen entspricht und das Ganze zusätzlich durch den Schattenwurf zwischen den Testcharts hängender Acrylbildern verfälscht wurde (mich hat auch die Farbbrillianz und die Auflösung der Pinselstriche in der Praxis interessiert).
available hat geschrieben:Wir sind alle mFT-Fotografen!
Zunächst einmal sind wir Menschen, dann Männer/Frauen, dann Väter/Mütter, dann Ingenieure/Lehrer/Landwirte/usw., dann Fotografen, dann mFT-Fotografen, dann Lumixer und zum Schluss Gx-Nutzer. Und je weiter wir uns bei der Argumentation in eine Rolle der eben aufgeführten Liste nach rechts bewegen, um so kleinlicher (und für Außenstehende unverständlicher) wird sie.
- Frank -

Kameras: GM5, G6, O-MD E-M1 I/II
Objektive: Lumix 14-140, 100-300, 14, 20, 42.5 - M.Zuiko 9-18, 7-14, 12-40 f2.8, 40-150 f2.8, 45, 60, 75 - Walimex 7,5
Stative: Sirui T-025X, N-2004 - Rollei M1
Blitze: Metz 58AF-2, M440 - Yongnuo 560 III/IV

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Markus B.
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Markus B. » Donnerstag 18. September 2014, 20:49

available hat geschrieben:
Markus B. hat geschrieben:Was ich bräuchte wäre ein Pro 35-200mm mit durchgehender Lichtstärke 3.5 oder 4.0.
Falls Gewicht keine Rolle spielt und Du mit der GH4 überwiegend statisch unterwegs bis (wovon ich ausgehe) wäre das (obwohl etwas länger am kurzen Ende) vielleicht eine sehr gute Option mit guter Abbildung. Auch sehr gut gebraucht zu bekommen.

http://www.amazon.de/Olympus-Zuiko-Digi ... B000XCMGMA" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

Viele Grüße

Andreas
Danke für den Tipp Andreas - habe mir das auch schon überlegt! Das Zuiko 45-200 wäre auch nicht schwerer als meine beiden jetzigen Pana-Telezooms zusammen.

Andererseits: Auch in meiner statischen Landschaftsfotografie bleibt nicht immer Zeit zum Aufstellen des Stativs - und dann bin ich wieder froh um den Stabi in meinem 35-100er ...

Gruss, Markus
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von available » Freitag 19. September 2014, 06:06

Markus B. hat geschrieben:Andererseits: Auch in meiner statischen Landschaftsfotografie bleibt nicht immer Zeit zum Aufstellen des Stativs - und dann bin ich wieder froh um den Stabi in meinem 35-100er ...
Hallo Markus,

Ganz ehrlich würde mich mich vor allen Dingen beim Thema Landschaftsfotografie nicht auf einen Stabi verlassen.
Vor allen Dingen bei diesem Themengebiet kommt es in meinen Augen bei Vergrößerungen sehr auf eine optimale Auflösung an.
Sicher bringt der Stabi in der Theorie etwas, ob das in der Praxis zu 100% reproduzierbar ist bezweifle ich (und auch sehr viele Landschaftsfotografen.)

Nach meiner Erfahrung fotogarfiere ich entweder mit einer genügend kurzen Verschlusszeit oder mit Stativ.

Viele Grüße

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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Markus B. » Freitag 19. September 2014, 11:06

Das ist auch meine Erfahrung - Stativ und Timer sind mit Abstand am besten!

Aber bezieht sich deine Bemerkung über den Stabi nur auf den OIS von Panasonic,
oder auch auf den hier allseitig so hochgelobten IBIS von Olympus?

Ich könnte mir vorstellen, dass der IBIS vor allem bei kurzen und normalen Brennweiten seine Stärken ausspielt,
während er bei den langen Teles wahrscheinlich ziemlich an Wirkung einbüsst. Aber das ist nur eine Vermutung,
selber habe ich nur Erfahrung mit dem OIS der Pana-Objektive.

Gruss, Markus
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von available » Freitag 19. September 2014, 15:25

Hallo Markus,
Markus B. hat geschrieben:Aber bezieht sich deine Bemerkung über den Stabi nur auf den OIS von Panasonic,
oder auch auf den hier allseitig so hochgelobten IBIS von Olympus?
Meine Bemerkung bezog sich auf alle Stabis.
Markus B. hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass der IBIS vor allem bei kurzen und normalen Brennweiten seine Stärken ausspielt,
während er bei den langen Teles wahrscheinlich ziemlich an Wirkung einbüsst. Aber das ist nur eine Vermutung,
selber habe ich nur Erfahrung mit dem OIS der Pana-Objektive.
Ein Stabi, der vor allem bei kurzen bis normalen Brennweiten (<25mm) seine Stärken auspielt, dagegen bei längeren an Wirkung einbüsst würde von mir nicht gelobt werden.
Ich bin zwar wie oben schon geschrieben kein Stabi-Fan. Trotzdem benutze ich wenn es unbedingt notwendig ist auch an meinem Lumix 100-300er (also langer Brennweite) nicht den OIS sondern den IBIS aufgrund der besseren Wirksamkeit. Er ist (auch wenn ich jetzt wieder beschimpft werde ;) ) wohl der derzeit beste Stabi den der Markt zu bieten hat.
Es gibt einige Untersuchungen dazu.

Viele Grüße

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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Markus B. » Freitag 19. September 2014, 19:21

Es gibt keinen Grund zum Beschimpfen - im Gegenteil, ich bin dankbar die realen Erfahrungen eines Kenners mitgeteilt zu bekommen.

Für mich jedenfalls interessant für die künftige Modellwahl! Nach der GH3 hätte ich ja die Gelegenheit gehabt, auf die E-M1 zu wechseln. Aber weil die GH4 so verdammt gut in meine Hand passte, und sie mit einem deutlich verbesserten Sucher und vielem mehr daherkam, konnte ich nicht widerstehen!

Gruss, Markus
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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von available » Freitag 19. September 2014, 20:42

Markus B. hat geschrieben:Es gibt keinen Grund zum Beschimpfen - im Gegenteil, ich bin dankbar die realen Erfahrungen eines Kenners mitgeteilt zu bekommen.

Für mich jedenfalls interessant für die künftige Modellwahl! Nach der GH3 hätte ich ja die Gelegenheit gehabt, auf die E-M1 zu wechseln. Aber weil die GH4 so verdammt gut in meine Hand passte, und sie mit einem deutlich verbesserten Sucher und vielem mehr daherkam, konnte ich nicht widerstehen!

Gruss, Markus
Vielen Dank. Ich versuche auch so gut es geht sachlich zu sein.
Das wichtigste ist, dass die Kamera für den Fotografen gut zu bedienen ist. Sämtliche Parameter müssen quasi blind und schnell geändert werden können.
Da wir nicht alle die gleichen Hände und Motorik haben kommt der eine kommt besser mit der GH4 zurecht der andere mit der E-M1.
Hier sind wir im Lumix Forum und die GH4 Besitzer sind verständlicherweise in der Überzahl. ;)

Ich bin aber gerne in der Unterzahl, da mir das Oly-Forum nicht zusagt.
insbesondere der Chef.

Viele Grüße

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Re: Olympus Zuiko Pro 40-150 F2,8

Beitrag von Markus B. » Freitag 19. September 2014, 22:55

Ganz meine Meinung - zuerst kommt für mich die Ergonomie, die leichte und intuitive Bedienbarkeit einer Kamera, das ist wichtiger als minime Differenzen in der Sensorleistung.

Ob GH4 oder E-M1 ist nicht so wichtig -Hauptsache mFT!

2015 wird ein spannendes mFT Jahr: Olympus bringt das 300mm, das 7-14mm und eine neue OMD - wenn es nach mir ginge dürfte diese etwas massiger und DSLR-artiger werden, analog zur GH4, damit sie in Kombination mit den neuen langen Teles etwas ausgewogener wirkt; auf das
Pseudo-Retro-Design der bisherigen OMD's gebe ich nichts, mir ist nur die Funktionalität wichtig.
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