MFT-Objektiventwicklung oberhalb von 100mm für Wildlife
Verfasst: Samstag 24. November 2012, 19:08
Liebe Lumixer,
seit einiger Zeit tun sich bei mir Zweifel auf, was die mft Objektiventwicklung oberhalb von 100mm betrifft und ich meine speziell lichtstarke Festbrennweiten und Zooms ab f 2,8. Ich habe generell nicht feststellen können, dass hier in dem Forum überdurchschnittlich viele Wildlife-(Hobby- oder Profi) Fotografen unterwegs sind (der ein oder andere ist mir schon aufgefallen, klar), es scheint mir, als ob permanet nach lichtstarken Festbrennweiten unterhalb von 100mm gelechzt wird, weshalb ich irgendwie an der MFT-tauglichkeit für Wildlife zu zweifeln beginne. Das einzige Wildlife Objektiv ist für mich das 100-300mm, zwischen 100mm und ca. 250mm kann man die Tiere noch knackschaarf abbilden, das richtige Licht in Afrika vorausgesetzt, danach wird es weich. Das Olympus Pendant habe ich nie getestet, da ich mit dem 100-300 zufrieden bin, solange das Licht stimmt...... Das 45-175 zähle ich nicht wirklich zu den Wildlife-Objektiven dazu und das 45-200mm wird gegen Ende ja auch wieder weich, ich benötige es ja auch nicht, da ich das Supertele habe. Nachdem ich festgestellt habe, dass in englischen oder amerikanischen Foren hierüber etwas mehr diskutiert wird, habe ich mich entschlossen, die Frage auch hier mal anzubringen und würde mich über eine sachlichen Austausch freuen.
Ich will ausdrüklich hervorheben, dass ich das MFT System nicht allgemein kritisiere und, dass ich auch nicht vorhabe, es zu verlassen. Ich will keine allgemeine pro/contra MFT Diskussion, die gab es glaube ich schon zu oft. Mir geht es ausdrücklich um die meiner Meinung nach nicht oder nicht ausreichende lichtstarke Entwicklung oberhalb von 100mm. Vielleicht irre ich mich ja auch, dann bin ich aber auf eure Ansischten gespannt.
Also auf der Photokina wurde das Panna 150mm, f 2,8 angekündigt, was einen einerseits aufhorchen ließ, andererseits ist es dann doch irgendwie zu kurz, ich würde es mir aber trotzdem holen, mangels Alternativen.....Hauptsache endlich etwas mit f 2,8 oberhalb von 100mm. Dass, was mich dann aber stutzen ließ, war der angekündigte Erscheinungstermin, entweder 2013 oder 2014, wobei unklar ist, welches objektiv zuerst erscheint, das 150mm oder die 43mm. Sollte das Objektiv Ende 2013 auf den Markt kommen, dann wäre es 5 Jahre nach Start von MFT (Sep. 2008) das erste Objektiv mit f 2,8 oberhalb von 100mm.......Geht diese Entwicklung in die richtige Richtung....? Olympus hat doch für das FT-Format mehrere Zuiko Linsen mit f 2 oder f 2,8 auf den Markt gebracht, warum nicht für MFT...? Ein neues M.Zuiko 40-150mm mit f 2,8 konstant für Mitte 2013 scheint bisher nur ein Gerücht zu sein, konkretes gibt es noch nicht. An meiner G2 würde dann aber OIS für das Objektiv fehlen.
Anstatt sich auf 100mm und mehr zu konzentrieren gibt es immer mehr Festbrennweiten zwischen 20-50mm, nicht nur von Pana und Olympus, sondern nun auch von Fremherstellern (siehe Schneider). Wenn ich mich nicht irre, bringt Schneider das dritte Makro für MFT auf den Markt. Gibt es den mehr Makro Forografen als Wildlife Fotografen....? Ließe sich mit lichtstarken Wildlife Obektiven oberhalb von 1500 € nicht mehr Geld verdienen....? Marge...? Die GH 3 zusammen mit 2 "anständigen" lichtstarken Objektiven wäre doch für eine Reihe von Hobby-(eventuell auch Profi) Wildlifefotografen aus dem Canon und Nikon Lager verlockend, oder nicht...? Hat Panasonic nicht mit der GH 3 einen leichten "Kurswechsel" in den etwas professionelleren Bereich angekündigt....? Will man diese Klientel gar nicht bedienen? Hierbei handelt es sich doch um Leute, die bereit sind, 2000 € und mehr für ein Objektiv auszugeben.
Von Sigma und Tamron gibt es immer noch nichts; Sigma hat nur die beiden "Kurzen" Festbrennweiten rausgebracht und wurden die nicht gerade wegen ihres unschlagbaren Preises ein Erfolg. Das Sigma 30mm ist in den USA eines der meistverkauften MFT Objektive. Man nimmt es einfach mit, bei dem Preis kann man ja nichts falschmachen, so die Devise...
Andere, neue Objektive gehen fast "unter", hierfür scheint sich niemand zu interessieren. Das neue Olympus 17mm scheint von niemanden wahrgenommen zu werden, beim Pana 45-150mm scheint es genauso zu sein. Dieses Objektiv kostet bereits zwei Monate nach Einführung 80 € weniger als UVP (299 €)...Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal festgestellt habe, dass ein Produkt bereits zwei Monate nach Markteintritt 1/3 an UVP Wert verloren hat. Sind dies keine Zeichen dafür, dass MFT Kamera Besitzer endlich mehr Qualität fordern, also Lichtstärke was das Pana 45-150mm anbelangt und genug Festbrennweiten im Bereich bis 50mm haben, was das 17mm betrifft.
Das neue 35-100mm wäre gerade gegen Ende interessant geworden. Nun soll es nicht mal 100mm haben und gerade am langen Ende soll es einen erheblichen Randschärfeabfall haben, der erst durch Abblenden einigermaßen in den Griff zu kriegen ist. Mangels Alternativen wird es wohl auch früher oder später gekauft werden, sofern der Preis noch sinken sollte, obwohl ich nicht richtig überzeugt bin.... Ich kenne keinen Test aus den USA, UK oder D, der diesem Obkjektiv nicht die bekannten Qualitätsmängel und den (deshalb) überteuerten Preis vorgeworfen hat.
Wie seht ihr die Lage?
Gruß
Javier
seit einiger Zeit tun sich bei mir Zweifel auf, was die mft Objektiventwicklung oberhalb von 100mm betrifft und ich meine speziell lichtstarke Festbrennweiten und Zooms ab f 2,8. Ich habe generell nicht feststellen können, dass hier in dem Forum überdurchschnittlich viele Wildlife-(Hobby- oder Profi) Fotografen unterwegs sind (der ein oder andere ist mir schon aufgefallen, klar), es scheint mir, als ob permanet nach lichtstarken Festbrennweiten unterhalb von 100mm gelechzt wird, weshalb ich irgendwie an der MFT-tauglichkeit für Wildlife zu zweifeln beginne. Das einzige Wildlife Objektiv ist für mich das 100-300mm, zwischen 100mm und ca. 250mm kann man die Tiere noch knackschaarf abbilden, das richtige Licht in Afrika vorausgesetzt, danach wird es weich. Das Olympus Pendant habe ich nie getestet, da ich mit dem 100-300 zufrieden bin, solange das Licht stimmt...... Das 45-175 zähle ich nicht wirklich zu den Wildlife-Objektiven dazu und das 45-200mm wird gegen Ende ja auch wieder weich, ich benötige es ja auch nicht, da ich das Supertele habe. Nachdem ich festgestellt habe, dass in englischen oder amerikanischen Foren hierüber etwas mehr diskutiert wird, habe ich mich entschlossen, die Frage auch hier mal anzubringen und würde mich über eine sachlichen Austausch freuen.
Ich will ausdrüklich hervorheben, dass ich das MFT System nicht allgemein kritisiere und, dass ich auch nicht vorhabe, es zu verlassen. Ich will keine allgemeine pro/contra MFT Diskussion, die gab es glaube ich schon zu oft. Mir geht es ausdrücklich um die meiner Meinung nach nicht oder nicht ausreichende lichtstarke Entwicklung oberhalb von 100mm. Vielleicht irre ich mich ja auch, dann bin ich aber auf eure Ansischten gespannt.
Also auf der Photokina wurde das Panna 150mm, f 2,8 angekündigt, was einen einerseits aufhorchen ließ, andererseits ist es dann doch irgendwie zu kurz, ich würde es mir aber trotzdem holen, mangels Alternativen.....Hauptsache endlich etwas mit f 2,8 oberhalb von 100mm. Dass, was mich dann aber stutzen ließ, war der angekündigte Erscheinungstermin, entweder 2013 oder 2014, wobei unklar ist, welches objektiv zuerst erscheint, das 150mm oder die 43mm. Sollte das Objektiv Ende 2013 auf den Markt kommen, dann wäre es 5 Jahre nach Start von MFT (Sep. 2008) das erste Objektiv mit f 2,8 oberhalb von 100mm.......Geht diese Entwicklung in die richtige Richtung....? Olympus hat doch für das FT-Format mehrere Zuiko Linsen mit f 2 oder f 2,8 auf den Markt gebracht, warum nicht für MFT...? Ein neues M.Zuiko 40-150mm mit f 2,8 konstant für Mitte 2013 scheint bisher nur ein Gerücht zu sein, konkretes gibt es noch nicht. An meiner G2 würde dann aber OIS für das Objektiv fehlen.
Anstatt sich auf 100mm und mehr zu konzentrieren gibt es immer mehr Festbrennweiten zwischen 20-50mm, nicht nur von Pana und Olympus, sondern nun auch von Fremherstellern (siehe Schneider). Wenn ich mich nicht irre, bringt Schneider das dritte Makro für MFT auf den Markt. Gibt es den mehr Makro Forografen als Wildlife Fotografen....? Ließe sich mit lichtstarken Wildlife Obektiven oberhalb von 1500 € nicht mehr Geld verdienen....? Marge...? Die GH 3 zusammen mit 2 "anständigen" lichtstarken Objektiven wäre doch für eine Reihe von Hobby-(eventuell auch Profi) Wildlifefotografen aus dem Canon und Nikon Lager verlockend, oder nicht...? Hat Panasonic nicht mit der GH 3 einen leichten "Kurswechsel" in den etwas professionelleren Bereich angekündigt....? Will man diese Klientel gar nicht bedienen? Hierbei handelt es sich doch um Leute, die bereit sind, 2000 € und mehr für ein Objektiv auszugeben.
Von Sigma und Tamron gibt es immer noch nichts; Sigma hat nur die beiden "Kurzen" Festbrennweiten rausgebracht und wurden die nicht gerade wegen ihres unschlagbaren Preises ein Erfolg. Das Sigma 30mm ist in den USA eines der meistverkauften MFT Objektive. Man nimmt es einfach mit, bei dem Preis kann man ja nichts falschmachen, so die Devise...
Andere, neue Objektive gehen fast "unter", hierfür scheint sich niemand zu interessieren. Das neue Olympus 17mm scheint von niemanden wahrgenommen zu werden, beim Pana 45-150mm scheint es genauso zu sein. Dieses Objektiv kostet bereits zwei Monate nach Einführung 80 € weniger als UVP (299 €)...Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal festgestellt habe, dass ein Produkt bereits zwei Monate nach Markteintritt 1/3 an UVP Wert verloren hat. Sind dies keine Zeichen dafür, dass MFT Kamera Besitzer endlich mehr Qualität fordern, also Lichtstärke was das Pana 45-150mm anbelangt und genug Festbrennweiten im Bereich bis 50mm haben, was das 17mm betrifft.
Das neue 35-100mm wäre gerade gegen Ende interessant geworden. Nun soll es nicht mal 100mm haben und gerade am langen Ende soll es einen erheblichen Randschärfeabfall haben, der erst durch Abblenden einigermaßen in den Griff zu kriegen ist. Mangels Alternativen wird es wohl auch früher oder später gekauft werden, sofern der Preis noch sinken sollte, obwohl ich nicht richtig überzeugt bin.... Ich kenne keinen Test aus den USA, UK oder D, der diesem Obkjektiv nicht die bekannten Qualitätsmängel und den (deshalb) überteuerten Preis vorgeworfen hat.
Wie seht ihr die Lage?
Gruß
Javier