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von DocReason » Samstag 12. Januar 2013, 06:42
Hallo Anni,
das allerwichtigste für ein gutes Foto - egal was Du sonst noch hier zu lesen bekommst - bist Du selber. Der Fotograf und nicht die Kamera oder das Objektiv bestimmt zu 90% die Qualität eines Bildes. Ein interessantes Motiv, eine gute Perspektive, ein spannender Bildausschnitt und die richtige Fokussierung sind viel wichtiger als die Ausstattung. Oder umgekehrt: auch mit einem teuren Equiptment kannst Du überbelichtete, verwackelte, verrauschte und langweilige Bilder schiessen. Die restlichen 10% machen dann die Qualität der Kamera und des Objektives aus.
Ich habe mir vor einiger Zeit das Doppelkit mit der G3 erworben und es von der Qualität her nicht bereut. Sie waren auf jeden Fall ihr Geld wert. Wenn man bessere Objektive möchte, muss man definitiv deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ob meine Bilder gut waren oder nicht, lag meistens an mir, weil die Ausrüstung anfangs immer besser als die Person am Auslöser ist. Wenn man irgendwann an die Grenzen der technischen Möglichkeiten stößt, hat sich vielleicht der fotografischen Schwerpunkt geändert und man kann sich dann ein Objektiv zulegen, dass diesem besser gerecht wird (z.B. Super-Weitwinkel, Makro, Portrait-Festbrennweite usw.). Die Kit-Objektive werden in einigen Diskussionen häufig schlechter gemacht als sie sind. Ich fotografiere immer noch recht viel mit ihm und sie machen gute Bilder.
Meine Idee war, mit dem beiden Objektiven ein sehr weites Brennweitenfeld abdecken zu können, um besser die Welt fotografisch möglichst breit endecken zu können. Vor lauter Begeisterung hat sich dann mein Objektivpark recht schnell vergrößert

. Ich empfehle Dir daher den Thread über die versteckten Kosten: w.lumix-forum.de/viewtopic.php?f=3&t=9543
- Frank -
Kameras: GM5, G6, O-MD E-M1 I/II
Objektive: Lumix 14-140, 100-300, 14, 20, 42.5 - M.Zuiko 9-18, 7-14, 12-40 f2.8, 40-150 f2.8, 45, 60, 75 - Walimex 7,5
Stative: Sirui T-025X, N-2004 - Rollei M1
Blitze: Metz 58AF-2, M440 - Yongnuo 560 III/IV